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EZB-Anleihekaufprogramm ferienbedingt reduziert

FMW-Redaktion

Wie die EZB (legendäre Coeure-Veröffentlichung vor Hedgefondsmanagern) schon vor Monaten verkündete, hat die EZB nach aktuellen Daten ferienbedingt im August nur für 51,6 Milliarden Euro öffentliche Anleihen aus der Eurozone aufgekauft. Der monatliche Richtwert liegt bei 60 Milliarden Euro. Im Juli lag man noch bei 61,3 Milliarden Euro. Aufgrund der geringeren Liquidität im Hauptferienmonat August ist es schwer überhaupt so große Volumina am Markt aufzukaufen.

Hätte die EZB im August das Volumen nicht reduziert, wäre der Anleihemarkt deutlich stärker ausgetrocknet als sowieso schon. Ein starkes Indiz dafür, dass man kaum noch weiß wo man noch „aufkaufen“ soll, ist die Erhöhung der „Issuer Share“-Grenze von 25 auf 33%. D.h. von einer einzelnen Anleiheemission kann die EZB jetzt 33% vom Gesamtvolumen kaufen anstatt vorher 25%.



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