Folgen Sie uns

Allgemein

EZB: Deshalb fließen die Milliarden nicht direkt an die Menschen

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von Claudio Kummerfeld

Die EZB überschwemmt seit einigen Tagen europäische Banken mit virtuell erschaffenem Geld, dem sogenannten „gedruckten“ Geld. Warum geht es an Banken, warum nicht an die Konsumenten? Deshalb fließen die EZB-Milliarden nicht direkt an die Menschen…

EZB Mario Draghi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EZB-Chef Mario Draghi
Foto: EZB

Was ist Quantitative Easing?

Dieses Fachwort klingt als hätte man es von „Raumschiff Enterprise“ geklaut. Übersetzt bedeutet es „Quantitative Lockerung“ oder noch einfacher gesagt „durch mehr vorhandenes Geld den Markt auflockern und beleben. Den Markt? Damit ist der Bankenmarkt gemeint, der laut alt hergebrachter Volkswirtschaftslehre dafür zuständig ist Verbraucher und Unternehmen mit Krediten zu versorgen. Diese Auflockerung geschieht so: Banken sind im Besitz von Staatsanleihen, weil sie Kundengelder oder überschüssige Liquidität irgendwo arbeiten lassen müssen. Jetzt kommt eine Notenbank und kauft ihnen diese Staatsanleihen ab, indem sie ihnen höhere Kurse anbietet. Praktischerweise sind diese Staatsanleihen oft problembehaftet, so dass die Banken auch gleich Risiken beseitigen können. Durch den Verkauf haben die Banken viel Cash, dass sie nun benutzen könnten oder besser gesagt benutzen sollen um es als Kredit an Verbraucher und Unternehmen auszugeben. Dadurch entsteht mehr Konsum, und durch Unternehmen werden mehr Investitionen getätigt, was zu mehr Arbeitsplätzen, mehr Wirtschaftswachstum, mehr Steuern führt… so die Theorie.

Die EZB

Die EZB kann als „Erschaffer und Verwalter“ des Euro aus dem Nichts neues Geld drucken. In der Realität sieht das so aus, dass man einfach auf einem Bildschirm virtuell 60 Milliarden Euro pro Monat neu erschafft. Diese 60 Milliarden Euro sind sogenanntes Notenbank-Geld. Es wird zu „realem“ Geld in dem Augenblick, wo die EZB damit an europäische Banken herantritt und ihnen ihre Staatsanleihen abkauft. Die Banken haben dann „reales“ Cash auf ihren eigenen Konten, was sie real an Verbraucher und Unternehmen weiterreichen könnten, was wohl kaum oder fast gar nicht geschehen wird – an der Börse ist es doch viel einfacher anzulegen. Die EZB oder besser gesagt die einzelnen Notenbanken in den Mitgliedsländern des Euro sind jetzt im Besitz von Staatsanleihen, die sie irgendwann später wieder am Anleihemarkt verkaufen können, oder sie behalten sie bis zum Laufzeitende und erhalten so lange Zinsen und am Ende den Nominalwert zurück.

Federal_Reserve

 

 

 

 

 

 

 

 

Federal Reserve in Washington D.C.: Auch die USA haben ihre Banken jahrelang mit „Quantitative Easing“ überschwemmt.
Foto: Dan Smith / Wikipedia (CC BY-SA 2.5)

Geordneter „Rückbau“

Dadurch, dass die EZB und die einzelnen Notenbanken Staatsanleihen und auch Anleihen halbstaatlicher Institutionen halten, ist ein geordneter „Rückbau“ der Geldschwemme möglich. Wenn man davon ausgeht, dass alle EU-Staaten ihre Staatsanleihen auch zurückzahlen (tun wir einfach mal so), zahlen die Schuldner an festen Stichtagen die Zinsen und am Ende der Laufzeit über ihre Abwicklungsbanken den Nominalwert automatisch zurück. Die EZB erhält Cash, dass sie vorher als Geldschwemme in den Markt gepumpt hat, zurück – die künstlich erschaffene und aufgeblähte Bilanz der EZB schrumpft dadurch geregelt wieder ein.

Die Verbraucher

Warum wird diese EZB-Geldschwemme nicht direkt an die Verbraucher, an die Menschen in der EU ausgeschüttet? Der Traum aller Linken. Geld entsteht aus dem Nichts und kommt den Menschen direkt zu Gute. Eigentlich eine tolle Idee. Jeder kann damit sofort was anfangen – ein Auto kaufen, einen neuen Fernseher kaufen, Reisen buchen, Gartenmöbel kaufen und und und… der Binnenkonsum in der EU würde rasch ansteigen… aber was wären die Folgen? Sollte die EZB diese 60 Milliarden Euro pro Monat quasi als „Schenkung“ an die Menschen herausreichen? Oder als Kredit? Sollen 300 Millionen Menschen bei der EZB ein Verbraucherkreditdarlehen unterschreiben? Nicht praktikabel. Abgesehen davon würde der normale Bankensektor nicht mehr funktionieren. Und soll die EZB die größte Privatkundenkreditbank der Welt werden, und dann jahrelang bei 300 Millionen Menschen Kreditraten eintreiben? Nein, ein geordneter „Rückbau“ der Geldschwemme wäre nicht möglich. Und außerdem: eine richtige (!) Inflation wäre die Folge, die keiner wirklich will.

Notenbank-Geld

Durch die Geldschwemme via „Notenbank“-Geld hat die EZB die Möglichkeit halbwegs kontrolliert die Geldmenge in Europa zu erhöhen und sie zu einem gegebenen Zeitpunkt kontrolliert zurückzufahren. Einfach so Geld drucken und an die Menschen verteilen wäre nichts anderes als kurzfristig „Freibier für alle“. Das produziert richtige Inflation, zerstört das Vertrauen in die Währung, und hilft niemandem langfristig weiter.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Maria

    23. März 2015 19:11 at 19:11

    Das Verbrechen ist:
    mit Klopapier (künstlich erschaffenem Geld) werden reale Werte (Grundstücke, Häuser, …) gekauft.

    Dies dürfen dann auch nur Institutionen/Banken – der Mensch bleibt – wie immer – auf der Strecke, muss aber hinterher mit „echtem Geld“/realen Werten/Arbeitskraft/… für diesen Irrsinn haften.

  2. Avatar

    krisenversteher

    24. März 2015 10:33 at 10:33

    Wer verstehen will, was zur Zeit wirklich in der EU geschieht, muss sich die Krise und die Wirtschafts und Finanzstruktur der USA genau anschauen.

    Ein Teilergebniss, des FED QE, welches heute offensichtlich zu Tage tritt, ist eine Geldentwertung unglaublichen Ausmasses, die aber nur diejenigen trifft, deren Einkommen real fix sind, oder sogar fallen. Also Rentner, Arbeitslose und prikär Beschäftigte…
    Wer keine Einkommenssteigerungen mehr generieren kann, der wird weginflationiert.

  3. Avatar

    lümmel

    26. März 2015 14:40 at 14:40

    deutsche neigen oft zu pessimismus / ihnen geht es gut wie seit dem krieg nicht mehr (kein hunger, soziale absicherung …) immobilien sind die beste absicherung)/ was genau kommt weiss keiner !!!
    börse hat nix mit realen leben zu tun !!! weiter ist alles nur geld / wenn preise steigen (inflation) steigen auch gehälter ! und schulden minimieren sich, was ist so schlecht ?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

DIW-Konjunkturbarometer aktuell: Aussichten verdüstern sich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Das DIW-Konjunkturbarometer wird vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung einmal im Monat veröffentlicht. Heute hat man das Barometer für Oktober präsentiert mit der Headline-Aussage „Rückschlag mit Ansage“. Die zweite Corona-Infektionswelle sei in Deutschland angekommen und drohe den wirtschaftlichen Aufschwung abzuwürgen. Nachdem die Wirtschaft im abgelaufenen dritten Quartal dem Konjunkturbarometer zufolge noch deutlich um etwa sechs Prozent gewachsen sein dürfte, würden sich die weiteren Aussichten erheblich verdüstern. Das DIW-Konjunkturbarometer fällt für das Schlussquartal dieses Jahres von 122 Punkten auf 105 Punkte. Das DIW im Wortlaut:

Der Aufschwung wird sehr wahrscheinlich deutlich ausgebremst werden“, sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. „Es drohen wieder schärfere Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens – das Pandemiegeschehen nimmt Verbraucherinnen, Verbrauchern und Unternehmen die Zuversicht. Und das in einer Zeit, in der viele Unternehmen noch mit den Folgen des Lockdowns vom Frühjahr kämpfen und kaum noch finanzielle Reserven haben“, so Michelsen. Stand jetzt werde die Wirtschaftsleistung in Deutschland zum Jahresende noch leicht steigen, der kräftige Aufholprozess aus dem Sommer dürfte sich aber nicht fortsetzen.

Das DIW-Konjunkturbarometer lässt den Rückschlag bereits erahnen, obwohl sich die zweite Infektionswelle in vielen aktuellen Zahlen noch so gut wie gar nicht widerspiegeln kann. Lediglich die jüngst veröffentlichten Unternehmensumfragen weisen auf die zunehmende Sorge vor einem erneuten Lockdown hin. „Das Wirtschaftsgeschehen wird wohl stellenweise wieder lahmgelegt werden – wenn auch nicht in dem Maße wie im Frühjahr,“ warnt Michelsen. Das Risiko, dass die Produktion – abhängig vom konkreten Infektionsverlauf – wieder deutlich zurückgefahren wird, sei in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen.

DIW-Konjunkturbarometer als Grafik

weiterlesen

Allgemein

Kettenreaktion: Corona stärkt US-Dollar – türkische Lira, Ölpreis und Goldpreis leiden

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Kurse

Man kann es Kaskadeneffekt nennen, oder auch eine Kettenreaktion. Die zweite Corona-Welle rollt, die Restriktionen nehmen europaweit zu, und heute wird Deutschland wohl neue verschärfende Maßnahmen ankündigen. Das schwächt die Wirtschaft. Seit Freitag fallen die Aktienmärkte. Der Dax hat seit letzte Woche Freitag Mittag bis jetzt gut 1.000 Punkte eingebüßt. Der US-Dollar wird gestärkt, und in Folge leiden auch die türkische Lira, der Goldpreis und der Ölpreis. Hier die aktuelle Lage.

In Zeiten von Unsicherheit sucht der Anleger derzeit nicht die Rettung im Gold, sondern im größten globalen Fluchthafen, der vermeintliche Sicherheit bieten soll, nämlich dem US-Dollar. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Währungen) ist seit gestern Abend bis jetzt von 92,80 auf 93,28 Indexpunkte gestiegen. Je stärker der US-Dollar, desto schwächer läuft alles, was gegen ihn gehandelt wird.

Türkische Lira im Abwärtsrausch

Die türkische Lira leidet seit langer Zeit. Aber jüngst wird es immer schlimmer. Die türkische Währung fällt derzeit täglich von Rekordtief zu Rekordtief. Klicken sie bitte hier für mehr Hintergründe zu diesem Thema. Erdogans jüngste verbale Ausfälle in Richtung Europa und zahlreiche andere politische Abenteuer geben dem Devisenmarkt viele Gründe gegen die türkische Lira zu spekulieren. Dazu kommt vor allem die jüngst ausgebliebene Zinsanhebung der türkischen Zentralbank, und jetzt noch die Dollar-Stärke. Ein übler Cocktail, der aktuell der Lira kräftig zusetzt. Alleine seit letztem Donnerstag (Zinsentscheid) ist der US-Dollar gegen die türkische Lira gestiegen von 7,80 auf jetzt 8,28. Noch vor genau einem Jahr musste man für 1 US-Dollar nur 5,75 Lira aufbringen.

Ölpreis fällt

So wie die sich verschärfende Coronakrise aktuell die Aktienkurse in Mitleidenschaft zieht, ist auch der Ölpreis betroffen. Weniger konjunkturelle Aktivität und weniger private Unternehmungen senken auch die weltweite Öl-Nachfrage. Dazu noch der stärkere US-Dollar. Darunter leidet Öl doppelt, und somit fällt der Ölpreis aktuell. Lag der WTI-Ölpreis gestern Abend noch bei 39,79 Dollar, so sind es aktuell nur noch 37,90 Dollar! Hinzu kommt noch, dass gestern Abend die privat ermittelten API-Daten zeigen, dass die Lagerbestände für Rohöl in den USA im Wochenvergleich um 4,6 Millionen Barrels gestiegen sein sollen (Erwartungen lagen bei +1,2). Auch das deutet auch weniger Öl-Nachfrage hin, wenn produziertes Öl nicht abgenommen wird, sondern in den Lagern verschwindet. Der Ölpreis leidet. Heute um 15:30 Uhr berichten wir über die offiziellen Lagerdaten aus den USA.

Goldpreis

Tja, und auch der Goldpreis leidet aktuell unter dem starken US-Dollar. Das Edelmetall kann gerade nicht als Fluchthafen dienen. Gestern und auch heute früh sah man noch Kurse von 1.910 Dollar, aber aktuell ist der Goldpreis wieder auf glatt 1.900 Dollar zurückgefallen. Mal wieder will die Krise dem Edelmetall nicht zum großen Durchbruch verhelfen. Noch nicht? Denn falls Joe Biden die US-Wahl gewinnt, könnte sich die Lage ändern. Im Chart sehen wir seit gestern früh in blau den steigenden US-Dollar gegen den fallenden Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt US-Dollar Verlauf gegen Goldpreis

weiterlesen

Allgemein

Zinsen und Banken – „Verwahrentgeld“ auf dem Vormarsch

Avatar

Veröffentlicht

am

Wer glaubt, sich der finanziellen Repression so leicht entziehen zu können, irrt vermutlich: Immer mehr Banken verlangen negative Zinsen für Bankeinlagen, auch „Verwahrentgelt“ genannt. Hat man auch seine Reservegeldhaltung zurückgeschraubt, wird man von der Anhebung der Gebühren betroffen.

Negative Zinsen: Immer mehr Banken..

Still und leise erhöht sich die Zahl der Kreditinstitute, die von ihren Kunden Strafzinsen oder so genanntes Verwahrentgelt für ihre Einlagen verlangen. War bisher eine Summe von 100.000 Euro davon nicht betroffen, so ist das nicht mehr allzu oft der Fall. Allerdings dürfen die Banken nicht so einfach negative Zinsen erheben, sondern sie brauchen zunächst die Einwilligung ihrer Kunden. Ja wohin ausweichen, wenn es immer mehr Banken gibt, die aufgrund der Zinsssituation auf diese Einnahmequelle zurückgreifen?

Das Verbraucherportal Biallo (ebenso Verivox) hat 1300 Banken untersucht und festgestellt, dass 214 Kreditinstitute in bestimmten Fällen Verwahrentgelt verlangen – 20 mehr als vor Monatsfrist, seit Jahresanfang haben sich 150 Geldinstitute zu diesem Schritt entschieden.

Gab es zunächst überall den Freibetrag von 100.000 Euro, so wird dieser schrittweise abgesenkt, auf 50.000, 10.000 oder sogar auf 0 Euro, auch von Volksbanken. Bisher beläuft sich der Minuszins auf 0,5 Prozent, aber es gibt bereits eine Sparkasse, die bei minus 0,75 Prozent angekommen ist.

Die Ursache für das Verhalten der Banken ist schon ein paar Jahre alt.

Bereits im Jahre 2014 hat die Europäische Zentralbank begonnen Negativzinsen von den Geschäftsbanken zu verlangen und diesen Zinssatz für kurzfristige Einlagen im vergangenen Jahr auf minus 0,5 Prozent gesenkt. Aus den letzten Äußerungen seitens der Notenbanker ist nicht zu erwarten, dass die Zinsen angehoben, sondern die Geldpolitik eher noch gelockert wird. Damit dürfte der Trend zum Verwahrentgelt noch zunehmen.

Jetzt auch Direktbanken

Bisher lehnten sich manche Bankkunden locker zurück, angesichts der neuen Konkurrenz für die alten Geldinstitute – filiallose Direktbanken. Doch ausgerechnet die Handybank N26 verkündete jüngst, Strafzinsen für das Girokonto einführen zu wollen. Zunächst erst ab 50.000 Euro, aber dieses Vorhaben steht im krassen Widerspruch zu dem vor Jahresfrist geäußerten Versprechen auf Negativzinsen zu verzichten. Wird dies eine Welle auslösen, bei der Konkurrenz wie ING, DKB, Consorsbank, Flatex u.a., die als Ausweichsort gesehen wurden, um den Gebühren von Genossenschaftsbanken und Sparkassen zu entgehen? Ein bisschen Verwahrentgelt, was soll’s?

Eine ganze Menge, sollte sich dieser Trend durchsetzen. Schließlich liegen derzeit gigantische 2,489 Billionen Euro auf Giro- oder Tagesgeldkonten. Für diese Summe nur 0,5 Prozent einbehalten – und schon wäre man bei einer zweistelligen Milliardensumme.

Wie lautet seit Langem eine Empfehlung der Vermögensberater für die Reservegeldhaltung der Konsumenten? Man solle auf dem Girokonto eine Notreserve halten, die etwa drei Monatsgehälter beträgt. Und zwar nicht nur für ein paar Wochen, sondern länger und für etwaige größere Anschaffungen.

Die Neigung des Deutschen zur großen Geldhaltung mit ihrem obersten Befürworter, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, hat zu einem gewaltigen Depotvolumen geführt.

Die oben genannte Verfügungsmasse liegt im Wert höher als alle deutschen Aktien zusammen und sogar doppelt so hoch wie die Bewertung des deutschen Leitindex, Dax. Damit sieht man auch, dass ein Crash am deutschen Aktienmarkt wesentlich weniger Vermögensschäden hervorrufen würde, als bei den Amerikanern, wo allein die über 28 Billionen Dollar des S&P 500 einen weit höheren Wert repräsentieren, als das gesamte Bruttoinlandsprodukt der USA.

Fazit

Die finanzielle Repression schlägt hierzulande weiter zu. Nach und nach werden die Freibeträge für die Geldkonten abgesenkt.

Da die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik eher noch lockert – bei der Sitzung im Dezember? – aber bestimmt nicht die Zinsen erhöht, dürfte die Zahl der Banken, die negative Zinsen weiterreichen, noch größer werden.

Keine Zinsen mehr am Anleihemarkt, Strafzinsen auf dem Geldkonto, wozu führt das? Nicht schon wieder das Akronym „TINA“..

Immer mehr Banken verlangen negative Zinsen auf Einlagen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen