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EZB-Direktor schwärmt von erfolgreicher Geldpolitik – bevorstehende Zinswende?

Redaktion

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EZB-Direktor Peter Praet hat heute früh in Berlin eine Rede zum Thema „Geldpolitik im Niedrigzinsumfeld“ gehalten. In seiner Rede hat Praet vor allem die Geldpolitik der EZB gelobt, wie sie nach der Krise 2008 den Markt gestützt habe. Auch geht er umfassend darauf ein, wie sehr die EZB mit ihren Zinssenkungen und Anleihekäufen den aktuellen Aufschwung in Euroland angefeuert habe um uns alle vor der Deflationsspirale zu retten (vereinfacht und verkürzt ausgedrückt).

EZB mit Zinswende?

Und was ist nun mit der Zinswende? Steht sie bei der EZB bevor? Wenn man Praet´s Ausführungen so liest, kommt man zu dem Schluss, dass es eigentlich bald so weit sein müsste. Denn schließlich schwärmt er vor allem vom starken Lohnwachstum in Deutschland mit +2,3%. Auch mehrten sich die Zeichen, dass die Erreichung des Zins-Ziels von 2% oder nahe 2% näher rücke. Aber dennoch erwähnt er nicht ein einziges Mal, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Zinswende erhöhe.

Denn die EZB behält nach wie vor ihren letzten Joker in der Hinterhand, nämlich die nachhaltige Beibehaltung der Inflation auf diesem „hohen“ Niveau um die 2%. Auch kann man aus der folgenden zweiten hier gezeigten EZB-Grafik einige Rückschlüsse ziehen. Dort werden Wirtschaftswachstum und Kreditvergabe verglichen zwischen Spanien in gelb sowie Deutschland und der gesamten Eurozone. Warum bespricht man gerade Spanien? Nun, die Grafiken zeigen, wie schwach die Entwicklung dort immer noch läuft. Die Kreditvergabe an den Privatsektor ist sogar rückläufig.

Dass Praet bei einer Hand voll Folien gerade diese Spanien-Charts in seiner Rede präsentiert, könnte andeuten: Leute schaut her – eigentlich läuft ja alles total super in Euroland. Aber das Wachstum ist „leider“ noch nicht nachhaltig, und „leider“ noch nicht in allen Mitgliedsstaaten vorhanden. Deswegen können wir „leider“ noch keine Zinswende in der Eurozone einläuten. Man wird das Gefühl nicht los, dass dies die Marschroute für die nächsten offiziellen Sitzungen der EZB sein wird. Eigentlich läuft alles total super, aber es reicht eben nicht aus! Im ersten Chart zeigt Praet langfristig die Anleiherenditen zwischen Deutschland und den USA. Daran erkennt man gut, dass die USA vom Zyklus her mit ihrer Zinswende mehrere Jahre vor Deutschland und Euroland liegen. Die Kurve in den USA hat sich ab 2013 von Deutschland abgekoppelt.

EZB Anleiherenditen Deutschland USA
Vergleich der Anleiherenditen zwischen USA und Deutschland von 1982 bis 2018.

EZB Spanien
Vergleich von Daten zwischen Eurogruppe, Spanien und Deutschland.

Hier einige Zitate aus Praet´s heutiger Rede im Wortlaut:

Nonetheless, the present environment of low interest rates need not become permanent as public policy can address some of the causes of the very low interest rates. While several of the secular factors are challenging for policy to reverse, others can be alleviated by effective and targeted policies that boost potential growth and, in the case of Europe, complete the euro area’s institutional framework. Monetary policy plays an important role by creating an environment which facilitates the necessary structural adjustments, even if in itself it cannot address structural aspects of the economy. Indeed, by laying the groundwork for a return of inflation to our objective, our monetary policy measures have been supporting economic activity and have alleviated damage to the economy’s growth potential.

The main intersection between growth and inflation formation is the labour market. A look at the sectoral make-up of the most recent developments in the job market is encouraging. PMI survey indicators signal continued employment creation ahead across sectors as well as across major countries in the euro area. Measures of labour market tightness, such as the vacancies-to-unemployment ratio or survey indicators of labour shortages, show an upward trend for the euro area that has steepened over the past year. Measures of slack, such as the U6 measure of unemployment, also show improvement. At the same time, there is growing evidence that labour market tightness is translating into a stronger pick-up in wage growth. Annual growth in negotiated wages in the euro area increased to 1.9% in the first quarter of 2018, from 1.6% in the fourth quarter of 2017. The upsurge was primarily due to Germany, where negotiated wages increased by 2.3% in first quarter of 2018 up from 1.9% in the fourth quarter of 2017, driven by major wage agreements in the German metal and engineering industry, the public sector and the construction sector. Rising wage pressures are gradually starting to be reflected in aggregate measures of compensation per employee. These, in turn, feed into producer prices for domestic sales of non-food consumer goods.

Nonetheless, the underlying strength of the euro area economy persists, with growth above potential and sentiment indicators still well above long-term averages for most sectors and countries. The underlying momentum is evidenced in the labour market, with around 8 million more people employed in the euro area since the trough in mid-2013. This implies that all of the job losses recorded during the crisis have been recovered. Also, the unemployment rate is at its lowest level for nearly nine years, despite an increase in the labour force of more than 2%. In terms of demand components, private consumption – one of the main drivers of the euro area recovery since 2013 – is being supported by the steady growth in households’ disposable income, higher asset valuations and by an accommodative monetary policy that contributed to a lower debt burden for borrowers. There also appears to be scope for further private consumption growth as anticipated improvements in the labour market should keep consumer confidence high.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marko

    6. Juni 2018 17:44 at 17:44

    Bevorstehende Zinswende – dass es eigentlich soweit sein müsste ?!?

    Was macht Ihr denn so den ganzen Tag in der Finanzmarktredaktion, Däumchen drehen, darauf hoffen, dass der Dax fällt, also ehrlich ? ;)

    Mit den üblichen Argumenten, DAX/Aktienmarkt seit 2009 gestiegen ohne Ende, viel zu teuer, die US-Anleiheiherenditen liegen bei 3 % (GANZ WICHTIG ! US Anleiherendite !! Das interessiert Europa ohne Ende !!! Mit negativen Einlagezinsatzsätzen in Europa an die Banken !!!) , wann fällt er denn endlich, der Dax, Eur-Crash, Italien bzw. Eur-Krise.

    „Daran erkennt man gut, dass die USA vom Zyklus her mit ihrer Zinswende mehrere Jahre vor Deutschland und Euroland liegen. Die Kurve in den USA hat sich ab 2013 von Deutschland abgekoppelt.“

    Deutschland an sich = „eigene DM“ hätte längst die Zinsen erhöhen müssen (da wäre ansonsten viel zu viel Druck auf dem Kessel der DM…) , wohl sogar im „Gleichschritt“ mit dem Amiland, deshalb würde ich sehr wohl unterscheiden, zwischen Deutschland und dem Rest Europas.

    Geht aber nicht, weil Deutschland der EUR ist… und sich hinter dem EUR „verstecken“ kann. Mit allen positiven, wie negativen Folgen…

  2. Avatar

    Marko

    6. Juni 2018 17:54 at 17:54

    Und dass, der Dax , die Nr. 1 Europas, gerade mal 350 Punkte über den 2015er Höchstständen steht, das lassen wir mal gehöhrigst unter den Tisch fallen, hier in der Bärenhöhle…

    Natürlich ist es so, dass die EZB, weil sie eben für Europa steht, auch für Europa, bzw. den EUR handeln muss, aber irgendwann ist mal Schluss mit den Billigzinsen.

    Und das ist gut so, auch für euch Bären, glaubt mir. Aber eine Chance auf einen Mega-Short habt Ihr nicht ohne die EZB ! Weil, dann kämpft Ihr Bären gegen eine Windmühle und die eine Windmühle dürfte reichen…

  3. Avatar

    Marko

    6. Juni 2018 18:13 at 18:13

    Und für die Amis dürfte das gar nicht gut sein, sollten sie weiter die Zinsen erhöhen (wenn auch peu-a-peu) und die EZB macht immer noch nix (im nächsten Jahr) !

    Dann würde nämlich EUR unter die Parität fallen, dies kann nicht im Interesse der Amis sein.

    Ist ja sowieso eine ziemlich Farce der EUR/USD-Kurs, aber o.k. … So ist eben „Miss Börse“…

  4. Avatar

    Marko

    6. Juni 2018 18:35 at 18:35

    Und das, genau das ist Macht, die EZB ist die mächtigste Notenbank der Welt.

    Die haben den Markt im „Griff“, während die FED anders reagieren musste, durch den Lehman-Skandal, wofür ich Verständnis habe. Absolut.

    Da können die Amis, in der jetzigen Situation, einfach nicht mehr „mithalten“. Gut, deren Aktienmarkt ist ordentlich gestiegen, aber beim Anleihemarkt…?

    Wovon ich ausgehe, im März 2019 erfolgt die erste Zinserhöhung der EZB zu 0,25 %, da wären die Amis (FED) wohl zufrieden, ein zu stark steigender Zinsabstand (EUR/USD) kann nicht im Interesse aller sein. Irgendwann müssen die Billigzinsen aufhören.

    Na ja , schaun mer mal… ;)

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

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„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

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Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

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Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

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