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EZB dreht griechischen Banken faktisch den Geldhahn ab

Die EZB macht ernst und dreht faktisch den griechischen Banken den Geldhahn ab: sie können, das hat die EZB soeben vermeldet, griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit bei der EZB hinterlegen, um im Gegenzug Liquidität zu erhalten. Für die Banken aus Hellas geht es nun ums nackte Überleben, sie stehen ohnehin vor dem Kollaps, weil die Griechen in großem Umfang Gelder von ihren Konten abgezogen haben. Es droht nun ein weiterer bank run in Griechenland!

Die EZB begründet ihr Vorgehen so:

„It is currently not possible to assume a successful conclusion of the program review“

Frei übersetzt: es sei derzeit unmöglich vorherzusagen, ob die Sache mit Griechenland ein gutes Ende nehmen kann.
Faktisch kann das bedeuten, dass der griechische Bankensektor zeitnah kollabiert. Die Frage ist nun, ob die EZB der griechischen Notenbank erlauben wird, Euros zu drucken, um das zu verhindern. Es scheint also, dass Griechenlands Finanzminister heute etwas zu optimistisch war, als er das Gespräch mit Draghi als „fruchtbar“ bezeichnet hatte..



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1 Kommentar

  1. … er meinte wahrscheinlich „furchtbar“ und nicht „fruchtbar“!

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