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EZB droht Griechenland

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die EZB erhöht den Druck auf Griechenland und droht, die Unterstützung für die Banken des Landes einzustellen, sollte sich die Griechen nicht an bisher getroffenen Abmachungen halten. So sagte ein Sprecher der EZB heute in Reaktion auf einen Artikel in einer griechischen Zeitung:

„The continuation of the waiver is based on the technical extension of the European Financial Stability Facility program until the end of February 2015 and the existence of an International Monetary Fund program,“ an ECB spokesperson said in a statement.

„It is also based on the assumption of a successful conclusion of the current review and an agreement on a follow-up arrangement between the Greek authorities and the European Commission, in liaison with the ECB, and the IMF.“ (zitiert nach Reuters.com)

Das ist mehr als deutlich – und eine klare Absage an den Führer der linken Partei Syriza Tsipras und seine Forderungen nach einem Schuldenerlass bzw. Zugeständnissen der Geldgeber. Die entscheidenden Institutionen (EZB, Europäische Kommission und IWF) machen also klar, dass es nicht so läuft, wie Tsipras sich das wohl vorgestellt hatte, als er meinte, es sei nun die Zeit, dass die Märkte nach der Musik Griechenlands spielten, und nicht Griechenland nach der Musik der Märkte..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Frank

    8. Januar 2015 14:59 at 14:59

    Soweit zum Thema freie Wahlen und dem Untergang des Geburtslandes der Demokratie!

  2. Avatar

    Wolfgang Koch

    8. Januar 2015 16:09 at 16:09

    Die EZB droht Griechenland!Selten einen grösseren Schwachsinn gelesen!Hast du 250000€ Schulden,dann hast du ein Problem.Hast du 250Milliarden Schulden hat die EZ B ein Problem.So siehts aus!

  3. Avatar

    Ole

    8. Januar 2015 17:05 at 17:05

    Hallo zusammen und noch einen guten Start ins neue Tradingjahr.
    Ich finde das von Anfang an die Möglichkeit des Ausscheidens von Ländern aus dem Euro hätte diskutiert bzw. praktiziert werden müssen. Wenn Griechenland seine Probleme über die Abwertung der eigenen Drachme lösen würde ?
    wo ist das Problem? Die „Alternativlosigkeit“ mit der uns das ganze Projekt Euro verkauft wurde ist in meinen Augen Unsinn.Die Fehlkonstruktion des Euros einzugestehen und eine entsprechende Korrektur hingegen – ist der grösste Horror der Politik.

    Beste Grüße

  4. Avatar

    Jonny

    8. Januar 2015 18:39 at 18:39

    Was heißt hier Untergang der Demokratie?

    Der Draghi hat schließlich den Fiedensnobelpreis bekommen, oder war es die Alternativlose.

    Ist aber auch egal, denn der lupenreine Demokrat Obama hat ja auch einen bekommen.

    Jetzt bin ich ganz verwirrt und weiß nicht mehr für was und wer überhaupt.

    Noch was persönliches, meine PUTs sind alle ausgestopt worden, Verlust um die 10%

    Das hat mich aber nicht davon abgehalten, Heute um die 9850 “Neue“ zu kaufen.

    Denn was da gerade abgeht ist mehr als Realitätsfern.

    Sollten die Drohungen der EZB nicht fruchten und der Obama deshalb Griechenland bombadieren, dann wird es auch dieses Mal ein Verlust Geschäft, wie ich befürchte.

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