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Anleihen

EZB-Mitglied Coeure schickt Euro auf Talfahrt, Dax und Bund-Future in den Himmel..

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Der Euro in freiem Fall, der Dax schiesst nach oben, der Bund-Future ebenso. Das hat sich charttechnisch bereits angedeutet, wird aber nun gewissermaßen fundamental unterfüttert durch Aussagen des EZB-Mitglieds Coeure. Laut einem vorab veröffentlichten Redetext für eine Konferenz in London will die EZB die Käufe von Staatsanleihen im Mai und Juni intensivieren, da im Sommer das Handelsvolumen geringer sei:

„Wir wissen, dass die Aktivität an den Rentenmärkte einem Saisonmuster folgt, und dass die traditionelle Ferienzeit von Mitte Juli bis August von einer deutlich geringeren Marktliquidität geprägt ist (..). Das Eurosystem berücksichtigt das in seinem Ankaufprogramm, in dem es Ankäufe etwas in die Monate Mai und Juni vorzieht.“

Sollte die EZB dann aufgrund der geringeren Käufe in den Sommermonaten Nachholbedarf haben, könne man die Anleihekäufe wieder hochfahren, so Coeure:

„Sollte es notwendig sein, könnten wir diese Maßnahmen durch erhöhte Ankäufe im September ergänzen, für den eine wieder höhere Liquidität zu erwarten ist“.

Hinzu kommen noch Äusserungen des französischen Notenbankkchefs Noyer. Die EZB könne, so Noyer, die Anleihekäufe auch über den September 2016 fortsetzen, wenn die Inflation nicht ausreichend anspringe.

Der Dax und der Bund-Future schiessen nach oben, während der Euro massiv unter Druck kommt:

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Anleihen

Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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