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EZB warnt vor China-Risiken – und ist leicht depressiv..

Von Markus Fugmann

Die EZB hat in ihrem heute veröffentlichten Sitzungsprotokoll (der letzten Sitzung vom 15. und 16.Juli) vor den Risiken gewarnt, die von China ausgehen:

„Finanzielle Entwicklungen in China könnten einen größer als erwarteten negativen Effekt haben“.

Dies gelte insbesondere dann, wenn die US-Notenbank die Zinsen anhebe, was die Schwellenländer treffen würde und die negativen Effekte der Entwicklungen in China noch verstärken dürfte.

In Bezug auf die Konjunktur in der Eurozone zeigt sich die Notenbank desillusioniert: diese entwickle sich nur moderat, „was als enttäuschend eingestuft wurde“, wie es wörtlich im Protokoll heisst.

Das bedeutet im Klartext: die EZB hat sich von ihrem QE deutlich mehr erhofft. Nun überwiegt die Enttäuschung darüber, dass ihre Theorie nicht wirklich in der Praxis funktioniert, weil die Praxis sich dummerweise den genialen theoretischen Erkentnissen der Notenbanker verweigert. Welcome back in reality, liebe EZB!



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