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EZB-Zwangsverwaltung: „Banca Carige“ beschert Italien „glorreichen“ Start ins Jahr 2019

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Die italienische „Banca Carige“ beschert dem italienischen Finanzsektor einen „glorreichen“ Start ins Jahr 2019. Pünktlich zum Jahresbeginn veröffentlicht die EZB eine Mitteilung, wonach man diese Bank (immerhin die 10. größte Bank Italiens) unter Zwangsverwaltung stellt. Die Bank hat schon seit Jahren eine mehr als obskure Geschichte in Sachen Überlebenskampf vorzuweisen!

Die Aktie ist heute vom Handel an der Börse ausgesetzt. Aber herje, man schaue sich den Kursverlauf der letzten Jahre an. Außerdem notierte die Aktie eh unter 1 Cent, und wäre damit realistischerweise nicht wirklich handelbar. Im Chart sieht man den Kursverlauf seit dem Jahr 2014. Was ist denn aktuell passiert bei der Banca Carige? Laut EZB sind heute die Mehrzahl der Aufsichtsräte der Bank zurückgetreten. So hat nun die EZB kurzfristig selbst neue Aufseher und Verwalter ernannt, um den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Die Lage der Bank muss also dramatisch sein. Die Banca Carige steht somit nun unter einer Art Zwangsverwaltung, unter direkter Kontrolle der EZB. Man wolle dafür sorgen, dass die Bank die Kapitalvorschriften wieder erfülle, so heißt es von der EZB.

Letztes Jahr retteten bereits andere Banken in Italien die Banca Carige mit dem Kauf einer Anleihe über 320 Millionen Euro. Zuletzt sollte eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden, was aber scheiterte. Das Kernproblem der Bank lautet wie bei allen anderen Banken-Desastern der letzten Jahre in Italien: Ein Berg fauler Kredite ist vorhanden, und als Zuckerguss oben drauf ist keinerlei wirtschaftliche Erholung im Land zu erkennen. Da kann man noch so oft frische Gelder nachschießen. Es bleibt ein Fass ohne Boden. Hier der Text der EZB im Wortlaut:

2 January 2019

Decision comes after majority of Banca Carige board members resign

Three temporary administrators and surveillance committee to replace Board of Directors and take charge of Banca Carige

The European Central Bank (ECB) today appointed three temporary administrators and a three-member surveillance committee to take charge of Banca Carige and replace its Board of Directors. The decision came after the majority of board members of Banca Carige resigned today.

The resignation of the majority of the board made the installation of temporary administration necessary to steer the bank in order to stabilise its governance and pursue effective solutions for ensuring sustainable stability and compliance. The ECB appointed Fabio Innocenzi, Pietro Modiano and Raffaele Lener as temporary administrators of the bank. It also appointed Gianluca Brancadoro, Andrea Guaccero and Alessandro Zanotti as members of the surveillance committee of Banca Carige.

The decision to impose temporary administration is an early intervention measure aimed at ensuring continuity and pursuing the objectives of a strategic plan. The appointment of the temporary administration results in the removal of Banca Carige’s management and control bodies.

Temporary administrators are tasked with safeguarding the stability of a bank by closely monitoring its situation, continuously informing the ECB and, if necessary, taking action to ensure that the bank restores compliance with capital requirements in a sustainable manner.

Banca Carige Italien

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Wirecard Analyse: Comeback des Börsenstars!

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Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte in 2018 hat sich das Wertpapier des Zahlungsdienstleisters Wirecard im Bereich von 124,40 Euro gegen Ende letzten Jahres stabilisieren können und in 2019 einen erfolgreichen Start erwischt. Dabei konnte das Wertpapier nach dem Durchbruch über die gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 im Bereich von 142,30 Euro erfolgreich einen Doppelboden aus November/Dezember letzten Jahres abschließen und im heutigen Handel sogar über die Marke von rund 150,00 Euro zulegen. Diese Kursstärke könnte sich in den nächsten Tagen weiter fortsetzen und ist geradezu prädestiniert für ein kurzfristiges Long-Investment. Zwar geht hieraus noch kein größeres Kaufsignal hervor, Investoren können jedoch die potenziellen Gewinne bis an die obere Trendkanalbegrenzung einsammeln.

Wirecard mit Long-Chance

Ausgehend von der aktuell dynamischen Kursentwicklung können direkte Long-Positionen bei Wirecard mit einem ersten Zielbereich um 160,00 Euro aufgebaut werden. Gelingt es auch dieses Niveau zu knacken, wären weitere Gewinne an 167,10 Euro auf Sicht von nur wenigen Handelstagen vorstellbar und können über entsprechende Long-Instrumente bestens nachgehandelt werden. Eine passende Verlustbegrenzung sollte sich aufgrund eines noch bevorstehenden Pullbacks unterhalb der Marke von 144,00 Euro aufhalten. Bricht die Akte hingegen unter das Niveau von glatt 142,00 Euro und somit die breite Unterstützungszone in diesem Bereich ein, müssten hingegen Rückläufer an die Novembertiefs bei 124,40 Euro zwingend einkalkuliert werden.

Einstieg per Market-Buy-Order : 154,55 Euro
Kursziel : 160,00 / 167,10 Euro
Stop : < 144,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 10,55 Euro
Zeithorizont : 4 – 8 Wochen

Wirecard Aktie




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Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Münchener Rück Analyse: Aktie mit bullischem Hammer auf Wochenbasis

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Die Rückversicherer sind im letzten Jahr bei Großschäden relativ glimpflich davongekommen, natürlich hat sich das positive in den Bilanzen bemerkbar gemacht. Das Papier der Münchner Rück notiert aber nur wenig höher als noch Anfang 2018. Das könnte sich bei der aktuellen Chartkonstellation aber noch schnell ändern! Technisch wird die Aktie der Münchener Rückversicherungsgesellschaft durch einen intakten Aufwärtstrend seit Sommer 2016 und einem Horizontalwiderstand bei rund 199,00 Euro immer weiter eingeengt. Dabei hält sich der Kursverlauf recht sauber an die ihm vorgegebene Trendlinie, auf der Oberseite ist aber kurzfristig noch Luft vorhanden. Selbst für diesen kurzen Abschnitt lässt sich über ein entsprechend gehebeltes Zertifikat eine ansehnliche Rendite herausholen, zumal die Münchener Rückversicherung derzeit auch eigene Aktien aufkauft und damit den Kurs selbst hochtreibt. Größere Kaufsignale lassen sich aber erst über der nächsten Hundertermarke ableiten.

Long-Chance bei Münchener Rück

Die Rückversicherungsbranche arbeitet mit Prognosemodellen, die nicht immer. Ein kurzfristiges Investment mit einem Zielhorizont bei 199,00 Euro bietet jedoch über entsprechend gehebelte Papiere eine überdurchschnittliche Renditechance und ist damit recht überschaubar. Eine entsprechende Verlustbegrenzung sollte bei einem direkten Long-Einstieg allerdings das Niveau von glatt 191,00 Euro nicht überschreiten. Sollte es den Münchenern nicht mehr gelingen über das Niveau von rund 196,00 Euro zuzulegen, müssten kurzfristig Abgaben auf rund 190,00 Euro einkalkuliert werden. Spätestens auf dem Niveau des EMA 50 bei aktuell 187,36 Euro sollte aber wieder merkliche Gegenwehr von Käufern zu verzeichnen sein. Bricht hingegen das Niveau bei 180,00 Euro als maßgebliche Unterstützung weg, müssen Abgaben zurück auf 175,00, bzw. 166,00 Euro und somit die Tiefststände aus 2017 zwingend einkalkuliert werden.

Einstieg per Market-Buy-Order : 195,15 Euro
Kursziel : 199,00 / 200,30 Euro
Stop : < 191,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 4,15 Euro
Zeithorizont : 4 – 6 Wochen

Münchener Rück Aktie




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Nike-Analyse: Das schaut nach einer Trendwende aus

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Gegen Ende September letzten Jahres markierte Nike bei 86,04 US-Dollar seinen vorläufigen Höhepunkt und schlug zunächst eine Korrektur ein. Diese reichte bis Ende Dezember auf ein Verlaufstief von 66,53 US-Dollar abwärts, mit leichten Kaufschüben hat der Wert aber bereits im Vorfeld Bekanntschaft gemacht. Das hieraus resultierende Chartbild könnte man jetzt wohlwollend in einem sich öffnenden Keil sehen. In der Regel kommen solche Formationen am Ende eines Trends vor und stehen für einen baldigen Wechsel. Gewisse Bedingungen müssen hierzu jedoch noch erfüllt werden, ehe tatsächlich bei dieser Formation mit Bestimmtheit ausgegangen werden kann und ein Trendwechsel wahrscheinlich wird. Noch zeigen sich Käufer etwas zurückhaltend, dies könnte sich in den kommenden Handelsstunden jedoch signifikant ändern.

Long-Chance bei Nike-Aktie

Kursnotierungen in der Nike-Aktie unterhalb der runden Marke von 80,00 US-Dollar sind zunächst noch als Kursgeplänkel anzusehen, erst darüber wird eine Aktivierung der vorliegenden Keil-Formation wahrscheinlich, anschließend könnte Nike sehr schnell wieder zu seinen Jahreshochs aus 2018 bei 86,04 US-Dollar zurückkehren. Genau auf diese Erholungsbewegung können interessierte Anleger über entsprechende Long-Instrumente setzen und am Ende eine satte Rendite erzielen. Der Anlagehorizont wird auf mehrere Wochen geschätzt, ein Stop sollte das Niveau von 77,40 US-Dollar zunächst nicht überschreiten. Solange kein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb von 80,00 US-Dollar vorliegt, müssen zwischenzeitlich noch einmal Rücksetzer auf das Niveau von 75,00 US-Dollar einkalkuliert werden. Der sich immer weiter ausdehnende Keil erlaubt es sogar auf ein Niveau unter die Dezembertiefs aus 2018 zurückzufallen, ohne dass die Formation in Mitleidenschaft gezogen wird.
Einstieg per Stop-Buy-Order : 80,00 US-Dollar
Kursziel : 86,04 US-Dollar
Stop : < 77,40 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 2,60 US-Dollar
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

Nike




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