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„Mehr als 50% der Facebook-Accounts sind Fake“

Claudio Kummerfeld

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Es ist ein seit Jahren bekannter Vorwurf, dass quasi alle Social Media-Plattform mit Fake-Accounts durchzogen sind, oft aus kriminellen oder kommerziellen Gründen der Fake-User. Es ist oft nicht einfach für die Betreiber dagegen vorzugehen. Oder wollen sie oft doch lieber wegschauen? Denn viele User machen sich gut im Jahresabschluss, und bringen womöglich mehr Werbekunden dazu auf der Plattform Werbung zu schalten? Mehr User bedeuten mehr Werbeeinnahmen?

Ein ganz frisch veröffentlichter Report der nach eigenen Angaben nicht-kommerziellen Analyse-Seite plainsite behauptet heute, dass von den 2 Milliarden aktiven Facebook-Nutzern pro Monat mehr als die Hälfte Fakes sind. Facebook habe die Öffentlichkeit belogen über die Größenordnung seiner Probleme mit Fake-Accounts. Viele Daten würden sich selbst widersprechen und seien absurd. Die Firma habe die Kontrolle über ihr eigenes Produkt verloren. Zitat:

Facebook has been lying to the public about the scale of its problem with fake accounts, which likely exceed 50% of its network. Its official metrics—many of which it has stopped reporting quarterly—are self-contradictory and even farcical. The company has lost control of its own product.

Und in der Analyse wagt man eine große Prognose. Die Wahrscheinlichkeit steige, dass Facebook das selbe Schicksal erleide wei CompuServe und AOL (in der Bedeutungslosigkeit verschwinden), wenn die Firma nicht vorher pleite gehe. Zitat:

Accordingly, it is increasingly likely that Facebook will go the way of AOL, CompuServe, and Prodigy—if legal liability doesn’t bankrupt it first.

Den ausführlichen Report auf 75 Seiten kann man sich hier anschauen.

So eine Analyse kann natürlich mittel- und langfristig zum Problem für Facebook werden, wenn vielen Werbekunden klar wird, dass ihre Werbebanner, für die sie viel Geld an Facebook überweisen, auf Userkonten ausgestrahlt werden, die nicht von echten wirklich interessierten Konsumenten angeschaut werden. Die Aktie ist eh schon arg mitgenommen, und dann noch so eine Analyse. Musste das sein? (Scherz). Die Aktie bricht heute nicht ein. Aber wie gesagt, so eine Analyse kann dazu beitragen, dass mehr und mehr Werbekunden sich Gedanken über ihr Engagement auf der Plattform machen.

Facebook
Facebook-Stand auf einer Messe. Foto: Derzsi Elekes Andor CC BY-SA 3.0

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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