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Facebook Analyse: Bullischer Keil auf EMA 200!

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Bis Mitte letzten Jahres profitierte das Wertpapier von Facebook über Jahre hinweg von steigenden Notierungen, seit 2012 und einem Kursstand von grob 20,00 US-Dollar kletterte das Papier bis Ende Juli letzten Jahres auf ein Verlaufshoch von 218,62 US-Dollar. Bekannte Skandale und allgemeine Schwäche bei Technologiewerten zum Jahresende zwangen das Wertpapier in den Bereich von 123,00 US-Dollar wieder abwärts. Dort fand Facebook jedoch einen tragfähigen Boden vor und konnte zuletzt dynamisch über das wichtige 61,8 % Fibonacci-Retracement sowie den gleitenden Durchschnitt EMA 50 und nicht zuletzt 200-Tage-Durchschnitt bei grob 159,00 US-Dollar springen. Nun nutzt die Aktie jenen Widerstandsbereich als Unterstützung, braucht aber noch einen letzten Anreiz für einen dynamischen Ausbruch. Spekulativ wäre jetzt eine günstige Gelegenheit Long-Positionen sukzessive aufzubauen.

Long-Chance bei Facebook

Darüber hinaus steckt Facebook noch in einem bullischen Keil, in der Charttechnik besitzt diese Formation sehr bullische Charakterzüge und könnte nicht besser positioniert sein. Der übergeordnete Zielbereich kann um das 38,2 % Fibo sowie der Kursmarke von rund 182,10 + X US-Dollar beziffert werden. Ein Vorläufiges Ziel lasst sich an den aktuellen Jahreshochs bei 172,47 US-Dollar ausmachen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird an dieser Stelle als vergleichsweise hoch eingeschätzt, ein Stop sollte das Niveau von 153,00 US-Dollar und dem EMA 50 vorerst aber nicht überschreiten. Sollte die Verlustbegrenzung jedoch nachhaltig unterschritten werden, währen sofortige Abgaben auf die Jahrestiefs aus 2018 bei 123,02 US-Dollar anzunehmen. Eine anschließende Doppelbodenphase könnte einsetzen, falls sich der Wert nicht all zu schwach präsentiert.

Einstieg per Market-Buy-Order : 162,29 US-Dollar
Kursziel : 172,47 / 182,10 US-Dollar
Stop : < 153,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 9,29 US-Dollar
Zeithorizont : 1 – 2 Monate

Facebook




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Levi Strauss ist wieder an der Börse – Eröffnungkurs 22,22 Dollar

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Levi Strauss kehrt heute nach 34-jähriger Abwesenheit an die Börse zurück – und der erste Kurs liegt bei 22,22 Dollar.
Der Bekleidungseinzelhändler notierte seinen Börsengang bei 17 US-Dollar pro Aktie und bewertete das Unternehmen mit rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Das ist höher als die Preisspanne von 14 bis 16 Dollar, die das Unternehmen zuvor festgelegt hatte.

Die Aktien der Gesellschaft werden an der New Yorker Börse unter dem Tickersymbol „LEVI“ gehandelt.

Der aus Bayern stammende, und 1847 in die USA ausgewanderte, Löb Strauss galt mit seinem Partner Jacob Davis als Erfinder der Blue Jeans. Diese verkaufte er über sein kalifornisches Textilgeschäft an Goldschürfer, um ihnen eine robuste Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen.

Der aus Bamberg stammende Löb Strauss nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und änderte seinen Namen in Levi Strauss.

Der Umsatz weltweit von Levi Strauss, für Jeans und andere Bekleidungswaren, hielt sich die letzten 10 Jahre auf fast auf gleichem Niveau.

In USD:

2008: 4,4 Mrd. 2012: 4,6 Mrd. 2016: 4,5 Mrd.
2009: 4,1 Mrd. 2013: 4,6 Mrd. 2017: 4,9 Mrd.
2010: 4,3 Mrd. 2014: 4,7 Mrd. 2018: 5,6 Mrd.
2011: 4,7 Mrd. 2015: 4,4 Mrd.

Der Umsatzanstieg 2018 ist vor allem darauf zu zurückzuführen, dass man bei Levis die Zeichen der Zeit erkannte und mehr in Werbung und Imagepflege investierte. Auch das Angebot wurde auf die Nachfrage am Markt angepasst. So bietet Levis jetzt auch bequemere Jeans an und erweiterte das Angebot.
Anfang 2018 beschloss man zukünftig auf die Fabrikarbeitern – welche die Hosen noch per Hand ausfransten oder durchlöcherten durch Lasertechnologie – zu ersetzten.

Dieser Plat, der (durch die Zahlen belegt) aufging, soll nun weiter fortgeführt werden und mit dem frischem Kapital(ca.500 Millionen Euro) aus dem heutigen „Börsenneustart“ ist sicher noch einiges zu erwarten.
Der Gründer würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, dass in seine Jeans extra Löcher produziert werden um sie besser zu verkaufen..


By Blake Burkhart – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44401478

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Inside Boeing: Wer hat die Boeing 737Max bestellt? Ein Desaster in Zahlen

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Die neueste Flugzeugfamilie von Boeing mit der Bezeichnung 737Max ist das am schnellsten verkaufte Flugzeug in der Boeing-Geschichte mit rund 5.000 Bestellungen von mehr als 100 Kunden weltweit. Interessant ist, dass Boeing selbst die Zahl von 5000 bestellten 737Max nennt, aber nur ca. 4000 Bestellungen genau einzelnen Bestellern zuordnet – wo und von wem sind die restlichen 1000 Bestellungen, die nicht ausgewiesen werden? Der Kaufpreis einer 737 MAX liegt zwischen 75 und 96 Millionen Euro (je nach Ausstattung).

Das bisherige Auftragsvolumen liegt zwischen 375 und 480 Milliarden Euro.

Durch das erst nun verhängte verhängte Flugverbot dieser Serie beläuft sich der Verlust alleine bei
Tui für die bislang 14 ausgelieferten Max-Flugzeuge auf rund drei Millionen Euro pro Woche. Norwegian hat bereits angekündigt, den Hersteller auf Schadenersatz zu verklagen.

Wenn wir die 376 bereits ausgelieferten 737 Max-Flugzeuge auf Grundlage der Verlustangabe der Tui berechnen, kommen wir auf einen Verlust aller Fluggesellschaften von 936 Millionen für die dreimonatige Flugsperre.

Sicherlich kein Vergleich zu den erwarteten Kosten, die noch auf Boeing zukommen können – aber sollte die Flugsperre noch verlängert werden, muss man von weit aus höheren Kosten ausgehen, denn die Fluggesellschaften, die mit dem 737 Max schon planen, müssen sich dann auch um teuren Ersatz kümmern.

Im Normalfall haben alle Käufer Boeing nach Unterzeichnung des Kaufvertrages auch schon eine beträchtliche Anzahlung überwiesen. Hier ein Kaufablauf, der wohl auch bei der 737 Max üblich ist:

Die Bestellung

„Bei einer festen Bestellung wird im Vertrag alles im Detail geregelt. Der Hersteller und der Kunde legen fest, um wie viele Flieger welchen Typs es geht, zu welchem Preis sie verkauft werden und wann sie geliefert werden. Hier muss die Flug- oder Leasinggesellschaft in der Regel auch eine siebenstellige Anzahlung leisten, es geht also um einen tiefen einstelligen Millionenbetrag. Im Vertrag wird auch festgehalten, wann die weiteren Zahlungen fällig werden. Meist muss der Kunde ungefähr zwei Jahre vor der Auslieferung eine größere Summe überweisen, weil dann der Hersteller ins Risiko geht, Material bestellt, Lieferanten bezahlen muss und mit dem Bau des Fliegers beginnt.“

(Quelle: https://www.aerotelegraph.com/was-bedeutet-bestellung-option-kaufrecht-das-kleine-einmaleins-des-flugzeugkaufs)

Dies würde bedeuten, dass viele Airlines schon vor über zwei Jahren den überwiegende Teil ihrer Bestellung geordert haben (und nun wohl praktisch nicht mehr so einfach stornieren können, denn es wird ihnen schlicht das Geld fehlen um Ersatz zu kaufen bzw. um aus dem Vertrag herauszukommen und möglicherweise Jahre lang auf die Rückzahlung ihrer Anzahlung zu warten!).

Wenn aber die Ursache der Probleme bei Boeing nicht alleine ein Software-Thema ist, sondern die Flugzeuge sogar neu konstruiert werden müssen (worauf einiges hindeutet), dann wird Boeing die bestellten Flugzeuge auf Jahre hinaus nicht ausliefern können! Und dann stellt sich die Frage, was mit den milliardenschweren Anzahlungen der Besteller passiert, die der US-Flugzeugbauer bereits vereinnahmt hat! Im Grunde muß Boeing also dann diese Gelder zurück erstatten, gleichzeitig die bisherige Konstruktions-Verfahrensweise bei den neueren Boeing 737er-Modellen ändern (was Milliarden-Kosten nach sich ziehen und lange dauern würde).

Daran wird aus unserer Sicht deutlich, welcher „Rattenschwanz“ für Boeing folgen dürfte, wenn es nicht mit einem Software-Update getan ist!

Hier die Fluggesellschaften, die die meisten 737 Max geordert haben:

1. Southwest Airlines (USA): 280 Maschinen

2. flydubai (Vereinigte Arabische Emirate): 251 Maschinen

3. Lion Air (Indonesien): 201 Maschinen

4. VietJetAir (Vietnam): 200 Maschinen


By Aka The Beav from Seattle, Washington – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45522891

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Wirecard-Aktie: Neuer FT-Angriff

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Die Wirecard-Aktie sieht sich ganz aktuell einem neuen „Angriff“ der Financial Times ausgesetzt. Die Aktie sackte gestern Nachmittag bereits um insgesamt fünf Euro ab, weil die sogenannte „Southern Investigative Reporting Foundation“ über Wirecard-Geschäfte in Indien berichtete, wo angeblich etwas „furchtbar falsch laufe“. Naja…

Heute nun die FT. Der Chief Operating Officer von Wirecard Jan Marsalek soll angeblich eingeweiht gewesen sein in Transaktionen zwischen der Zentrale in Deutschland und der Filiale in Singapur in Höhe von zwei Millionen Euro. Diese Transaktionen sollen Teil der aktuellen Untersuchungen der dortigen Polizei sein. Also, bei dieser Summe ist wohl nicht die Summe selbst interessant, sondern dass eventuell ein Vorstandsmitglied der Zentrale in Deutschland involviert sein könnte.

Denn bisher schwirrten die FT-Berichte und Gerüchte immer um Mitarbeiter von Wirecard in Singapur, die dubiose Buchungspraktiken angewendet oder empfohlen haben sollen. Das Unternehmen äußert sich dazu gegenüber der FT, dass man zwei Tage benötige um einen Kommentar hierzu abzugeben. Aber die Vorwürfe an sich seien schon alt, und das vollständige Untersuchungsergebnis einer Anwaltskanzlei in Singapur sei in Kürze verfügbar.

Wir meinen: Darauf kommt es an! Was wird diese Kanzlei veröffentlichen? Wirecard scheint sich seiner Sache sicher zu sein. Entweder die Vorwürfe der FT sind nur ein großer Rohrkrepierer, oder vielleicht muss ein Vorstand namens Jan Marsalek dran glauben? Noch immer tappen wir alle im Dunkeln. Die Wirecard-Aktie jedenfalls eröffnet ganz aktuell weiter schwach mit -2,70 Euro gegenüber gestern Abend.

Wirecard-Aktie
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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