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Facebook-Quartalszahlen: Spürbar über Erwartungen – UPDATE 21:33 Uhr

Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 10,33 Milliarden Dollar…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 10,33 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 7,0/erwartet 9,8).

Der Gewinn liegt bei 1,59 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,90/erwartet 1,28). Die Flüsterschätzungen lagen bei 1,40 Dollar.

Die Aktie notiert nachbörslich mit in einer ersten Reaktion mit +3,8% gegenüber dem Schluss von 22 Uhr.

UPDATE 21:12 Uhr

Die Zahl der täglichen aktiven Nutzer steigt liegt mit 1,37 Milliarden ungefähr im Rahmen der Erwartungen.

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer liegt bei 2,07 Milliarden, eine Steigerung von 17% gegenüber dem Vorjahresquartal.

UPDATE 21:20 Uhr

Der Anteil an Werbeerlösen über mobile Geräte liegt bei 88% gegenüber 84% vor einem Jahr.

Die Mitarbeiterzahl steigt binnen eines Jahres massiv um 47% auf 23.165. (man denke nur an die deutschen Mitarbeiter um Inhalte zu löschen…)

UPDATE 21:33 Uhr

Hier wichtige Übersichten über die Entwicklungen einzelner Kennzahlen.

Ach ja, vielleicht ein Anhaltspunkt, warum die Aktie nachbörslich aktuell „nur“ um 1,2% steigt: Mark Zuckerberg sagte zu den Zahlen gerade aktuell, dass man massiv in Sicherheit investiere. Das werde die Profitabilität beeinträchtigen. Der Schutz der Community sei wichtiger als die Maximierung von Gewinnen, so Zuckerberg. Klingt ja fast nach einem Hauch von Sozialismus? Die drastische Erhöhung der Mitarbeiterzahl zeigt ja augenscheinlich, dass damit auch die Kosten steigen.


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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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