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Facebook-Quartalszahlen: Man liefert mal wieder ab! UPDATE 22:46 Uhr

Soeben wurden die Facebook-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Daten. Der Umsatz liegt bei 8,03 Milliarden Dollar (erwartet 7,83 Milliarden Dollar/vor einem Jahr 5,38 Milliarden Dollar)…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Soeben wurden die Facebook-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Daten.

Der Umsatz liegt bei 8,03 Milliarden Dollar (erwartet 7,83 Milliarden Dollar/vor einem Jahr 5,38 Milliarden Dollar).

Der Gewinn liegt bei 1,04 Dollar pro Aktie (erwartet um die 0,88 Dollar pro Aktie/vor einem Jahr 0,60 Dollar pro Aktie).

Die Zahl der monatlich aktiven User steigt nach 1,65 Milliarden vor einem Jahr über 1,86 Milliarden im 4. Quartal 2016 auf 1,94 Milliarden Ende März. Die Grafik weiter unten zeigt den kontinuierlichen Anstieg.

Die Aktie notiert nachbörslich mit -0,5%.

Weitere Details folgen nach einem Update.

UPDATE 22:46 Uhr:

Auch die täglichen Nutzerdaten steigen gut an (3. Grafik).

Der Umsatz (4. Grafik) liegt zwar leicht unter dem vom letzten Quartal. Das war aber als Weihnachtsquartal verständlicherweise aktiver als das erste Quartal. Im Vergleich zum 1. Quartal 2016 aber sieht man anhand der Balken den kräftigen Anstieg.

Facebook´s Werbung über Mobilgeräte macht inzwischen 85% aller Werbeeinnahmen aus!

Lustig oder traurig. Nachdem Facebook zusammen mit seinen Zahlen ankündigte keine „angepassten Zahlen“ (non GAAP) mehr zu präsentieren, hatten die ALGOS (Computersysteme), die nach solchen Zahlen immer sofort kaufen oder verkaufen, wohl Probleme die gelieferten GAAP-Zahlen einzuordnen, und verkauften wohl erstmal nachbörslich die Aktie. Denn die 1,04 Dollar pro Aktie nach GAAP (also nicht künstlich aufgehübscht) steht im Zusammenhang mit Erwartungen von um die 0,88 Dollar pro Aktie, die man somit übertroffen hat. Die ALGOS rechneten wohl mit höheren Non GAAP-Daten und gingen somit von Zahlen aus, die die Erwartungen nicht erfüllen konnten.

Derzeit notiert die Aktie immer noch 1,5% nachbörslich im Minus.


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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Lars

    3. Mai 2017 23:35 at 23:35

    IS, Nordkorea, Türkei, Trump, Le Pen, Brexit, Russland, China, Syrien, Integration, haben wir nun Probleme oder nicht?
    Allem Anschein nach eher nicht: Muttis Umfragewerte schießen nach 12 Jahren Versagen in die Höhe, nachdem sie kürzlich in den Wahlkampfmodus gewechselt und zwei bis drei erstaunliche (ab spätestens Oktober obsolete) Statements von sich gegeben hat.

    Facebook, Tesla, Apple: iSchrott, Strommangel, digitaler Exhibitionismus, echt wichtige Dinge, die die Welt am Laufen halten. Follow me, sonst like ich dich nicht, und jeder Klick zählt.
    Das iPhone in der linken Hand, das Samsung in der rechten… Der Versuch zu synchronisieren, immer, überall, jederzeit. Die Cloud, die unwiderstehliche Gottheit im Cyberspace, die Verkörperung des Universums für Jedermann, hier tobt das wahre Leben, hier spielt die Musik…

    Für die restlichen nervtötenden realen und physikalischen Probleme sind die Politiker und Flüchtlinge verantwortlich, nervt uns nicht mit ständigen Wahlen und politischen oder wirtschaftlichen Nachrichten, eine freie Presse gibt es ohnehin nicht mehr, Mutti ist ok, ich muss jetzt in die Cloud, um wahres Leben aufzusaugen.

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      columbo

      4. Mai 2017 08:44 at 08:44

      „Haben wir nun Probleme oder nicht?“
      Was soll das? Natürlich haben wir Probleme, aber die haben wir seit Adam und Eva. Momentan geht’s halt etwas besser, kein Eurocrash, keine Währungsreform, keine Bürgerkriege, kein Atomkrieg, kein Aktiencrash……Pech gehabt.

      • Avatar

        Lars

        4. Mai 2017 23:17 at 23:17

        @columbo
        Was ich meinte, Herr Schlau, waren die hier geführten Diskussionen über Eurocrash, Währungsreform, Bürgerkriege, Atomkrieg, Aktiencrash usw.
        Das sind auch schwerwiegende Themen, die nicht von der Hand zu weisen sind.
        Nicht Pech, sondern Glück gehabt, dass noch nichts davon Realität wurde. Aber dennoch sind es Themen, die im Raum schweben, die real sind und zu Katastrophen führen können.
        Aber Facebook, jetzt ernsthaft: Wer hingegen braucht diesen Schrott, was rechtfertigt diesen Aktienkurs? Was wäre, wenn es diese Firma nicht mehr gäbe? Drei Wochen später könnte sich kein Mensch mehr daran erinnern, außer die paar hundert Spam-Nachrichten pro Tag würden ihm fehlen.

  2. Avatar

    Walter Schmid

    4. Mai 2017 10:29 at 10:29

    Die Zahlen sind schon wirklich beeindruckend! Als Facebook an die Börse ging, war ich nicht so ganz von einem dauerhaften Erfolg überzeugt und habe nicht gekauft. Das war ein Fehler.

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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