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Fake News: Gier frißt Hirn! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte feiern heute einmal mehr Fake News: Angeblich hätten die USA und China vereinbart, wechselseitig die Zölle Schritt für Schritt abzuschaffen. Faktisch hat Peking aber lediglich gefordert, dass es zu dieser wechselseitigen Abschaffung der Zölle kommen müsse, damit der Phase1-Deal zustande komme. Aber solche dialektischen Feinheiten zwischen der ursprünglichen Meldung („Einigung“) zu der faktischen Aussage (Forderung Chinas) wird heute nicht unterschieden: Gier frißt scheinbar Hirn. Inzwischen liegt der Fear & Greed-Index bei 91, also extreme Gier. Die Differenz zwischen fundamentalen Fakten (Earnings, Konjunktur) zur Kurs-Realität wird damit immer absurder – aber diesmal ist sicher alles anders. Die Fed wird es schon richten..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Sven

    7. November 2019 18:42 at 18:42

    Herr Fugmann, hallo, und nur zum Verständnis: sollten alle Zölle abgeschafft werden, dann stehen wir doch da, wo wir vor einem Jahr waren, oder? Aber über 4000 Punkte im Dow höher. Ist das gerechtfertigt?

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    Hesterberg

    7. November 2019 20:34 at 20:34

    Niemandem scheint bewusst zu sein, dass die Chinesen Trump jetzt eigentlich in der Hand haben. So wie der amerikanische Präsident die Aktienmärkte immer weiter mit Deal-Ankündigungen hochfeuert, könnte es die chinesische Staatsführung einfach ganz genauso machen und den Deal kurzerhand absagen. Die US-Märkte würden nach unten abrauschen. Trump würde dann kaum etwas anderes übrig bleiben, als die Zölle zurückzunehmen. Direkt bedauerlich, dass ein solch taktisches Vorgehen von Xi eher nicht zu erwarten ist.

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      Michael

      7. November 2019 22:04 at 22:04

      @Hesterberg, soeben dachte ich mir, eine geschickt lancierte Botschaft aus China zu einer Uhrzeit, zu der die amerikanischen und die europäischen Börsen noch schlafen, hätte einen netten Effekt auf die Altersvorsorge der Schuldenweltmeister, die nie wirklich etwas Tragfähiges für ihre Zukunft geleistet haben.

      Aber es ist taktisch noch zu früh für Xi, die Bombe muss so geschickt vor den Wahlen platzen, dass das Donald als der Versager offenbart wird, das es tatsächlich ist. Wütend twittern kann es dann noch immer monatelang 🙂

      • Avatar

        Hesterberg

        8. November 2019 08:59 at 08:59

        @Michael
        Ja, die Chinesen könnten jederzeit eine Bombe platzen lassen und ich denke, sie wissen das auch ganz genau. Sie können auch immer mal wieder ein kleines Bömbchen abwerfen, so wie ihre jüngste Forderung nach der schrittweisen Abschaffung aller Zölle als Voraussetzung für den Phase-1-Deal. Vielen scheint gar nicht klar zu sein, wie abhängig Trump und die USA von ihrem Aktienmarkt sind. Knallt er nach unten, kann Trump seine Wiederwahlträume beerdigen und die Verhandlungsposition der USA würde sich stark abschwächen. Die Chinesen können fallende Aktienkurse viel besser wegstecken und Xi hat auch kein Wiederwahlproblem. Insbesondere nach dem jüngsten fulminanten Kursanstieg haben sie Trump jetzt in der Hand.

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    Lausi

    7. November 2019 20:51 at 20:51

    Also bei diesen Daten schwant mir was ganz Schwarzes – sagt mir jedenfalls mein Uringefühl 🙂

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    Katja Wohmann

    8. November 2019 01:07 at 01:07

    Die Chinesen kaufen Aktien in rauhen Mengen – auch mit gedrucktem Geld. Da gibt es nur noch eine Richtung bis denen alles gehört… nach oben. Gläubiger, die ihr Guthaben rückfordern oder mit Insolvenz drohen könnten, haben diese Gelddrucker dieser Welt keine, deshalb spielt es auch keine Rolle, wenn der Markt einmal gegen Süden ginge – stört mnenmand. Erst wenn fremde Regierungen die Macht übernommen haben, wird dem Volk klar, was da abgelaufen sein muss…

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    Marko

    8. November 2019 12:33 at 12:33

    Steigende Zinsen, werden ausgelöst, wenn überhaupt, durch die EZB.

    Steigende Zinsen, würden zu einer grundlegenden Marktkorrektur führen, ausgelöst durch die EZB.

    Eine „grundlegende Marktkorrektur“ würde was bedeuten : das Ende dieses Lehman-Fehlers .. ? 😉

    Noch Fragen ? 😀

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    Ranzentier

    8. November 2019 14:23 at 14:23

    …China wird schon aus Ihrem eigenen Verständnis heraus den Deal nicht absagen…man merkt ja zur Zeit, dass keine Partei der Schuldige sein will für eine Absage…es war geschickt gemacht, die Zollsenkungsforderungen in die Ruhephase zu platzieren und dann noch mitten in der Woche um eine Uhrzeit nachts 3 Uhr in Amerika…Trump wird seine Gegenreaktion, welcher Art auch immer, diese erst kurz vor dem Wochenende oder am Wochenende lancieren…ich stelle hier mal zur Wette, dass er die Zollanhebung vom 15.10. kurzerhand ab 15.11. terminiert und die Zollanhebung für den 15.12. nochmal bekräftigt…

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Trump und Wall Street-Mentalität! Videoausblick

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Trotz schlechter Nachrichten im Handelskrieg konnten sich die US-Indizes gestern gut behaupten – weil die Wall Street das Treffen zwischen Trump und Fed-Chef Powell als Markt-positiv wertet. Heute hat Trump getwittert, dass er Powell gesagt habe, dass die US-Zinsen im Vergleich zu anderen Ländern zu hoch seien – aber dass Trump so denkt, wusste Powell schon vorher, warum also dann dieses seltsame Treffen? Da wird uns offenkundig etwas verborgen, und während die Wall Street das Glas (wie immer) halb voll sieht, stellt sich die Frage, ob nicht doch der Kollaps am Repo-Markt oder der Handelskrieg das wahre Thema des Treffens waren. Nach wie vor scheint die Liquiditätsduselei jegliche Rationalität zu verdrängen an den Aktienmärkten..

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Trump: seltsames Treffen mit Powell! Marktgeflüster (Video)

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Trump hat heute zur allgemeinen Überraschung Fed-Chef Powell ins Weiße Haus einbestellt – bei beiden war der Termin nicht geplant: also stellt sich die Frage, warum Trump unbedingt Powell sehen wollte (zusammen mit US-Finanzminister Mnuchin). Es gibt drei denkbare Möglichkeiten: Trump wollte Powell darauf vorbereiten, dass es mit dem China-Deal nichts wird, nachdem Peking laut Insider-Berichten nicht mehr mit einer Lösung rechnet. Zwei andere Varianten: Trump will den Dollar schwächen – oder man sprach auch über das, was am Repo-Markt passiert. Ist da etwas Größeres im Busch? So oder so: die Märkte an der Wall Street schütteln scheinbar alles ab, aber der Dax hat zuletzt den bullischen Lauf der US-Indizes nicht mehr mitgemacht..

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Am Anfang war die Liquidität! Videoausblick

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Erstmals seit mehr als zwei Jahren haben die US-Notenbank Fed, die EZB und die Bank of Japan gleichzeitig ihre Bilanzsumme ausgeweitet – die Folge ist eine euphorische Rally an den Aktienmärkten seit Oktober – und das, obwohl die erwartete und eingepreiste Erholung der globalen Konjunktur nicht stattfindet. Heute Nacht hat dann Chinas Notenbank einen wichtigen Zinssatz (den 7-Tage-Repo-Satz) leicht gesenkt (von 2,55% auf 2,50%) – Chinas Aktienmärkte und selbt der Hang Seng in Hongkong trotz weiterer Eskalation der Gewalt im Plus. Vielleicht ist Hongkong das derzeit größte kurzfristige Risiko für die Märkte, denn Peking wird auch innenpolitisch nicht viel länger an der Seitenlinie bleiben können, ohen dass dies als Schwächezeichen wahrgenommen würde. Das andere Risiko ist das, was am amerikanischen Geldmarkt passiert ist..

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