Folgen Sie uns

Aktien

FANG-Aktien unter Druck: Die Sache mit dem NASDAQ 100

Die Facebook- und Netflix-Aktien unter Druck – und nun beginnt das große Rätselraten. Lohnt ein Kauf, wo doch die Kurse so massiv gefallen sind?

Redaktion

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von forexhome.de

Die Facebook- und Netflix-Aktien unter Druck – und nun beginnt das große Rätselraten. Lohnt ein Kauf, wo doch die Kurse so massiv gefallen sind? Spiegeln die FANG-Aktien denn nicht die großen Trends unserer Zeit wieder und lohnen sich deshalb immer als Kauf? Mag schon sein, doch die Sache mit den Trends ist immer eine Wette auf die Zukunft. Und diese Wette beginnt meistens schon vor dem eigentlichen Eintreffen der ambitionierten Erwartungen.

Im Moment kein Grund zur Beunruhigung

Bevor wir uns den Branchenindex NASDAQ 100 anschauen, erfolgt ein Querschnitt der FANG-Aktien, denn die Horrormeldungen der letzten Tage können nicht 1 zu 1 auf alle beteiligten Werte adaptiert werden.

(Facebook 1, alle Charts durch anklicken vergrößern)

Die Facebook-Aktie, die ich sowieso sehr kritisch betrachte, gab den Anstoß den ganzen Hype zu hinterfragen. Natürlich erscheint der Kursrutsch unter die Kursmarke von rund 190 USD wenig ermutigend und doch würde ich mich aktuell überhaupt nicht engagieren. Weder long noch short. Diese Entscheidung wird charttechnisch begründet, befindet sich der Kurs doch an den 20er Fibonacci Retracements der großen Rallye seit dem Sommer 2013.

(Facebook 2)

Jene Retracements betrachte ich als Zone des Chaos und stehe hier generell an der Seitenlinie. Viel interessanter erscheint mir stattdessen der Bereich bei ca. 190 USD bzw. dem 8er Retracement. Erholt sich der Kurs der Facebook Aktie noch einmal bis zu diesem Bereich und kann ihn nicht mehr nachhaltig überwinden, gehe ich von fallenden Kursen bis zunächst ca. 140 USD aus.

Netflix

Auch die Netflix Aktie machte keine gute Figur und sorgte für Katerstimmung, doch bei rund 330 USD findet sich eine möglicherweise interessante Unterstützungszone sowie die 30er Retracements, die den Kurs wieder stützen könnten. Andere FANG-Aktien, wie Google, Apple oder Amazon, stabilisieren den FANG-Mythos, erscheinen die jüngsten Kursverluste hier doch völlig normal.

Apple Aktie: Ein ganz normaler Tag

Apple

Amazon Aktie: Im Westen nichts Neues

Amazon

Google Aktie: Alles im Rahmen

Google

 

Der Branchenindex NASDAQ 100 und sein Potential

Haben wir es demnach lediglich mit einigen Ausreißern zu tun? Das ist gut möglich, was uns zu den jüngsten bullishen Ausbrüchen im NASDAQ 100 bringt. Auf Wochenbasis konnte die 7100 Punktemarke und damit die seit Anfang des Jahres bestehende Range geknackt werden.

NASDAQ Weekly

In Verbindung mit dem zusätzlichen Verlassen des mutmaßlichen aufwärtsgerichteten Trendkanals, könnte der Kurs im nächsten Akt bis rund 7800 Punkte laufen. Gestützt von neu erblühten FANG-Aktien? Ein Kursrutsch unter 7100 Punkte, vielleicht bis zum Support bei ca. 6500 Punkte, würde die Stimmung deutlich eintrüben und man könnte sich Gedanken um eine mögliche SKS Formation machen.

 

NASDAQ 100 Prognose: Aktuell? Niemandsland

Aktuell würde ich mich nicht im NASDAQ 100 engagieren, da sich der Kurs laut meiner Definition im charttechnischen Niemandsland befindet. Die Relevanz der 7100 Punktemarke spiegelt sich auch im Tageschart wieder, weshalb ich, in Verbindung mit den evtl. stützenden 30er Retracements, erst einmal auf diesen Bereich warte.

NASDAQ Daily

Das von mir ermittelte sekundäre Kursziel der aufwärtsgerichteten Flagge im Tageschart, deckt sich mit den erwarteten Kurszielen des Wochencharts und bietet daher eine gute Grundlage für künftige Investitionsentscheidungen. Zusammengefasst sehe ich derzeit noch keinen Grund umfassend zu shorten und betrachte jedwede Stabilisierung als günstige Positionierungsmöglichkeit, um einen erneuten Schwung in Richtung Norden zu nutzen. In unserem Follower Service werden wir diesen Gedanken zu gegebener Zeit natürlich aufgreifen. Wichtige Informationen dazu finden Sie hier: https://www.forexhome.de/tr8ersmind-forex-cfd/

Dazu der Autoe auch im Video:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage