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Europa

Fatal: Deutlicher Rückgang bei der Genehmigung neuer Wohnungen

Nicht nur die Headline ist fatal, auch die Details. Wie heute offiziell vermeldet wurde, ging die Zahl der Genehmigungen neuer Wohnungen in den ersten fünf Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahr um…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Nicht nur die Headline ist fatal, auch die Details. Wie heute offiziell vermeldet wurde, ging die Zahl der Genehmigungen neuer Wohnungen in den ersten fünf Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahr um 7,6% oder 11.300 Einheiten zurück. Wo keine neuen Baugenehmigungen, da in ein oder zwei Jahren auch deutlich weniger neue Wohnungen – so einfach und das!

Fatal wird das vor allem, weil in den letzten zwei bis drei Jahren nach Deutschland gekommene Flüchtlinge ja nicht ewig in ihren Flüchtlingsunterkünften bleiben. Nach Anerkennung ihres Status strömen sie nach und nach auf den freien Wohnungsmarkt. Dass erst einmal gar kein neuer Bedarf für die klassischen Flüchtlingsunterkünfte besteht, zeigt der Rückgang bei der Genehmigung neuer „Wohnheime“ (womit Flüchtlingsunterkünfte gemeint sind) um 32,4%.

Daher müssten für diese Menschen auf dem „normalen“ Wohnungsmarkt umso mehr richtige Wohnungen entstehen,  zusätzlich zur eh schon vorhandenen Nachfrage. Aber hier tut sich nichts. Beispielsweise gehen die Genehmigungen für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (Ausbau von Dachwohnungen etc) um satte 25,5% zurück. Der Bau neuer Wohnungen zeigt einen Genehmigungsrückgang von 4,6%. Ein- und Zwei-Familien-Häuser gehen zurück um 11,3% und 3,7%. Häuser mit 3 oder mehr Wohnungen legen um 4% zu.

Von Januar bis Mai 2017 wurde der Bau von gerade mal 137.100 Wohnungen genehmigt. Wie man damit die explodierende Nachfrage befriedigen will, bleibt ein Rätsel. Details können Sie der folgenden Grafik entnehmen.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    leser

    13. Juli 2017 15:21 at 15:21

    Es gibt nur eine „explodierende Nachfrage“ nach deutschen Sozialleistungen.

  2. Avatar

    gerd

    13. Juli 2017 15:44 at 15:44

    Aus diesem Blickwinkel betrachtet können Mieter und Wohnungssuchende nur hoffen, dass die EZB die (Hypotheken)Zinsen möglichst lange unten hält.
    Sonst würde Bauen ja noch weniger attraktiv.

  3. Avatar

    walter

    13. Juli 2017 16:21 at 16:21

    Merkt ihr es jetzt!
    Es kommt noch so weit,bei „Raute“,dass der Deutsche auf die Platte soll und der Fluechtling auf Staatskosten, sich die noch freiwerdenden Wohnungen sichert!
    DE hat den genialsten Kanzler/in,der voll u.ganz hinter der Gesellschaft(welche?) steht..
    Ich ahne furchtbares..dass eine dt.Fluchtbewegung nach TH einsetzt!
    Aber heute kommen ja wieder „nette“News ueber den Ticker…dank Hr.Fugmann incl.Red.!

    • Avatar

      gerd

      13. Juli 2017 16:43 at 16:43

      „Es kommt noch so weit….“
      Was heißt, kommt noch so weit? Es ist doch schon längst so weit.
      Du liest doch sonst immer alles.
      O.k., gut ob die langjährigen Mieter, welche definitiv aus gemeindeeigenen Wohnungen raus mussten, um Zuwanderern Platz zu machen letztendlich ‚auf der Platte“ geblieben sind, weiß ich natürlich nicht.

  4. Avatar

    Trigo

    13. Juli 2017 16:37 at 16:37

    Aber wie kann das sein? Ist das ein Zeichen, dass es keinen freien Markt gibt? Kann es vielleicht sein, dass die Preise für Wohnungen einfach ausgereizt sind?

  5. Avatar

    Paul

    13. Juli 2017 18:37 at 18:37

    Wer soll den bei Basel III 30% Eigenkapital vom Kaufpreis, kriterien und einem Kaufpreis einer Immobilie von ca. 400.000 EURO in mittlere Wohnlage 120.000 Cash haben? Die 10% Eigenkapital für Kaufnebenkosten kommen dazu, also weiter 40.000 EURO. Das macht 160.000 EURO!!! Woher soll das kommen, Oma und Opa? Eltern? Hier zeigt sich die massive Geldentwertung und das Fluten des Kapitalmarktes zu nahezu Nul Zinsen. Der einzige der davon Profitiert ist der der bereits Geld hat. Dieser kann spekulieren und seine Barwerte in Sachwerte umwandeln. Verlierer sind bereits in der Mitte des Bürgertums auszumachen die trotz „gutem“ Einkommen nicht mal mehr die Wohnungsmiete, geschweige denn die Familie einen Lebensstandart geben können wie die 1950er Generation. Vom Präkariat ganz zu schweigen die mit Einkommen unter 20.000 EURO, ganz andere existenzielle Probleme haben. Das schlägt sich jetzt nieder und wird noch schlimmer.

  6. Avatar

    Irgendjemand

    13. Juli 2017 19:01 at 19:01

    Steigende Risiken durch einen frei drehenden Staat der den Hals nicht voll kriegt, Planwirtschaft, Mietpreisbremse, Zwangsvermietungen bei lange leer stehenden Wohnungen um Flüchtlinge unterzubringen, wenn die Oma Mieterin ihr Bett mit ihrer Zigarette anzündet kommt die Staatsanwaltschaft vorbei und verdächtigt erst mal den Vermieter, Verfahrensdauer von Räumungsklagen, Hausbesetzer und Mietnomaden, plündernde Hamburger Horden die alles kurz und klein schlagen und Autos anzünden, große Nachfrage vor allem dort wo kein Platz ist und die Preise ohnehin so hoch sind, dass Mieten noch billiger als kaufen ist und die Mietpreisbremse droht, Preissteigerungen durch neue Verordnungen bezüglich Energieeffizienz und neuerdings auch Ladestationen für Elektroautos… und dann auch noch den normalen Aufwand was zu Planen und zu Bauen… iiih, bäääh, Realwirtschaft ist so anstrengend.

  7. Avatar

    walter

    13. Juli 2017 19:03 at 19:03

    Ja Paul..,so ist es leider gekommen,wenn ausser dem „Fenstergummi“,nichts mehr zum beissen uebrig bleibt…
    Wenn ich ehrlich bin,kann ich mir ne Bude in Muenchen auch nicht mehr leisten,ohne auf mein Bier verzichten zu wollen.Von den Nebenkosten ganz zu schweigen!

  8. Avatar

    walter

    13. Juli 2017 19:21 at 19:21

    HEIMLICHE Enteignung: Merkel-Regierung senkt Obergrenzen für Bargeld und Goldkäufe weiter nach unten

    von Jane Simpson
    Wir steuern direkt in die Totalüberwachung

    Nach der Abschaffung des Bankgeheimnisses am 25.6.2017 stört nur noch das Bargeld unsere Bundesregierung, um die finanzielle Totalüberwachung zu vollenden. Unter dem Vorwand der „Panama Papers“ hatte die Bundesregierung die Änderung der Abgabenordnung mit der Bezeichnung „Schutz von Bankkunden“ vorgenommen.

    Demnach sind Paragraph 30a und weitere Paragraphen einfach ersatzlos gestrichen oder modifiziert worden (siehe: http://bit.ly/2tIGmP7). Die Bundesregierung begründete diesen Schritt damit, Steuerflüchtlingen und illegalen Steueroasen auf die Spur zu kommen. Watergate hatte bereits ausführlich über die Abschaffung des Bankgeheimnisses berichtet (siehe: http://bit.ly/2uRuqZU ). Finanzämter und alle anderen Behörden können jetzt jederzeit und ungehindert Einsicht in alle Bankkonten erhalten.
    Obergrenze für anonyme Barzahlungen in Deutschland jetzt auf 10.000 Euro gesenkt

    Die Bargeldabschaffung schreitet weiter voran. Unauffällig und leise. Von der breiten Öffentlichkeit meist unbemerkt. Der 500 Euro Schein wird zum Ende 2018 endgültig abgeschafft. Neues Gesetz der Bundesregierung: Die Bargeldobergrenze wurde Ende Juni 2017 auf 10.000 Euro herabgesenkt. Das heißt de facto, dass jegliche Barkäufe ab 10.000 Euro nur noch gegen Vorlage des Personalausweises getätigt werden dürfen. Auch hier die bereits bekannte Begründung der Bundesregierung, Geldwäsche, Finanzierung von Terrorismus und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Experten bezweifeln jedoch, dass diese Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität wirksam sind.

    Indes liegt in den meisten EU-Ländern die Bargeldobergrenze schon wesentlich niedriger als in Deutschland. In Frankreich liegt sie bei gerade mal 1.000 Euro, in Italien bei 2.999 Euro, in Griechenland bei 1.500 Euro und in Ungarn bei 5.000 Euro. Lediglich in der Tschechischen Republik liegt sie mit 14.000 Euro noch relativ hoch wie auch in Kroatien mit 15.000 Euro. Deutschland folge, so die Bundesregierung, lediglich der EU-Geldwäscherichtlinie – wie alle anderen EU-Staaten auch. Von der Obergrenze betroffen sein werden hauptsächlich Goldhändler, Schmuckhändler, Autohäuser und der Kunsthandel. Banken und Sparkassen sollen davon noch ausgenommen sein.
    Schrittweise Abschaffung des Bargeldes innerhalb der EU-Staaten

    Die EU diskutiert derzeit sogar ein generelles Verbot von Barzahlungen über 5.000 Euro. Der IWF hatte schon im April 2017 ein Geheimpapier herausgegeben, wie die Regierungen der EU-Staaten heimlich und ohne den Widerstand der Bevölkerung das Bargeld abschaffen können. Auch darüber berichtete Watergate bereits (siehe: http://bit.ly/2tNclMH).

    Mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses und des Bargeldes ist jeder Schritt des Bürgers nicht nur komplett gläsern und überwachbar, sondern bei jedem kleinsten Verdacht oder Verstoß kann ihm der Zugang zu seinem Konto und somit zu finanziellen Mitteln entzogen werden.Alle alternativen Möglichkeiten der Bezahlung sind hinfällig, alle Käufe, Transaktionen und Finanzbeziehungen können nachvollzogen werden. Geldinstitute können nach Belieben Negativzinsen erheben und den Bürger zusätzlich enteignen, der dagegen dann nichts mehr unternehmen kann.
    Australien will Bargeld jetzt Nano-Chippen

    Australien will jetzt im Zuge der Überwachung von Bürgern noch einen draufsetzen. Wenn das Thema nicht so brisant wäre, könnte man fast darüber lachen, was sich Regierungen alles einfallen lassen, um ihre Bürger zu überwachen.Eigentlich zeigt dies, wie verzweifelt sie sein müssen, um die totale Kontrolle über ihre Bürger zu erlangen.

    Da eine sofortige und plötzliche Bargeldabschaffung nicht ohne großen Aufschrei und erheblichen Widerstand der Bevölkerung zu erwarten wäre, will Australien jetzt das Bargeld, das noch bis zur endgültigen Abschaffung im Umlauf ist mit Nanochips versehen.

    Auch hier lautet die offizielle Begründung unisono mit den EU-Regierungen „Bekämpfung von kriminellen Geschäften, Steuerhinterziehung, Schattenwirtschaft und Terrorismus“. Mit dem markierten Geld könne man solche kriminellen Aktivitäten viel schneller aufdecken und unterbinden. Ein Dorn im Auge ist Regierungen auch Bargeld, das privat zuhause gehortet und gelagert wird. Der Staat hätte keinen Überblick und keinerlei Überprüfungsmöglichkeit über die tatsächlichen finanziellen Mittel der Bürger.

    In Wirklichkeit ist es doch so, dass mit dem Chippen der Geldscheine de facto auch keinerlei anonyme Verwendung des Geldes mehr möglich ist.Jeglicher Bargeldaustausch ist somit genauso nachvollziehbar, wie Transaktionen von Konto zu Konto.

    Wir dürfen gespannt sein, wann die EU oder Deutschland dem australischen Beispiel folgen werden. Somit könnte man dem deutschen Volk doch noch sein geliebtes Bargeld lassen, trotzdem aber jeden Bargeldfluss nachverfolgen.
    Obergrenze für anonymen Gold- und Silberkauf auf 9.999 Euro gesenkt worden

    Zeitgleich mit der Absenkung der Bargeldobergrenze wurde auch die Obergrenze für den anonymen Goldkauf gesenkt. Bislang konnte jeder anonym Gold im Wert von 14.999 Euro kaufen. Dies ist jetzt nur noch bis zu 9.999 Euro möglich. Große Bargeldmengen können so nicht mehr einfach in große Goldmengen umgetauscht werden. Auch diesen Schritt begründete das Bundesfinanzministerium mit der EU-Geldwäscherichtlinie. Demnach muss jeder Edelmetallhändler ab 10.000 Euro Kaufvolumen die Personalien des Käufers per Ausweisvorlage prüfen und festhalten.
    Die Schlinge zieht sich jetzt zu

    EU und Bundesregierung leitet immer weitere Schritte ein, um den Bürgern Lösungsmöglichkeiten zu nehmen, wie sie Enteignung und totaler Überwachung entgehen können.

    Noch gibt es Möglichkeiten und Alternativen. Diese sollten schnellstmöglich genutzt werden, sonst sieht es bald finster aus:

    Z.B. Auswandern

    Ihre
    Jane Simpson

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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am

Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Europa

ifo Index etwas schwächer als erwartet, aber fünfter Anstieg in Folge

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für September veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 93,4 (Prognose war 93,8; Voromonat August war 92,6)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 89,5; August war 87,9)

– Erwartungen: 97,7 (Prognose war 98,0; Voromonat war 97,5)

Fünfter Anstieg in Folge beim ifo Index

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

 

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich erneut verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 93,4 Punkte gestiegen, nach 92,5 Punkten im August. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Situation abermals positiver als im Vormonat. Zudem erwarten sie eine weitere Erholung ihrer Geschäfte. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich trotz steigender Infektionszahlen.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator merklich gestiegen. Deutlich weniger Unternehmen schätzten ihre aktuelle Geschäftslage schlecht ein. Zudem erwarteten mehr Industriefirmen, dass sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verbessern wird. Insbesondere die Elektroindustrie ist optimistisch.

Im Dienstleistungssektor ging der Index hingegen zurück, nach zuletzt vier Anstiegen in Folge. Dies war auf weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen jedoch als minimal besser.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima deutlich aufgehellt. Die Händler waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zusätzlich gehen viele von ihnen von einer weiteren Belebung in den kommenden Monaten aus.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gestiegen. Der Indikator zur aktuellen Lage kletterte auf den höchsten Wert seit März dieses Jahres. Der Ausblick ist weiterhin pessimistisch, aber etwas weniger als im August.“

 

Der ifo Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindex – Dienstleister schrumpfen, Gewerbe stark

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für September) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 53,7 (Prognose war 54,1; Vormonat war 54,4)

Verarbeitendes Gewerbe: 56,6 (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,2)

Dienstleistung: 49,1 (Prognose war 53,0; Vormonat war 52,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 48,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 51,9)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Während die aktuellen PMI-Daten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft im September insgesamt auf Wachstumskurs geblieben ist, liefen die Trends auf Sektorenebene jedoch zunehmend auseinander. So vermeldete der Dienstleistungssektor erstmals seit drei Monaten wieder Geschäftseinbußen, was bedeuten könnte, dass die Erholung hier wegen der weiter geltenden Abstandsregeln, der starken Verunsicherung in der Wirtschaft und der Ungewissheit der Beschäftigten hinsichtlich der weiteren Jobentwicklung ihren Höhepunkt bereits überschritten haben dürfte. Im Gegensatz dazu erholte sich die Industrie – nicht zuletzt dank der wieder anziehenden Exportnachfrage – weiter im Eiltempo. Produktion und Auftragseingang wiesen hier abermals starke Zuwächse aus, was mit dazu beitrug, dass sich der Stellenabbau verlangsamte. Die steigenden Infektionszahlen decken sich mit der etwas weniger optimistischeren Stimmung im Servicesektor. Demgegenüber konnten die Industrieunternehmen scheinbar jegliche Sorgen hinsichtlich potenzieller Restriktionen im In- oder Ausland abschütteln, sodass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist hier wieder so positiv ausfielen wie zuletzt vor über zweieinhalb Jahren.”

 

Die deutsche Wirtschaft mit mühsamer Erholung

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