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Faustdicke Überraschung: der Dax fällt..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Nanu, was ist das? Der Dax fällt. Dabei hatten wir doch hoffnungsfroh noch Agenturmeldungen gelesen, dass nun alles besser wird. Bodenbildung und so, Sie verstehen. Und jetzt das. Und was ist nun mit unserer Dax-Long-Position, die wir heute knapp unter 9900 gekauft haben? Das wird schon. Die Märkte haben ihre Jahrestief gesehen, ganz sicher. Muß man also nur bißchen abwarten, dann beruhigt sich das wieder. Klar.

Halt – was ist das? Die Rendite für die 5-jährige deutsche Staatsanleihe fällt auf ein neues Allzeittief, lesen wir soeben. Hmm. Der Bund-Future (März-Kontrakt) erreicht ein neues Kontrakthoch. Sei´s drum. Die spinnen sowieso, die Anleihemärkte.

Und hat nicht die Fed gestern gesagt, dass sie vielleicht im März die Zinsen anheben wird, vielleicht auch nicht? Eben. Dann muß also der Dax steigen, ist ja sonnenklar. Denn der Dax ist immer gestiegen, wenn die Fed gesagt hat, sie hebt die Zinsen an oder nicht. Eben. Und wir verlassen uns auf unsere Erfahrung.

Hups. Jetzt schon unter 9700 Punkten – puh, jetzt wieder drüber. War das nicht eine Unterstützung?

dax2801163

Mal einen Blick auf das größere Intervall werfen:

Dax2801164

Klar bullisch. 100%. Wir jedenfalls lassen uns von den ewigen Pessimisten nicht nerven. Wir nicht!! Man muß auch mal zu seiner Überzeugung stehen. Basta.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Tobias

    28. Januar 2016 13:22 at 13:22

    Bei dem Bericht mußte ich etwas lachen. Man ließt ja richtig den Sarkasmus raus bezogen auf Inside Riße

  2. Avatar

    Boncas

    28. Januar 2016 13:28 at 13:28

    Naja, also ich glaube schon, dass wir den DAX in den nächsten Jahren wieder über 10.000 sehen werden. Aber der Pessimist wendet ein: „Glauben heißt nicht wissen!“

  3. Avatar

    Thomas

    28. Januar 2016 13:58 at 13:58

    Mich wundert wirklich, dass Risse auf diesen Seiten seine Videos überhaupt noch postet.
    Er wird ja nicht nur in den Kommentaren als Kontraindikator gesehen, nein, selbst die Redaktion scheint ihm nicht zu glauben.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      28. Januar 2016 14:07 at 14:07

      @Thomas, ich glaube darum geht es nicht. Es geht darum, nicht nur eine Meinung auf FMW wiederzugeben. Und diese Meinungen differieren, wenn man so sagen kann, zwischen Herrn Risse und mir, es sind gewissermaßen Gegenpole eines Spektrums. Es ist ja nichts langweiliger, als immer eine einheitliche Meinung zu lesen – der Leser (oder Zuseher) hat also die Wahl: welche Auffassung passt besser zu mir? Und in diesem Kontext sollte auch etwas Ironie nicht gänzlich verboten sein..

      Viele Grüsse!

      • Avatar

        Emm wie Meikel

        28. Januar 2016 21:34 at 21:34

        Ich finds gut, wenn auch mal die „Gegenseite“ zu Wort kommt. Es komplettiert das eigene „Bild“.

  4. Avatar

    V

    28. Januar 2016 14:04 at 14:04

    Wie ist denn ihr Verhältnis zu Herrn Risse, Herr Fugmann?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      28. Januar 2016 14:10 at 14:10

      @V, puh, jetzt wird es aber intim! So viel aber kann ich verraten: wir haben uns schon von Angesicht zu Angesicht gesehen..

  5. Avatar

    Lossless

    28. Januar 2016 14:37 at 14:37

    Wenn es sooooo weiter geht sehen wir die 9600 heut noch.

  6. Avatar

    peter hoffmann

    28. Januar 2016 17:22 at 17:22

    ich würde sagen, fugmann ist der tägliche wetterbericht, während riße klimaforscher ist …grins…

  7. Avatar

    Markus

    28. Januar 2016 18:54 at 18:54

    Durchhalten Hr Risse, ich sehe irgendwann kommt bestimmt mal wieder eine Jahres- oder vielleicht sogar Jahrhundertrally. Lassen Sie sich nicht von denen verunsichern, die die Märkte nicht so gutverstehen wie Sie.

  8. Avatar

    sabine

    28. Januar 2016 21:15 at 21:15

    Contra faktum non est argumentum. Gegen Fakten helfen Argumente nicht(s).

    a) Diese Gutbeterei und Lügen von den Regierungsstellen der Bundesregierung hier und drüben, überm Wasser haben wir (manche) doch schon so satt!! Leider haben sich die meisten an das Lügen mittlerweile gewöhnt: NSA-Überwachung, Flüchtlingszahlen, Eu-Kriterien, Bilanzen, Goldpreis-Manipulation, Goldbestände, Lügenpresse, Arbeitslosigkeit, Inflation, überall wird gelogen. In meinem Umfeld wird trotz Deflation alles teurer – außer Treibstoff und Heizöl. Aber selbst beim Diesel stimmt’s nicht: WTI statt 150$ jetzt unter 30$ =1/5tel), aber Diesel statt 1,40€ immer noch 0,92€ (2/3tel !). Wo bleiben wenigstens die 0,50€? Das immer noch große Delta können nicht nur „Strukturkosten“ sein! Warum werden Bankgebühren, Strom, Plastikware, Versicherungen, Nahrung … teurer?
    Dazu dann noch Wahlen gefälscht (Schottland, Afd), die Eu regiert ohne gewählt worden zu sein, Lügen beim Afghanistan-, Irak- und Syrienkrieg, in Köln, Staybehind Luxemburg, Oktoberfest-Attentat …

    b) Da tut mal eine ehrliche Haut, die ohne rosa Brille die Fakten sieht und klarstellt, doch mal gut. Oder?

    c) 2 Stahlgebäude, 413m hoch, 110 Stockwerke, sollen wegen einem Brand in 2-3 Etagen eingestürz undt zu 90% in NY verweht sein!? Vorher in Fallgeschwindigkeit nach unten gesaust, aber wie gesagt, nur 10% liegt auf dem Platz, der Rest ist verweht. 80% der Leute kannst Du heut alles erzählen. Sie glauben es.

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Finanznews

Dax schwächer als Wall Street – Rotation vorbei? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Der Dax ist wieder erkennbar schwächer als die großen Indizes der Wall Street: während der deutsche Leitindex noch nicht einmal den Stand kurz vor dem Corona-Crash erreicht hat, steigen S&P 500 und Nasdaq auf neue Allzeithochs. Bereits gestern liefen die Tech-Werte besser als die „Corona-Verlierer“, die ab 09.November (Meldung von Pfizer) so stark steigen konnten – heute setzt sich dieses Muster weiter fort. Ist die Rotation damit schon wieder vorbei, weil der Glaube an eine schnelle Wiederauferstehung von Value-Aktien schwindet? Der Dax jedenfalls tut sich schwer im Bereich der 13400er-Marke – langsam muß der Ausbruch auf der Oberseite erfolgen, denn was nicht steigt, tendiert dann zu fallen. Ist es der starke Euro, der bremst?

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Gold/Silber

Goldpreis: Abverkauf als Vorbote für Crash der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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am

Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck gekommen – hat das auch etwas für die Aktienmärkte zu bedeuten? Derzeit herrscht an den Märkten bekanntlcih Impfstoff-Euphorie – die US-Indizes mit exztrem starker Performance im November, es waren vor allem die Aktien und Indizes, die in der Coronakrise am Stärksten verloren hatten, die massiv stiegen. Daher hatte etwa der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 (wichtigstes ETF: IWM) seinen besten Monat der Geschichte, obwohl knapp die Hälfte der in diesem Index enthalenen Unternehmen Verluste schreiben und in der Coronakrise ihre Verschuldung massiv nach oben geschraubt hatten, um die Krise finanziell zu überstehen. Nicht zufällig ist daher der Russell 2000, der die breite Wirtschaft der USA abbildet, der mit Abstand „teuerste“ Index der Wall Street.

Goldpreis und Aktienmärkte: ein seltsamer Zusammenhang

Der Goldpreis ist bekanntlich nun zweistellig im Minus seit seinem Hoch im August knapp unter der 2100-Dollar-Marke, alleine im November verlor das gelbe Edelmetall 5%. Heute folgt eine kleien Gegen-Reaktion bei Gold mit einem Anstieg über die 1900er-Marke, aber eines ist doch auffällig: die Aktienmärkte erwarten durch die Impfstoffe eine baldige Lösung der Coronakrise nach dem Motto: im Jahr 2021 wird alles so wie früher, oder sogar besser (Allzeithoch vieler Aktien-Indizes). Mit anderen Worten: die Menschen leben wie früher, die Nachfrage zieht an, wodurch tendentiell Inflation entsteht. Das ist die Sicht der Aktienmärkte.

Aber einiges ist hier ungewöhnlich! Zunächst einmal, dass der Goldpreis fällt, obwohl der Dollar schwach ist. Weiterhin ist auffällig, dass die Anleihemärkte eine andere Botschaft senden: denn hier steigen die Renditen nicht, was ja eigentlich passieren müsste, wenn die Wirtschaft wieder stark anzieht nach Ende der Coronakrise (starke Wirtschaft geht tendentiell einher mit infaltionären Tendenzen). Die Anleihemärkte also sehen diese Rückkehr in die alte Welt also offenkundig nicht – und es ist kein Geheimnis, dass die Anleihemärkte als „smarter“ gelten als die Aktienmärkte. Jene Aktienmärkte, die lange die Dimension des Corona-Problems ignoriert und verdrängt hatten, um dann plötzlich in Panik zu verfallen.

Zurück zum Goldpreis: warum fällt Gold? Offenkundig gehen die Investoren nicht davon aus, dass eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste Rückkehr zur Vor-Corona-Realität bald eintreten wird  – sonst müsste Gold eigentlich als bewährter Schutz vor Inflation steigen. Auch die Anleihemärkte sehen das Positiv-Szenario der Aktienmärkte offenkundig nicht.

Wenn nun der Goldpreis deutlich fällt, ist darin eine Botschaft enthalten, wie in folgendem Video von „Game of Trade“ erklärt. Das Video beginnt mit einer Analyse der Aktienmärkte, zeigt dann die derzeit euphorische Stimmung der Investoren – und erklärt dann den zentralen Aspekt: dass der fallende Goldpreis ein Vorbote ist für fallende Renditen, was wiederum absehbar auf erheblichen Streß für die Aktienmärkte hindeutet:

 

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Fallender Goldpreis als Vorbote für einen Crash der Aktienmärkte?

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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