Finanznews

Märkte bleiben aber nervös.. Fed beginnt zu blinzeln: Anstieg der Zinsen langsamer! Marktgeflüster (Video)

Die Fed beginnt offensichtlich zu blinzeln, wenn man dem „mouthpiece“ der US-Notenbank glauben schenken kann: nun reagieren Powell & Co auf den immensen Stress im System aufgrund gestiegener Anleiherenditen und Dollar-Stärke. Die Fed signalistert den Märkten, dass sie nach einer Anhebung der Zinsen Anfang November um 0,75% im Dezmeber wahrscheinlich die Zinsen „nur“ um 0,5% anheben wird. Damit lässt die US-Notenbank etwas Druck durch ein Ventil entweichen: die zuvor stark gestiegenen Anleiherenditen und der Dollar, die Aktienmärkte mit einer Erholung. Aber „die Kuh ist noch nicht vom Eis“ für die Finanzmärkte. Nur wenn Renditen und Dollar nachhaltig fallen, haben die Aktienmärkte eine echte Chance auf eine Bodenbildung..

Hinweise aus Video:

1. Credit Suisse bleiben wenige Tage für ihr Multimilliarden-Problem

2. Gaspreis fällt kräftig – „wir haben klares Signal an Markt gesendet“

3. Live-Link Marc Friedrich bei Boom und Bust: „Politik und Finanzmärkte – Die große Krise und der Paradigmenwechsel“, Freitag 19Uhr:



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

5 Kommentare

  1. Mr. Fugmann, natürlich sind wir ab 19:00 Uhr dabei.
    Ich freue mich, bei bayerischem Bier.

    Viele Grüße aus BN

  2. Was heisst da Insolvenzen? Die Firmen produzieren nur nicht mehr. Was hat das mit Insolvenz zu tun, werden sich die in Habecks Wirtschaftsministerium fragen.

  3. Erste Frage: wie kann der Krieg in der Ukraine zu Ende gehen?
    Einmal durch bedingungslose Kapitulation wie 1945 oder aber durch Verhandlungen.
    Gibt es eine andere Möglichkeit? Ja, Putin könnte sterben oder gestürzt werden, aber so lange die Ukrainer leiden zu lassen, währe auch skrupellos, oder?
    Wann wird man zu verhandeln beginnen? Wenn beide Seiten dazu bereit sind.
    Aber wer muss hier verhandeln?
    Der Osten fordert den gesamten Westen auf in Verhandlungen einzutreten.
    Der Westen weigert sich.
    Die Russen haben die 1990er Jahre erlebt. Sie sehen das so, dass sie von westlichen Systemen einfacher nur zerrupft werden.
    Daher haben sie Angst vor den Westen.
    Ist das denn nach deren Erfahrungen so unverständlich?
    Warum halten sie Putin die Treue? Weil er wieder ein wenig recht und Ordnung eingeführt hat.
    Weil sie seither wieder eine Selbstachtung gewonnen haben.
    Solange der Westen diese, für uns vielleicht unverständlichen, Ängste ausschließt, solange werden Mensch sterben.
    Putin hatte letzten Winter einen Liste mit Themen den USA vorgelegt.
    Wer hat dann jegliche Verhandlungen abgelehnt?
    Warum hat man nicht ein Treffen verabredet um Lösungen auszuloten?
    Ich denke es kam den USA sehr gelegen, dass sie andere benutzen können um Russland zu dezimieren.
    Das hat die USA in Afghanistan so gemacht, da wollten die Afghanen nicht kämpfen, daher hat die USA Söldner aus Saudi-Arabien angeworben.
    Das hat die USA genauso gemacht, nachdem in Iran der Schar gestürzt wurde. Da hat man Irak mit Waffen beliefert um Iran zu dezimieren.
    Wie lange wäret die Unterstützung der USA jeweils?
    Wer hat bis jetzt von diesem Wahnsinn profitierte?

    Eine Überschrift letztens brachte es auf den Punkt.
    Russland kämpft um seine Rolle als Weltmacht und die USA um deren Erledigung.

    1. Russland kämpft nicht nur um seine Rolle als Weltmacht, sondern überhaupt um sein Überleben, wenn man die offen geäußerten Pläne zur Zerschlagung Russlands und dessen Ruinierung liest. Und diese Pläne sind nicht neu. .Das Volk kennt auch die Pläne der Angelsachsen. Also kein Wunder wenn sie auf Seiten ihrer Regierung sind, auf Putins Seite. Wer lässt sich den für Hamburger und Westautos ruinieren ? Was haben denn die USA zu bieten? Hollywood ? Disney ? LGBT?

  4. Russland ist seit 1989 keine Weltmacht mehr, war aber bisher ein gelittener Rohstofflieferant. Das mit dem gelittenen Lieferanten ist nun auf längere Sicht vorbei, das kann man bedauern oder begrüßen. Verhandlungen mit dem Ziel ukrainische Gebiete abzutrennen brauchen erst gar nicht aufgenommen werden, da dies Ziel nicht in das westliche Rechtssystem passt: Angriffskrieg mit dem Ziel Eroberung fremder Gebiete. Das ist der unverhandelbare Punkt. Ein ziemlich fundamentaler in Bezug auf das Völkerrecht. Über alle anderen Punkte wird Putin ohnehin nicht verhandeln wollen: Rückzug, Schadenersatz usw.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage