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Fed-Chef Powell: Pressekonferenz Live-Feed

Fed Powell Zinsen
Foto: Bloomberg

Die US-Notenbank Fed hat die Zinsen um 0,25% gesenkt – nun wird entscheidend, ob Fed-Chef Powell weitere Zinssenkungen mit Verweis auf den schwächeren Arbeitsmarkt ankündigt – oder doch die Daten-Abhängigkeit der Notenbank betont (unter Verweis auf die wieder gestiegene Inflation).

21:24 Uhr: PK von Powell ist beendet.

Powell: Märkte berücksichtigen Debatte über Unabhängigkeit der Fed nicht.

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Powell: Es sind große Zinsänderungen der Fed erforderlich, um Auswirkungen auf den Immobiliensektor zu erzielen.

Powell: Moderate langfristige Zinsen sind das Ergebnis des doppelten Mandats der Fed.

Powell: Die Zahl der Zahlungsausfälle von Verbrauchern steigt leicht an, was jedoch kein Grund zu großer Sorge ist.

Powell: Die Finanzstabilität zeigt ein gemischtes Bild.

Powell: Haushalte und Banken sind in einer sehr guten Verfassung.

Powell: Die längerfristigen Inflationserwartungen sind nach wie vor sehr stabil.

Powell: Es ist nicht ganz klar, was die Fed jetzt tun sollte.

Powell: Die Wirtschaft ist nicht schlecht oder so etwas.

Powell: Die Breakeven-Rate für das Beschäftigungswachstum ist deutlich gesunken.

Powell: Die Daten dieser Woche zeigen einen stärker als erwarteten Konsum.

Powell: Die Risiken für den Arbeitsmarkt standen im Mittelpunkt der heutigen Entscheidung.

Powell: Es ist nicht ganz klar, was die Fed jetzt tun sollte.

Powell: Die Wirtschaft ist nicht schlecht oder so etwas.

Powell: Die Breakeven-Rate für das Beschäftigungswachstum ist deutlich gesunken.

Powell: Zölle tragen 0,3-0,4 Prozentpunkte zum Kern-PCE-Wert bei.

Powell: Ich habe heute nichts Neues zu meinen Plänen für die Zeit nach Mai zu berichten.

Powell: Der einzige Weg, die Fed zu bewegen, ist, unglaublich überzeugend zu sein.

Powell: Die Arbeitsmarktindikatoren deuten auf ein erhebliches Abwärtsrisiko hin.

Powell: Zölle werden überwiegend nicht von den Exporteuren bezahlt.

Powell: BLS arbeitet intensiv daran, die Faktoren zu beheben, die hinter den Job-Revisionen stehen.

Powell: Die Daten, die wir erhalten, sind immer noch gut genug, um unsere Arbeit zu erledigen.

Powell: Die Fed muss durch die Windschutzscheibe schauen, nicht in den Rückspiegel.

Powell: Der Markt preist den Zinspfad ein, nicht nur eine einzelne Maßnahme.

Powell: Ich werde mich nicht zu den Äußerungen des Finanzministers äußern.

Powell: KI könnte ein Grund für den Rückgang der Einstellungen sein.

Die Fed prognostiziert laut ihrer Medianprognose (dot plot) nur eine Zinssenkung im Jahr 2026, weniger als erwartet.

Powell: „Wir hatten erwartet, dass die Zahl der neuen Stellen zu hoch angesetzt war – der Grund war vor allem das Birth/Death-Model“.

Powell: Eine breite Palette von Ansichten ist in der aktuellen Situation ganz natürlich.

Powell: Die jährliche Revision der Beschäftigungszahlen entspricht fast genau unseren Erwartungen.

Powell: Es wäre unangemessen, wenn ich mich zum Fall Cook äußern würde.

Powell: „Normalerweise wenn der Arbeitsmarkt schwach ist, ist die Inflation niedrig. Das ist diesmal anders. Wir haben ein ungewöhnliches Umfeld mit Risiken auf beiden Seiten“.

Powell: Es gibt ein Umfeld mit geringer Einstellung und geringer Entlassung.

Powell: Die geringe Einstellung von Arbeitskräften ist seit einigen Monaten ein wachsendes Problem.

Powell: Die Fed befindet sich in einer Situation, in der sie von Sitzung zu Sitzung entscheidet.

Powell: Die Fed diskutiert nicht über Prognosen und versucht auch nicht, sich darauf zu einigen.

Powell: Die Risiken auf dem Arbeitsmarkt deuten darauf hin, dass wir uns in Richtung Neutralität bewegen sollten.

Powell: Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sind nur ein Faktor, der auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes hindeutet.

Powell: Die Weitergabe der Zollinflation war langsamer und geringer.

Powell: Die Argumente für eine anhaltende Zollinflation sind weniger überzeugend.

Powell: Menschen am Rande des Arbeitsmarktes haben Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden.

Powell: Die revidierten Beschäftigungszahlen bedeuten, dass der Arbeitsmarkt nicht mehr stabil ist. (Powell ist als bärisch für die US-Konjunktur)

Powell: Sowohl die Nachfrage nach Arbeitskräften als auch das Angebot sind stark zurückgegangen.

Powell: Es ist zu erwarten, dass die Auswirkungen der Zollinflation weiter zunehmen werden.

Powell: Die Fed ist fest entschlossen, ihre Unabhängigkeit zu bewahren.

Powell: Zinssenkung war „risk Management cut“.

Powell: Es gab keine große Unterstützung für 0,5%-Senkung.

Powell: Die Politik folgt keinem vorgegebenen Kurs.

Powell: Das Gleichgewicht der Risiken hat sich zugunsten der Arbeitsplätze verschoben.

Powell: Das Risiko einer anhaltenden Inflation muss bewältigt werden.

Powell: Im Basisszenario sind die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation nur von kurzer Dauer.

Powell: Die Disinflation scheint sich im Dienstleistungssektor fortzusetzen.

Powell betont Steigerung der Güterpreisen wegen Zöllen.

Powell warnt vor dauerhafter Inflation wegen Zöllen.

Powell zeichnet ein eher düsteres Bild der US-Wirtschaft – Hausmarkt sehr schwach, Konsument schwächer, Arbeitsmarkt schwächer.

Powell: Schätzungen zufolge stieg der Kern-PCE im August um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Powell: Der Arbeitsmarkt ist weniger dynamisch und etwas schwächer.

Powell: Das Beschäftigungswachstum scheint unter der Breakeven-Rate zu liegen.

Powell: Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat nachgelassen.

Powell: Ein Großteil des Rückgangs der Beschäftigung spiegelt den Rückgang der Erwerbsbevölkerung wider.

Powell: Die Aktivität im Wohnungsbau bleibt schwach.

Hier der Live-Feed:



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6 Kommentare

  1. Sachlich, aber der Situation unangemessen. Powell ist politisch schwach. Er hätte entweder beherzt die Partei der Regierung ergreifen müssen, oder den Volker geben müssen. Sein schlich begründetes Lavieren kann hier zu nichts Gutem führen.
    Schlussfolgerung für mich: man muss sich jetzt entscheiden, ob man vom anhaltenden Erfolg der USA grundsätzlich überzeugt ist, dann ist der Auftritt von Powell von Vorteil, weil er dafür sorgt, dass die Preise nicht schnell weiter davon laufen. Man kann weiter günstig kaufen. Oder: man glaubt, dass die EU oder China mit ihren eher autoritären Vorgaben besser laufen werden, dann investiert man dort.

    Für mich ein klarer Fall: ich entscheide mich für die Freiheit. Das ist die USA mehr als irgendein anders entsprechend investierbares Land.

  2. „[Abweichungen der Stellen] der Grund war vor allem das Birth/Death-Model“

    wer hat’s zuerst gesagt – unser Fugi!

  3. Guter Punkt von Powell: durch die Windschutzscheibe schauen, nicht in den Rückspiegel. Leider tut die FED genau das nicht. Wenn sie weiter „datenabhängig“ entscheiden will, dann schaut sie immer in den Rückspiegel.

    Alle erfolgreichen Vorsitzenden hatten ein Gespür für die Wirtschaft. Sie schauten sich den Alltag an, kauften selber ein und sprachen mit den Nachbarn genauso wie mit den Kindern aus dem Ghetto.
    Volcker war noch ein typischer kleiner Beamter. Billige Zigarren, Anzüge von der Stange. Der wußte was läuft und brauchte nicht Monate auf irgendwelche Berichte warten. Greenspan war ein Goldbug. Der wußte, dass die ewigen Rettungsmaßnahmen falsch sind, aber kurzfristig nötig. Er erhielt der Politik den nötigen Spielraum, den sie aber nicht nutze.
    Das Problem ist, dass überall im Westen nur noch Epigonen an den Hebeln der Macht sitzen. Feiglinge und Schwächlinge, die eine Politik betreiben, die mit „nach mir die Sintflut“ gut beschrieben sind.

  4. Wer ist denn noch überzeugt, dass die Zinssenkungen der massenhaften Einrichtung neuer Arbeitsplätze, dem Beschäftigungs- und Produktionswachstum zugute kommen? Weshalb sollte ein Firmenchef Geld für zusätzliche Mitarbeiter ausgeben, wo es derzeit viel lukrativer ist, die „Kohle“ in Meme-Stocks zu schmeißen (Man darf halt nur nicht die günstigsten Zeitpunkte für Gewinnmitnahmen und Dips, die irrsinnigerweise funktionieren, verpassen…), wo bei Deregulationsbestrebungen nicht mehr festgelegt zu werden braucht, wofür Kredite eingesetzt werden? Außerdem reicht es doch schon für vielversprechende Geschäftsaussichten, ein Gebäude mit Flimmer- und Rechnerkisten drin vorzuführen und einem Firmennamensschild außen mit großem Logo „Wir machen was/arbeiten mit KI!“ (irgendwann, irgendwo, irgendwie). Oha: toll, wenn nicht sogar supertoll! Macht ja nichts, wenn wir nicht so recht durchschauen, wie und was innen KI-mäßig vor sich geht, denn das könnte der normale, unterlegene Menschenverstand ohnehin nicht kapieren (Schon die Frage danach würde peinliche, hinterwäldlerische Rückständigkeit entblößen…).

    Der Satz, den C. Kummerfeld in seinem heutigen Artikel „Warum der Dax miserabel läuft“ von Bell zitierte, und zwar „Ich möchte es tatsächlich sehen anstatt nur zu hören, dass es passieren wird“, verrät, dass die US-Vermögensverwalter doppelbödiges Maß anlegen, wo sie vollmundige, schaumschlägerische Ankündigungen aus dem US-Techsektor auf großen Vorschuss in den Himmel hebend belohnen, den Versprechungen ausländischer Bosse (Politiker, CEOs) jedoch misstrauen. Vielleicht nehmen die Goldmann-Sachs- oder Blackrock-Leute auch an, dass die bürokratischen DAX-Deutschen schlechter schummeln können als die Amis?? Denn wer prüft eigentlich die vorgelegten Superwachstumsbilanzen der Techgiganten? Von der US-Börsenaufsicht hört man jedenfalls so gut wie nichts, dass sie sich an irgendeiner Stelle kritisch einschalten würde. Wahrscheinlich sind deren Hauptverantwortliche ebenfalls hoch investiert und dementsprechend interessiert, sich nicht ins eigenen Fleisch zu schneiden.

    Und wer hat sich denn da dermaßen vehement für Zinssenkungen ins Zeug gelegt: Die kleinen Leute – oder etwa warmherzig mitfühlende Politiker, Großunternehmer und Banker, die – ach herrjeh – um die kreditüberforderten Armen und finanziell klammen Kleinunternehmer besorgt sind??? – > Grund und Begründung können oft Zweierlei sein… so vermutlich auch bei der Zinssenkungsargumentation. – Ich meine, dass es vielmehr die schon im Geld schwimmenden Eigennützigen waren, die es wunderbar finden, wenn sie auf verbilligten Pump noch leichtfertiger und wilder Spielhallen aus den Aktienmärkten machen können, die Las Vegas in den Schatten stellen (apropos: Was kostet die Welt?) sowie die Influencer-getriebenen oder selber Influence-süchtigen kleinen Fische, die den richtig fetten nacheifern (von den sie letzten Endes wahrscheinlich gefressen werden…), die im Zweifelsfall aus einem Opendoor-Technologie-Investment tatsächlich (jedenfalls kurzfristig) mehr Geld rausholen können als aus einem Monat oder sogar monatelanger ermüdender Arbeitstätigkeit? Mit Geld-erwirtschaften und -verdienen haben die gegenwärtigen Finanzmärkte ja nur noch am Rande zu tun. Ist es nicht vielmehr schon so, dass die Zocker sich über die dummen Arbeitsmoralisten lustig machen, die von lauter handfester Plackerei zu viel abgelenkt sind, um auf dem Smartphone die jüngsten, heißesten Kurs-Hypes zu checken? Es wird von den Marktschreiern (die sich mit der Benennung als „Analysten“ einen seriösen, Wissenschaft betreibenden = wissenden Anstrich geben, allerdings sehr schnell ihr Fähnlein nach dem Wind drehen) doch nicht die Leistungsdisziplin oder gar Leistungsfreude befeuert!
    Und im Falle, dass es durch Verspekulieren für die Banken schiefläuft oder Privatinsolvenzen eintreten, wird sowieso wieder auf Kosten der Allgemeinheit gerettet. Also: Was soll schon richtig schlimm passieren?
    Wenn sonst nicht mehr so viel produziert wird, außer dass Geld Geld macht, hat die Liga am langen Hebel wenig zu befürchten, denn diese Leute haben sich ihre Insel-Besitztümer mit Bediensteten schon gesichert oder lassen sich gleich mitsamt KI-Partnern und -Personal auf den Mars schießen oder sie kaufen sich in einem andern begüterten Erdteil einflussreiche Positionen ein. > Soll das ein Witz sein? Nein, es wird, glaub‘ ich, nicht lustig.

  5. Die Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt, und somit für den Konsum in den USA standen im Mittelpunkt der aktuellen Fed-Zinspolitik.

  6. Böser Immobilionär

    @ Karola, super Beitrag, warum gibt es nicht mehr Karolen ? in Japan hats doch auch funktioniert ? ? Die Vermögenspreisinflation, produziert durch Gelddrucken hilft den obersten 10% und die Unterschicht und die Politik benennt es mit „UNBEZAHLBAREN WOHNUNGEN „ Die Vermieter mit 2 bis 3% Nettomiete sind dann grosse Gauner die man staatlich bremsen will und alle Börseler und Kryptoliner ( worunter auch viele Mieter sind) finden die jährlichen zweistelligen Renditen absolut normal und von ( Börsen) Gott gegeben.
    Die künstliche Vermögenspreisinflation wird zuwenig thematisiert.Die Inflation der Lebenskosten wird irgendwie durch Lohnerhöhungen egalisiert aber das grössere Problem der Enteignung und der Umverteilung scheint kein Thema zu sein. Der ewige Widerspruch, die Pseudovertreter der Unterschicht, die Sozis, sind Befürworter und Ursprung der MMT – Gelddruckerei.

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