Fed-Chef Powell hat auf eine Frage nach der hohen Bewertung der Aktienmärkte faktisch gewarnt: die Aktienmärkte seien zu teuer, schon weil die Wirtschaft (vor allem der Arbeitsmarkt) immer schwächer werde, während gleichzeitig die Inflation steige. Also eine Stagflation (ohne dass Powell das Wort benutzt hatte), die die Fed in eine extrem schwierige Lage bringt. Die US-Aktienmärkte fielen nach den Aussagen des Fed-Chefs – manche fühlten sich wahrscheinlich erinnert an die Blasen-Warnung von Alan Greenspan im Jahr 1996 (damals steigen die US-Aktienmärkte aber noch lange vor dem dann folgenden Dotcom-Crash). Steht der KI-Euphorie eine Korrektur bevor?
Hinweise aus Video:
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Als Greenspan seine Warnung ausstieß.. lagen die Märkte weltweit bei einem Bruchteil zu heute
Insofern muss man schon immer noch relativieren….die Dinge im richtigen Zusammenhang sehen…
1996 waren die Märkte günstig..heute nicht….ein Nasdaq 100 stand 1996 noch bei deutlich unter 2500 heute fast 25 000…
Ein Dow stand noch unter 7500 heute über 45 000..
Ein DAX um die 2 500 heute über 23 500..
Die Märkte waren also im langfristigen Kontext für Neueinsteiger günstig…heute nicht…
…das ist immer der Irrglaube…in 30 Jahren wird man zurückschauen und sagen, man waren die Märkte damals günstig und wäre ich doch damals eingestiegen…den kleinen Zacken beim Coronacrash können sie heute schon gar nicht mehr erkennen…sie hätten also auch einen Tag vor dem Crash einsteigen können mit ihrem gesamten Ersparnissen…hätten sich 3 Monate geärgert und freuen sich heute über die weise Entscheidung, damals investiert zu haben…es ist immer besser investiert zu sein, als nicht…auch für Neueinsteiger…denn ein Neueinsteiger steigt ja im Normalfall mit wenig Geld ein und investiert im Laufe seines Lebens mehr und dann relativiert sich der Einstiegszeitpunkt…im langfristigen Kontext sind also auch die Märkt heute günstig…im kurzfristigen vielleicht nicht…bei mittelfristig hadere ich noch mit mir…