Mittwoch wird die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte anheben. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt aktuell bei 89,9 %. Zu 47,8 % Wahrscheinlichkeit wird sie die Zinsen Ende Oktober erneut um 0,25 Prozentpunkte anheben, und für die Dezember-Sitzung sind es aber nur 31 % Wahrscheinlichkeit für eine erneute Zinsanhebung.
Für die Europäische Zentralbank sind es aktuell 62 % Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung um weitere 0,25 Prozentpunkte Ende Oktober, nachdem die EZB den Einlagensatz erst letzte Woche angehoben hatte. Laut Bloomberg preisen Händler für die EZB jetzt vier Zinserhöhungen bis Ende 2027 voll ein! Bei der Bank of England werden jetzt fünf Zinserhöhungen bis Ende 2027 voll eingepreist.
Der Grund: Wir sehen es auch heute: Die Öl- und Gaspreise steigen weiter an. Der Iran-Krieg eskaliert, ohne Hoffnung auf ein Ende. Die Inflation zieht an, die Anleiherenditen steigen kräftig. Die deutschen und US-Renditen legen auch heute wieder zu. Sie sind das Echtzeitbarometer am Zinsmarkt. Die Zentralbanken folgen dann Wochen später auf ihren regulären Sitzungen.
Höhere Renditen und auf Sicht von Monaten schrittweise weiter steigende Zentralbank-Zinsen – damit versucht man die Inflation einzudämmen, weil höhere Kreditkosten die Konjunktur etwas abdämpfen sollen. Aber dies könnte zu einer zu starken Belastung für Aktien und Konjunktur werden.
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Theoretisch müssten sich die Zinsen normalisieren…Theoretisch…praktisch werden die Notenbanken vorher eingreifen…
Die 5 Prozent plus X …die wir in Deutschland zum letzten Male 2000 gesehen haben…kommen nicht wieder…
Die Notenbanken werden im Auftrage ihrer Regierungen keine höheren Zinsen …als jetzt zulassen…Sie werden irgendwas unternehmen..sei es verbal oder nonverbal mit neuen QE Programmen….
Zum Beispiel könnte man bei der FED ein spezielles Programm aus Corona wiederauflegen…