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Fed: Citius, altius, fortius + Berichtssaison bei den Goldminen

Hannes Zipfel

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am

Fed-Entscheidung und Goldminen-Aktien - Beispielbild Goldmine Australien

Auf sinkende Zinsen (siehe jüngste Fed-Entscheidung) und eine explodierende Geldmenge folgen erneut höhere Edelmetallpreise und steigende Erträge bei den Minengesellschaften.

Fed – Höher, weiter, stärker

Gemäß dem olympischen Motto: Citius, altius, fortius werden aktuell weltweit die Zinsen immer stärker gesenkt, die Notenbankbilanzen immer weiter aufgebläht und die Fallhöhe des überschuldeten Systems in noch nie erreichte Höhen gehoben. Am vergangenen Donnerstag hat die US-Notenbank Fed zum dritten Mal innerhalb von dreizehn Wochen die Zinsen gesenkt und startet ein neues massives Staatsanleihekaufprogramm in Höhe von 60 Mrd. USD pro Monat. In Anbetracht des enormen und weiter wachsenden US-Staatsdefizits wird es dabei jedoch nicht bleiben. Die Fed wird die Zinsen auch in den USA Richtung null fallen lassen und die Rotationsgeschwindigkeit ihrer digitalen Notenpresse im Zeitverlauf zwangsläufig weiter erhöhen, in Richtung neuer Weltrekorde.

Mein ausführliches Video hierzu finden Sie auf YouTube beim Klick an dieser Stelle.

Umso wichtiger ist der Erwerb von monetären Edelmetallen für institutionelle Investoren, Privatanleger und die Notenbanken selbst als Absicherung gegen die unkalkulierbaren Folgen dieser experimentellen Geldpolitik geworden. Da neben der Fed auch alle anderen bedeutenden Notenbanken der Welt gezwungener maßen diese ultralaxe Geldpolitik verfolgen, haben wir es mittlerweile mit einem historisch einmaligen geldpolitischen Experiment globaler Dimension zu tun.

Profiteure der sich aus dieser Gemengelage ergebenden Nachfrageentwicklung sind vor allem die Minengesellschaften. Die gerade begonnene Berichterstattungssaison für das abgelaufene dritte Quartal 2019 läuft vielversprechend an und hat bereits einige Highlights zu bieten, so z. B. das relativ kleine Royalty und Streaming Unternehmen SANDSTORM GOLD. Generell erwarten die Analysten für das zweite Halbjahr sehr gute Umsatz- und Gewinnentwicklungen für Gold- und Silberminen sowie die Minenfinanzierer (neben SANDSTORM GOLD auch für FRANCO NEVADA, ROYAL GOLD, METALLA ROYAL STREAM und WHEATON PRECIOUS METALS).

Gemäß einem Report zum Ausblick auf die Ergebnis-Saison der Gold-, Silber-Minen und Streamer zum 3. Quartal erwarten die Analysten von BMO Capital, einer Investmentbank-Tochter der kanadischen Bank of Montreal, einen regelrechten Gewinnsprung je Aktie (EPS) für die von ihnen erfassten Minenaktien gegenüber dem 2. Quartal 2019 um 110 Prozent. Für die Royalty- und Streaming-Unternehmen sehen die Bankanalysten einen Anstieg des Gewinns pro Aktie von 65 Prozent. Die Gold- und Silberpreise lagen im ersten und zweiten Quartal durchschnittlich bei etwa 1.300 USD je Unze Gold bzw. 15,25 USD je Unze Silber. Im dritten Quartal stiegen die Gold- und Silberpreise um 12 bzw. 14 Prozent auf durchschnittlich 1.472 USD je Unze und 16,98 USD je Unze Silber. Unter der Annahme, dass sich Gold und Silber aufgrund fortgesetzter Zinssenkungen durch die US-Notenbank und der wieder aufgenommenen Ausweitung ihrer Bilanz weiter steigen, erwarten die Analysten von BMO dass die Gewinne im gesamten zweiten Halbjahr 2019 bei den von ihnen gecoverten Goldminenunternehmen um 167 Prozent und bei den Royalty- und Streaming-Unternehmen um 67 Prozent steigen werden.

Mein ausführliches Video hierzu finden Sie auf YouTube beim Klick an dieser Stelle.

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  1. Avatar

    Hesterberg

    3. November 2019 19:09 at 19:09

    Sehr informatives Video. Vielen Dank!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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