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Fed: Citius, altius, fortius + Berichtssaison bei den Goldminen

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Fed-Entscheidung und Goldminen-Aktien - Beispielbild Goldmine Australien

Auf sinkende Zinsen (siehe jüngste Fed-Entscheidung) und eine explodierende Geldmenge folgen erneut höhere Edelmetallpreise und steigende Erträge bei den Minengesellschaften.

Fed – Höher, weiter, stärker

Gemäß dem olympischen Motto: Citius, altius, fortius werden aktuell weltweit die Zinsen immer stärker gesenkt, die Notenbankbilanzen immer weiter aufgebläht und die Fallhöhe des überschuldeten Systems in noch nie erreichte Höhen gehoben. Am vergangenen Donnerstag hat die US-Notenbank Fed zum dritten Mal innerhalb von dreizehn Wochen die Zinsen gesenkt und startet ein neues massives Staatsanleihekaufprogramm in Höhe von 60 Mrd. USD pro Monat. In Anbetracht des enormen und weiter wachsenden US-Staatsdefizits wird es dabei jedoch nicht bleiben. Die Fed wird die Zinsen auch in den USA Richtung null fallen lassen und die Rotationsgeschwindigkeit ihrer digitalen Notenpresse im Zeitverlauf zwangsläufig weiter erhöhen, in Richtung neuer Weltrekorde.

Mein ausführliches Video hierzu finden Sie auf YouTube beim Klick an dieser Stelle.

Umso wichtiger ist der Erwerb von monetären Edelmetallen für institutionelle Investoren, Privatanleger und die Notenbanken selbst als Absicherung gegen die unkalkulierbaren Folgen dieser experimentellen Geldpolitik geworden. Da neben der Fed auch alle anderen bedeutenden Notenbanken der Welt gezwungener maßen diese ultralaxe Geldpolitik verfolgen, haben wir es mittlerweile mit einem historisch einmaligen geldpolitischen Experiment globaler Dimension zu tun.

Profiteure der sich aus dieser Gemengelage ergebenden Nachfrageentwicklung sind vor allem die Minengesellschaften. Die gerade begonnene Berichterstattungssaison für das abgelaufene dritte Quartal 2019 läuft vielversprechend an und hat bereits einige Highlights zu bieten, so z. B. das relativ kleine Royalty und Streaming Unternehmen SANDSTORM GOLD. Generell erwarten die Analysten für das zweite Halbjahr sehr gute Umsatz- und Gewinnentwicklungen für Gold- und Silberminen sowie die Minenfinanzierer (neben SANDSTORM GOLD auch für FRANCO NEVADA, ROYAL GOLD, METALLA ROYAL STREAM und WHEATON PRECIOUS METALS).

Gemäß einem Report zum Ausblick auf die Ergebnis-Saison der Gold-, Silber-Minen und Streamer zum 3. Quartal erwarten die Analysten von BMO Capital, einer Investmentbank-Tochter der kanadischen Bank of Montreal, einen regelrechten Gewinnsprung je Aktie (EPS) für die von ihnen erfassten Minenaktien gegenüber dem 2. Quartal 2019 um 110 Prozent. Für die Royalty- und Streaming-Unternehmen sehen die Bankanalysten einen Anstieg des Gewinns pro Aktie von 65 Prozent. Die Gold- und Silberpreise lagen im ersten und zweiten Quartal durchschnittlich bei etwa 1.300 USD je Unze Gold bzw. 15,25 USD je Unze Silber. Im dritten Quartal stiegen die Gold- und Silberpreise um 12 bzw. 14 Prozent auf durchschnittlich 1.472 USD je Unze und 16,98 USD je Unze Silber. Unter der Annahme, dass sich Gold und Silber aufgrund fortgesetzter Zinssenkungen durch die US-Notenbank und der wieder aufgenommenen Ausweitung ihrer Bilanz weiter steigen, erwarten die Analysten von BMO dass die Gewinne im gesamten zweiten Halbjahr 2019 bei den von ihnen gecoverten Goldminenunternehmen um 167 Prozent und bei den Royalty- und Streaming-Unternehmen um 67 Prozent steigen werden.

Mein ausführliches Video hierzu finden Sie auf YouTube beim Klick an dieser Stelle.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Hesterberg

    3. November 2019 19:09 at 19:09

    Sehr informatives Video. Vielen Dank!

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Coronavirus: Diese 2 Unternehmen liegen bei Medikamenten vorn!

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Symbolbild für Coronavirus

Pharma-Unternehmen investieren ungern Geld in Impfstoffe für seltene Krankheiten. Zu groß sind die unternehmerischen Risiken, zu gering der potenzielle Umsatz. Anders sieht es beim Coronavirus aus. Ein Impfstoff gegen das hoch ansteckende Coronavirus verspricht ein potenzielles Milliardengeschäft zu werden. Schnellere Umsätze versprechen Mittel, die die Virenvermehrung bei bereits infizierten Patienten hemmen. Im Rennen um die Zulassung eines solchen Mittels liegen derzeit zwei Unternehmen vorn: Gilead und vor allem Fujifilm!

Gilead testet ihr Corona-Mittel bereits in China!

In China laufen bereits klinische Studien mit einem experimentellen Medikament von Gilead Sciences. Das US-Unternehmen erwartet die Ergebnisse der Tests mit Remdesivir an 761 Patienten am 27. April. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, dürfte bei Gilead die Kasse klingeln. Mit dem Grippe-Medikament Tamiflu konnte der Hersteller Roche nach dem Ausbruch der Schweinegruppe allein in einem Quartal eine Milliarde Schweizer Franken umsetzen – und bei diesem Medikament war die Wirksamkeit gegen die Schweinegrippe hoch umstritten, denn der Wirkstoff wurde bis dato eigentlich nur gegen die gewöhnliche Grippe eingesetzt und sollte die Vermehrung der Viren im Körper hemmen. Mit dem Coronavirus sind bereits jetzt deutlich mehr Menschen infiziert als es die Schweinegrippe je vermochte – entsprechend größer dürfte die Nachfrage nach dem neuen Mittel sein.

Gilead Sciences entwickelt jedoch keinen neuen Impfstoff speziell gegen das Coronavirus. Vielmehr wird genauso wie bei Tamiflu ein Mittel eingesetzt, das eigentlich gegen andere Erkrankungen entwickelt wurde. Remdesivir wird bei Ebola-Erkrankungen eingesetzt und soll auch hier die Vermehrung der Viren im Körper hemmen. Es ist also kein Impfstoff, der gesunde Menschen gesund bleiben lässt, sondern lediglich ein Medikament, das die Folgen der Infektion lindern soll.

China kopiert Gileads Coronavirus-Mittel einfach!

Bevor Hersteller Gilead von einem Einsatz in China profitieren kann, muss China erst einmal ihren von anderen Ländern schon seit längerem kritisierten Umgang mit geistigem Eigentum ändern. Gilead sträubt sich dagegen, Remdesivir auf breiter Front in China auszurollen, da China Gilead bis heute nicht den angestrebten vollen Patentschutz für das Medikament zusprach. Von acht Patenten hat Gilead erst drei. Schlimmer noch: Während Gilead noch darauf wartet, die eingereichten Patente zu bekommen, haben Forscher aus Wuhan eigene Patentanträge für die Behandlung mit dem Remdesivir-Wirkstoff eingereicht und chinesische Unternehmen produzieren den Wirkstoff zur Bekämpfung des Coronavirus bereits. Sollte China Remdesivir ohne Erlaubnis einsetzen und den US-amerikanischen Entwickler außen vor lassen, dürfte das bei einem potenziellen Phase-2-Handelsabkommen zu einigen Problemen für China führen.

Diese Probleme hat Fujifilm nicht. Fujifilm, bekannt für Foto-Filme, ist inzwischen ein in diversen Branchen aktiver Mischkonzern. Ein Teil des Unternehmens befasst sich auch mit innovativen Behandlungsmethoden und Medikamenten. Japans Gesundheitsminister verkündete am Wochenende, dass das Land plane, das Medikament Avigan als Behandlungsmethode zu empfehlen. Avigan kam vor sechs Jahren genauso wie Remdesivir ohne spezielle Zulassung bei der Behandlung von Ebola zum Einsatz und ist eigentlich wie Remdesivir gegen Influenza gedacht. Nun soll das Mittel auch gegen das Coronavirus helfen.

Fujifilm hat bereits eine Corona-Medikamentenzulassung in China bekommen!

In China bekam Fujifilm bzw. deren chinesischer Lizenznehmer nach ersten Tests an Patienten bereits vor neun Tagen eine auf fünf Jahre befristete Zulassung für das Medikament für die Behandlung bei Coronavirus-Infektionen. Fujifilm bekommt vom chinesischen Partner eine Umsatzbeteiligung.

Ein echter Impfstoff gegen das Coronavirus dürfte deutlich mehr Umsätze versprechen, da er nicht nur bei bereits infizierten Patienten eingesetzt werden würde, sondern auch und vor allem bei möglicherweise Milliarden noch gesunder Menschen. An einem Impfstoff arbeiten unter andem Sanofi und GlaxoSmithKline. Wenngleich das Umsatzpotenzial größer ist, dürfte der Markt die Aktien dieser beiden Unternehmen kaum so pushen wie de von Fujifilm. Denn während Fujifilm und Gilead für ihre Mittel notfalls eine Ausnahmegenehmigung für den Einsatz bei bereits infizierten Patienten bekämen und sofort Umsatz machen können, dürften die Behörden bei Impfstoffen auf ein deutlich zeitaufwendigeres Zulassungsprocedere bestehen. Schließlich sollen damit noch gesunde Menschen behandelt werden, die bei einem schlecht getesteten Medikament unter Umständen Schaden nähmen.

Interessant ist, dass der Aktienkurs von Fujifilm intraday nur kurzzeitig auf die Meldung reagierte, dass Japan deren Medikament gegen das Coronavirus empfehle. Dass in China bereits die Zulassung erteilt wurde, wirkte sich auch nicht auf den Aktienkurs aus. Dagegen schießt Gileads Kurs in die Höhe, obwohl China das Medikament einfach unlizensiert herstellt. Verrückte Welt an der Börse!

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Wie Phoenix aus der Asche: Microsoft erfindet sich neu – Werbung

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Lieber Börsianer,

Microsoft ist eines der erfolgreichsten Unternehmen der Weltgeschichte. Bill Gates schuf mit der Gründung im Jahr 1975 die Grundlage für ein Milliardenimperium, das ihn lange Zeit zum reichsten Menschen der Erde machte. Es ist erstaunlich, wie viele Gewinne das Unternehmen in wenigen Jahrzehnten angehäuft hat. Mit dem Betriebssystem Windows und dem Office-Softwarepaket eroberte Microsoft zuerst die Büros und schließlich die heimischen Wohnzimmer. Die quasi-monopolistische Stellung auf dem PC-Markt erwies sich als absolute Goldgrube. Doch mit der Zeit wurde der Konzern träge. Konkurrenten wie Apple eroberten Marktanteile und die Bedeutung des klassischen PC’s schrumpfte mit der Etablierung von Smartphones & Co. Microsoft wurde bereits als fallender Riese tituliert. Zwischen 1999 und 2012 stagnierte die Aktie unter hohen Schwankungen. Doch wer Microsoft bereits abgeschrieben hatte, lag falsch.

Microsoft verdient immer noch Milliarden in seinem Kerngeschäft mit Betriebssystemen und Bürosoftware. Ein Teil des Geldes wurde in neue Geschäftsfelder investiert. Es wurden Teams aufgebaut, die neue technische Möglichkeiten ausloten und zur Geschäftsreife führen sollen. Auf diese Weise kam auch ein junger indischer Informatiker zu Microsoft, der große Träume hatte. Sein Name ist Satya Nadella. Nadella bewährte sich und sollte bald eine völlig neue Geschäftseinheit von Microsoft leiten: Die Cloud-Sparte. Mit der Plattform Azure schuf Microsoft völlig neue Möglichkeiten für seine Kunden. Cloud Computing gilt heute als absoluter Wachstumsmarkt. Nadella ist mittlerweile seit 2014 CEO von Microsoft und hat den Konzern zu alter Stärke zurückgeführt. Satya Nadella hat Microsoft vom behäbigen Riesen wieder in ein kraftvolles Unternehmen mit ehrgeizigen Zielen verwandelt. Das Unternehmen gehört heute wieder zu den…..

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Markus Koch aktuell mit Special-Video zu den stark fallenden Aktienkursen

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Zusätzlich zu seinem täglichen Video vor der Markteröffnung in New York spricht Markus Koch aktuell in einem Special LIVE Video über die stark fallenden Aktienkurse. Der Dow 30 fällt nämlich aktuell 800 Punkte. Ist das nur eine ganz normale und gesunde Korrektur?

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