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Fed oder Krieg – was ist gefährlicher für die Märkte? Videoausblick

Was ist gefährlicher für die Märkte: die Fed mit ihrer Ankündigung, die Zinsen anzuheben (vielleicht schon vor der nächsten offiziellen Sitzung Mitte März) – oder die Gefahr des Kriegs in der Ukraine? Auf Letzters reagierten die Märkte stark – Aktienmärkte nach unten, der Ölpreis nach oben, was den Inflationsdruck weiter erhöht und damit auch die Fed weiter unter Druck setzt. Die auffallenderweise vor allem von den USA herauf beschworene Kirgesgefahr (Ukraines Präsident etwa sieht das ganz anders!) sorgte für einen Abverkauf unter großem Volumen vor allem bei den Tech-Werten. Für die Bullen sprechen jetzt zwei Dinge: die kurzfristige Überverkauftheit des Marktes und die gute Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge um Russland-Ukraine doch nicht eskalieren. Aber übergeorndet ist ddie Fed vom Freund zum Feind der Märkte geworden – und dieser Belastungsfaktor wiegt sehr schwer..

Hinweise aus Video:

1. „Goldpreis reagiert auf Kriegs-Gerüchte – Vorsicht ist geboten!“

2. „Russland: Worum geht es Putin wirklich? Über Fantom-Schmerzen“

3. Buch „1521 – Europas erster Wertpapierkollaps“ – hier bestellen



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7 Kommentare

  1. auf der einen Seite: „scheinen so viele Leute Angst zu haben“, auf der anderen Seite: „fließt so viel Geld in die Märkte wie nie zuvor….? Also ich denke, es geht nur eins, lieber Herr Fugmann oder hebeln wir jetzt auch die gesamte Logik aus?

    1. Michel aus Lönneberga

      Man kann auch mit Angst viel Geld in die Märkte fließen lassen ;-)

      Es fließt dann nur in „sichere Häfen“.

  2. !!!!!Was für eine geile Woche!!!!

    1. FED erhöht die Zinsen. Allerdings ob 0,2 – 0,5 interessiert diese Woche definitiv nicht.

    2. Krieg: hier meine Szenarien

    Prio 1: Am Mittwoch/Donnerstag geht es definitiv nicht los – das wäre nun total bescheuert

    Prio 2: es gibt Krieg – Die Bevölkerung ist nun total auf Krieg konditioniert (zumindest in Europa)

    Sonntag auf Montag sacken sich die Chinesen Taiwan ein – dass beschäftigt dann die Amis recht dolle

    Zeitversetzt um ein paar Stunden, sacken sich die Russen die Ukraine ein – das beschäftigt dann die Europäer ganz dolle beschäftigt* – die Amis sind ja schon beschäftigt**

    * die Wahrscheinlichkeit, das dann die Europäer den „Schwanz“ einziehen ist m.E. sehr groß
    ** zwei Fronten kann Biden nicht durchhalten. Dann würden seine Werte gleich auf Null abkacken, was die Demokraten aufreiben würde.

  3. Ja wenn jetzt alle Long sind gibt es mindestens am Freitag, ( kleiner Verfall) , nicht wie üblich ein Short- Squeeze. Ich möchte wieder einmal ein „ Long- Lisi“ erleben.Die Aktienvolumen sind jetzt viel höher als vor Corona und die Hebelungen scheinen auch hoch zu sein, somit könnte ein kleines SCHWARZES SCHWÄNCHEN das immer höhere Kartenhaus mächtig erschüttern.
    Absicherungen, Gewinnmitnahmen, professionelle Shorter die jahrelang gedemütigt wurden, Margin Calls, ab einem gewissen Korrekturniveau könnte das eine selbsvetstärkende Implosion geben.

    1. @ Peter, so könnte es kommen und DE schickt der Ukraine noch einige Tausend Helme im Gegengeschäft mit einigen Tausend gestrickten Wollmützen aus der Ukraine,denn Heizen könnte noch teurer werden.Der Ausdruck, KALTER KRIEG, wird dann wieder eine neue Bedeutung bekommen.

  4. Eine Frage an Herrn Fugmann:
    Wenn so viel Geld in die Aktienmärkte fließt, muss es doch eine massive Nachfrage geben, zumindest in einigen Bereichen. D.h. man müsste doch irgendwo deutlich steigende Kurse sehen. Oder sehe ich da etwas falsch?

  5. Meine ungefragte Meinung: Vor jeder Korrektur gibt es eine sogenannte DISTRIBUTIONSPHASE. Die Analysten und DICKFISCHE
    ( Siehe JP Morgan u.s.w ) treiben die Aktien verbal hoch und die unerfahrenen Privaten kaufen auf hohem Niveau und ermöglichen den Dicken gute Ausstiegskurse.Somit werden auch diesmal die letzten Käufer die GEBISSENEN HUNDE sein.
    Auch ein Elon Musk und andere Taschenfüller kennen dieses uralte Spiel und haben es mit Hebelgeschäften maximal optimiert.

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