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Fed senkt Zinsen um 0,25%

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Die US-Notenbank Fed hat soeben bekannt gegeben, den Leitzins um 0,25% auf nun 2,0-2,25% zu senken – was von den Märkten allgemein erwartet worden ist. Wichtig: Zwei Mitglieder des FOMC stimmten gegen die Zinssenkung, sondern wollten den Zins unverändert belassen! Die Bilanzreduzierung endet am 1. August.

Erste Marktreaktion: Euro fällt gegen USD bei aktuell „nur“ um 20 Pips. Der Dow verliert 43 Punkte.

Das Statement der Fed hier im Wortlaut:

Information received since the Federal Open Market Committee met in June indicates that the labor market remains strong and that economic activity has been rising at a moderate rate. Job gains have been solid, on average, in recent months, and the unemployment rate has remained low. Although growth of household spending has picked up from earlier in the year, growth of business fixed investment has been soft. On a 12-month basis, overall inflation and inflation for items other than food and energy are running below 2 percent. Market-based measures of inflation compensation remain low; survey-based measures of longer-term inflation expectations are little changed.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. In light of the implications of global developments for the economic outlook as well as muted inflation pressures, the Committee decided to lower the target range for the federal funds rate to 2 to 2-1/4 percent. This action supports the Committee’s view that sustained expansion of economic activity, strong labor market conditions, and inflation near the Committee’s symmetric 2 percent objective are the most likely outcomes, but uncertainties about this outlook remain. As the Committee contemplates the future path of the target range for the federal funds rate, it will continue to monitor the implications of incoming information for the economic outlook and will act as appropriate to sustain the expansion, with a strong labor market and inflation near its symmetric 2 percent objective.

In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its maximum employment objective and its symmetric 2 percent inflation objective. This assessment will take into account a wide range of information, including measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial and international developments.

The Committee will conclude the reduction of its aggregate securities holdings in the System Open Market Account in August, two months earlier than previously indicated.

Voting for the monetary policy action were Jerome H. Powell, Chair; John C. Williams, Vice Chair; Michelle W. Bowman; Lael Brainard; James Bullard; Richard H. Clarida; Charles L. Evans; and Randal K. Quarles. Voting against the action were Esther L. George and Eric S. Rosengren, who preferred at this meeting to maintain the target range for the federal funds rate at 2-1/4 to 2-1/2 percent.

2 Kommentare

2 Comments

  1. sven fricke

    31. Juli 2019 20:44 at 20:44

    Warum fällt der Dax bzw. der Dow??

    • Zimmermann

      31. Juli 2019 22:05 at 22:05

      Weil es Powell unterlassen hat, bei der Pressekonferenz von weiteren Zinssenkungen zu sprechen und die FED nicht um 50 Basispunkte gesenkt hat. 25 Basispunkte waren schon im Markt eingepreist. Das wird Trump gar nicht gefallen.

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Dax – Gewinne realisieren oder weiter auf die „Deals“ setzen?

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Der deutsche Leitindex Dax präsentiert sich nach dem Ausbruch aus der Dreiecksformation weiter kletterfreudig. Obwohl die Euphorie in Sachen Handelsdeal weitgehend verflogen ist, überwiegt bei den Marktteilnehmern dennoch die Zuversicht. Das gilt aktuell im Besonderen für den erhofften positiven Ausgang der Brexit-Verhandlungen.

Dax – wichtige Hürde genommen

Wenn die jüngsten Fortschritte in Sachen Handelsdeal und Brexit für eines gut waren, dann dafür, den DAX aus seinem neunmonatigen Abwärtstrend nach oben hinaus zu katapultieren. Diese Entwicklung hatte sich bereits angedeutet. Die nächste horizontale Widerstandslinie gibt dem Index Luft bis mindestens 12.860 Punkte. Voraussetzungen dafür ist die Aufrechterhaltung der Hoffnungen für den Handels- und den Brexit-Deal.

Dax Kursverlauf langfristig

Dass diese Hoffnungen nicht ganz unbegründet sind, zeigen die jüngsten Entwicklungen. Insofern ist es aktuell wahrscheinlicher, dass der Ausbruch des deutschen Leitindex aus seiner Konsolidierungsformation nachhaltig ist.

Die Macht des Auslandskapitals im Dax

Würde es zu einem Deal in Sachen Brexit kommen oder zumindest die Verhandlungen zeitlich konstruktiv ausgedehnt werden, käme dass auch der Gemeinschaftswährung Euro zu Gute. Dies ist für den DAX insofern relevant, als dass zuletzt wieder verstärkt Investorengeld aus den USA in deutsche Standardwerte floss. Für diese Anlagegelder spielt natürlich auch die Wechselkursentwicklung für die Renditeerwartungen eine Rolle. Zuletzt konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung gegen die Weltleitwährung US-Dollar stabilisieren und mit dem Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrendkanal sogar erste Signale einer frühen Trendwende senden.

Euro vs US-Dollar langfristig

Ohne den Zufluss von Auslandskapital geht bei den 30 Werten im deutschen Leitindex fast nichts mehr. Nahezu 85 Prozent der DAX-Konzerne befinden sich in den Händen ausländischer Investoren. Die deutschen Anleger halten hingegen nur ca. 15 Prozent an den Top-Aktiengesellschaften ihres Landes. Das geht aus der Studie „Investoren der Deutschland AG 6.0“ des DIRK (Deutscher Investor Relations Verband) und IHS Markit vom 3. Juni 2019 hervor.

Dax Aktionäre nach Regionen Chart

Deutschland im Fokus

Momentan steht Deutschland besonders stark im Fokus der ausländischen Investoren. Sowohl eine Aufhellung der Situation beim Brexit, als auch im Handelskonflikt würde in aller erster Linie der Exportnation Deutschland zu Gute kommen. Darüber hinaus erhoffen sich die internationalen Investoren von Deutschland starke fiskalische Impulse, da „Good Old Germany“ eine der wenigen führenden Industrienationen ist, die dank einer Staatsverschuldung von knapp 60 Prozent und einem knapp ausgeglichenen Haushalt überhaupt noch über genügend finanziellen Spielraum verfügen, um die Wirtschaft mit Konjunkturprogrammen signifikant zu stimulieren. Zudem unterstützt die laxe Geldpolitik der EZB auch die deutsche Binnenkonjunktur, v. a. den Immobilienmarkt und den Konsum. Damit ist Deutschland potenziell eine sehr interessante Investmentstory aus Sicht des renditesuchenden Auslandskapitals. Dies gilt auch unter Bewertungsaspekten, zum Beispiel im Vergleich zu den relativ teuren amerikanischen Standardwerten aus dem S&P 500.

Fazit und Ausblick

Der Dax hat sich mit dem jüngsten charttechnischen Ausbruch über den oberen Schenkel der Dreiecksformation in eine gute Ausgangslage für weitere Kursanstiege gebracht. Hellt sich die Nachrichtenlage tendenziell weiter auf, dann spricht vieles dafür, dass zufließendes Auslandskapital die Notierungen der DAX-Aktien weiter Richtung 13.000 Punkte trägt. Voraussetzung dafür ist gleichwohl, dass es zumindest zur Aufrechterhaltung der Hoffnungsstimmung in Sachen Brexit und Handelsdeal kommt. Sollten von dieser Seite allerdings negative Impulse kommen und der Markt fällt wieder unter die Ausbruchslinie bei aktuell 12.460 Punkten zurück, müsste der DAX erneut Luft holen und noch einmal Anlauf nehmen.

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Trump – Rache an Deutschland wegen Huawei?

Rächt sich Trump an Deutschland wegen der Entscheidung Merkels für die Zulassung Huaweis in der wichtigen Frage des 5G-Netzes?

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Ab 18. Oktober sollen neue US-Zölle für europäische Waren bei Einfuhren in die Vereinigten Staaten gelten, die WTO hatte mit einem Urteil gegenüber Airbus den Weg dafür frei  gemacht – sehr zur Freude von Donald Trump. Doch wenige Wochen bevor es zur Entscheidung über die Automobilzölle für Europa kommt, ist eine weitere Sache entschieden worden, die eine maßvolle Übereinkunft erschweren könnte.

 

Immer wieder Huawei – das wird Trump nicht gefallen

Ein gewaltiger Streitpunkt in der Auseinandersetzung zwischen den USA und China sind die Spionagevorwürfe für den chinesischen Weltkonzern Huawei. Den USA ist auch daran gelegen, dass der IT-Konzern (Nummer 2 als Handyproduzent und weltweiter Ausrüster des 5 G-Netzes) keine weiteren Länder ausstattet. Länder wie Australien und Japan haben Huawei vom Aufbau des Netzes ausgeschlossen, ein Land hat erst gerade die Bedenken beiseite gewischt – Deutschland. Was an und für sich keine großes Drama wäre, könnte das nicht eine andere Sache negativ beeinflussen, die gerade den Automobilstandort Deutschland schwer belasten könnte.

 

Trump und sein schwieriges Verhältnis zu Deutschland

Donald Trump hasst nach vielen Aussagen deutsche Luxuslimousinen auf der Fifth Avenue in New York, er beschwert sich über den niedrigen Wehretat der Bundesregierung, über die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2, die deutsche Flüchtlingspolitik und den deutschen Handelsüberschuss mit den USA – kurzum Deutschland ist nach China so ewas wie der Lieblingsfeind des Amerikaners. Das Verhältnis zwischen Angela Merkel und Donald Trump als frostig zu bezeichnen, wäre fast noch euphemistisch formuliert.

 

Kommt jetzt die Zollkeule?

Normalerweise würde der impulsive US-Präsident ohne langes Grübeln die deutschen Autobauer mit Zöllen belegen. Wäre da nicht fast zeitgleich im November die Entscheidung über den Landwirtschafts-Deal mit China und die Krisenzeichen in der weltweiten Konjunktur. Hat nicht die Chefökonomin des IWF, Gina Gopinath, die Krise in der Automobilindustrie als schweres Problem für das weltweite Wachstum ausgemacht? Wird Trump da noch mehr Öl ins Feuer gießen? Vielleicht kommt es deshalb nochmals zu einem Aufschub oder einem Handelskompromiss in Anbetracht der schwierigen Gemengelage.

Die Entscheidung Angela Merkels für die Zulassung Huaweis in der wichtigen Frage des 5G-Netzes hat bereits heftige US-Proteste ausgelöst. Wie wird sich der US-Präsident besänftigen lassen?

Angesichts der großen Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche Wirtschaft hat Wirtschaftsminister Altmaier schon extreme Vorschläge unterbereitet (komplette Abschaffung der Autozölle), um den „Worst Case“ zu verhindern. Das Agrarland Frankreich fällt ihm dabei etwas in den Rücken.

Auf jeden Fall wird es Mitte November so richtig spannend, beim APEC-Gipfel in Chile und beim Zollgipfel in Brüssel oder wo immer man auch die nächste Eskalationsstufe im Handelsstreit zu verhindern sucht.

 

Rächst sich Trump an Deutschland wegen der Entscheidung Merkels, Huawei bei den 5G-Versteigerungen zuzulassen?

By The White House from Washington, DC – #G7Biarritz, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81666802

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China: wollen Handelskrieg beenden und hoffen auf Abschaffung der Zölle

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China hofft nach Angaben des Handelsministeriums auf ein Ende des Handelskriegs – die Gespräche mit den USA seien bisher „konstruktiv“ gewesen. Man arbeite daraufhin, die bestehenden Zölle abzuschaffen. Man hoffe, dass eine Lösung so bald wie möglich zu erreichen sei – und arbeite derzeit an einem Text für eine Vereinbarung der von Trump als „Phase 1“ bezeichneten mündlichen Absprache zwischen den USA und China:

Trump scheint den Handelskrieg derzeit deeskalieren zu wollen, um seine Wiederwahl nicht zu gefährden. Gleichwohl fordert Peking von Washington die Abschaffung der gestern verkündeten Regeln für chinesische Diplomaten in den USA:

China fordert zudem, dass die am 15.Dezember geplante Anhebung der Strafzölle gegen China nicht in Kraft treten wird – die Trump-Administration hat darüber noch keine Entscheidung getroffen:

Offenkundig will US-Finanzminister Mnuchin für weitere Gespräche mit Liu He nach Peking reisen:

China fordert von den USA die Abschaffung der Zölle

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