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Fed und Inflation: Geplante Wohlstands-Vernichtung! Videoausblick

Die Fed hat letzte Woche in Gestalt von Jerome Powell klar gemacht, dass man die Inflation bekämpfen werde – koste es, was es wolle! Um das Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot – Haupttreiber der Inflation – wieder ins Gleichgewicht zu bringen, will die US-Notenbank Fed die Nachfrage verringern. Und das geht vor allem dadurch, indem man den zuletzt durch massives Gelddrucken stark gestiegenen Vermögenspreise verringert: also die Aktienmärkte fallen und die Preise am US-Immobilienmarkt abkühlen. Denn das schränkt die Konsum-Neigung der Menschen deutlich ein – mit der Folge sinkender Inflation. Faktisch betreibt die Fed also eine Art Wohlstands-Vernichtung – nachdem sie jahrelang vor allem die Reichen noch reicher gemacht hat..

Hinweise aus Video:

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9 Kommentare

  1. Natürlich funktioniert Wohlstandsvernichtung mit einer hohen Inflation optimal.
    Wenn gleichzeitig auch noch das Anlagevermögen entwertet werden kann, dann geht es noch schneller.
    Den Rest regelt dann der Lastenausgleich oder/und die Währungsreform.
    Aber so weit sind wir noch nicht, dass ein Lastenausgleich oder eine Währungsreform der breiten Masse als Lösung präsentiert werden kann.
    Dafür muss erst noch wesentlich mehr Vermögen vernichtet werden.
    Ein digitaler Euro würde aber beide Szenarien überflüssig machen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Hr. Fugmann, ich weiß nicht warum Sie dauernd einen auf „Die FED macht Ernst“ machen und das so unreflektiert wiederholen? Bisher macht die FED überhaupt nichts ernst, 0.5% Zinsen bei 9% (offizieller) Inflation? Substantiell ist der Unterschied zur EZB doch marginal? Außer viel Reden, Mahnen und Ankündigen ist doch noch gar nichts gemacht worden. Und es wird auch substantiell nichts getan werden, denn es ist unmöglich ohne einen Systemcrash auszulösen. Die FED-Leute hoffen, dass sie dieses Schuldenspiel noch ein paar Jahre weiter machen können, bis sie allesamt in Rente sind…

    1. @dontspeak, im Juli werden die Zinsen dann bei 1,75% bis 2,0% stehen, dazu die Bilanz immer weiter reduziert..
      Die Fed wird das so lange machen, bis etwas „bricht“. Wenn du das nicht glauben willst, dann nur zu :)

      1. Das werde ich genau dann glauben, wenn ich es sehe :-)

        Nicht Sehen ist Glauben. Glauben ist Sehen. Bisher sehe ich etwas anderes.

        1. Ich sehe die Daten zur Inflation.
          Ich sehe einen Präsidenten der Demokraten der zumindest den Anschein wahren will, dass er sich um die Nöte der ärmeren Gesellschaftsschichten kümmert.
          Ich sehe den Termin der midterm election.
          Ich sehe den Inhalt des Beige Books.
          Ich sehe sehr hohe Bewertungen.

          Ich glaube es wird bald was brechen ;-)

      2. Ich sehe es tendenziell so wie dontspeak.
        Powell redet sehr viel und handelt spät oder m.E. zögerlich. Dies macht mich grundsätzlich misstrauisch. Das Problem von Powell ist,
        dass er m.E. nicht so kann wie er gerne möchte. Deshalb operiert er permanent mit Ankündigungen,
        Absichtserklärungen um in erster Linie die Erwartungen in die gewünschte Richtung zu bringen.
        Volker redete seinerzeit im Grunde nur einmal dann handelte er. Einfach deshalb weil er noch handeln
        konnte (er hatte es natürlich leichter).

        Daran, dass die FED heute mehr redet als zeitnah wirksam handelt kann man unschwer erkennen,
        dass das derzeitige Finanz- und Geldsystem nicht nur reif sondern überreif ist.

        Die Korrektur am Aktienmarkt bzw. die Maßnahmen der FED sind mehr als lau (wasch mich
        aber mach mich bitte nicht nass).

        1. Er kümmert sich eben um die Schwellenländer, allen voran die Türkei. 1,75 – 2,00 % sind für diese Länder schon knüppelhart,.

          1. Es gibt wohl keine Maßnahme mehr die nicht irgendjemand knüppelhart tangiert.

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