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Häufung von "Zufällen" oder koordinierte Aktionen? Fed und Notenbanken in Panik – Aktien mit Party? Videoausblick

Am Freitag sah es noch schlecht aus für Aktien – aber dann der „leak“ von Wall Street-Journalist Nick Timiraos, wonach die Fed die Anhebung der Zinsen wahrscheinlich verlangsamen werde. Das wurde kurz darauf durch Fed-Mitglied Daly bestätigt, während die Bank of Japan am Währungsmarkt intervenierte und damit deutlich macht, wie nervös die Notenbanken nach den Vorfällen in Großbritannien und den Bewegungen der Renditen und des Dollar inzwischen geworden sind. Haben die Aktienmärkte nun die Chance auf eine Jahresendrally? Dafür spricht, dass die US-Zwischenwahlen vor der Tür stehen und die Fed am 02.November bei ihrer nächsten Sitzung eine dovishe Botschaft senden könnte. Hinzu kommen noch die ab 28.Oktober wieder einsetzenden Aktien-Rückkäufe der US-Unternehmen. Aber es gibt auch Warnzeichen..

Hinweise aus Video:

1. Die Fed schafft sich selbst ab – James Bullard mit neuem Skandal

2. S&P 500: Warum eine Jahresendrally immer wahrscheinlicher wird

3. Kreditklemme in Österreich – Finanzminister will Regellockerung



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2 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Kann gut sein das die FED wieder einknickt. Von den Notenbanken würde ich gar nicht reden, weil die Bank of Japan und EZB bisher kaum auf die Inflation reagierten. Dort wurden eher Placebos verteilt.

    Nein wichtig ist auf’m Platz ( Adi Preisler) oder abgewandelt: Wichtig ist die FED!

    Wenn die wieder einknickt und darauf spekulieren die Bullen, dann sind natürlich bald neue All Time Highs drin.

    Eine Inflation kann natürlich so nicht bekämpft werden. Denn mit den steigenden Marktpreisen für Aktien, werden auch alle anderen Assetpreise wieder anziehen, auch die Immobilienmärkte und zum Schluss die Preise in der Realwirtschaft ,z.b. die Mieten, bedingt durch die höheren Immobilienpreise.
    Ob’s dazu kommt wird man sehen, aber die Tauben in der FED scharen natürlich schon mit ihren Hufen oder besser ausgedrückt, schlagen schon wild mit ihren Flügeln!

  2. Ich muß da auch einmal reingrätschen. Dieser unsägliche Hinweis/Vergleich mit dem englischen Anleihemarkt. Dort war ein ganz anderes Spiel. Die BOE hatte Inflationsbekämpfung und deutliche Zinserhöhungen schon seit einiger Zeit – analog zur FED – angekündigt und teilweise umgesetzt. Die Anleihemärkte haben sich entsprechend darauf eingestellt. Und plötzlich, innerhalb weniger Tage, kommt eine neue Regierung und kündigt neue Maßnahmen an, die der BOE total widersprechen. Da wurden die Märkte total auf dem falschen Fuß erwischt und deshalb drohte ein Desaster. Das ist in den USA nicht so. Hier läuft es quasi wie geplant, um die Inflation zu bekämpfen. Nun eine kleine Beruhigungspille – mag sein. Aber wie oft hatten wir dieses Wunschdenken schon, besonders in Amerika. Sollte die FED tatsächlich ihre Richtung ändern, dann hat Amerika ein ganz großes Problem. Dann geht die Inflation ab nach oben. Anmerken möchte ich auch, daß der sog. FED-Pivot den Märkten in der Vergangenheit kein Go gegeben hat. Im Gegenteil.

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