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Indizes

Fed – Zinsentscheidung und die Börse

Heute wird die Fed ihren Zinsentscheid bekannt geben – und die Entwicklung der Märkte im Vorfeld der Entscheidung ist durchaus bemerkenswert

Wolfgang Müller

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Heute Abend wird die Fed bekanntlich ihren Zinsentscheid bekannt geben – und die Entwicklung der Märkte im Vorfeld der Entscheidung ist durchaus bemerkenswert!

War da etwas? Die US-Indizes schlossen am Dienstag auf ihrem Tageshoch, unweit der Allzeithochs. Dabei waren die Chancen auf eine stärkere Korrektur auf dem Papier doch außergewöhnlich gut. Acht Tage steigende Kurse im Dow Jones am Stück, dann der Anschlag in Saudi-Arabien mit einem Preisanstieg im schwarzen Gold von 20 Prozent innerhalb kurzer Zeit und die Gefahr eines Militärkonflikts in der Golfregion. Vor nicht allzu langer Zeit hätten solche Ereignisse in den Indizes diesseits und jenseits des Atlantiks bestimmt zu Kurseinbrüchen von fünf Prozent geführt. Dagegen, was für müde Abschläge in den letzten beiden Tagen! Was ist heutzutage anders?

 

Die Zinsentscheidung der Fed heute Abend

Bessere US-Produktionszahlen, ein noch stabiler Arbeitsmarkt und starke Einzelhandelsumsätze vertreiben nähere Rezessionsängste und die Renditen der Rentenmärkte klettern nach oben – die Zinskurve versteilt sich.

Das alles spricht eigentlich gegen Zinssenkungen der Fed und erst recht gegen größere „rate cuts“. Aber kann sich der Fed-Chef so ein Zeichen der Unabhängigkeit seiner Institution eigentlich leisten? Seine letzte Zinssenkung hatte er als „midcycle adjustment“ bezeichnet, praktisch als Vorsichtsmaßnahme der Fed in der Mitte des laufenden Konjunkturzyklus.

Jetzt ein Abwarten in Zeiten eines weltweiten Zinssenkungszyklus und der Gefahr der weiteren Aufwertung des US-Dollars mit Folgen für den Export? Zudem bärge dies eine richtige Enttäuschung für die Aktienmärkte nach der zinsinduzierten Rally in den vergangenen Tagen. Nachdem die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in der „Fed Survey“, eine auf 2020 gerichtete Umfrage bei CNBC, die auf 31,7 Prozent geklettert ist, den höchsten Stand seit August 2011 erreicht hat.

Ganz unabhängig von den brachialen Forderungen des US-Präsidenten zu großen Zinssenkungen – wie fieberhaft wird man im Offenmarktausschuss der Fed an einer plausiblen Vorgehensweise arbeiten? Nachdem man am Jahresende mit Zinsanhebungen und Bilanzreduzierungen die Wirtschaft fast abgewürgt hatte, jetzt einfach die Füße still halten? Und sollte sich dann die US-Konjunktur tatsächlich stark abschwächen, sich dem Vorwurf aussetzen, man habe weder im Aufschwung noch im Abschwung eine richtige Einschätzung der Märkte gehabt?

Nein, Powell wird liefern. Mit einem kleinen Schritt sowie der Aufrechterhaltung der Hoffnung auf weitere Maßnahmen, sollten dies die Daten erfordern.

Wie es schon in vielen Artikeln von diversen Autoren bei FMW dargelegt wurde:

Die westlichen Volkswirtschaften verkraften in ihrem Verschuldungsdilemma derzeit keine Zinsen mehr. Und da sollten nur die USA mit ihren 22,5 Billionen Dollar Staatsschulden – was immerhin einem Drittel der handelbaren Staatstitel entspricht – weiter Zinsen zu ungefähr zwei Prozent anbieten? Das hätte gravierende Folgen für den US-Dollar und die Exportwirtschaft!

Zum Thema Devisenhandel gibt es neue Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ): Demnach werden an den Devisenmärkten Volumina von 6,6 Billionen Dollar täglich bewegt, fast ein Drittel mehr als vor drei Jahren. Besonders stark wuchs der Derivatehandel, durch den sich Währungsschwankungen abgesichern lassen. Wie will man sich hier gegen eine Aufwertung der eigenen Währung wehren, zumal der Dollar nach dieser Studie an neun von zehn Währungsgeschäften beteiligt war? Bleiben eigentlich nur die Veränderungen in der Zinslandschaft.

Dass sich auch Wirtschaft und Devisenhandel entkoppelt haben, zeigen die Zahlen des Exportlandes Deutschland. Hier werden gerade einmal eineinhalb Prozent aller Devisentransaktionen abgewickelt, trotz der Bedeutung des deutschen Außenhandels.

 

Der große Verfall am Freitag

Wie sieht es eigentlich mit der Positionierung der Großanleger für den am Freitag anstehenden großen Verfall aus? Haben die stark unterinvestierten US-Investmentfonds sowie die Hedgefonds ihre Quote angehoben oder müssen sie nach dem Verfallstag auf den Zug aufspringen, falls der Markt weiterhin alle „bad news“ ignoriert? Das sind ganz spannende Fragen und es steht ganz zu erwarten, dass der Kampf um die 3025 Punkte im S&P 500 nicht ein sechstes oder siebtes Mal weitergeht. Die Devise könnte eher lauten, die Jahresendrally nimmt Fahrt auf oder es kommt zu einer Korrektur, die ihren Namen verdient hat.

Fazit – Fed und Zinssenkung

Es kommt nicht oft vor, dass sich die Markterwartungen so von den gegenwärtigen Wirtschaftsdaten entfernt haben. Die Märkte sehen eine sich wieder stabilisierende US-Konjunktur, eine sehr unterstützende Zinspolitik und eine kleine Lösung im Handelsstreit. Da darf es eigentlich in keinem Punkt zu einer Enttäuschung kommen.

Kriegen wir eine 2.0-Neuauflage des Spruches von Chuck Prince vom Sommer 2007, als er angesichts einer aufziehenden Bankenkrise noch immer animierte: „Solange die Musik spielt, muss man aufstehen und tanzen“ und „wir tanzen immer noch.“? Vier Monate später musste die Bank 20 Milliarden Dollar abschreiben. Was wird in diesem Zyklus der Auslöser für die Rezession sein? Ein Kollaps der verschuldeten Unternehmen (von Zombie bis BBB) infolge steigender (Markt-)Zinsen und Inflation? Heute Abend wird Jerome Powell vermutlich wieder für einen kleinen Aufschub sorgen.

 

Die Fed wird wohl heute die Zinsen senken

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen, Fed, Gamestop

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Einige Quartalszahlen werden besprochen. Und natürlich ist wieder der Irrsinn rund um Gamestop ein Thema. Heute Abend steht auch die Fed-Verkündung an.

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Aktien

Aktienmärkte 2021: Wie war es vor der Blase im Jahr 2000?

Die Aktienmärkte haben in den letzten Wochen unglaubliche Höhen erreicht, speziell in den USA mit der neuen Generation RobinHood: Das Wort Bubble (Blase) wird bei Google so oft angeklickt wie nie zuvor

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte haben in den letzten Wochen unglaubliche Höhen erreicht, speziell in den USA mit der neuen Generation RobinHood: Das Wort Bubble (Blase) wird bei Google so oft angeklickt wie nie zuvor. Vergleiche mit der Internet-Blase im Jahr 2000 drängen sich auf. Wie war es damals, hatte nicht auch schon Alan Greenspan Jahre zuvor (1996) von einem irrationalen Überschwang (Irrational Excuberance) gesprochen? Hier ein paar interessante Reminiszenzen aus dieser Zeit, zu der die jungen Wilden von heute in der Mehrzahl noch in den Kindergarten oder zur Schule gingen.

Aktienmärkte or dem Jahr 2000: Eine Hausse (Blase), die vieles in den Schatten stellte

Was waren die Endneunziger für eine wilde Zeit! Betrachten wir hier die amerikanischen Aktienmärkte (die Zeit des Neuen Marktes wäre eine weitere Geschichte). Nach einer Kursverdreifachung von 1985 bis 1994 stieg der S&P 500 im Jahr 1995 um weitere 34 Prozent, die Anlegergrößen fingen an, sich über die Indexsteigerungen Gedanken zu machen. So wie Hedgefondsmanager Ray Dalio: „Ich denke, wir nähern uns einer Blow-off-Phase des US-Aktienmarkts“, der diese Bedenken diese gegenüber der Wirtschaftszeitung Pension & Investments äußerte. Sein bekannter Kollege von Fidelity, Peter Lynch, wiederholte diese Einschätzung in einem Artikel im Worth Magazine im Jahr 1995 und sprach von der Sorglosigkeit der Investoren.

Trotz dieser prominenten Warnungen stieg der Leitindex 1996 um weitere 23 Prozent – und in den Medien stand zu lesen: „Jeder Cocktailparty-Gast und Taxifahrer möchte nur über heiße Aktien und Fonds sprechen.“ Und wieder warnte ein bekannter Fondsmanager: „Wir wissen, dass die derzeitige Manie schlecht enden wird, aber wir wissen nicht wann.“

1997 stiegen die Kurse der Aktienmäkte dennoch weiter, der S&P 500 um weitere 33 Prozent und auch der Nasdaq um 22 Prozent. Dies rief den nächsten prominenten Hedgefondsmanager, George Soros, auf den Plan, der beschloss massiv gegen die US-Technologiewerte zu wetten.

Die Kurse stiegen aber auch 1998 weiter, der S&P 500 um weitere 27 Prozent, der Nasdaq 100 kam so richtig ins Laufen mit 85 Prozent plus.

Der Starinvestor, der im gleichen Jahrzehnt die Bank of England in die Knie gezwungen hatte, verlor mit seiner Wette gegen die Internetwerte 700 Millionen Dollar. Amazon und Yahoo begangen zu rennen und ein Sprecher des Quantum-Fonds musste eingestehen, zu früh auf das Platzen der Internetblase gesetzt zu haben.

Im Jahr 1999 erreichte die Spekulation der Aktienmärkte fast ihren Höhepunkt – und der Nasdaq schoss noch einmal um 102 Prozent nach oben.

Hier die gewaltige Performance der Aktienindizes, beim Nasdaq bedeutete diese jährliche Performance eine Steigerung von 407 Punkten (Ende 1994) auf knapp 5000 Punkte im Jahr 2000.

Aktienmärkte: Die Blase Ende der 1990er-Jahre

Selbst ein Warren Buffett lag zu dieser Zeit jährlich um 15 Prozent hinter dem Nasdaq zurück. Er wurde sehr kritisiert und schon abgeschrieben, weil er so starke Zweifel an der Überlebensfähigkeit der Hightech-Titel geäußert hatte – ähnlich wie derzeit.

Der historische Einbruch

Wie immer in Endphasen einer Hausse der Aktienmärkte wurden die Bedenken beiseite gewischt und es wagten überproportional viele Unternehmen den Weg an die Börse. 1999 und in der ersten Phase des Jahres kam es zu 819 Börsengängen, das Daytrading wurde zur Mode, für das nicht wenige ihren Job aufgaben.

Der Auslöser für den großen Einbruch ab März 2000 war börsentypisch: Fedchef Greenspan hatte allein von 1999 auf 2000 die US-Leitzinsen von 5,5 auf 6,5 Prozent angehoben und offen Zweifel an den Bewertungen und der Fähigkeit der Dotcom-Stars geäußert, ihre Schulden zu bedienen. Es kam zu einer Reihe von Bilanzskandalen, vielen Insolvenzen und einem gigantischen Ausverkauf des Marktes. Bis Oktober 2002 war der NASDAQ um 75 Prozent von seinem Höchststand gefallen, er gab alle Gewinne in der Blase ab und der Einbruch brachte den Index wieder auf das Niveau von 1996 zurück.

Dennoch: Die Indizes kollabierten zwar in den Jahren 2000 bis 2002, aber die Renditen von 1994 bis 2002 konnte sich dennoch sehen lassen. Die großen Verluste entstanden bei denjenigen, die spät in die Aktienmärkte eingestiegen waren und natürlich bei denen, mit dem berühmten „Margin Debt“ oder die am Optionsmarkt tätig waren.

Die Verluste der Aktienmärkte nach Platzen der Blase

Was man aus dieser Übersicht auch ablesen kann, dass sich nach jeder Blase immer wieder Value durchgesetzt hat.

Wann ist eine Blase eine Blase?

Star-Fondsmanager Ray Dalio, David Lynch, Howard Marks, Seth Klarman, George Soros und Warren Buffett hatten alle die Blase der Aktienmärkte entdeckt und die Anleger vor den Gefahren gewarnt. Aber ihre Warnungen kamen zu früh. Von 1995 bis zum Höhepunkt im Jahr 2000 lagen Anleger, die internationale Aktien, Value-Aktien, Anleihen oder Rohstoffe in ihren Depots bevorzugten, um mehr als 20 Prozent pro Jahr hinter dem Technologieindex zurück.

Bereits im Jahr 2002 hatte sich das Bild gewandelt, das von mir schon oft erwähnte, weil über Jahrzehnte feststellbare „Reversion to the Mean“ hatte wieder zugeschlagen. Value-Aktien lagen wieder vorne und auch die Anleihen.

Eine ähnliche Situation finden wir auch heute vor: Wer ist nicht schon bei einer Tesla nach deren Durchstarten über 200 Dollar ins Grübeln gekommen, oder bei vielen anderen Tech-Aktien. „Fear of Missing out“ gilt für Privatanleger genauso wie für Institutionelle.

Es dürfte Managern schwerfallen, eine bevorstehende Blase überzeugend darzustellen, wenn Anleger nur einen Markt sehen, der sich ständig nach oben schraubt.

Auf der anderen Seite hat die frühzeitige Vorhersage einer Baisse nachteilige Auswirkungen, wenn der Vermögensverwalter zu vorsichtig agiert. Seine Kunden wollen keine Gebühren zahlen, um ihr Geld jahrelang parken zu lassen (speziell im Umfeld von Negativrenditen), während Privatanleger, wie die RobinHooder sich im Markt tummeln und mit überlegenen Renditen prahlen – selbst wenn man weiß, dass die Blase irgendwann platzen muss.

Die Geschichte zeigt jedoch, dass kein Marktzyklus ewig dauern kann, die Schwerkraft zwingt jeden Bullenmarkt in die Knie. Aber die Preiskomponente gibt keine Sicherheit über das Ende und das Platzen der Bubble, zumal wir eine absolut ungewöhnliche Situation haben, für die es keine Blaupause gibt. Eine (noch) marginalisierte Anleiheklasse als Konkurrenz zu den Aktien (der wohl größte Unterschied zu 2000), Notenbanken, die stets weiter Geld ins System pumpen und eine Wirtschaft, die per Lockdown und nicht aus Nachfragegründen in die Knie gezwungen wird. Wieder einmal wissen heute Investoren, dass Aktienmärkte teuer und in manchen Bereichen sogar irrational teuer sind.

Dieses Verhältnis von Growth zu Value-Aktien hat zumindest bis vor wenigen Wochen bereits das Niveau von 1999 erreicht und tendiert in Richtung Dotcom-Blase. Die Warnzeichen leuchten überall und es wird demnächst wohl eine erste Bereinigung geben, bei einer derart hohen Call-Spekulation genügt bereits ein kleiner Anlass, wie zum Beispiel eine kleine verbale Äußerung durch die Fed heute, durch die US-Börsenaufsichtsbehörde oder durch eine Überraschung in der Berichtssaison. Aber für das Platzen der Gesamtmarktblase bedarf es meiner Meinung nach erst einer Änderung der Konkurrenzsituation Aktien – Anleihen (Aktienmärkte 106 Billionen Dollar, Staatsanleihen über 60 Billionen Dollar plus Unternehmensanleihen), wo über 30 Billionen Dollar an Zinspapieren immer noch mit einer negativen Realrendite notieren. Das war im Jahre 2000 nicht der Fall.

Was bedeutet das für die Gegenwart?

Sollte es wieder einen Mega-Crash für die Tech-Werte à la 2000 bis 2002 geben, würden die Gewinne des Nasdaq gewaltig abschmelzen, von den 1100 Prozent Kurssteigerung bliebe aber noch einiges übrig. Aber sicher nichts für die Späteinsteiger, was die Mehrheit sein dürfte und erst recht nichts für die gehebelten Depots der RobinHooder. Noch ist es nicht soweit und es bestünde auch die Chance rechtzeitig das Risiko zu begrenzen. Aber eines hat bisher fast jede Hausse der Aktienmärkte gezeigt: Wenn es so richtig läuft, wird man nicht bescheiden und kurssichernd, sondern gierig. Wobei wir wieder bei dem wohl bekanntesten Bonmot von Warren Buffett wären..

Fazit

Dieser Rückblick zeigt, wie schwer es ist, in gewissen Marktphasen der Aktienmärkte ruhig zu bleiben und aber auch investiert, „zu tanzen solange die Musik spielt, aber immer in der Nähe des Ausgangs“, wie ein Spruch des Citigroup-Chefs Chuck Prince vor der Finanzkrise lautete. Vor allem nicht den Fehler zu machen zu Zeiten von Euphorie, mit „Options und Margin Debt“ zu operieren. „Leverage kills“, sagen die erfahrenen Hasen.

Außerdem ist es leicht für Außenstehende und Analysten, die kein Depot betreuen, cool zu bleiben und ständig die zweifellos vorhandenen Warnsignale zu verkünden. Aber was heißt das für Fondsmanager, die im Wettbewerb zur Benchmark stehen und daran gemessen werden – heute durch die Exchange Traded Funds mehr denn je? Wo die „Fear of Missing Out“ brutal zuschlägt!

Aufgrund all der beschriebenen Imponderabilien könnte tatsächlich die alte Kostolany-Strategie des „Buy and Hold“ Wiederauferstehung feiern.

Haben wir es doch im Jahr 2020 in brutaler Form erleben müssen: Vom 20. Februar ging es bis zum 23. März im Sturzflug um 33 Prozent beim S&P 500 nach unten, aber bereits am Tag darauf wieder um 9,4 Prozent nach oben, in drei Tagen um 17 Prozent. Wem war es hier gelungen rechtzeitig hinaus aber aber auch wieder in den Markt hinein zu gelangen? Die ganzen Hedgefonds-Strategien mit Einsatz von Algorithmen und künstlicher Intelligenz haben zu einem geführt, zu mehr Umsatz, aber nicht zu mehr Gewinn. „We are in a bubble, but it’s a logical bubble“, (Mohamed-El-Erian: Notenbanken und TINA), oh wie wahr, aber wann wird sie platzen?

Parallelen? Die Aktienmärkte heute und die Blase vor dem Jahr 2000?

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Aktien

Gamestop, Elon Musk und die Fed! Videoausblick

Markus Fugmann

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Gestern war Gamestop die meist gehandlte Aktie an der Wall Street, nachdem nun auch Elon Musk mit einem Tweet den Hype noch einmal hat eskalieren lassen. Nachbörslich explodierte daraufhin die Aktie von Gamestop – und bringt damit Hedgefunds, de die Aktie geshortet haben, in große Schwierigkeiten. All das aber ist Ausdruck dessen, was vor allem die Fed mit ihrer Geldpolitik angerichtet hat: sie befeuert solche exzessiven Spekulationen und behauptet dabei, es gehe ihr mit ihren Interventionen um das reibungslose Funktionieren von Märkten. Wird die US-Notenbank heute vor solchen Exzessen wie bei Gamestop warnen? A propos Exzess: heute die Zahlen von Tesla, Apple und Facebook im Fokus (wir berichten dazu heute Abend ab 22Uhr bei finanzmarktwelt.de)..

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