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Aktien

FedEx: Börsenhausse nicht in Realwirtschaft erkennbar

Claudio Kummerfeld

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Die Aktie von Fedex, einem der großen Paketdienstleister neben UPS und DHL, verliert heute in New York 9,6% an Wert. Das Unternehmen veröffentlichte gestern nach Börsenschluss Quartalszahlen, aber auch einen Ausblick. Und der ist alles andere als rosig. Im letzten Quartal hat man einen Gewinn von 560 Millionen Dollar gemacht nach 935 Millionen Dollar vor einem Jahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie bei Fedex soll laut Ausblick im laufenden Geschäftsjahr zwischen 10,25-11,50 US-Dollar liegen. Die Erwartungen bei Fedex selbst lagen bisher bei 11-13 Dollar. Wichtiger als die Zahlen-Infos von Fedex sind die sonstigen Aussagen, die man vom CEO des Unternehmens vernehmen kann.

Natürlich wird Fedex davon getroffen, dass Amazon immer mehr Pakete selbst verschickt. Das ist in den USA noch viel mehr als im Ausland ein extrem negativer Faktor für die Paketdienstleister. Aufgrund mehrerer Faktoren sei die Konjunktur in den USA gut, wie zum Beispiel den Steuersenkungen der Trump-Regierung. Aber die Industrie schwächelt bereits, so die Aussagen des CEO Fred Smith. Das Bild im Ausland sei völlig anders. Dort seit die Konjunkturlage deutlich schlechter. Dazu nennt er zum Beispiel die extrem schlechte Lage der deutschen Industrie. Die Hausse an der Börse sei so nicht in der (industriellen) Realwirtschaft wiederzuerkennen, wenn man seine Worte verkürzt wiedergeben möchte. Ist das ein Warnzeichen für die Börse? Aber man hat ja immer noch die Notenbanken, die notfalls alles mit Geld fluten, damit die Party weiter geht? Dient der folgende Chart als Beweis oder Anhaltspunkt, dass der Chef von Fedex vielleicht recht hat? Der Chart zeigt seit zwei Jahren die fallende Fedex-Aktie, und einen S&P 500-Index, der seit Ende 2018 nach oben läuft.

Fedex vs S&P 500

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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