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Finanzieller Stress (Vola) immer noch weit unter normal (laut Fed)

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FMW-Redaktion

Die US-Notenbank Federal Reserve, genauer gesagt die im Federal Reserve System teilhabende Federal Reserve Bank of St. Louis, ist Herausgeber des sogenannten “St. Louis Fed Financial Stress Index©”. Dieser soll den Stress an den Finanzmärkten messen, und zwar anhand der Schwankungsintensität verschiedener Finanzinstrumente.

Financial Stress Index
Der Index von 1993 bis heute.

Fred 2
Der Index von 2011 bis heute. Mit Beginn des Ölpreiseinbruchs Ende 2014 erkennt man einen Anstieg der Volatilitäten von -1,33 auf bis zu -0,25 vor Kurzem (aktuell -0,65). Aber auf lange Sicht wie im oberen Chart relativiert sich die Sicht auf den Stress an den Finanzmärkten wieder.

Die Null-Linie bedeutet ein normales Niveau an entspanntem Handel an den Märkten. Wie der erste Chart seit 1993 zeigt, liegen die Finanzmärkte zumindest laut diesem Index seit 2012 unter 0. Also ein sehr entspannter und schwankungsarmer Gesamtmarkt derzeit mit einem Indexstand von -0,65! Im Zuge der Finanzkrise 2008 explodierte der Index auf fast 6 Punkte.

Und wie setzt sich dieser Index genau zusammen? Die St. Louis Fed betont selbst sie wollte mit der Schaffung dieses Index keinen einzelnen Volatilitätsindex präsentieren, der fehlerhaft sein kann – daher bastelte man sich aus 18 Einzelindizes diesen Gesamtindex. Wie man unten sieht, besteht er u.a. aus der Fund Funds Rate, den Kursen verschiedener US-Staatsanleihen, dem Merrill Lynch-Index für Hochzinsanleihen (Junk Bonds), verschiedenen Rendite Spread-Indizes, dem CBOE VIX usw.

Stress Index Key

Frage: Ist die derzeitige Unruhe an den Finanzmärkten also eher eine gefühlte bzw. eingebildete Unruhe? Oder ist diesem Index nicht zu trauen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – der schwache US-Dollar

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es geht um einen Rückblick auf den starken Juli. Und es geht um die Frage, ob der schwache US-Dollar denn nun gut oder schlecht ist für die Wall Street.

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Auch Corona kann Apple nicht bremsen – Werbung

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Lieber Börsianer,

das zweite Quartal 2020 wird als eines der paradoxesten in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Obwohl nahezu alle Unternehmen rote Zahlen schreiben, stiegen die Kurse an den Börsen nach der März-Korrektur beinahe unaufhaltsam nach oben. Da ist es doch um so erfreulicher, wenn man Aktien im Depot hat, bei denen die Kursentwicklung tatsächlich auf einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung basiert.

Fakt ist: die Tech-Branche ist der größte Profiteur der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu nahezu allen anderen Branchen wurden die Geschäftsmodelle von Digitalkonzernen nicht von Corona beeinträchtigt. Vielmehr befeuerte die Pandemie das Geschäft. Die Stichworte sind: Online-Shopping, Streaming, Homeoffice. In einer Zeit, in der viele andere Dinge nicht möglich sind, schlägt die Stunde der Digitalanbieter.

Trotzdem befinden wir uns inmitten der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Weltweit sind viele Menschen zur Sparsamkeit gezwungen. Natürlich wird nun niemand wegen Corona sein Netflix-Abo kündigen. Aber große Ausgaben, die nicht zwingen notwendig sind, werden in Zeiten von Corona überlegter und häufig auch später getätigt.

Vor diesem Hintergrund finde ich die Quartalszahlen von Apple einfach nur beeindruckend. Das Unternehmen macht 78% seines Umsatzes mit dem Verkauf von hochpreisiger Hardware. Anscheinend trifft die Annahme der Corona-bedingten-Sparsamkeit nicht auf die Kunden des Unternehmens zu.

Obwohl der gesamte Smartphone-Markt im zweiten Quartal um 16% eingebrochen ist, konnte Apple den iPhone-Absatz um 11% steigern. Hierbei half vor allem die extrem günstige Neuauflage des iPhone SE. Kurz vor Corona präsentierte Apple dieses…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Andre Stagge über den Freitagsindikator – hochinteressantes Video!

Claudio Kummerfeld

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Der Experte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden aktuellen Video den “Freitagsindikator”, und inwiefern man damit eine Prognose auf die kommende Börsenwoche geben kann. Den YouTube-Kanal von Andre Stagge finden Sie hier.

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