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Finanzkrise 2.0: Die große Enthebelung kommt!

Trotz oder gerade wegen des massiven Gelddruckens der Notenbanken wird sie kommen, die Finanzkrise 2.0! Denn die Hebelung im System der USA – ob an den Märkten mit Optionen, oder mit der Beleihung der eigenen Immobilie, um dann mit dem Geld Aktien zu kaufen: ein Ponzi-Schema funktioniert nur so lange, bis ständig neue Käufer in den Markt kommen. In einem Ponzi-Schema aber gewinnen nur die, die rechtzeitig ausgetsiegen sind – die „Zu-Spät-Kommenden“ müssen dann die Zeche bezahlen. Die Notenbanken versuchen, den Tag der Abrechnung so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben – aber sie selbst sind die Verursacher des Problems und können daher auch niemals Teil der Lösung sein!

Hinweis aus Video:Immobilienblase USA: Mit den Algorithmen in den Crash!



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22 Kommentare

  1. Ponzischemen sind nur bei Privaten verboten im Staat sind Ponzischemen gang und gäbe.

    Alles was nachem Unlageverfahren zB finanziert wird, wie zB die Deutsche aber auch die Schweizer Rente ist ein Ponzischema.

    Im Prinzip ist die ganze Wirtschaft ein Ponzischema die auf der Annahme unendlichen Wachstums beruht, nur wenn es immer mehr Konsumenten werden bleibt Wachstum erhalten, obwohl das völlig diamentral den Klimazielen entgegenläiuft

  2. Die Prognosen der Crashpropheten kosten mich meist nur einen Lacher.
    Ich will nicht schmeicheln, aber wenn Markus Fugmann von Crashes und imminenten Finanzkrisen spricht, beschleicht mich schon ein ungutes Gefühl. Ehrlich jetzt, keine Ironie!
    Da kommt mir Rilkes Herbsttag in den Sinn: „…und auf den Fluren laß die Winde los…“
    „…wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr…“

    1. @Columbo, wir kennen uns ja im Internet schon lange :)
      Aber was mir bei Ihnen auffällt: aus Ihnen spricht die Besitzstands-Verwahrung! Es soll alles so bleiben wie es ist, weil es ist doch (für Sie) gut so. Das Problem ist: die Welt steht nicht auf der Stelle.
      Ähnlich bei @Leftutti: früher war links und grün sein ein Akt des Widerstands gegen eine verknöcherte Struktur (Helmut Kohl!) – heute ist es nur noch Mainstream. Man wähnt sich auf der Seite des Guten – und wer die eigene Ansicht nicht teilt, kann demenstprechend nicht gut sein. Das ist im Endeffekt intolerant und gefährlich, weil es Denkräume verbietet!

      1. @Markus Fugmann

        Es ist eher eine „Zustandsverwahrung“, denn Besitz hab ich nicht so viel.
        Einundsiebzig Jahre kein Krieg, keine Not, kein Hunger, zumindest in dem Teil der Welt, in der ich leben durfte. Da ist es verständlich, daß man diesen Zustand bewahren möchte. Denselben sollte man nicht aufs Spiel setzen, auch wenn sich die Welt weiter dreht.
        Ah ja, noch was: Ich dachte, wir wären beim „Du“. Das „Sie“ klingt für mich etwas befremdlich.

        1. sorry Columbo, natürlich „du“.
          P.S.: ich plane mit meiner Familie im nächsten Jahr einen Urlaub in Südtirol – vielleicht könne wir uns da mal sehen! Liebe Grüsse!

          1. @Markus

            👍

      2. @Markus Fugmann – es gibt halt Optimisten und Pessimisten und Lausis (die Ober-Pessimisten), und jeder soll mit seiner Weltanschauung glücklich werden. Die Zeit wird schon zeigen, wer mit seinen Prognosen richtig liegt…

        Und Links-Grün soll Mainstream sein? Ich denke die Mehrheit in Deutschland ist immer noch eher rechts als links, was man auch immer schön bei den Bundestagswahlen sehen kann. Aber trotzdem wünsche ich mir zuweilen mehr Verstand und Vernunft als Gefühlsduselei und ideologischer Verbohrtheit – sagt einer, der schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Deutschland wohnt…

        1. @Lausi, ich stimme bei der Toleranz zu Weltanschauungen überein.
          Wir hatten demokratische Wahlen, in denen das Volk seinen Willen oder Unwillen bekundet hat. Das Ergebnis sollte man als Demokrat akzeptieren und respektieren. Es war eindeutig und lautete überwältigend: Keine CDU/CSU mehr, auch deutliche Verluste bei der AfD.

          Das ganze Links-Rechts-Geschwafel ist Zeit- und Energieverschwendung. Wer steht in der Mitte und definiert diese? Wenn die SPD schon links ist, weil sie in Zeiten von Adenauer bis Kohl so definiert wurde, befinden wir uns natürlich im Sozialismus mit Tendenz zum Kommunismus.

          Fakt ist, die kleine Zwergerlfraktion mit 11,5%, die entsprechend ihres Stimmenanteils ein wenig MIT regieren dürfte, meint schon wieder, sie müsste alleine regieren und hätte einen besonderen Auftrag für Land und Volk. Sie blockiert schon wieder die 45,4% Mainstream-Linken und hat aus den Fehlern der letzten Wahlen und Koalitionsverhandlungen anscheinend nichts gelernt. Nun hat man ihnen bereits einen neuen, jungen, dynamisch-attraktiven Spar-Eichel und zig weitere Zugeständnisse eingeräumt. Von ihrer Seite kam bisher aber nichts, was dem Wählerwillen auch nur ansatzweise entsprechen würde.

          11,5% Freie, die gegen die bisherige Regierung opponierten und nun die neuen Verhältnisse im Wählerwillen ebenfalls torpedieren. Das ist zwar kein Mainstream, man wähnt sich allerdings auf der Seite der Guten. Man blockiert eine deutliche Mehrheit und versucht, einzig seine Minderheiten zu befriedigen.

          Das sehe ich als intolerant und gefährlich im Fugmann’schen Sinne an.
          Nur meine unbedeutende Meinung.

          1. @Ekim – Ihrer Meinung kann ich nur voll und ganz zustimmen! Die FDP ist fast noch schlimmer als die CDU. Keine guten Aussichten für eine künftige Regierung.

          2. @Lausi, da muss ich opponieren: CDU: Schlimmer geht nimmer, außer natürlich von rechts außen, also CSU und AfD. Aber was die Freien Demokraten gerade abziehen, zeigt in der Tat, dass in diesen elitären Kreisen Wirtschafts-Lobbyismus weit über dem Wählerwillen steht. Also höre ich auch schon wieder auf zu opponieren und stimme zu: Keine guten Aussichten für eine künftige Regierung.

          3. @Leftutti – was auch schon @Ekim in seinem Kommentar klar beim Namen nennt: Die FDP betreibt nur reine Klientel-Politik, damit die Ärzte, Apotheker, Hoteliers etc. ja nicht ihre Privilegien verlieren. So ungefähr das Gegenteil von Solidarität. Das ist genau das, was Deutschland und die Welt gerade nicht brauchen. Und dem Leichtgewicht und Opportunisten Lindner traue ich schon mal gar nichts zu. Gurkentruppe 2.0 Ahoy!

      3. @Markus Fugmann, in fast allen meiner Kommentare versuche ich lediglich, eine andere Perspektive gegenüber dem liberal-libertären Mainstream der letzten Jahrzehnte aufzuzeigen. Wir alle wissen, die Wahrheit ist vielschichtig und alles andere als Schwarz-Weiß. Und keiner all der vielschichtigen Blickwinkel alleine kann sie auch nur im Ansatz abbilden, jede einzelne Facette nur für sich betrachtet verbietet Denkräume, sofern sie einen exklusiven Anspruch auf Wahrheit erhebt.

        Columbo erscheint dir als zu konservativ, obwohl seine Einstellung und Überlegungen sicherlich alles andere, als von der Hand zu weisen sind. Es ist seine berechtigte und nachvollziehbare Sicht der Dinge, die auf alle Fälle eine gleichwertige Daseinsberechtigung zu anderen Sichtweisen hat. Ich erscheine dir zu Mainstream-Links-Grün, als gefährlich und intolerant. Analoges könnte ich aus meiner Sicht mit gleichem Recht problemlos von vielen anderen Kommentatoren behaupten. Wie etwa von einer hoch aktiven Multi-Nick-Sockenpuppe, die es sich anscheinend zur Lebensaufgabe gemacht hat, eine kleine Minderheit von Lesern aus anscheinend persönlichen Gründen bei jedem Kommentar schlechtzureden und Supreme Court über das grundsätzliche Recht zu spielen, wer zur FMW passt, und wer hier überflüssig ist.

        Am Ende ist es so, dass ich als beruflich bedingt einfach über eine gewisse Expertise zum Thema Klimawandel verfüge, Zugriff auf globale empirische Daten habe und in ständigem Austausch mit anderen Wissenschaftlern weltweit stehe. Diese Erfahrungen und Quellen versuche ich, hier einfließen zu lassen und mit anderen zu teilen. Ich gebe zu, dass mir die Entwicklungen Sorgen bereiten, ja Zukunftsängste verursachen, dass ich keinen großen zeitlichen Spielraum mehr sehe. Aus diesem Grund mag ich verständlicherweise radikal und intolerant auf dich wirken.

        Böse Absicht ist das nicht, auch keine bewusste Intoleranz. Nur ein Versuch, meine beruflichen Erkenntnisse und meine daraus resultierenden Bedenken auch den Kreisen nahe zu bringen, die keinen Zugriff auf all die Quellen haben. Ich versuche doch nur im Rahmen meiner Möglichkeiten, vorhandene Denkräume zu bereichern oder neue zu erschließen.

        Liebe Grüße
        leftutti

        P.S. Sollte übrigens das Thema wieder aufkochen: Bei Krall sind wir uns ziemlich einig, politisch und weltanschaulich ist er unsäglich und widersprüchlich, seine ökonomischen und finanziellen Prämissen und Analysen kann man unterschreiben, über seine Prognosen und Schlussfolgerungen lässt sich trefflich streiten.

        P.P.S. Ich lasse nicht wie Elon hier abstimmen, sondern halte mich wie immer ans Hausrecht. Wenn es dir lieber ist, dass ich hier nichts mehr publiziere, ist das kein Problem für mich. Ansonsten musst du meine gefährlichen Denkräume weiter erdulden 😏

        1. Toller Kommentar, @Leftutti! Bitte bleibe diesem Forum erhalten…

          1. @Leftutti

            Schließe mich @Lausi an…

        2. @leftutti….hhmmmm ein links-grüner Wissenschaftler der im ständigen Austausch mit Klimawissenschaftlern in der Welt steht und sich so sehr in die Börse und die Kapitalmärkte verliebt hat, das er hier seine links-grüne Meinung verbreitet finde ich sehr komisch und sehr unpassend für einn Wissenschaftler…..passt irgendwie nicht. Die Leute die ich aus solchen Bereichen kenne, die beschäftigen sich mit ihren eigenen wichtigen Dingen in ihren eigenen Universen. Aber niemand mit den Börsen, die ja per se keine Wissenschaft ist, sondern eher eine Kunstform.

          1. @Statement-Prüfer, auch Wissenschaftler wollen ihr Geld anlegen und ein weites Standbein für die Altersvorsorge aufbauen. Und da Börsen eben keine berechenbaren Wissenschaften sind, versuche ich seit vielen Jahren hier und auf anderen Plattformen, Tipps, Erfahrungen und Inspiration zu finden. Es sind übrigens nicht alle Wissenschaftler völlig vergeistigt und so weit entschwebt, dass sie nur noch 24/7 in ihren eigenen Universen leben. Da gibt es durchaus sehr bodenständige und umfassend interessierte Menschen … ob es Ihnen nun irgendwie passt oder nicht.

          2. @Leftutti – außerdem ist die Verbindung zwischen Umweltschutz und Wirtschaft ein höchst interessantes Thema – wenn nicht sogar ein existenzielles Thema… Bei Daniel Stelter ist auch eine Menge darüber zu finden.

          3. second.level controller

            @Statement-Prüfer, wen kennen Sie aus Bereichen wie der Klimaforschung und -Wissenschaft? Davon gibt es nicht allzu viele. Und wenn die alle in ihren eigenen Universen leben, warum beschäftigen die sich mit Ihnen?….hhmmmm…..passt irgendwie auch nicht.

          4. @Statement-Pruefer, den elementaren und ursächlichen Zusammenhang von Börsen und Klimawandel haben Sie anscheinend noch nicht verstanden. Mit jedem Investment und jeder Spekulation in Gas, Kohle oder Öl befeuern und finanzieren Sie im Kleinen die Katastrophe zugunsten Ihrer eigenen Geldgier, auch Wohlstand genannt. Von den vielen Billionen im Großen ganz zu schweigen, die in fossilen Dreck statt Nachhaltigkeit und Klimaschutz fließen.

  3. @Bretton Wood, sie fallen schon lange als grosser Ponzini auf.Soeben hat ein junger Forscher von der renommierten ETH in Zürich nach jahrelanger akribischer Forschung ein vernichtendes Ergebnis über die Kryptos veröffentlicht.So werden Kleinanleger systematisch abgezockt.Es braucht also heute Wissenschafter um herauszufinden was früher jeder geerdete Bürger mit gesundem Menschenverstand wusste.Den Staat mit Privaten zu vergleichen ist nicht relevant, denn jeder Private weiss,dass er pleite gehen würde,wenn er so agiert wie der Staat, und da der Bürger als Teil des Staates für die Schulden des Staates bürgt, ist er gezwungen wirtschaftlich zu handeln.
    Das Unglaubliche ist diesmal, das das grösste Ponzi Jahrzehnt von der sogenannten gebildeten Elite gepusht wird wie noch nie.
    Die Frage sei erlaubt: Wissen Sie was sie tun? Sind sie schlecht ausgebildet? Muss man das ganze Hochschulsystem hinterfragen?
    Braucht es überhaupt noch Schulen wenn Geld drucken funktioniert? Der Konsum könnte doch gesteigert werden wenn gedrucktes Geld richtig verteilt würde und Arbeiter und Studenten nicht ihre Zeit unnötig verschwenden würden.

  4. Die Demografie in weiten Teil der entwickelten Welt lässt m.E. nicht mehr das Wachstum zu, um
    die gegenwärtigen Bewertungen (es gibt immer Ausnahmen) zu rechtfertigen. Dies ist m.E. das zentrale Problem. Starke Kräfte verhindern BISHER
    eine anhaltene saftige Korrektur. Diese wird jedoch mit Sicherheit kommen. Der Unterschied zu früheren
    Phasen ist, dass es diesmal lange dauert. Umso heftiger wird jedoch die Korrektur und deren Folgen
    sein. Und es werden viele jüngere Anleger davon massiv betroffen sein, die bisher nur eine Richtung nach oben kannten. Schlusswort: Ich würde jedem dazu raten, die Worte von Herrn Fugmann zumindestens in Erwägung
    zu ziehen. Überheblichkeit wird mit Sicherheit finanziell bestraft werden.

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