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Finanzkrise 2.0? Einschätzungen zur Lage! Marktgeflüster (Video)

Sind die Aktienmärkte bereits in einer Art Finanzkrise 2.0? Die Wall Street jedenfalls erleidet die schlechteste Handelswoche seit der Finanzkrise

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Sind die Aktienmärkte bereits in einer Art Finanzkrise 2.0? Die Wall Street jedenfalls erleidet die schlechteste Handelswoche seit der Finanzkrise – und der Abverkauf von einem (erst kürzlich erreichten) Allzeithoch beim S&P 500 ist der Heftigste seit dem Jahr 1928! Das Coronavirus hat in kurzer Zeit Gewißheiten der Finanzmärkte ins Wanken gebracht: Aktien seien trotz rekordhoher Bewertung (kurz vor dem Abverkauf 158% des US-BIP) alternativlos, und die Fed sorge mit ihrer Liquidität für ewig steigende Kurse. Faktisch herrschte also eine ähnliche Mentalität wie kurz vor Platzen der Dotcom-Blase – oder eben kurz vor der Finanzkrise. Daher ist das Coronavirus ein externer Schock, der diejenigen aus dem Markt spült, die glaubten, Gewinne an der Börse seien kinderleicht..

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24 Kommentare

24 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    27. Februar 2020 19:33 at 19:33

    Schon erstaunlich dass Gold jeden Tag deutlich im Plus ist und dann Intraday abverkauft wird. Ist dass die Fed, die keine Konkurrenz zum Dollar will und entprechend eingreift?

    • Avatar

      Hesterberg

      27. Februar 2020 20:23 at 20:23

      Ich habe auch schon daran gedacht, dass FED und EZB als Goldverkäufer im Markt sind. Sollen sie ruhig, sie werden den Anstieg der Edelmetalle auf Dauer nicht verhindern können.

    • Avatar

      Columbo

      27. Februar 2020 20:34 at 20:34

      @Marcus

      Ich denke, daß es so ist. Don‘t fight the Fed. Derzeit besteht ja eine gute Verkaufsgelegenheit für Gold.

    • Avatar

      Kakadus

      27. Februar 2020 21:07 at 21:07

      @Marcus
      Es sind die MarginCall’s der schlechtlaufenden Positionen, die durch Notverkauf der gutlaufenden Position gedeckt werden, um Totalverlust zu vermeiden.

    • Avatar

      Brettonwood

      28. Februar 2020 07:39 at 07:39

      Diese Therorie habe ich auch….scheint mir realistischer zu sein als die Deckung von Margin Calls….denn wenn alles im gleichen Depot ist dient Gold und auch due Gewinne daraus genauso als Margin, es ist also völlig unnötig irgendwas zu decken, ganz im Gegenteil der steigende Goldpreis hätte die Margin von alleine Gedeckt….und das plötzlich auf einen Schlag ein solches Volumen auf den Markt kommt (während dem die ETFs deutlich zulegen) kann lediglich 2 Gründe haben:
      Fed oder Futures Kontrakte an der CME….

  2. Avatar

    Columbo

    27. Februar 2020 20:19 at 20:19

    Antwort auf die Frage, wann Sven zurückkommt(Sven ist ein Symbol für Fahnenstangen)

    1 Trump hebt die Zölle auf
    2 Fed senkt Zinsen und druckt mehr Geld
    3 Corona beschließt, sich davonzumachen.

    • Avatar

      BrettonWood

      28. Februar 2020 07:37 at 07:37

      Aifrund der angst vor dem vielen Geld oder den Wutausbrüchen unseres Goldschopfes?

  3. Avatar

    Lausi

    27. Februar 2020 20:54 at 20:54

    Mal sehen, ob das Ganze in den Geschichtsbüchern dann als Shortbombe oder als Truthahn-Chart bezeichnet wird :-)

  4. Avatar

    Marcus

    27. Februar 2020 21:50 at 21:50

    Die letzten Tage sind einige Bullen verbrannt worden und zu Asche zerfallen. Eine neue Finanzkrise wird nicht unmittelbar bevorstehen, aber bei den mittel bis langfristigen Auswirkungen würde ich mal wachsam sein.
    @Markus Fugmann: Blenden sie doch ein Laufband oder ein Logo irgendwie gut platziert ein, dann müssen sie nicht immer „die Charts von Capital.com“ sagen auch wenn Sie das vielleicht gerne tun :-)

  5. Avatar

    Segler

    27. Februar 2020 22:01 at 22:01

    Hallo Marcus,
    Sie stellen genau die richtigen Fragen !

    Antwort: Die Commercials sind im Gold hostorisch betrachtet in einer noch nie dagewesenen Shortposition..
    Sie sitzen auf gigantischen Goldfutures, für die Abnehmer gefunden werden müssen.
    Und wann geht das am besten?
    Dann wenn Panik herrscht, und wenn alle welt glaubt, sich mit Gold absichern zu müssen.
    Auf diese Weise bauen sie bei hoher Nachfrage und hohem Preis etappenweise ihtre Positionen ab.
    Man könnte die Frage umformulieren:
    Warum kauft die Masse ausgerechnet JETZT Gold, wo absehbar ein Downmove des gelben Metalles vorhersehbar ist ?
    Es ist Unwissen, Angst und blanke Panik.
    Die Commercials feiern eine Party – Corona kam als Geschenk des Himmels !
    Derzeit läuft eine gewaltige Distribution im Gold.
    Mein Tipp: wappnen Sie sich gegen einen Downmove :-)

    • Avatar

      Columbo

      28. Februar 2020 01:19 at 01:19

      @Segler

      Sie glauben nicht, daß die Fed bei sehr stark steigenden Goldpreisen einschreitet?

    • Avatar

      Lausi

      28. Februar 2020 07:41 at 07:41

      Hallo Segler,

      schön, dass Du (wir waren ja mal bei einem Du…) hier wieder ausgiebig postet, und danke für den Gold-Tipp! Könntest du vielleicht die Situation beim Gold etwas ausführlicher beschreiben – wenn’s geht ein bisschen allgemeinverständlich. Wenn ich Deine Ausführungen bzgl. CoT-Daten richtig verstehe und mal vereinfacht/bildlich wiedergebe: Das Gold wandert gerade von den „Wissenden“ (Commercials) in die Hände der (Klein)-Spekulanten. Mich würden mal die Dimensionen dabei interessieren, zumal du von historisch nie dagewesenden Shortpositionen sprichst: Wie lange könnte der Down-Move möglicherweise andauern, bzw. wie weit kann man anhand der CoT-Daten in die Zukunft sehen, und wie tief könnte der Down-Move gehen? Vor ein paar Tagen hast du geschrieben: „Korrektur bis Mitte März Richtung 1600“ Das wäre ja nun nicht so „die Welt“ – bleibt’s dabei?

      Was mir selber aufgefallen ist:

      Die Goldminenaktien sausen gerade ziemlich in den Keller, die ja oft eine Vorläuferfunktion haben.

      In meinem CFD-Chart (Gold Spot Mini) habe ich ein Gap um Weihnachten herum zwischen ca. 1485 und 1500, und Gaps werden ja oft geschlossen.

      Im Lehman-Jahr 2008 rauschten Aktienmärkte und Gold (Edelmetalle) gemeinsam in die Tiefe.

      Danke für eine kurze Stellungnahme und herzliche Grüße aus dem Hochsommer ;-)

      • Avatar

        deCuba

        28. Februar 2020 11:46 at 11:46

        @Lausi
        Die Problematik mit COT Indikation speziell bei Gold versuche ich Ihnen anhand von Beispielen darzustellen:
        Im Januar 2008 erreichten die Positionierungen ein historisches Hoch, und wurden bis September 2008 abgebaut. Der Goldkurs gab unisono ab. Danach stiegen die Positionierungen und Markierten drei neue ATH´s (Nov.09, Jun.10, Okt.10). Der Kurs stieg und fiel dabei unisono.
        Am letzten ATH im Okt. 2011 wurden die Positionierungen peu a peu bis Jan. 2015 abgebaut. Der Kurs folgte aber nicht sofort, wie vorhin, sondern stieg bei fallenden Positionierungen fast ein Jahr lang noch und ging sogar in die Parabolic über, bis im Sept. 2011 der Goldkurs sein historisches ATH erreicht hat. Erst dann brach der Kurs ein und folgte den fallenden Positionierungen bis Jan. 2015
        Momentan haben wir wieder ein ATH der Positionierungen. Diese werden höchstwahrscheinlich abgebaut. Die Frage, wie stark und ob der Kurs auch dem Abbau folgt hängt aus meiner Sicht von der aktuellen Marktlage ab.
        Haben wir tatsächlich einen Crash an den Märkten, dann könnten die Goldbestände wie @Kakdus angemerkt hat, dazu genutzt werden um Totalverluste bei crashenden Märkten zu vermeiden. Ähnlich wie 2008 (Gold und Indizes fielen gleichzeitig).
        Kommt ein (Deppen)Rebound-evtl. technischer Natur, und die tote Katze abprallt, dann sollte auch der Goldkurs nachgeben. Und da wären noch die Notenbanken.
        Rein nach COT-leseart, sehe ich im Augenblick eher die Chancen auf der Shortseite, wenn auch nur kurz- bis mittelfristig. Bin investiert.
        Kursziele und Zeiträume nur nach COT-Daten festzulegen ist m.M. nicht möglich.
        Ich lasse mich gern eines besseren belehren.

        • Avatar

          Segler

          28. Februar 2020 17:19 at 17:19

          Hallo Decuba,
          Wir sitzen in einem wunderbaren Restaurant auf der Rigi und ich habe meine komplette Short Position im Gold glattgestellt. Der Preis lief in eine untere Spitze des Volumenprofils mit extrem dünn werdendem Volumen, einhergehend mit einem Zerfall der Optionsprämien.

          Jetzt kann man ein Fläschchen aufmachen :-)
          Das Verhalten im Profil war ein eindeutiger „reject“.
          Für jene Leser, die umgamgssprachliche Ausdrucksweise von mir fordern, jetzt auf Deutsch: Eine Zurückweisung weiterer Verkaufsofferten.
          Im Gegenzug habe ich jetzt eine grosse VXX Position short und baue damit auf einen Rückgang der extrem übertriebenen Angst im Markt und erwarte einen Rückgang der Vola in den Aktienmärkten.

          • Avatar

            Lausi

            28. Februar 2020 18:19 at 18:19

            Ich vermute mal, dass du dir inzwischen eine Daten-Brille mit Internet-Anschluss zugelegt hast. ;-) Schönes WE

          • Avatar

            Lausi

            28. Februar 2020 18:31 at 18:31

            Und danke für die Übersetzung in Deutsch – das ist ungemein hilfreich!

          • Avatar

            deCuba

            28. Februar 2020 23:22 at 23:22

            Guten Abend @Segler!
            Ich hoffe, Sie haben die Aussicht, den Schmankerl und die Gesellschaft genossen. Rigi ist immer ein Besuch wert.
            Auch mein Goldshort-Engagament hat sich ausbezahlt. Eine Shortposition bleibt mit einem garantierten Stopp im Markt.
            Habe auch die Vola geshortet, habe jetzt eine große Position VIX short auch ein große Psition NASDAQ long.
            Meine Palladium Überlegungen waren übrigens gar nicht so abwegig, selten so einen Sell-Off gesehen, habe noch rechtzeitig in den Markt geschafft. Position geschlossen.
            Habe Sie auf das NASDAQ/PALLADIUM Zusammenspiel mal aufmerksam gemacht.
            So kann die neu Woche beginnen, freue mich schon.
            Wünsche Ihnen und allen (Nicht)Tradern erholsames Wochenende und guten Start in die neu Handelswoche!

        • Avatar

          Lausi

          28. Februar 2020 19:14 at 19:14

          @Decuba, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Die CoT-Daten scheinen zumindestens ein wichtiger Mosaikstein für die Beurteilung der Lage zu sein. Was man vielleicht auch nicht vergessen sollte: Im Vergleich zu den Renten- und Aktienmärkten ist der Goldmarkt relativ klein, und kann somit von den „Dickfischen“ relativ leicht manipuliert weden. Bin gespannt wie es bei den Edelmetallen mittelfristig weitergehen wird.

          • Avatar

            deCuba

            28. Februar 2020 22:21 at 22:21

            @Lausi
            Sie haben vollkommen Recht und gerade diese Manipulationen der Dickfischen kann man, wenn auch mit etwas Erfahrung und Mühe, in diesen Zahlen erkennen, besser erahnen. Harter Tobak, harte Arbeit.
            Für mein Trading sind COT-Daten eins der wichtigsten Elemente. Heutige Golds-Shortpekulation nur auf der Grundlage dieser Daten war mehr als erfolgreich.
            Ich glaube, unser Schweizer kann das bestätigen.
            Habe soeben den VIX geshortet und NASDAQ gekauft, dafür 50% vom Goldgewinn aufgewendet. Alles mit garantiertem Stopp. Schauen wir Mal….🤑
            Jetzt ein Kwak und Two and a Half Men
            Schönes Wochenende!

      • Avatar

        Segler

        28. Februar 2020 11:53 at 11:53

        Hallo Lausi,
        Nur auf die Schnelle:
        Prognosen mache ich keine. Ich melde mich am Abend. Jetzt geniesse ich die prachtvolle Aussicht von der Rigi und werde später bei guten Bekannten und Freunden einkehren.
        Nächstes Mal nehme ich den @Toptrader mit und wir üben gemeinsam verständliches Ausdrücken und er hilft mir beim Auffüllen meiner sprachlichen Defizite ;-)

  6. Avatar

    Macwoiferl

    27. Februar 2020 22:18 at 22:18

    Sehr, sehr, sehr gesunde Entwicklung!!
    Und das in diesen Viruszeiten :-)
    Tesla minus 13, sehr sehr schön!

  7. Avatar

    daniel

    28. Februar 2020 00:38 at 00:38

    Na das Virus ist jetzt an platzen der bkae schuld?
    Marktversagen heißt des doch?

  8. Avatar

    Lausi

    28. Februar 2020 06:23 at 06:23

    Die Chinesen scheinen langsam die Faxen dicke zu haben:

    https://www.epochtimes.de/china/coronavirus-lebende-tote-im-leichensack-chinas-tschernobyl-stellt-legitimitaet-der-kpch-infrage-a3166575.html

    Und wer noch mehr Horror-Meldungen wünscht, der find hier fündig. Aber Vorsicht – die Webseite ist von diesem Verrückten, der aussieht wie der Teufel en persona ;-)

    https://hartgeld.com/infos-cn.html

  9. Avatar

    Toptrader

    28. Februar 2020 11:16 at 11:16

    Wenn Segler allgemeinverständliche und übliche Begrifflichkeiten verwenden würde, wäre das für sein Publikum hilfreich. Es fehlt ihm auch ein wenig der deutsche Sprachschatz.

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