Aktien

Finanzmärkte in Athen unter Druck – trotz Bundestags-Zustimmung

Von Markus Fugmann

Während die Aktienmärkte in Europa von einem Allzeithoch zum anderen jagen und auch die Märkte für Staatsanleihen täglich neue Rekorde verbuchen, sieht die Lage in Griechenland ganz anders aus: der Leitindex in Athen verliert 4,2% und ist damit Schlußlich in Europa, die Renditen für Staatsanleihen steigen auf breiter Front – und das obwohl der deutsche Bundestag heute Vormitttag mit großer Mehrheit der Verlängerung des Hilfsprogramms zugestimmmt hat.

So steigt heute die Rendite für die 2-jährige Anleihe Griechenlands um 4,71% auf nun 14,479%, die 10-jährige um 2,89% auf nun 9,462%. Im vierten Quartal war die griechische Wirtschaft um 0,4% geschrumpft, wie die heute erfolgte zweite Veröffnetlichung der Zahlen auswies. In der ersten Schätzung hatte der gemeldete Wert noch -0,2% betragen. Die im Umfeld der Wahlen und dem anschließenden Syriza-Sieg einsetzende Verunsicherung dürfte sich auch negativ auf die Entwicklung im ersten Quartal 2015 niederschlagen.



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