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Pegasus Airlines Entschädigung: Die skrupellose Zermürbungstaktik im Fall PC978 System Pegasus Airlines: Wenn Zermürbung zum Geschäftsmodell wird – Die 1.200-Euro-Falle

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Pegasus Airlines: Schlichtungsvorschlag des Bundesamtes für Justiz wird ignoriert! Sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht, So können Sie Ihre Fluggastrechte Pegasus Airlines geltend machen. Ihr Recht ist kein Almosen!


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Wenn ein lang ersehnter Urlaub im Chaos endet, rückt das Thema Pegasus Airlines Entschädigung schnell in den Fokus – doch wie der aktuelle Fall von L. B. und R. W. zeigt, beginnt der wahre Kampf oft erst nach der Landung.

Berlin – Es ist eine Geschichte, die Tausende von Flugreisenden kennen. Ein gebuchter Urlaub,
Vorfreude und dann – stundenlanges Warten, Chaos am Gate und ein geplatzter Reiseplan. Doch für
L. B. und R. W. wurde aus dem üblichen Flugärger ein zweijähriger Kampf gegen eine Mauer des
Schweigens. Ihr Fall gegen Pegasus Airlines, akribisch dokumentiert, legt ein System offen, das auf
Zermürbung, statt auf Service zu setzen scheint und selbst die Empfehlungen deutscher
Bundesbehörden ignoriert.

Pegasus Airlines Flugverspätung: Erfahrungen, die fassungslos machen


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Die hier dokumentierten Pegasus Airlines Flugverspätung Erfahrungen am Flughafen Berlin Brandenburg sind kein Einzelfall, sondern markieren den Beginn einer Odyssee.

Was als einfache Verspätung des Fluges PC978 am 5. August 2023 begann, entwickelte sich zu einem Lehrstück darüber, wie eine Fluggesellschaft berechtigte Ansprüche systematisch ins Leere laufen lässt.

Am 5. August 2023 sollte es für L. B. und R. W. mit dem Pegasus-Flug PC978 von Berlin nach Dubai gehen.
Die Reise wurde über den Pauschalreiseanbieter AurumTours gebucht.
Doch die Reise endete, bevor sie richtig begann: Die Verspätung war so massiv, dass der Anschlussflug in Istanbul verpasst wurde.

Statt unter der Sonne Dubais fanden sich die Passagiere in einer Odyssee wieder, die sie erst rund 24 Stunden später an ihr Ziel brachte.
Nach EU-Recht ist der Fall glasklar: Bei einer solchen Verspätung auf einer Langstrecke von über 3.500 km steht jedem Passagier eine Entschädigung von 600 Euro zu – insgesamt also 1.200 Euro für beide Reisende.

Nach dem Urlaub wandten sich die beiden mit ihrer Reklamation an ihren Pauschalreiseanbieter AurumTours. Dieser teilte ihnen jedoch mit, dass er nicht dafür zuständig sei und sie sich direkt an die Airline wenden müssten. Doch als die Passagiere ihren Anspruch bei Pegasus Airlines geltend machten, erhielten sie eine Standardablehnung. Die Airline berief sich vage auf „außergewöhnliche Umstände“, ohne jedoch Beweise zu liefern. Eine Behauptung, die wenig glaubwürdig klang, da die Passagiere beobachteten, dass die Verzögerung bereits damit begann, dass die Maschine schon viel zu spät in Berlin gelandet war.

Bundesbehörde gibt Passagieren Recht – Pegasus stellt sich taub

Frustriert, aber entschlossen, wandten sich L. B. und R. W. an die offizielle Schlichtungsstelle
Luftverkehr beim deutschen Bundesamt für Justiz. Die Behörde prüfte den Fall akribisch. Das
Ergebnis, festgehalten im Schlichtungsvorschlag vom 15. August 2025, ist eine schallende Ohrfeige für
die Airline.

 

Pegasus Airlines Entschädigung Schlichtungsvorschlag Seite 1.
Der offizielle Schlichtungsvorschlag im Fall der Pegasus Airlines Flugverspätung: Erfahrungen der Kläger schwarz auf weiß.

 

Eindeutige Fristen: Das Bundesamt für Justiz forderte eine Zahlung bis spätestens Oktober 2025.

 

Die rechtliche Begründung: Warum die Fluggastrechte-VO bei einer Verspätung von 24 Stunden zweifelsfrei greift.

 

Glasklares Urteil: Der Schlichter bestätigt den Anspruch auf 1.200 Euro Entschädigung gegen Pegasus Airlines.

Eine klare Angelegenheit für das Bundesamt für Justiz

Der Schlichter stellte fest, dass der Anspruch der Passagiere vollumfänglich besteht. Die Begründung
von Pegasus Airlines wurde als „unsubstantiiert vorgetragen“ zerrissen.

Im Klartext: Die Airline hatte nichts in der Hand, um ihre Weigerung zu rechtfertigen, und trug einfach haltlose Behauptungen vor.
Die Behörde forderte Pegasus unmissverständlich auf, die geschuldeten 1.200 Euro zu zahlen.
Doch was geschah, ist an Arroganz kaum zu überbieten. Es geschah Nichts!
Pegasus Airlines ließ die gesetzte Frist einfach verstreichen und ignorierte den Vorschlag der
deutschen Bundesbehörde komplett. Das Schlichtungsverfahren wurde daraufhin offiziell für erfolglos
erklärt.

Pegasus Airlines lässt Schlichtung ins Leere laufen: Passagierrechte ohne Wirkung?

Am 24. September 2025 teilte das Bundesamt für Justiz (BfJ) in einem offiziellen Schreiben das enttäuschende Ende eines Schlichtungsverfahrens mit, das bereits seit November 2023 lief. Trotz des Versuchs einer außergerichtlichen Einigung zeigt das Dokument die harte Realität für Reisende: Die Fluggesellschaft Pegasus Airlines ignorierte den Schlichtungsvorschlag schlichtweg und ließ die gesetzten Fristen wortlos verstreichen. Damit gilt die Schlichtung offiziell als gescheitert. Das Bundesamt stellt dem betroffenen Passagier lediglich eine „Erfolglosigkeitsbescheinigung“ aus – ein Papier, das die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Airline schwarz auf weiß dokumentiert und dem Kunden nun nur noch den mühsamen Weg vor das Gericht offenlässt.

mtliches Ende der Schlichtung: Die Erfolglosigkeitsbescheinigung des Bundesamts für Justiz bestätigt, dass Pegasus Airlines den Schlichtungsvorschlag schlichtweg ignoriert hat.

Die Mauer des Schweigens: Wenn Kommunikation zur Einbahnstraße wird

Auch wir von der Redaktion finanzmarktwelt.de haben mehrfach versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Am 8. und 28. Oktober 2025 kontaktierten wir Pegasus Airlines direkt über mehrere E-Mail Adressen des Unternehmens, nachdem uns die beiden geschädigten Fluggäste offiziell bevollmächtigt hatten. Doch anstatt einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Fall prallten wir an einer automatisierten Wand ab.

Trotz Vorlage der Vollmacht und der korrekten Referenznummer erhielten wir – bezeichnenderweise nur auf Türkisch und Englisch, nicht etwa auf Deutsch – stets dieselbe standardisierte Antwort:

„Sehr geehrter Gast, diese E-Mail-Adresse dient ausschließlich der Kommunikation bezüglich bereits eingereichter Anträge unserer Gäste. Daher hat uns Ihre Nachricht auf diesem Weg nicht erreicht. Sollten Sie Beschwerden, Anregungen oder Wünsche an unser Unternehmen haben, können Sie Ihr Anliegen über den folgenden Link einreichen…“

Dieses Vorgehen entlarvt die Strategie hinter dem Kundenservice: Man schickt Betroffene in eine digitale Endlosschleife. Es ist ein klassisches Zermürbungstaktik-Manöver: Durch bürokratische Hürden und automatisierte Abweisen-Mails soll der Kunde so lange frustriert werden, bis er entnervt aufgibt und auf seine rechtmäßigen Ansprüche verzichtet. Ein Armutszeugnis für eine Fluggesellschaft, die in Europa um Passagiere wirbt.

 

Geschäftsmodell Ignoranz?

Es stellt sich die Frage, ob Pegasus Airlines häufig die Zahlung von Entschädigungen für Verspätungen
verweigert. Durch eine umfassende Analyse von Passagierberichten, gesetzlichen Bestimmungen und
quantitativen Branchendaten muss man zu dem Schluss kommen, dass die Beweise überwältigend
darauf hindeuten, dass Pegasus Airlines tatsächlich ein konsistentes Muster der Verweigerung,
Ignorierung oder Behinderung von Entschädigungsansprüchen aufweist. Dieses Verhalten ist nicht
zufällig, sondern wird durch eine Kombination aus rechtlichen, strategischen und operativen Faktoren
untermauert.

Pegasus Airlines Flugverspätung Erfahrungen

Pegasus Airlines operiert aus einer Position des rechtlichen Vorteils. Als Nicht-EU-Fluggesellschaft ist
ein erheblicher Teil ihres Netzwerks – insbesondere alle Rückflüge aus der Türkei in die EU – rechtlich
von den finanziellen Entschädigungsanforderungen der EU-Verordnung 261/2004 ausgenommen.
Dies führt zu einem hohen Volumen rechtlich korrekter, aber zutiefst frustrierender Ablehnungen von
Ansprüchen, was den Grundstein für ihren Ruf der Nichtzahlung legt.

Auf rechtlich anspruchsberechtigten Flügen, die von der EU abfliegen, scheint die Fluggesellschaft
eine bewusste Strategie der Nichtreaktion und administrativen Behinderung anzuwenden. Dies soll
den Anspruchsprozess für einzelne Passagiere so mühsam machen, dass viele ihre Bemühungen
aufgeben. Diese Schlussfolgerung basiert nicht auf Spekulationen, sondern wird durch den
miserablen „Anspruchsbearbeitungs“-Score der Fluggesellschaft von 0,2 von 10 bei AirHelp
eindrücklich belegt, der in starkem Kontrast zu ihren anderen operativen Kennzahlen steht. Dies ist
kein Zeichen von Inkompetenz, sondern einer kalkulierten Politik zur Minimierung von Auszahlungen
und zum Schutz ihres kostengünstigen Finanzmodells.

Das Low-Cost-Geschäftsmodell der Fluggesellschaft ermöglicht zwar wettbewerbsfähige Tarife, führt
aber zu einer hohen Frequenz von Flugstörungen, einschließlich erheblicher Verspätungen und einer
ungewöhnlich hohen Annullierungsrate. Diese betriebliche Realität erzeugt ein konstantes, hohes
Volumen potenzieller Ansprüche, das ihre unterbesetzte und schwer zugängliche
Kundendienstinfrastruktur nicht effektiv bewältigen kann oder will, was zu einem ständigen Rückstau
ungelöster Passagierbeschwerden führt.
Hier sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass ein entspannter Urlaub mit Pegasus Airlines schnell
zum Desaster werden kann:

Rheinische Post: Airline Pegasus machte schon 2020 negative Schlagzeilen
Nau media AG: Diese Airlines solltest du 2025 besser meiden
DER STANDARD: Die besten (und schlechtesten) Airlines der Welt
Deutsche Allgemeine Zeitung: Meine Odyssee mit Pegasus Airlines

Mehr als nur kundenunfreundlich?

Rote Karte vom Fachmagazin: Pegasus unter den Top 10 der unsichersten Airlines

Kein Geringerer als das Fachportal Aero International stellt fest, dass Pegasus Airlines nicht die
sicherste Airline ist. In ihrem Artikel „Das sind die zehn unsichersten Airlines der Welt“
(https://www.aerointernational.de/aviation-nachrichten/ranking-das-sind-die-zehn-unsichersten-
airlines-der-welt.html) vom 15. August 2022, empfiehlt der Autor am Ende des Artikels: „Diese
Airlines sollten Sie beim Fliegen meiden“.
Er listet 10 Airlines auf, die aus seiner Sicht lieber nicht gebucht werden sollten, darunter:
• Air Algerie (Algerien)
• Airblue (Pakistan)
• Blue Wing (Suriname)
• Iran Aseman (Iran)
• Nepal Airlines (Nepal)
• Pakistan International (Pakistan)
• Scat (Kasachstan)
• Sriwijaya Air (Indonesien)
• Pegasus (Türkei)
• UTair (Russland)
Wir schauen uns für Sie, damit Sie auch bedenkenlos Ihren nächsten Urlaub buchen können, genau
die gemeldeten Vorfälle der Fluggesellschaft der letzten 10 Jahre von Pegasus Airline an.

Die Bilanz des Grauens: Eine detaillierte Aufstellung der gemeldeten Sicherheitsvorfälle von Pegasus Airlines über die letzten 10 Jahre zeigt ein besorgniserregendes Muster.

Wenn Ignoranz und Sicherheitsmängel zur Visitenkarte werden

Immer wieder gibt es auch bei europäischen Airlines technische Probleme und Herausforderungen im
Luftverkehr. Doch eine Fluggesellschaft, die mehrmals von der Landebahn abkommt und dabei sogar
Tote und viele Verletzte verursacht, konnten wir bei anderen europäischen Fluggesellschaften nicht
finden. Europäische Fluggesellschaften beantworten auch Fragen, wenn auch mal verzögert, und
zahlen am Ende die Entschädigungen, die den Kunden zustehen. Nur Pegasus Airlines handhabt das
auf ihre Weise.

Fluggastrechte Pegasus Airlines geltend machen

Dieses Vorgehen wirft eine ernste Frage auf: Handelt es sich hier um ein bewusstes Geschäftsmodell?
Werden berechtigte Ansprüche von Kunden systematisch abgewiesen, in der Hoffnung, dass die
meisten den langen, teuren Weg vor Gericht scheuen? Es scheint eine Strategie der Zermürbung zu
sein, die auf Kosten der eigenen Kunden ausgetragen wird.
Dass öffentlicher Druck hier ein wirksames Mittel sein kann, zeigte ein ähnlicher Fall von finanzmarktwelt vor
zwei Jahren mit der Fluggesellschaft Marabu Airlines. Auch dort wurden drei Passagiere mit
fadenscheinigen Ausreden hingehalten. Erst nach der Veröffentlichung eines kritischen Artikels lenkte
die Airline ein und zahlte umgehend.

Bei Flugbuchungen über Marabu Airlines oder Condor ist Vorsicht geboten

Hier finden Sie den Artikel auch auf YouTube

Für L. B. und R. W. bleibt nun nur noch der Klageweg. Mit dem Rückenwind der Schlichtungsstelle
sind ihre Erfolgsaussichten exzellent, doch es bleibt ein bitterer Beigeschmack. Es stellt sich die
abschließende Frage an die Geschäftsführung von Pegasus Airlines unter der Leitung von CEO Güliz
Öztürk: Ist das Ignorieren von Kundenrechten und offiziellen behördlichen Empfehlungen die neue
Visitenkarte Ihres Unternehmens?
Unser Rat: Finger weg von Pegasus Airlines!

Was Sie tun müssen, wenn es Ihnen ähnlich erging:

Pegasus Airline ist Ihr erster Ansprechpartner.

Um Ihre Ansprüche geltend zu machen, müssen Sie im ersten Schritt Ihre Reklamation offiziell gegenüber dem Unternehmen anzeigen.

Bei Flugverspätungen (Entschädigung bis zu 600 €)
Wenden Sie sich direkt an die Fluggesellschaft, um Ihre Ansprüche gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung geltend zu machen.

Internetseite von Pegasus Airlines

  • Nutzen Sie das offizielle Kontaktformular für „Beschwerden/Anregungen“.
  • Geben Sie Ihre Referenznummer und die Flugnummer an.
  • Fordern Sie explizit die Ausgleichszahlung (z. B. 600 € pro Person bei Langstrecke über 3.500 km).

Schlichtungsstelle

Wenn Pegasus Airlines Sie ignoriert, wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle.
Sollte Pegasus Airlines nicht reagieren oder die Zahlung ablehnen, ist das Bundesamt für Justiz Ihre letzte außergerichtliche Instanz.

Internetseite: www.bundesjustizamt.de/schlichtungsstelle

E-Mail: luftverkehr@bfj.bund.de .

Was Sie jetzt tun müssen:

Die kostenlose Schlichtung als strategischer Hebel
Reichen Sie einen Schlichtungsantrag ein und legen Sie diesem Kopien Ihrer Kommunikation mit der Fluggesellschaft sowie Ihre Reisedokumente bei. Sollten Sie bereits Kontakt zur Behörde gehabt haben, geben Sie bitte unbedingt das entsprechende Geschäftszeichen an.

Wichtig zu wissen: Das Verfahren vor der Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (BfJ) ist für Sie als Passagier vollständig kostenfrei. Die Schlichtungsstelle ist zwar kein Gericht, doch sie arbeitet mit erfahrenen Juristen zusammen, die jeden Fall nach genau denselben gesetzlichen Maßstäben prüfen wie ein Richter.

Dies verschafft Ihnen einen massiven strategischen Vorteil. Wenn Pegasus Airlines selbst den offiziellen Schlichtungsvorschlag ignoriert, können Sie mit dieser „amtlichen Einschätzung“ zu einem Anwalt gehen. Viele Geschädigte lassen sich an diesem Punkt von potenziell hohen Anwaltskosten abschrecken und geben auf – und genau darauf baut ganz offensichtlich die Strategie von Pegasus Airlines. Doch mit dem Rückenwind der Schlichtungsstelle im Rücken wird der Gang zum Anwalt deutlich kalkulierbarer.

Wo ist der Gerichtsstand?

Bei Flugverspätungen haben Sie gemäß der europäischen Rechtsprechung (EuGH) ein Wahlrecht. Sie können Pegasus Airlines an folgenden Orten verklagen:

Abflugort: Wenn Ihr Flug in Berlin (BER) startete, ist das dortige Amtsgericht zuständig.

Ankunftsort: Falls das Ziel innerhalb der EU lag, können Sie auch dort klagen. Da Dubai jedoch außerhalb der EU liegt, ist für deutsche Reisende in Ihrem Fall meist das Gericht am Startflughafen Berlin der einfachste Weg.

Firmensitz der Airline: Sie könnten theoretisch auch am Sitz der Airline klagen (in Deutschland wäre das oft Düsseldorf, da dort eine Niederlassung registriert ist).

Wer trägt die Anwaltskosten bei einem Sieg?

In Deutschland gilt im Zivilprozess der Grundsatz: Wer verliert, zahlt.

Wenn Sie den Prozess vollumfänglich gewinnen, muss Pegasus Airlines nicht nur die ausstehende Entschädigung zahlen, sondern auch Ihre gesetzlichen Anwaltskosten sowie die Gerichtskosten übernehmen.

Da Sie bereits ein kostenloses Schlichtungsverfahren durchgeführt haben und Pegasus den Schlichtungsvorschlag des Bundesamtes für Justiz ignoriert hat, befindet sich die Airline bereits im Zahlungsverzug. Dies stärkt Ihre Position, die Anwaltskosten als Verzugsschaden geltend zu machen.

Wichtiger Hinweis zum Schlichtungsverfahren
Dass Sie die Erfolglosigkeitsbescheinigung vom Bundesamt für Justiz bereits in Händen halten, ist ein enormer Vorteil für ein Gerichtsverfahren. Sie dient als amtlicher Beleg dafür, dass Sie versucht haben, die Sache gütlich zu klären, und dass die Behörde Ihren Anspruch bereits als berechtigt geprüft hat.

 

Keine Lust auf langes Warten? So erhalten Sie Ihre Flugentschädigung innerhalb von 24 Stunden

Wer sein Geld schneller erhalten möchte, ohne lange auf eine gerichtliche Auseinandersetzung zu warten, kann sich an einen Anbieter für Sofort-Entschädigungen wenden. Hierbei treten Sie lediglich einen Teil der zu erwartenden Entschädigung als Provision ab und erhalten dafür umgehend Ihre Auszahlung.

Hier sind drei Unternehmen, die Sie sich gerne näher ansehen können. Wir haben diese Anbieter nicht selbst geprüft, betrachten Sie diese Liste daher lediglich als unverbindliche Information.

Ersatz-Pilot:

Auszahlung: In 1–3 Tagen.

Summe: 250–600 € pro Person (abzgl. ca. 25–29 % Provision).

Vorteil: Keine versteckten Kosten und eine sehr schnelle Abwicklung.

EUflight:

Verfahrensdauer: ca. 24 Stunden.

Auszahlung: Sofort nach Angebotsannahme.

Service-Gebühr: ca. 35 % bis 45 % (je nach Fallgestaltung).

Vorteil: Keine Zusatzkosten für Anwälte oder das Gericht.

Flightright:

Erfolgsquote: ca. 99 %.

Aufwand: Nur ca. 2 Minuten für die Dateneingabe.

Risikolos: Flightright trägt im Standard-Modell alle Gerichtskosten.

Hinweis: Beim klassischen Modell müssen Sie warten, bis die Airline tatsächlich gezahlt hat. Im Erfolgsfall wird eine Provision von meist 25 % bis 30 % (zzgl. MwSt.) fällig.

Wer ähnliche Probleme hat, sollte den Weg über die Pegasus Airlines Schlichtungsstelle beim Bundesamt für Justiz nicht scheuen, auch wenn die Airline gemessene Fristen oft ignoriert.
Schreiben Sie in die Kommentare unter dem Artikel, wenn Sie ähnliche Erfahrungen mit Pegasus Airlines gemacht haben. Gerne können Sie auch die Redaktion anschreiben (E-Mail: mail@finanzmarktwelt.de, Stichwort: Pegasus Airlines Flugverspätung Erfahrungen).



Über den RedakteurStefan Kasper-Behrs
Stefan Kasper-Behrs ist Geschäftsführer der Know How Pool GmbH (finanzmarktwelt.de). Er verbindet über 20 Jahre Praxiserfahrung als CEO in der Finanzbranche mit investigativem Wirtschaftsjournalismus, und analysiert Märkte sowie Regulatorik aus der Perspektive eines Brancheninsiders.
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