Das Iran-Desaster von US-Präsident Trump nimmt seinen Lauf – und die Wall Street beginnt das ganz langsam zu kapieren! Denn Trump ist mit dem Iran in einen hybriden Krieg gezwungen, den man nicht gewinnen kann – eine Art sich ausweitender Guerilla-Krieg, der immer weiter um sich greift. Interessanterweise spricht das Weiße Haus inzwischen von einer „Spezial-Operation“. Das Problem: Trump und die USA haben keine Strategie gegen das Regime im Iran – das zeigt sich deutlich in der wirren Kommunikation. Die Schäden sind bereits jetzt jedenfalls schon immens: die allein durch Rhetorik erreichte faktische Schließung der Strasse von Hormus kostet jeden Tag viele Milliarden Dollar. Und die gestern noch sehr optimistische Wall Street dürfte schon bald vor einem Schock-Moment stehen..
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Immer der März im neuen Jahrtausend : März 00..März 03..März 09…jetzt März 26…
Nach 17 Jahren war’s auch Zeit das die Trendwende kommt…
Positive Realverzinsung und hohe Kurse …das ist der perfekte Mix für den Crash…im Gegensatz zu früher können die Notenbanken jetzt nicht mehr helfen…
Trump wird zum zweiten Herbert Hoover werden….da hat die Harris Glück gehabt…
Natürlich könnten die USA in einer Stunde ebenfalls den Iran in Schutt und Asche legen, wie Russland die Ukraine auch.
Konventionell können die USA nicht gewinnen.
Wenn sich der Iran für eine asymmetrischen Krieg entscheidet, sowieso nicht.
Die Revolution muss von innen den Iran aufrollen.
Sonst wird es ein Vietnam hoch 3.
Ich halte aber die Israelis dafür in der Lage, Atomwaffen einzusetzen.
Nicht diese Kontinentvernichter, sonder taktische Atomwaffen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Der Einsatz von A-Bomben ist die Ultima Ratio. Ich gehe davon aus, dass Israel dies tun würde, bevor es sich selbst einäschern läßt.
Man sollte sich auch vor Augen halten, dass diese „Armageddon-Sache“ sowohl in der jüdischen als auch in der islamische Kultur angelegt ist. Die Botschaft der absoluten Liebe und andere Wange hinhalten haben wir nur im Christentum.
Für Guerillia-Taktiken und Durchhaltewillen spricht ja auch der Mythos der Schlacht von Kerbela im Schiitentum.
Eine Ergänzung: Netanjahu erklärte, dass aufgrund iranischer unterirdischer Bunkerbauten in wenigen Monaten das Atomwaffenprogramm nicht mehr zu stoppen wäre. Wenn das korrekt ist, dann besteht für die USA ein Situation wie 1938/39 in Deutschland. Von Innen ist das Regime nicht mehr zu beseitigen. Die Wahl ist dann zuzusehen, bis Israel mit Atombomben vernichtet wird – Holocaust 2- und erst dann einzugreifen, oder eben jetzt. An den massiven Einsatz von Bodentruppen dürfte kein Weg vorbei gehen. Europa ist und bleibt ein amoralischer Haufen von Politikern, die sich in Hochstapelei, Lügen und Betrug üben – es ist zum kotzen.
Herr Fugmann,
stellen Sie sich eine Welt vor in der es zu einem politischen Change im Iran durch den Krieg kommen würde. D.h. eine pro-westliche Regierung kommt dort an die Macht. Die iranischen Ressourcen kommen der freien Welt zugunste. Die böse Achse China, Russland und co. haben das nachsehen. Wie würden Sie die Aktienmärkte dann sehen? Ich sehe darin eine interessante Spekulation, wie sehen Sie das?
Grüße
AktienChris
@AktienChris, das wäre natürlich der best case!
Die Wall Street hat zu 99,9% recht. Zitat Ex-Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber: Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Staatspräsident Dr. Massud Peseschkian kann sich auf die Souveränität und territoriale Integrität des OPEC+-Mitgliedslandes Islamische Republik Iran auf Grundlage der UN-Charta berufen. Der Staat Israel ist ein UN-Mitgliedsland. Premierminister Benjamin Netanyahu engagierte sich schon desöfteren im Rahmen diverser UN-Vollversammlungen. Und an die Adresse des 47. US-Präsidenten Donald John Trump: Die Vereinigte Staaten von Amerika gehören neben der Französische Republik, dem Vereinigtes Königreich, der Russische Föderation, sowie der Volksrepublik China zu den ständigen Mitgliedern im UN-Sicherheitsrat. Daran ändert auch die jüngst liebgewonnene Tummelarena von Präsident Trump, der Friedensrat nichts.