Folgen Sie uns
jetzt kostenfrei anmelden fĂŒr das DAX-Signal

Aktien

„Flash-Crash“ an den Börsen: Wie Großinvestoren Kleinanleger ĂŒber den Tisch ziehen

In der vergangenen Woche ist es an der New Yorker Aktienbörse mehrmals zu sogenannten „Flash-Crashs“ gekommen. In den Massenmedien werden diese „Flash-Crashs“ oft als nicht vorhersehbare, urplötzlich eintretende Ereignisse dargestellt, die besonders die großen Marktteilnehmer mit ihren riesigen EinsĂ€tzen hart treffen. In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall: Flash Crashs können von großen Marktteilnehmern wie Hedgefonds und internationalen Großbanken absichtlich herbeigefĂŒhrt und zur eigenen Gewinnmaximierung genutzt werden..

Veröffentlicht

am

Ein Gastbeitrag von Ernst Wolff

Vorab-Hinweis der FMW-Redaktion: Die Aussagen von Wolff erhalten eine BestĂ€tigung durch die Aktion des weltgrĂ¶ĂŸten Hedgefonds Bridgewater, dessen Chef Ray Dalio in Davos noch zum Einstieg in die AktienmĂ€rkte aufgerufen hatte:

„We are in this Goldilocks period right now. Inflation isn’t a problem. Growth is good, everything is pretty good with a big jolt of stimulation coming from changes in tax laws. If you’re holding cash, you’re going to feel pretty stupid.“

Faktisch aber hatte Bridgewater massive Short-Positionen aufgebaut:

 

https://www.zerohedge.com/news/2018-02-09/dalios-13-billion-short-bridgewater-unveils-its-biggest-ever-short-position

https://www.zerohedge.com/news/2018-02-11/bridgewater-goes-mocking-cash-holders-warning-bigger-shakeout-coming

Hier der Text von Ernst Wolff:

In der vergangenen Woche ist es an der New Yorker Aktienbörse mehrmals zu sogenannten „Flash-Crashs“ gekommen. Darunter versteht man extreme KurseinbrĂŒche, die nur wenige Minuten andauern und in deren Folge sich die Kurse zu einem betrĂ€chtlichen Teil wieder erholen.

In den Massenmedien werden diese „Flash-Crashs“ oft als nicht vorhersehbare, urplötzlich eintretende Ereignisse dargestellt, die besonders die großen Marktteilnehmer mit ihren riesigen EinsĂ€tzen hart treffen.

In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall: Flash Crashs können von großen Marktteilnehmern wie Hedgefonds und internationalen Großbanken absichtlich herbeigefĂŒhrt und zur eigenen Gewinnmaximierung genutzt werden. Verlierer des Spiels sind die Kleinanleger.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Werfen ein oder mehrere Hedgefonds oder Großbanken gleichzeitig große Aktienpakete auf den Markt, dann bricht der Kurs der betreffenden Aktien blitzschnell krĂ€ftig ein. Viele Kleinanleger haben zum Schutz vor grĂ¶ĂŸeren Verlusten „Stop-Loss-Orders“ platziert, die dazu fĂŒhren, dass ihre Aktien bei einem bestimmten Kursverlust automatisch verkauft werden. Meistens werden diese Orders bei einem Verlust von fĂŒnf Prozent aktiviert.

Hedgefonds-Betreiber mĂŒssen also nur dafĂŒr sorgen, dass es zu einem Kurssturz von mindestens fĂŒnf Prozent kommt. Dann können sie abwarten, bis eine Verkaufswelle der Kleinanleger mit Stop-Loss-Ordern einsetzt und den Kurs weiter in die Tiefe treibt. Sobald der KursrĂŒckgang dann abebbt, können sie erneut einsteigen und die Kurse so wieder in die Höhe treiben.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Der Kurswert einer Aktie liegt bei 100 Euro. Einige Hedgefonds beschließen, ihre Aktienpakete auf den Markt zu werfen, was den Kurs in Sekunden oder Minuten um fĂŒnf Prozent einbrechen lĂ€sst und bei Kleinanlegern automatisch die Stop-Loss-Orders auslöst.

Diese zweite Verkaufswelle treibt den Kurs um weitere vier Prozent nach unten. Sobald die Talsohle erreicht ist – ein Zeitpunkt, den die Algorechner der Profis sehr genau bestimmen können – steigen die Hedgefonds bei einem Kurs von 91 Euro pro Aktie wieder ein, was den Kurs wieder auf 97 Euro pro Aktie hochtreibt.

Die Hedgefonds haben also, obwohl der Kurs gegenĂŒber dem Ausgangswert um drei Prozent gefallen ist, auf die einzelne Aktie einen Gewinn von 6 Euro gemacht. Kleinanleger mit einer Stop-Loss-Order, die wegen der rasanten Geschwindigkeit der Ereignisse erst nach dem Flash Crash wieder einsteigen, mĂŒssen dagegen einen Verlust von sieben Euro (fĂŒnf Euro beim Verkauf, zwei Euro beim erneuten Einstieg bei 97 Euro) hinnehmen.

Das Flash-Crash–PhĂ€nomen zeigt nicht nur, wie sehr die AktienmĂ€rkte von den großen Marktteilnehmern manipuliert werden. Es zeigt vor allem ihren zutiefst pervertierten Charakter, denn eigentlich dient das Prinzip der Stop-Loss-Orders, also der Eingrenzung von Verlusten, ja dem Schutz von Kleinanlegern. Mittlerweile aber haben die großen Player im AktiengeschĂ€ft eine solche Marktmacht, dass sie sogar solche Schutzmechanismen zum eigenen Vorteil nutzen und sie dadurch in ihr Gegenteil verkehren können.

Da Flash-Crashs kein neues PhĂ€nomen sind und Großinvestoren Kleinanleger in der Vergangenheit bereits mehrfach auf diese Weise um erhebliche Summen erleichtert haben, werfen sie auch ein bezeichnendes Licht auf die vermeintliche „Finanzaufsicht“ sĂ€mtlicher Börsen. Bis heute ist weltweit kein Fall bekannt, in dem eine Behörde auch nur den Versuch unternommen hĂ€tte, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

Im Grunde wÀre es allerdings auch ein aussichtsloses Unterfangen, denn die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die internationale Finanzelite sich auf Grund ihrer Allmacht selbst dort, wo rechtliche EinschrÀnkungen gelten, nicht darum schert und in den FÀllen, in denen es tatsÀchlich zu gerichtlicher Verfolgung kommt, sowohl von der Justiz, als auch von der Politik mit Samthandschuhen angefasst wird.


Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

41 Kommentare

41 Comments

  1. Kleinanleger

    12. Februar 2018 13:03 at 13:03

    Um solche Leute zu schĂŒtzen gibt man am WEF Millionen fĂŒr die Sicherheit aus.Man sollte die ungeschĂŒtzt herumlaufen lassen, die wĂŒrden dann ganz natĂŒrlich ausgerottet.

  2. PK

    12. Februar 2018 13:49 at 13:49

    wie kommt es eigentlich, daß solche totale Inkompetenz immer wieder ein Forum bekommt ? Glaubt Wolff seine Kindergartentheorien ĂŒber den Grund des Verfalls der letzten Woche wirklich selber oder bedient er da nur die Klischees von denen er annimmt, daß das seine Leser gerne hören, die einen SĂŒndenbock fĂŒr ihre Verluste im AktiengeschĂ€ft suchen ?

  3. Wolff-Vwersteher

    12. Februar 2018 15:58 at 15:58

    @P.K. Dieses Thema wurde von Wolfgang M. u. anderen Postern schon thematisiert u.dem Artikel vonFMW am 7.2. ANSCHNALLEN bitte ..Es fĂ€llt auf, Alles was E. Wolff schreibt missfĂ€llt P.K. ,keine edle Haltung eines so „klugen“ Kopfes!

    • PK

      12. Februar 2018 18:26 at 18:26

      @Wolff-Versteher.
      Was Wolff da ĂŒber der Grund des Flash Crashes schreibt ist zu 100% totaler Blödsinn und zeigt einfach, daß er von der Funktion von MĂ€rkten und deren NichtlinearitĂ€t keinen Schimmer hat.
      Den Vogel schießt er ja mit der Behauptung ab, Stop-Loss könnten in einem Trend den Kleinanleger vor Verlusten schĂŒtzen, wenn da nicht die bösen Hedge Fonds wĂ€ren die sich die Stops fischen wĂŒrden.
      Das wĂŒrde also im Umkehrschluss bedeuten, daß in einem „fairen“ Markt ohne diese bösen Hedge Fonds jeder risikolos einen 9 Jahre alten Trend bis zu Ende reiten kann und mit einem minimalen Trailingstop von vielleicht 0.5% Verlust vom Top rausgehen kann ?
      Wie dumm und naiv muss man denn sein, um so einen Schwachsinn zu glauben ?

      Das Verhalten was wir im letzten Jahr bis und einschließlich der letzten Markt-Turbulenzen hatten kann man gerade durch den linearen monatelangen Anstieg vor dem Crash durch eine simple Computersimulation mit virtuellen Marktteilnehmern mit unterschiedlichen Time Frames erklĂ€ren wenn man annimmt, daß sich die Stops je nach Einstiegzeit und Target mehr oder weniger zufĂ€llig in Trailingstops verteilen.
      Da gibts genug Untersuchungen drĂŒber.
      Im Grunde beweist es nur das SelbstverstĂ€ndliche, nĂ€mlich, daß nicht alle gleichzeitig am Top raus können. Die Stoploss Lawine passiert zwangslĂ€ufig, es braucht nur irgendeinen Auslöser, der aber nebensĂ€chlich ist. Es hĂ€tte alles sein können. In speziell diesem Fall wurde das ganze noch durch eine ausgesprochen große Fehlpositionierung in den Short Vola Trades massiv verstĂ€rkt.
      Ich hatte hier oft VOR dem Crash auf dieses Problem hingewiesen und die Tatsache, daß es sich in einer VOLA Explosion auflösen MUSSTE. Genau das ist ja passiert.
      Die Opfer in den VIX Trades waren keine Kleinanleger sondern im wesentlichen Fonds die jahrenlang vorher mit diesem Trade Gewinn gemacht hatten.

      Dann diese komplett dĂŒmmliche Annahme, es gĂ€be die Hedgefonds, die gemeinsam Jagd auf die Kleinanleger machen. Sprechen die sich dann ab und teilen sich den Profit ??
      Die Wahrheit ist, daß sich die Hedgefonds im wesentlichen gegenseitig jagen. Es wĂ€re völlig ausgeschlossen, daß ein Hedgefond einem anderen dabei zuschaut sich in eine bestimmte Richtung zu positionieren ohne selber zu versuchen einen Vorteil daraus zu ziehen.

      Zu guter Letzt, wenn die Hedgefonds so gut sind und es schaffen die Kleinanleger mit ihren fiesen Tricks abzuzocken, warum war dann die Durchschnittperformance 2017 mit 8.5% so viel schlechter als die eines normalen Buy and Hold Investors im SP500 (21.8%) ? Er hat da wen abgezockt ?

      Und warum ist der Markt dann nach dem Flash Crash nochmal weiter gefallen ??
      Alleine das entkrÀftet ja bereits die blödsinnige Beschreibung von Wolff.

      Wer das dĂŒmmliche Geschreibsel von Wolff zu dem Crash glaubt und dazu genickt hat, wird an der Börse ein Leben lang Opfer bleiben und hat im Prinzip an der Börse nichts verloren.

      • Michael

        12. Februar 2018 20:30 at 20:30

        @PK, Sie sind doch sonst nicht so radikal in Ihren Ansichten und ĂŒblicherweise als Beobachter des Universums mittels der besten Teleskope weltweit, quasi im Sinne und Gefolge Einsteins, auch eigentlich immer wissenschaftlich-vernĂŒnftig angehaucht und offen fĂŒr andere Theorien und die RelativitĂ€t aller Dinge:
        Was Wolff da ĂŒber der Grund des Flash Crashes schreibt ist zu 100% totaler Blödsinn und zeigt einfach, daß er von der Funktion von MĂ€rkten und deren NichtlinearitĂ€t keinen Schimmer hat.: Gibt es zu 100% totalen Blödsinn wirklich? Ich denke, noch nicht einmal in der Politik, noch nicht einmal bei gewissen Parteien oder amtierenden PrĂ€sidenten. Und was Herr Wolff hier beschreibt, ist empirisch in der Vergangenheit schon zu oft so eingetreten, um es als 100% totaler Blödsinn abzustempeln.
        Das Verhalten was wir im letzten Jahr bis und einschließlich der letzten Markt-Turbulenzen hatten kann man gerade durch den linearen monatelangen Anstieg vor dem Crash durch eine simple Computersimulation mit virtuellen Marktteilnehmern mit unterschiedlichen Time Frames erklĂ€ren…:
        Sind MĂ€rkte nun linear oder nicht-linear?
        War der Antsieg nicht sogar exponentiell?
        Übereignen Sie Ihr eigenes Denken, die Vernunft, den gesunden Menschenverstand, nicht zu sehr an Computersimulationen, die ja naturgemĂ€ĂŸ auf zugrunde liegenden, individuell gewichtetenAnnahmen basieren? (Mir fĂ€llt da nur so ein Simulationsbeispiel von Nvidia zur Mondlandung ein, dem Sie mehr als allen menschlichen Erfahrungen vertraut haben).

        Wo selbst Physik und Mathematik versagen, sollte man doch höchst menschliche Instinkte nicht verleugnen. Die Welt ist oft einfacher, als man denkt. Gier, Überlebensinstinkt, leichte Beute, MachtverhĂ€ltnisse.

        • PK

          12. Februar 2018 21:14 at 21:14

          @Michael
          LinearitÀt:
          Die Grundaussage ist die, daß gerade so ein linearer Anstieg eine Phase der NichtlinearitĂ€t fast zwingend erzeugt.
          Nehmen wir mal an, in den letzten Monaten hĂ€tte es einige richtige Shakeouts gegeben. Dann hĂ€tte es nicht diese gigantische Zahl an Tralingstops im Markt gegeben. NaturgemĂ€ĂŸ versucht jeder Marktteilnehmer (egal ob Hedgefonds oder nicht) so lange wie möglich an so einem Trend zu partizipieren aber sich gleichzeitig gegen Verluste abzusichern.
          Es ist ziemlich offensichtlich, daß das nicht fĂŒr alle Marktteilnehmer gleichzeitig funktionieren kann.
          Durch die lange Phase des Anstieges gab es diesmal eben nicht nur viele Stops im ĂŒblichen Bereich von vielleicht 2 Sigma der ĂŒblichen Wochenschwankung, sondern eben noch viel tiefere.
          Daher kam der Verfall auch nicht an der „normalen“ Stelle zum stehen sondern nahm dann erst richtig Fahrt auf.
          Dazu kamen die starke Hebelung ĂŒber Credit und die Sache mit der Vola.
          In der Woche VOR dem Crash hatte ich schon geschrieben, daß es diesmal sinnvoll wĂ€re bei 500 Punkten Minus noch einen Short reinzudrĂŒcken, weil das etwa der Bereich war, wo ich den Übergang in die NichtlinearitĂ€t vermutete. Leider weiss ich nicht wie man nach solchen Posts sucht, sonst könnte ich das zitieren.
          NatĂŒrlich gibts Stop-Fishing von den MM bei einzelnen Aktien.
          Mit einem 5% Crash aller Indizes hat das alles aber ĂŒberhaupt nichts zu tun und sicher nichts mit der aktuellen Bewegung.
          Ich weiss auch nicht, warum es jetzt wieder die Hedge Fonds herhalten mĂŒssen.
          Seit 2 Jahren wird hier der Crash herbeigesehnt und geredet und vielfach auch korrekt begĂŒndet. Dann kommt eine 10% Korrektur und dann waren es auf einmal die bösen Hedge Fonds und ohne die wĂ€ren alle mit einem blauen Auge rausgekommen ??
          Also wenn ich so einen Schwachsinn lese, dann werde ich das argumentativ zerlegen, egal wer das schreibt.

          • PK

            12. Februar 2018 22:23 at 22:23

            hier noch was interessantes zum Vola Trade von Taleb:
            https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=hRwimmE2wEk

            Nassim Taleb ist jemand, dem man zuhören und verstehen sollte.
            Man muss nicht zwangslÀufig zum gleichen Ergebnis kommen.
            Seine BĂŒcher gehören zum Pflichtprogramm.

          • Michael

            12. Februar 2018 22:23 at 22:23

            @PK, ĂŒber eine Nicht-Wissenschaft wie die Börse lĂ€sst sich sicher trefflich diskutieren, ebenso wie es zu Zeiten meines Studiums war, als Soziologen, Politologen, Philosophen und Psychologen den K(r)ampf gegen Volks- und Betriebswirtschaftler eröffnet hatten. Was ich inzwischen verstanden habe, ist die Tatsache, dass eigentlich nur Physik, Mathematik, Biologie und Chemie wahre Naturwissenschaften sind. Bzw. waren, denn heute stellt sich heraus, dass empirische Daten und neue Erkenntnisse auch an diesen Göttern rĂŒtteln.
            Einzig das Teilgebiet der empirischen Sozialforschung mit all seinen Möglichkeiten und Thesen aufgrund bisher eingetretener Ereignisse und darauf folgender Wahrscheinlichkeiten ist aus all meinen Erfahrungen als „wissenschaftlicher“ ÜberlebenskĂŒnstler hervorgegangen, sodass ich folgende These von Herrn Wollf solange als richtig betrachte, bis sie empirisch-statistisch als falsch widerlegt wird: Flash Crashs können von großen Marktteilnehmern wie Hedgefonds und internationalen Großbanken absichtlich herbeigefĂŒhrt und zur eigenen Gewinnmaximierung genutzt werden. Verlierer des Spiels sind die Kleinanleger.

          • PK

            13. Februar 2018 07:31 at 07:31

            @Michael et al.
            Das Problem momentan ist, daß kein einziges meiner Argumente selber (auch von dir) irgendwie betrachtet oder gegebenenfalls widerlegt wurde. Nur ich als Person wurde angegriffen.
            Man kann mir glaube ich nicht vorwerfen ich hĂ€tte nicht versucht meine Sichtweise auf diesen „Flashcrash“ ausfĂŒhrlich darzustellen und ich hĂ€tte eher gehofft, daß es vielleicht den einen oder anderen zum nachdenken ĂŒber die vorhandenen Marktmechanismen anregt anstatt einfach nur zu Wolffs Meinung zu ĂŒbernehmen, daß es die bösen Hedgefonds waren die den Crash initiiert hĂ€tten mit dem Ziel die Stops der Kleinanleger zu fischen.
            Ich werde es jetzt aber endgĂŒltig aufgeben noch irgendetwas kritisches hier beizutragen. Es wird hier leider viel zu wenig ĂŒber Börse selber diskutiert. RundfunkgebĂŒhren oder Politik sind in der Regel deutlich interessanter als eine Diskussion ĂŒber die Marktbewegungen der letzten 2 Wochen.
            Viel Spass noch,

            PK

          • Gerd

            13. Februar 2018 10:13 at 10:13

            PK: „…bei 500 Punkten Minus noch einen Short reinzudrĂŒcken…“

            Diese Passage aus Ihrem Beitrag vor ungefĂ€hr zwei Wochen – einer von Ihren vielen von mir gelesenen, sehr wertvollen Hinweisen in den letzen eineinhalb Jahren – schoss mir sofort durch meinen Traderkopf als es ein paar Tage spĂ€ter los ging. Diesmal wird PK aber ausnahmsweise mal nicht richtig liegen, war dann mein weiterer Gedankengang. Weitere Tausend Punkte tiefer…wurde ich wieder eines Besseren belehrt.

            Ich erinnere mich an etliche Ihrer (teilweise außergewöhnlichen) Strategien und Handelsentscheidungen, die Sie uns
            jeweils vorher – rechtzeitig bevor Sie es selbst machten – mitgeteilt hatten. Und die alle von Erfolg gekrönt waren.

            Sie sind fĂŒr mich auf dieser Seite seit langem der Finanzmarktexperte schlechthin, mit dem grĂ¶ĂŸten auch fĂŒr Nichtprofis anwendbarem Fachwissen. ErgĂ€nzt durch das Wissen um die Psychologie des Börsenhandels.

            PK, Sie haben es wahrlich nicht nötig, sich hier angreifen zu lassen.
            Und schon gar nicht auf einer unsachlichen Ebene. Aber es ist hier mittlerweile zur guten Gewohnheit geworden, statt fachlicher Kommentare persönliche Beleidigungen und Anfeindungen zu schreiben. Nicht gegenĂŒber der Redaktion – die es manchmal nötig hĂ€tte :-).
            Auch nicht gegenĂŒber den Berufsbörsianern, die sich öffentlich exponieren, weil sie ihre BĂŒcher und Fonds verkaufen wollen und die sich daher auch mit strengeren MaßstĂ€ben beurteilen lassen
            mĂŒssen – nein, gegenĂŒber den Mitkommentatoren.

            Ich schreibe ausnahmsweise, weil es mir fĂŒr Ihre Person wichtig war, noch mal mich zu Ă€ußern. Ansonsten habe ich mich ja aus diesem unfreundlich gewordenen Umfeld zurĂŒckgezogen. Ich sagte ja vor geraumer Zeit, dass es mir in diesem Klima keinen Spaß mehr bereitet, mich aufzuhalten.
            Mir bekommt das sehr gut. Ihnen vielleicht auch.

          • Michael

            13. Februar 2018 11:56 at 11:56

            @PK, wer laufend austeilt und anderen Menschen Begriffe wie „Quatsch, Affen, dummes Gelaber, Putzfrau, 100% totaler Blödsinn, blödsinnige Beschreibung, dĂŒmmliches Geschreibsel, Schwachsinn usw.“ um die Ohren haut, muss auch einstecken können und darf sich nicht wundern, wenn Ähnliches wie ein Bumerang zurĂŒck kommt. Wobei die persönlichen Beleidigungen und Anfeindungen, wie unser lieber @Gerd es nennt, mit „Besserwisser, Nackerbatzerl und Scheuklappen-Spezialist“ im Vergleich dazu doch eher harmlos ausfallen.
            Ich finde es auch nicht so sehr verwunderlich, dass die Kommentatoren in einem Artikel mit dem Thema RundfunkgebĂŒhren ĂŒber RundfunkgebĂŒhren oder bei dem Thema Merkel oder Trump ĂŒber Politik diskutieren.

            @Gerd:
            https://finanzmarktwelt.de/erpressung-neuer-ard-chef-ehemaliger-merkel-regierungssprecher-will-hoeheren-rundfunkbeitrag-und-droht-mit-weniger-inhalt-wir-haben-da-konkrete-kuerzungsvorschlaege-77778/#comment-39094
            Als es darum ging, Ihrem Kumpel Bauer in seinem wochenlangen Bashing anderen Kommentatoren gegenĂŒber den RĂŒcken zu stĂ€rken, haben Sie sich in „diesem unfreundlich gewordenen Umfeld“ noch sehr wohl gefĂŒhlt. Und Mitkommentatoren, die auf fachlicher Ebene diskutieren wollten, vorgeworfen, zu mimosenhaft und elitĂ€r zu sein: Bei jenen zumindest, bei denen es sich nicht um vergeistigte, nur den Rosenkranz betende katholische Gebetsschwestern handelt. Und wenn solche Leser den Sturm nicht vertragen können, den FMW mit seinen Berichten initiiert, dann sei ihnen tatsĂ€chlich ein katholisches Bibelforum empfohlen. Und vielleicht sind sie dann auch höchst elitĂ€r unter Ihresgleichen…
            Jetzt, da der Wind sich gedreht hat und plötzlich ab und zu auch mal in andere Richtungen weht, werden Sie plötzlich selbst zur katholischen Gebetsschwester und ziehen sich ins stille Kloster zurĂŒck. Heuchelei!

          • Gerd

            13. Februar 2018 12:23 at 12:23

            @PK
            Eines muss ich noch loswerden. Ich hoffe Sie schreiben zumindest Ihre Meinung zum jeweils aktuellen Marktgeschehen auch weiterhin.
            Gerade in so turbulenten Börsenzeiten suchte ich Ihren Nickname in der rechten Vorschaurubrik ganz besonders.

      • leftutti

        12. Februar 2018 21:52 at 21:52

        @PK, ich handle seit etwa 20 Jahren erfolgreich (noch immer existent und mit veritablen Gewinnen) in den Forex- inkl. GoldmĂ€rkten. Was Herr Wolff in seinem Artikel beschreibt, ist an diesen MĂ€rkten (v. a. bei Gold) in all dieser Zeit seit jeher gang und gĂ€be. Ob das auf AktienmĂ€rkte 1:1 ĂŒbertragbar ist, wage ich nicht zu beurteilen, möchte es aber auch nicht ausschließen, da grundlegende Marktmechanismen auch fachĂŒbergreifend gelten könnten.

        Wer das dĂŒmmliche Geschreibsel von Wolff zu dem Crash glaubt und dazu genickt hat, wird an der Börse ein Leben lang Opfer bleiben und hat im Prinzip an der Börse nichts verloren.
        Wie Sie meinen, ich bin mit dem Glauben an solche EinschÀtzungen bisher kein Opfer geworden. Eher das Gegenteil. Ob ich an der Börse etwas verloren habe oder nicht, sollen Balance und Equity zeigen, nicht jedoch abfÀllige Kommentare von intoleranten Scheuklappen-Spezialisten.
        Auf die nÀchsten 20 Jahre!

  4. Masud79

    12. Februar 2018 16:44 at 16:44

    PK ist ein geistiges nackerpatzerl wie er schon in unzÀhligen Posts dokumentiert hat

  5. Wolff-Versteher

    12. Februar 2018 18:48 at 18:48

    Ich bin nun lange genug dabei um mir eine eigene Meinung zu bilden.Ich finde die BeitrÀge von Wolff immer gut, UND IHRE EWIGE BESSERWISSEREI IMMER PEINLICHER!

    • PK

      12. Februar 2018 19:19 at 19:19

      @Wolff-Versteher:
      Kein einziges Sachargument sondern leeres Gelaber („lange genug dabei“, „ich finde Wolff immer gut“) ?
      Widerlegen Sie mich doch ?
      Ich wĂŒrde mich ĂŒber konkrete Argumente freuen.
      Sie greifen kein einziges meiner richtigen Argumente an, sondern mich als Person (Besserwisser). Das macht man immer dann, wenn einem die Argumente ausgehen oder ganz grundsĂ€tzlich die Substanz fehlt um ĂŒberhaupt mitreden zu können.

      • joah

        12. Februar 2018 21:07 at 21:07

        Gleiches gilt ebenso fĂŒr Sie (Denunziation auf dem RĂŒckkanal) – nur zur Erinnerung.

  6. Columbo

    12. Februar 2018 19:14 at 19:14

    @Masud79 @Wolffversteher,
    anstatt herumzuschimpfen und zu beleidigen, versucht doch mal die zwingende Logik von PK zu widerlegen. Ich vermisse bei Euch valide Argumente.

  7. Wolff-Versteher

    12. Februar 2018 19:37 at 19:37

    @Columbo, der Besserwisser soll doch einmal die Wolff
    Argumentation widerlegen. Wolff ist glaubwĂŒrdig.
    Der Besserwisser hat doch auch schon ewig erzĂ€hlt die USA wĂŒrden nie höhere Zinsen zulassen u. Immer noch nicht gemerkt dass die Inflation u.der GlĂ€ubigermarkt die Langfristzinsen bestimmen.Der Wolfgang M. hat ihm dann kĂŒrzlich noch einmal klipp u.klar erzĂ€hlt was Sache ist.

    • Gerd

      12. Februar 2018 20:32 at 20:32

      @Wolff-Versteher
      FĂŒr mich hat PK mit seinem Beitrag von 18:26Uhr die Argumentation von Wolff aber bereits widerlegt.

      Und zum „nie höhere Zinsen zulassen“
      Das was Amerika sich bis jetzt am Zinsmarkt abspielt sind in dem Sinne keine ungewollt höheren Zinsen – es ist vielmehr genau das, was die Fed seit zwei Jahren mit ihren Maßnahmen sogar anstrebt. Warum sollt sie da irgendwas nicht zulassen?
      Hier sehen Sie, was höhere Zinsen bedeutet:
      https://www.cnbc.com/quotes/?symbol=US10Y

      Klicken Sie bitte auf „All“ und nicht nur auf einen 5-Jahreszeitraum.
      Und Zinsen oberhalb von 10% wird die FED in der Tat nicht zulassen – u.a. auch weil sie gar nicht in die Verlegenheit kommen werden wird, sowas zu verhindern. Nicht in einem ĂŒberschaubaren Zeitraum.

      War das aber heute ĂŒberhaupt Thema bei Wolff? Ich kann es nicht sagen, denn das war fĂŒr mich schlichtweg so ein „SchnellmaldrĂŒberlesen-Artikel“, der mir beim Handeln und Investieren nicht behilflich ist.

  8. Wolfgang M.

    12. Februar 2018 22:05 at 22:05

    Ich finde auch, dass es sich hier Ernst Wolff zu einfach macht, die KausalitĂ€t der jĂŒngsten, großen Marktbewegungen zu erklĂ€ren. Wie sollen sich die großen Fonds und internationalen Großbanken bei einer Shortspekulation absprechen, wo einigen schon das Wasser zum Hals steht? Als Bridgewater meldete, dass man am 26. Januar bei 13 Dax-Unternehmen starke Leerverkaufspositionen einging, dachte ich zuerst an die Folgen dieser Disposition. War die astronomisch bewertete Tesla-Aktie nicht ĂŒber Monate die Aktie mit der höchsten Leerverkaufsquote und damit quasi vor extremen EinbrĂŒchen geschĂŒtzt? Einbruch ja, aber wann kommt der Short Squeeze? Es musste jedem Analysehaus klar sein, dass mit Ende Januar der 14. Monat in Folge mit steigenden US-Indizes seit Jahrzehnten bevorstand – da sich viele HĂ€user auf fallende Kurse vorbereitet haben, war der Boden fĂŒr eine heftige Bewegung (inklusive der VIX-Anomalie) bereitet. Ein „GschmĂ€ckle“ bekommt das Ganze natĂŒrlich durch das Statement von Bridgewater Chef Ray Dalio in Davos, Aber so Ă€hnliches hat man schon öfters von Großanlegern am Ende von Zyklen vor der berĂŒchtigten Distributionsphase gesehen. Das Timing klappt aber nur bei wenigen, wie die grottenschlechten Bilanzen nach EinbrĂŒchen bei den großen Instituten beweisen. Das berĂŒhmt-berĂŒchtigte „Du musst auf der Party tanzen, so lange die Musik spielt, aber immer in der NĂ€he des Ausgangs“ klappt selten, denn der Ausgang ist fĂŒr gewöhnlich zu klein. Die von PK angedeutete Underperformance der Hedgefonds lĂ€sst vermuten, dass viele Versuche 2017 die MĂ€rkte zu shorten, schief gelaufen sind, weil andere Anleger nachgekauft haben. Bei Long-Strategien hĂ€tten sie den S&P 500 im letzten Jahr wohl geschlagen. Anfang Februar gab es dann mit steigenden Zinsen/steigender Inflation die notwendige Kombination an Stopploss-Orders.
    Shortspekulation ist ein schwieriges Unterfangen.

  9. leftutti

    12. Februar 2018 23:59 at 23:59

    @Masud79, nackerpatzerl? Klingt wie aus meiner bayrisch-böhmisch-österreichischen DreilĂ€nderheimat, der NockerbĂ€tzi 😀
    Auch wenn ich seit einem Jahrzehnt mit vielen Saupreißn in der Arktis herumschippe und Bohrkerne untersuche (um Trumps Logik zum Klimawandel zu bestĂ€tigen) 😉 oder gerade deshalb, der Begriff gefĂ€llt mir. Ich denke, er geht in medias res.

  10. Segler

    13. Februar 2018 00:37 at 00:37

    @pk – Danke fĂŒr den Link zum Taleb Video – forecast fellacy.
    Wir merken uns: X ist nicht gleich f(x) 😉
    Man kann das gleiche ĂŒbertragen auf alle, die aus einem Zeit/Preis-Chart allein eine Vorhersage machen zu können glauben.
    Im Trend fĂŒhlen sie sich bestĂ€tigt, in Seitphasen tendieren sie zum Frust und begreifen und verstehen nicht die Grundlage ihrer fellacy.
    Ach PK – some people make money – most people make noise
    Wegen PflichtlektĂŒre: Rolf Dobelli möchte ich bei der Gelegenheit anfĂŒhren.

  11. Columbo

    13. Februar 2018 09:13 at 09:13

    Es gelingt hier immer wieder, interessante Beitragsschreiber hinauszuekeln, nicht mit sachlichen Argumenten, sondern mit Beleidigungen. Wenn man es nicht ertrĂ€gt, daß andere besser sind, schlĂ€gt man auf sie ein, bis sie weg sind. Menschliche Schattenseiten.

  12. Wolff-Versteher

    13. Februar 2018 09:28 at 09:28

    @Columbo, hat nicht der Beleidigte als Erster den Wolff Kommentar u.somit die Person aufs ĂŒbelste heruntergemacht???

    • Columbo

      13. Februar 2018 09:58 at 09:58

      @Wolff-Versteher, ok, er hat sich vielleicht im Ton vergriffen, wie andere auch.
      Seine Argumente hingegen hat noch keiner widerlegt.

  13. Feldmaen

    13. Februar 2018 11:34 at 11:34

    Ich werde mich hier jetzt auch mal zu Wort melden um die Sache mal von einer anderen Seite zu betrachten. Wie kommt es dass in diesem Markt Trader und Anleger mit unterschiedlichen Handelsstrategien und Ansichten ĂŒber die ZusammenhĂ€nge an der Börse erfolgreich sind? Wir haben es an der Börse mit einem Chaotischen System zu tun im welchem sich immer wieder Strukturen und Muster ausbilden. Das bedeutet, dass es verschiedene Modelle gibt um dieses System zu beschreiben. Niemand kann immer richtig liegen, dafĂŒr ist es chaotisch. Wer mit seinem Modell am nĂ€chsten dran ist ist im Schnitt auch am erfolgreichsten.

    Kommen wir zurĂŒck auf Herrn Wolf. Teilweise hat er recht gute Artikel die, mit Vorsicht betrachtet, einem gewissen ZusammenhĂ€nge in der Finanzwelt erklĂ€rt. Ich bin mit Sicherheit kein Experte wie PK, allerdings wage ich mal zu behaupten, dass gewisse Markteilnehmer bei dem Ereignissen letzte Woche bessere Karten hatten als ein kleiner dummer Anleger mit angeblichen Stop-loss. Aber dieser ist nunmal selber fĂŒr sein Investment verantwortlich und nicht die Hedgefonds. Ich habe gelesen, dass Bridgewater vor dem „Crash“ letzte Woche massiv Shortpositionen aufgebaut hat, somit liegt Herr Wolf nicht „komplett falsch“. Ich bekomme bei diesem Artikel auch meine Zweifel, es ist wirklich sehr platt analysiert. Herr Wolf bedient nunmal ein gewisses Weltuntergangsklientel, die lieben diesen Stoff.

    Warum allerdings hier so die Fetzen fliegen kann ich nicht nachvollziehen. GrundsĂ€tzlich ist es immer ratsam sachlich zu bleiben. Das gelingt PK zu 99% und ich schĂ€tze diese Kommentare sehr. In diesem Fall hat aber PK’s Tonfall „die Geister gerufen“ und damit muss er leben.

    • Columbo

      13. Februar 2018 12:11 at 12:11

      @Feldmaen,
      Warum hier so die Fetzen fliegen? Ich versuch es mit einer simplen Vermutung: Wir(auch ich) befinden uns hier in einem geschĂŒtzten BĂ€renreservat. Viele haben die jahrelange Rallye an der Seitenlinie mit wachsendem Entsetzen mitansehen mĂŒssen und sind stinksauer auf alles Bullische(Ich erinnere, wie auf einen gewissen Herrn Riße eingeschlagen wurde, bis er verschwand). Sie(wir?) warten hart auf einen Crash, um ihren Fehler wiedergutzumachen und saugen jede bĂ€rische Meinung, jeden Crashartikel gierig auf. In diesem geladenen Umfeld ist es sogar riskant, sich neutral zu verhalten, geschweige denn was Bullisches von sich zu geben, sei es noch so fundiert und logisch.
      Riße, Segler, PK, frĂŒher oder spĂ€ter erwischt es jeden, auch die Besten, leider.

      • Markus Fugmann

        13. Februar 2018 12:22 at 12:22

        @Columbo, das sehe ich etwas anders. FMW ist nicht grundsĂ€tzlich bĂ€risch, sondern verweist auf die fundamental sehr problematischen Perspektiven des höher, weiter schneller, vor allem bei der immer weiter ansteigenden Verschuldung. DemgegenĂŒber stehen haussierende, von Notenbanken gedopte FinanzmĂ€rkte, die diese Problematik lange ausblendeten, nun aber scheint das auf einmal aufgrund der Situation in den USA wieder ein Thema zu sein. Mithin haben wir also eine große Diskrepanz zwischen der fundamentalen Lage und vor allem Perspektive der alternden westlichen Welt und den FinanzmĂ€rkten. Die Konflikte in dem Forum entstehen nach meine Eindruck meist, weil die einen fundamental argumentieren, die anderen markttechnisch – mit derFolge, dass hĂ€ufig aneinander vorbei geredet wird!

        Ich finde es auch sehr schade, dass die Dinge hier immer sehr persönlich werden und kann nur noch einmal an alle appellieren, ein solches Forum als Chance zu begreifen, in dem man sich austauscht und befruchtet ĂŒber Dinge, die an den FinanzmĂ€rkten mitentscheiden werden und daher uns alle gleichermaßen angehen!

        • Columbo

          13. Februar 2018 12:37 at 12:37

          @Markus, glaub schon auch, daß FMW nicht grundsĂ€tzlich bĂ€risch ist, aber es zieht halt viel mehr die BĂ€ren an, was an sich nicht negativ ist, wenn man immer auch die Gegenseite in Betracht zieht und leben lĂ€ĂŸt.

        • Wolfgang M.

          13. Februar 2018 12:58 at 12:58

          @Markus F. Warum schon wieder diese Eskalation? Ich schĂ€tze die Analysen von PK sehr, mit seiner stringenten Brillanz, unterfĂŒttert von jahrelanger Börsenerfahrung in allen Segmenten. Ich habe auch schon vor fast einem Jahr geschrieben, dass sein Kommunikationsstil manchmal etwas verstörend wirkt. Aber, ausgerechnet in der jetzigen Phase, wo es eventuell in ein paar Monaten, allenfalls in wenigen Jahren zur nĂ€chsten Rezession kommen wird, mit einem Kurseinbruch, der den Vorherigen in nichts nachstehen sollte (ĂŒber 60%) – ausgerechnet da könnte uns dieser Sachverstand „flöten“ gehen. In vielen Depots werden sich vermutlich 5-oder 6-stellige BetrĂ€ge in Luft auflösen. Gerade in dieser Zeit wĂ€re ein weiterer Signalgeber mit solcher Expertise wertvoll, wenngleich PK sicher auch nicht die Glaskugel besitzt. Ich habe die letzten Konjunkturzyklen ĂŒber fast drei Jahrzehnte erlebt und jedes Mal ĂŒber die Dynamik der AbstĂŒrze gestaunt. Wie erwĂ€hnt, wir haben jetzt schon fast den lĂ€ngsten Konjunkturzyklus der Nachkriegszeit und in der kommenden Rezession wird die 17€ GEZ-Zwangsabgabe das geringste Problem fĂŒr Anleger werden. Also Markus, wie kriegen wir PK wieder ins Boot. GrĂŒĂŸe vom Chiemsee

          • Markus Fugmann

            13. Februar 2018 13:15 at 13:15

            @Wolfgang, ich hĂ€tte ihn sehr gerne wieder dabei! Aber die Befindlichkeiten sind in letzter Zeit sehr groß, warum auch immer. Haben Sie eine Idee?

          • Markus Fugmann

            13. Februar 2018 13:18 at 13:18

            @Wolfgang, die GEZ-Abgabe halte ich fĂŒr symbolisch sehr wichtig, weil sie fĂŒr einen Vormunds-Staat steht, der jursitisch hanebĂŒchen argumentiert, wenn es ihm in den Kram paßt. Das ist schon ein Skandal, keine Frage!

        • Michael

          14. Februar 2018 21:11 at 21:11

          @Markus, folgende Ihrer Aussagen finde ich, wie sehr oft, Ă€ußerst zutreffend (abgesehen von den Tippfehlern) ;):
          Mithin haben wir also eine große Diskrepanz zwischen der fundamentalen Lage und vor allem Perspektive der alternden westlichen Welt und den FinanzmĂ€rkten. Die Konflikte in dem Forum entstehen nach meine Eindruck meist, weil die einen fundamental argumentieren, die anderen markttechnisch – mit derFolge, dass hĂ€ufig aneinander vorbei geredet wird!

          Kommentatoren wie PK und Segler sind sehr technisch analysierend unterwegs, fĂŒr viele schwer oder kaum mehr verstĂ€ndlich (ohne diese Herangehensweise hier irgendwie bewerten zu wollen). Berechtigte fundamentale Argumente, auch aus der politischen, soziologischen und psychologischen Betrachtungsweise, kommen dabei eindeutig zu kurz und werden zu oft mit PlattitĂŒden wie „MĂ€rkte sind einfach MĂ€rkte“ abgetan.

          Auf der anderen Seite verhÀlt es sich genau gegenteilig. Vielen Lesern fÀllt die rein pseudo-mathematisch-wissenschaftliche Betrachtung eines Chaotischen Systems wie der Börse ohne Einbeziehung psychologischer Befindlichkeiten von BörsenhÀndlern schwer. Daher verweigern sie sich dieser Sichtweise grundsÀtzlich oder aufgrund von VerstÀndnisproblemen. Nicht zuletzt wegen nicht eingelöster Versprechen:
          https://finanzmarktwelt.de/marktgefluester-video-wir-haben-ein-verkaufssignal-79538/#comment-40632

          Eine Konvergenz beider Betrachtungsweisen wĂŒrde sicherlich einen großen Schritt hin zur „Wissenschaft“ fördern.
          Ich wĂŒrde mir noch ein wenig mehr Toleranz, Akzeptanz und Niveau wĂŒnschen, natĂŒrlich ohne EinschrĂ€nkung der jederzeit nötigen Kritik, Skepsis, der Vielfalt und IndividualitĂ€t menschlicher Ansichten.
          Einfach weg von Quatsch, Affen, dummes Gelaber, Putzfrau, 100% totaler Blödsinn, blödsinnige Beschreibung, dĂŒmmliches Geschreibsel, Schwachsinn, Besserwisser, Nackerbatzerl und Scheuklappen-Spezialist
          Einen etwas dickeren Pelz, etwas mehr Gelassenheit, die FĂ€higkeit, Trolle oder dumme, aggressive Kommentare souverĂ€n ĂŒberlesen zu können.

          Auch ich wĂŒrde mich freuen, @PK weiter im Boot zu haben. Allerdings einen PK, der kritische Kommentare schreibt und auch einstecken kann.

          • Wolfgang M.

            14. Februar 2018 23:18 at 23:18

            @Michael. Das von Markus angedeutete Problem ist meines Erachtens nach nicht die unterschiedliche Betrachtungsweise der MĂ€rkte aus mathematisch-technischer oder soziologisch-politisch-psychologischer Sicht der Foristen, nein, es sind die Reaktionen auf persönliche Angriffe auf manche Kommentatoren. Wenn sich Menschen durch schriftliche Herabsetzungen (dĂŒmmliches Geschreibsel, dummes Gelaber, Schwachsinn) angegriffen fĂŒhlen, reagiert bei vielen deren limbisches System und schreit nach Gegenwehr und Rechtfertigung. Urpsychologisch im Sinne von: „Fight or Flight“! Im Falle von verbalen Attacken wird hier zwar „nur“ das SelbstwertgefĂŒhl des Menschen beeintrĂ€chtigt, aber das Aggressionspotenzial ist auch nicht ohne. Nicht bei allen, manche haben ein dickes Fell und schĂŒtteln sich nur kurz. Wie kann so etwas verhindert werden? Aus meiner Sicht nur dadurch, dass man auf der Argumentationsebene bleibt und persönliche Herabwertungen des GegenĂŒbers unterlĂ€sst. FĂ€llt nicht immer leicht, im Eifer des Gefechts und angesichts manch abenteuerlicher Behauptungen. Eine strenge Zensur der Kommentare ist im Sinne der Diskussion auch nicht wĂŒnschenswert. Actio gleich reactio gilt halt nicht nur in der Physik. Michael, Sie fordern Resilienz, also….!

          • Michael

            15. Februar 2018 01:02 at 01:02

            @Wolfgang M.
            Ich wĂŒnsche mir Resilienz. Das ist korrekt, nichts mehr als das, also
.! was? Das „also“ verstehe ich jetzt nicht ganz?! Ich bin hoch resilient, ich habe in dieser Diskussion weder jemanden persönlich angegriffen, noch persönlich herabgewertet, sondern doch im Gegenteil in meinem jĂŒngsten Kommentar fĂŒr Konvergenz, VerstĂ€ndnis, Akzeptanz und Toleranz plĂ€diert: Eine Konvergenz beider Betrachtungsweisen wĂŒrde sicherlich einen großen Schritt hin zur „Wissenschaft“ fördern.
            Ich wĂŒrde mir noch ein wenig mehr Toleranz, Akzeptanz und Niveau wĂŒnschen…

            Verstehe ich Sie da falsch, oder Sie mich?

      • Michael

        1. MĂ€rz 2018 22:42 at 22:42

        @Columbo, ich versuche es auch mit einer simplen analogischen Vermutung: Segler, PK und auch all die anderen der Besten erwischt es, weil die Börsen irgendwann alle erwischen. Auch die Besten, leider…
        Seit dem Flash-Crash Anfang Februar und seiner temporĂ€ren Erholung feiern sie wieder alle weiter, als sei vor kurzem nichts passiert. Seither haben sich genannte Kommentatoren dezent-beleidigt, StĂŒck fĂŒr StĂŒck strategisch zurĂŒckgezogen.
        Auch die Zweit-Besten freuen sich, wenn ihre Analysen ins Schwarze treffen.

    • leser

      13. Februar 2018 12:20 at 12:20

      @Feldmaen
      Sehe ich genau so. Ich schĂ€tze Herrn Wolff auch, aber den Artikel hĂ€tte er sich schenken können. Wer „Spiel der Spiele“ von Jesse Livermore gelesen hat, der weiß, dass die Dickschiffe seit Anfang an auch mit grenzwertigen Praktiken (und darĂŒber hinaus, wie man an den Strafzahlungen sieht) versuchen, die Kleinen zu fressen. Da hilft auch keine Börsenaufsicht, zumal wenn sie so zahm ist, wie hierzulande. Wer das nicht vertrĂ€gt, muss eben dem Markt fern bleiben.

      Aber dass das solche Wellen hier im Forum schlÀgt, verwundert mich schon etwas.

  14. Wolfgang M.

    13. Februar 2018 13:28 at 13:28

    @Markus. Klar ist die GEZ-Abgabe mit all ihren UmstĂ€nden (GehĂ€lter der Intendanten, PensionsrĂŒckstellungen, Art und Weise der Erhebung u.s.w.) ein Thema, das möglichst vielen Leuten erlĂ€utert werden muss. Mir ging es nur um den Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit in heftigen Korrektur- oder vielleicht sogar Crashzeiten.

  15. Wolfgang M.

    15. Februar 2018 07:29 at 07:29

    @Michaei. Dabei liegen wir gedanklich schon auf einer Linie. Das also…sollte auffordern „dann gehen Sie mit gutem Beispiel voran“! Beinhaltete keine Wertung. Gruß

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur DatenschutzerklÀrung

Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Sensationell abgeliefert, Aktie nachbörslich +18%

Veröffentlicht

am

Die Netflix-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 3,999 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 2,99/letztes Quartal 3,91/fĂŒr heute erwartet 4,0).

Der Gewinn liegt bei 0,89 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,29 /letztes Quartal 0,85/fĂŒr heute erwartet 0,70).

Die Nutzerzahl ist im dritten Quartal um 6,96 Millionen gewachsen (1 Mio davon aus den USA). Die Erwartungen lagen bei insgesamt 5 bis 5,5 Millionen. Im vorletzten Quartal waren es +5,2 Millionen neue Nutzer (Erwartungen von 6,2 Millionen wurden enttÀuscht).

Wie man heute verkĂŒndet, erwartet man 9,4 Millionen neue Nutzer im laufenden 4. Quartal.

Einziger Wehrmutstropfen: Der Free Cash Flow fÀllt mit -859 Millionen Dollar noch negativer aus als vor drei Monaten mit -559 Millionen Dollar. Aber das interessiert bei den vorher genannten tollen Zahlen nicht.

Die Aktie notiert nachbörslich mit 18% im Plus.

Kurz-Fazit: Umsatz genau wie erwartet. Aber Gewinn und neue Nutzer deutlich besser als gedacht!

Nachtrag 22:27 Uhr: Als weiteren Wehrmutstropfen senkt man den Ausblick fĂŒr den Gewinn pro Aktie fĂŒr das 4. Quartal von 50 Cents auf 23 Cents pro Aktie. Die Aktie ist aber immer noch nachbörslich mit 12% im Plus

Netflix-Quartalszahlen

weiterlesen

Aktien

Netflix-Quartalszahlen heute Abend – die Vorschau

Veröffentlicht

am

Netflix wird heute Abend kurz nach 22 Uhr deutscher Zeit seine Quartalszahlen veröffentlichen. Wir berichten dann umgehend mit den wichtigsten Kennzahlen. An dieser Stelle wollen wir eine kurze Vorschau bieten. Aber dazu macht es Sinn, erstmal kurz zurĂŒckzuschauen.

Vor einem Jahr lag der Umsatz von Netflix noch bei 2,99 Milliarden Dollar. Anders als bei klassischen Industrieunternehmen gibt es hier keinen Saison-Zyklus, sondern unabhÀngig von Jahreszeiten-Schwankungen geht es bei Netflix um ein stÀndiges kontinuierliches Wachstum von Quartal zu Quartal, welches vom Markt erwartet wird. So lag der Umsatz im letzten Quartal schon bei 3,91 Milliarden Dollar!

Der Gewinn pro Aktie lag vor einem Jahr noch bei 0,29 Dollar. Im vorigen Quartal waren es schon 0,85 Dollar (bereinigter Gewinn nach Non GAAP).Der Free Cash Flow von Netflix lag im 2. Quartal aber bei -559 Millionen Dollar nach -287 Millionen im 1. Quartal.

Vor drei Monaten war besonders problematisch, dass die Nutzerzahl des Unternehmens im Quartalsvergleich „nur“ um 5,2 Millionen gewachsen war, bei einer Erwartung von ĂŒber 6,2 Millionen. Man sieht also, wie extrem hoch die Erwartungen der Börsianer sind. Denn vor drei Monaten sackte die Aktie krĂ€ftig ab nach dieser „EnttĂ€uschung“ beim Nutzerwachstum. Und heute?

Die Umsatzerwartung liegt bei gerade mal 4 Milliarden Dollar, womit das Wachstum im Quartalsvergleich fast zum Erliegen kommt. Der Gewinn pro Aktie soll irgendwo um die 70 Cents pro Aktie liegen, was im Jahresvergleich ein tolles Plus wĂ€re, im Quartalsvergleich aber ein deutlicher RĂŒckgang. Diese schwache Erwartung wurde auch seit dem letzten Quartalsergebnis im Aktienkurs von Netflix berĂŒcksichtigt (Pfeil).

Das Nutzerwachstum soll laut bisherigen SchÀtzungen von Netflix im letzten Quartal bei insgesamt 5 Millionen neuen Nutzern gelegen haben. Davon sollen 650.000 aus den USA stammen und der Rest aus dem Ausland. Die Nutzerzahl soll Ende September bei 135,1 Millionen Nutzern liegen, so zumindest die bisherige Erwartung. Citigroup als Beispiel erwartet insgesamt 5,45 Millionen neue Nutzer. Lange, lange Zeit hat Netflix immer sensationelle Zahlen geliefert. Letztes Quartal dann die EnttÀuschung. Heute Abend wird es noch wichtiger. Liefert man gut ab, kann man sagen, dass letztes Quartal nur ein Ausrutscher im stÀndigen Wachstumsprozess war.

Netflix-Quartalszahlen
Die Netflix-Aktie seit Dezember 2017.

weiterlesen

Aktien

Goldman Sachs und Morgan Stanley: Erwartungen deutlich ĂŒbertroffen

Veröffentlicht

am

Goldman Sachs und Morgan Stanley haben soeben ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Goldman Sachs

Goldman Sachs vermeldet einen Umsatz von 8,65 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 8,33/erwartet 8,4).

Der Gewinn liegt bei 6,28 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 5,02/erwartet 5,40).

Die Aktie notiert vorbörslich mit 1% im Plus.

Goldman Sachs spricht von glÀnzenden Zahlen. Zitat:

“We delivered solid results in the third quarter driven by contributions from across our diversified client franchise. Year-to-date earnings per share is the highest in our history and year-to-date return on equity is the highest in nine years, notwithstanding our continued investment in growth opportunities. We remain well positioned to continue delivering for our clients and shareholders.”
~ David M. Solomon, Chief Executive Officer

Goldman Sachs

Morgan Stanley

Morgan Stanley vermeldet einen Umsatz von 9,87 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,2/erwartet 9,5).

Der Gewinn liegt bei 1,17 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,93/erwartet 1,00).

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,4%.

Laut Aussage der von Morgan Stanley lÀuft alles bestens, Zitat:

James P. Gorman, Chairman and Chief Executive Officer, said, “In the first half of the year, we produced strong results across the franchise. Despite the seasonal summer slowdown in the third quarter, we reported solid revenue and earnings growth demonstrating the stability of the franchise. Year to date, we have produced an ROE of 13% and ROTCE of 15%. We remain well positioned and optimistic for the remainder of the year.”

Morgan Stanley

weiterlesen
AXITRADER

Anmeldestatus

Online-Marketing

Online-Marketing hier bei uns! Ihr Unternehmen / Pressefach auf finanzmartwelt.de = Effektives Online-Marketing
Höchst personalisierbare Strategien
Faire Preise
PressefÀcher und Meldungen
Content relevante Artikel und mehr
Jetzt informieren

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur DatenschutzerklÀrung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklĂ€rst du sich damit einverstanden.

Schließen