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Florian Homm: Dax 20.000, Dow 30.000 – kaufen, kaufen, kaufen!

Aktien werden immer weiter steigen, weil es ja angeblich keine Alternative gibt. Seltsam ist nur, dass eigentlich das Risiko am höchsten ist, wenn die Kurse weit oben sind. Dementprechend war das Risiko zum Aktienkauf etwa im Jahr 2009 absolut gering, aber da wollte (fast) niemand kaufen. Jetzt aber, wo die Fallhöhe der Aktienmärkte immens ist und damit auch das Risiko, da wollen alle kaufen!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ist doch alles so schön bunt hier – Aktien werden immer weiter steigen, weil es ja angeblich keine Alternative gibt. Seltsam ist nur, dass eigentlich das Risiko am höchsten ist, wenn die Kurse weit oben sind. Dementprechend war das Risiko zum Aktienkauf etwa im Jahr 2009 absolut gering, aber da wollte (fast) niemand kaufen. Jetzt aber, wo die Fallhöhe der Aktienmärkte immens ist und damit auch das Risiko, da wollen alle kaufen!

Florian Homm bringt genau das auf den Punkt in einem absolut sehenswerten Video:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    columbo

    7. Juni 2017 12:46 at 12:46

    Florian Homm, wie immer ein Fels in der Brandung.

  2. Avatar

    PK

    7. Juni 2017 12:55 at 12:55

    Homm beschreibt ja richtig die enorme Verschuldung (am Ende des Videos).
    In einem anderen Video gehts z.B. um Währungsreformen etc.:
    https://www.youtube.com/watch?v=3d7rNs7M8vA
    Was mir die ganzen „Aktien sind viel zu teuer“ Gurus noch nicht erklärt haben, ist in dieser Zeit Aktien gegen Cash tauschen wirklich so sinnvoll ?
    Ist es nicht Cash, was noch zu teuer ist ?
    Cash ist eine Assetklasse wie alle anderen auch, warum sollte ich da drin investiert sein wollen ?

    • Avatar

      PK

      7. Juni 2017 13:05 at 13:05

      sogar Argentinien wird als schlaues Beispiel für Überschuldung aufgeführt in einem seiner Videos.
      War es schlauer Argentinische Peso oder Anleihen zu halten oder Aktien vor der großen Krise ?
      Da lohnt doch auch wieder ein Blick auf die Charts
      2001, vor dem Staatsbankrott mit 75% Abwertung der Anleihen, lag der Merval (Aktienindex bei 200 Punkten).
      Wer weiss wo der heute ist ?
      22300 Punkte.
      Kursgewinn Faktor 111 GEGENÜBER CASH !!!

      Mich wundert immer, daß Leute wie Homm, die an sich nichts anderes zu tun haben als sich solche Sachen mal im Detail anzuschauen, so an der Oberfläche kratzen.

      Natürlich wird in der Krise der Dax etc. extrem volatil werden und auch mal 20% in der Spitze verlieren. Am Ende werden die Verlierer aber die Besitzer von Cash und Anleihen sein.

      • Avatar

        columbo

        7. Juni 2017 13:19 at 13:19

        PK, ich schätze Sie sehr, aber mit ein bißchen Fantasie könnte man auf das geblich Glänzende kommen. Nie gehört? In Argentinien war es das Schlaueste Gold zu haben. Als die Banken öffneten, konnte man es gemütlich aus seinem Schließfach nehmen und mit enormen Gewinn verkaufen.

        • Avatar

          PK

          7. Juni 2017 13:28 at 13:28

          ja, richtig. Ich hab ja nichts gegen Gold.
          Aber ich hab was gegen seine (Homms) Vorschläge Laien Leerverkäufe zu empfehlen bei einer Entwertungsrally. Daher versuche ich hier zu erklären, daß man nicht nur stur auf die immer weiter steigenden Indizes schauen sollte und den naiven Ansatz sie nur deshalb für zu teuer zu halten, weil sie so viel gestiegen sind.
          Tatsächlich ist Gold aktuell eine sehr interessante Anlage, und sieht auch charttechnisch gut aus.
          Ideal ist eine sinnvolle MIschung aus Aktien, Gold und Immos.

          • Avatar

            columbo

            7. Juni 2017 13:53 at 13:53

            @PK, voll einverstanden mit Ihrem letzten Satz. Eine Frage hätte ich an Sie:
            Sind Sie auch überzeugt von der weit verbreiteten Regel, nicht mehr als 10% des Gesamtvermögens in Gold zu besitzen?
            Mir leuchtet das absolut nicht ein. Bin für 25% Aktien, 25% Gold und 25% Immos.
            Für die Antwort danke ich im voraus.

  3. Avatar

    columbo

    7. Juni 2017 14:17 at 14:17

    @PK, sorry, meinte 1/3 Immos, 1/3 Gold, 1/3 Aktien.

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      7. Juni 2017 16:49 at 16:49

      @columbo Klingt doch gut, sofern man immer zu 100% investiert sein möchte. Ein gewisser Anteil an Cash kann trotz der massiven, garantierten Entwertung sinnvoll sein, etwa bei starken Preiseinbrüchen in der einen oder anderen Assetklasse.

      Mir gefällt folgende Aufteilung: 25% Wertpapiere 25% Edelmetall 25% Immobilien/Land 20% Kunst/Sammeln/Seltenes 5% Cash

  4. Avatar

    PK

    7. Juni 2017 14:23 at 14:23

    @columbo
    Man sollte auch im Auge behalten, wie die möglichen Reaktionen des Staates in/nach so einer Krise aussehen könnten. Ich halte es für möglich, daß die Politiker unter großen Beifall der Wähler die zu dumm für eine eigene Vorsorge waren, entsprechende Sonderabgaben bei denen erheben werden, die ohne größere Verluste durchgekommen sind.
    Das betrifft dann Sonderabgaben auf Immos, Aktien und Gold.
    Gold erscheint mir hier von solchen Sonderbehandlungen gefährdet, weil es nur ganz wenige treffen würde.
    Daher sehe ich den Maximalanteil an Gold in meinem Vermögen eher durch die anschließende Verwertungsproblematik limitiert. Es kann durchaus sein, daß man anschließend gar nicht in der Lage ist, sein Gold entsprechend zu veräussern.

    • Avatar

      Bademeister

      7. Juni 2017 15:08 at 15:08

      20% Steuer bei der Veräusserung von Gold, quasi wie Umsatzsteuer, sind da schon denkbar. Silber hat da jetzt schon mehr Potential, da gibts ja bereits die Umsatzsteuer beim Kauf. Silber gibts ausserdem weniger als Gold, das wird vermutlich auch nicht so schnell verboten werden. Besitzer von Immos und ev. auch Aktien sind sowieso die zukünftige Melkkuh der Nation.

      • Avatar

        columbo

        7. Juni 2017 16:46 at 16:46

        @Bademeister, bei uns(Italien) gibt es schon die Kapitalertragssteuer auf physisches Gold: 26%. Wird früher oder später auch anderswo kommen.

  5. Avatar

    Hobbyanleger

    7. Juni 2017 16:19 at 16:19

    Habs gedacht, dassP.K nach Marc Faber auch Homm lehrmeistern wird.Er kennt anscheinend nur entweder ewig steigende Kurse oder Totalzusammenbruch.Eine normale Korrektur von10-20% wo er bei Cash nichts verlieren würde im Gegensatz zu Aktien ist für ihn anscheinend keine Variante.

    • Avatar

      PK

      7. Juni 2017 17:22 at 17:22

      „Eine normale Korrektur von10-20% wo er bei Cash nichts verlieren “
      @hobby:
      und wann kommt die genau ? Jetzt, oder erst wenn der Markt nochmal 20% gestiegen ist ? Wie lange shorten die Leute jetzt schon den Markt ?
      Woran erkenne ich nochmal genau in einem starken Trend, daß es jetzt genug ist ?
      Ich lasse mich ja gerne aufklären.
      Ich höre nur seit 1 Jahr hier in FMW von immer den gleichen Leuten, daß jetzt bestimmt bald die große Korrektur kommt – nun – ich warte immer noch.

  6. Avatar

    Hobbyanleger

    7. Juni 2017 19:07 at 19:07

    @P.K Ich weiss auch nicht wenn die Korrektur kommt, ich weiss nur dass sie kommt u.je länger es dauert ,desto heftiger wird sie sein, diese Theorie haben Sie ja kürzlich heftig dementiert.Ich glaube auch wie viele andere dass die nächste grössere Bewegung eher nach unten geht.Zudem gibt es anscheinend noch zu viele Permabullen u.Sie bestärken diese Leute ja fast täglich,Sie hatten ja bisher auch recht.Es gibt natürlich auch viele Anleger u. Berater die den 1987 er Crash nicht erlebt haben. KURSVERLUST DES DJ VON FREITAG ABEND BIS DIENSTAG CA. 30% Leute die das erlebt haben sind aus dieser Erfahrung heraus jetzt etwas vorsichtig.Sie haben ja kürzlich geschrieben dass Marc Faber wegen des Alters (Erfahrung) die heutige Situation nicht verstehe.Übrigens hat heute H,Zulauf , der den 1987 er Crash vorausgesagt hat, heute geschrieben,dass die jetzige Hausse nicht FUNDAMENTAL sondern durch die Geldschwemme getrieben sei.ist ja nichts Neues, DER TRUGSCHLUSS IST NUR ,DASS DAS IMMER SO WEITERGEHT.

    • Avatar

      PK

      7. Juni 2017 19:36 at 19:36

      ich stimme ja vollkommen zu, daß die aktuelle Hausse ein Produkt der Geldschwemme ist, darauf basieren im Prinzip alle weiteren Überlegungen.
      Und meine Meinung ist eben, daß jede stärkere Korrektur mit entsprechend heftigeren geldpolitischen Gegenmassnahmen bekämpft werden wird.
      Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß sich daran etwas ändern wird – dazu ist es aktuell für alle wichtigen Player viel zu bequem. Ob es gut oder schlecht ist, will ich ja gar nicht bewerten und darum gehts hier ja nicht.
      P.S. Im 1987 Crash war ich investiert. Ich hab den Crash auch kommen sehen und war aber leider in Goldminenaktien investiert. Gold Mines of Kalgoorlie war eines meiner Investments – au backe sind die zusammengefaltet worden.
      Ich hab schon so einiges mitgemacht, mein Konto in den Anfangsjahren 3x an die Wand gefahren, Futures handel ich täglich seit 1987 und da ist es mir eh egal obs rauf oder runter geht, meine Haltedauer sind im Schnitt weniger als 20 Minuten und ich hab mehrere 1000 trades pro Jahr.
      Ich glaub ich hab jede Seite an der Börse kennengelernt.
      Interessanterweise war ich am Anfang sehr auf der Shortseite unterwegs (irgendwie hielt man sich immer für cleverer wenn man der Skeptiker war).
      Ja, ich wage es tatsächlich den Homms und Fabers zu widersprechen und hier meine eigene Meinung zu sagen. Die kann natürlich auch falsch sein – das ist ja das schöne, daß an der Börse jeder alles denken darf. Und ich habe mich auch schon geirrt. Lag im Schnitt eben etwas öfters richtig als falsch.
      Schönen Abend noch.

    • Avatar

      gerd

      7. Juni 2017 20:29 at 20:29

      @ Hobbyanleger:
      „… Leute die das (den Crash 1987) erlebt haben sind aus dieser Erfahrung heraus jetzt etwas vorsichtig…“

      Ich habe ihn ‚erlebt‘, hab dadurch sehr viel verdient und habe ihn sogar vorhergesagt – nicht auf die schwammige Art ein paar Jahre vorher mit Erneuerung der Crash-Prognose alle paar Monate, sondern knappe vier Wochen vorher. Als viele Börsianer mit denen ich diskutieren durfte noch hofften, die damals sonnig goldenen Tage von Anfang Oktober würden sich unbegrenzt auch auf die Börse fortschreiben lassen.
      Meine Vorhersage brauche ich mir aber keinesfalls stolz als Meisterleistung anzurechnen, denn es war damals für einen verständigen Beobachter ein Leichtes zu erkennen, dass da was kommen musste. Die Zinsen in Amerika waren auf gut und gerne 10% gestiegen – die Verhältnisse, die Relationen, der Renditevergleich von Aktien zu Anleihen waren aus meiner Sicht seinerzeit völlig aus dem Ruder gelaufen. Genau umgekehrt wie heute.

      Also, ich habe ihn ‚erlebt‘ und sehe trotzdem keinen Grund ‚etwas vorsichtig‘ zu sein. Zumindest nicht aus wirtschaftlich/ finanztechnischen Gründen. wobei das dem Bären ja auch egal sein kann.
      Und zugegeben, nur weil jemand heute einen Crash richtig vorhersagt, schützt ihn das nicht davor, dass er bereits morgen völlig daneben liegt. Ob es nun die großen Homms oder Fabers sind oder der kleine Gerd.
      Und für Hausse-Vorhersagen gilt das natürlich auch.

  7. Avatar

    Wolfgang M.

    7. Juni 2017 20:40 at 20:40

    So einfach ist die Gemengenlage an der Börse derzeit nun doch nicht. Ein paar Daten: 60 der 500 S&P 500 -Aktien und 8 der 30 Dax-Aktien haben in den letzten 5 Börsentagen neue 12-Monatshochs erreicht – Marktbreite. An der Euwax hat sich die Absicherungsquote der Profis in den letzte Tagen gegenüber der letzten Monate verdoppelt. Sollte es am morgigen Super-Thursday keine richtigen Bad News geben? Was dann, who knows?

  8. Avatar

    Hobbyanleger

    7. Juni 2017 21:22 at 21:22

    @P.K. was ist los, der erste Kommentar von Ihnen der nicht besserwisserisch u.sogar sympathisch wirkt, GRATULATION ,aber warum sollen die Notenbanken nach 300 % Kursgewinn nicht einmal eine Korrektur von ca.20 % zulassen,da wären wir beim S.P erst etwa bei 1950 Punkten u.die Frage ist auch ob sie es überhaupt noch können, ich glaube eher dass sie darauf fokussiert wären einen Totalabsturz zu verhindern. ( PLUNGE PROTECTION TEAM) Zudem wird ja immer offensichtlicher dass die Geldschwemme kontraproduktiv wirkt . ( NULLSUMMENSPIEL MIT UMVERTEILUNG VON ARM ZU REICH ) Ich bin übrigens Profiteur u.finde es trotzdem falsch.Die Geldschwemme wäre übrigens nur wirksam wenn man es der unteren Volksmasse verteilen würde.( HELIKOPTERGELD ) Ich finde es gibt da noch ein anderes grosses Problem, früher hatten wir regionale Krisen ( Russland ,Japan,Schwellenländer u.s.w.) u.bei einer Baisse konnten die andern wieder helfen.Bei der letzten Griechenlandkrise haben z.B. die Chinesen auch noch geholfen.Da jetzt alles global ist u.die Amis der ganzen Welt die Tiefzinspolitik u.den Währungskrieg aufgezwungen haben wird wahrscheinlich die nächste Krise auch global sein u.China könnte sogar der Auslöser u.nicht mehr der Helfer sein! Noch eine andere Überlegung, Neben den grössten Fonds Blackrock ,Vanguard u.s.w. haben ja auch die Japan u.die CH Noten massenweise Aktien gekauft ( MIT GEDRUCKTEM GELD
    Wenn die Hoffnung auf höhere Kurse schwindet, könnte dann der Wettlauf auf beste Gewinnmitnahmen das Chaos vergrössern,denn das sind keine Langfristanlagen, die SNB hat meines Wissens von ca.700 Mia (gedrucktes Geld) nur etwa 50 Mia Eigenkapital ,die müssen irgendwann Gewinne mitnehmen,sonst verlieren sie das ganze Eigenkapital. EIN NOCH NIE DAGEWESENES EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG ! Für mich ist klar, die Luft muss raus aus der Blase, die Frage ist wie die Notenbanken das Kunststück fertig bringen,dass die Luft nich zu schnell entweicht ? ?

  9. Avatar

    Hobbyanleger

    7. Juni 2017 21:38 at 21:38

    @Gerd.wegen mir müssen Sie nicht vorsichtig sein,ich wollte nur sagen wie schnell es gehen kann.Freitag abends voll aufwärts, Montag morgen – 20 % Zudem überraschen Sie mich immer mehr ,mit dieser Erfahrung solche Aussagen, auch kürzlich zum Immo Thema ? ?

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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