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Florian Homm: Die nächsten Trump-Niederlagen zeichnen sich ab

Wie handlungsfähig ist Donald Trump? Heute Nacht erlitt der neue Präsident eine neue Niederlage, nun geht es in den nächsten Tagen „um die Wurst“ für den neuen US-Präsidenten. Florian Homm über die Differenz zwischen der realökonomischen Lage der USA und den himmelhohen Erwartungen, die Trump geschürt hat..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Für Donald Trump geht es in den nächsten Tagen und Wochen „um die Wurst“ – es stehen wichtige Ereignisse an (Anhebung der US-Schuldengrenze etc.), die uns mehr Klarheit geben werden, wie handlungsfähig Trump überhaupt ist. Den Auftakt bildete heute Nacht die Nachwahl in Georgia, wo der republikanische Kongress-Abgeordnete Tom Price in die Trump-Administration eingetreten war und nun sein Sitz im US-Kongress neu besetzt werden muss. Diese Wahl gilt als wichtiges Signal für die Zwischenwahlen in den USA im November 2018, zumal der Bezirk, in dem der neue Abgeordnete gewählt wird, seit 40 Jahren in der Hand der Republikaner ist.

Das erklärt auch, warum Donald Trump sich auf Twitter so „ins Zeug legt“ und gegen den Newcomer der Demokraten, Jon Ossof, polemisiert:

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Offenkundig jedoch mit wenig Erfolg -im ersten Wahlgang hatte Ossof fast die absolute Mehrheit erreicht. Das könnte der Auftakt sein für weitere innenpolitische Niederlagen Trumps, der mit seinen Kehrtwendungen (Syrien, China, NATO etc. etc.) vor allem seine Stammwählerschaft vergräzt hat.

Was für die nächsten Wochen zu erwarten ist, bringt Florian Homm kompakt auf den Punkt – und zeigt dabei auf, wie groß die Differenz ist zwischen der realökonomischen Lage der USA und den himmelhohen Erwartungen, die Trump geschürt hat:

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Frank

    19. April 2017 11:20 at 11:20

    Heute Nacht also ist das eine Vorschau auf morgen, oder bereits Geschichte?

  2. Avatar

    Marko

    19. April 2017 13:47 at 13:47

    Florian Homm (der Allerbeste !!!!) – mir wurde unterstellt, ich sei verzweifelt ? :D
    Was kommt als nächtstes, der „Herr Dausend“ ? ;D

    Ist Euch schon aufgefallen, dass Gold bergab geht ? Nur mal so ?

    VG

    • Avatar

      Columbo

      19. April 2017 14:34 at 14:34

      Bergab? +9% auf Jahresbasis, +5% auf Dreimonatsbasis in Euro.??

  3. Avatar

    Raoul H

    19. April 2017 17:59 at 17:59

    Danke, Florian Homm, immer wieder interessant über Ihre Ansichten nachzudenken!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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