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Florian Homm: Euro Junk Bonds und die EZB Marktmanipulation

Der ehemalige Hedgefondmanager Florian Homm über ein derzeitig wenig beachtetes Phänomen: die europäischen Schrott-Anleihen, also Junk Bonds, haben derzeit eine Rendite (=Risikoprämie) wie amerikanische Staatsanleihen!

FMW-Redaktion

Der ehemalige Hedgefondmanager Florian Homm über ein derzeitig wenig beachtetes Phänomen: die europäischen Schrott-Anleihen, also Junk Bonds, haben derzeit eine Rendite (=Risikoprämie) wie amerikanische Staatsanleihen! Mithin hat also die EZB-Geldpolitik zu derartigen Verzerrungen geführt, dass solchen extrem riskanten Anleihen keine höheren Risikoprämien aufweisen als die als „sicherer Hafen“ geltenden US-Staatsanleihen. Und das wird nicht so bleiben, meint Florian Homm:


Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0)



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2 Kommentare

  1. Das Verrückte daran ist noch weil diese Unternehmensanleihen von Firmen aufgenommen wurden um eigene Aktien zurückzukaufen u.damit die Kurse getrieben wurden.Wenn es in der jetzigen Finanzwelt das Ziel ist ,die Aktien um jeden Preis hochzutreiben ist das schon weitgehend gelungen.

  2. wahrscheinlich antizipieren die Anleger ein Ausweiten der EZB Unternehmensanleihenkäufe auch auf Ramschanleihen wenn es scheppern würde. Und das ist durchaus möglich. Daher wäre ich vorsichtig mit Shorts von Junk Bonds.
    Nicht, daß es diesen Shortsellern genauso geht wie den Shortsellern von Spanischen oder Italienischen Staatsanleihen die letzten 3 Jahre. Die müssten im Prinzip auch Ramschstatus haben und sind seit Jahren erfolgreich von der EZB vom Verfall bewahrt worden. Gleiches passiert doch aktuell bei den Unternehmensanleihen. Das Risiko wird eben immer weiter auf den Euro und seine Werthaltigkeit verteilt.

    Aber wer will, kann es ja mit dem shorten eines High Yield ETF probieren, gibt ja genug.

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