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Florian Homm spricht Klartext: Die Zeichen stehen auf Sturm!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Florian Homm über „bullshit stories“ als dominante Erzählung an den Märkten, über „Superstars“ unter den Shorties, über „kreative Bilanzen“ – und warum das Umfeld „stinkt“:

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(Das Foto von Florian Homm wurde uns zur Verfügung gestellt von Michael Uhlemann)

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    V

    21. Oktober 2016 14:54 at 14:54

    Ganz nüchtern erschien mir das nicht…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. Oktober 2016 14:55 at 14:55

      @V, nichts ist ja langweiliger als „nüchterne“ Analysen :)

    • Avatar

      GN

      21. Oktober 2016 16:08 at 16:08

      …….man sollte wissen das Florian Homm an MS erkrankt ist….

  2. Avatar

    sascha

    21. Oktober 2016 15:35 at 15:35

    Herr Homm ist auch nur ein Mensch, ich glaube , er hat mitbekommen wie kriminell die Hochfinanz ist und die Politik, es ist schwer dann menschlich zu bleiben, sehr schwer, der Ausstieg war die einzige Lösung. Und ja, er hat recht, ein Mensch kann gehen wohin er möchte , aber die anderen werden es ihm nicht gönnen. Sie wollten ihn bestrafen, aus GIER und NEID, er hat das können die anderen nur das Geld, aber nicht das können.
    Er hat recht mit dem was er sagt.

    WIR SIND AN DER SPITZE ANGEKOMMEN.

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    asyoulike

    21. Oktober 2016 15:37 at 15:37

    Moin, moin,
    okay, die kleine „Sommergrippe“ schien vorhanden zu sein, aber was solls. Inhaltlich trifft der Kommentar m.E. genau den Punkt. Die Party ist vorbei, Game over! Was fehlt ist noch der Eintrittspunkt bzw. der Beginn des Prozesses des „Abtauchens“. Die Tendenzen sind für jeden im täglichen Leben zu sehen. M.E. wird bis zum Schluss versucht die „Party“ fortzusetzen, aber am Ende wird der Wirt mit der Rechnung auf die Gäste warten. Für die BRD wird es sicher nach der nächsten Bundestagswahl interessant, solange darf das Wahlvolk nicht verunsichert werden. Wer war schuld am Ende? Niemand, alle Würdenträger sind im „verdienten“ Ruhestand. Alles auf Null und das Ganze von vorn. That’s it.

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    GN

    21. Oktober 2016 16:20 at 16:20

    Leider stellt auch Florian Homm die Ursachen der Staatsverschuldung falsch dar. Auch er versucht Volkswirtschaft mit Betriebswirtschaft zu erklären…..

    Das Geldsystem hat er leider (anscheinend) auch nicht richtig verstanden. Geld = Schuld….und ohne Schuld kein Geld……es ist eher zu fragen, warum sich der Staat bei einem ausgesuchten Konsortium internationaler privater Geschäftsbanken verschuldet, diesen dafür über die Jahrzehnte Billionen an DM, USD, YeN, GDP, Franken oder Euros zahlt, obwohl der Staat dies über eigene Zentralbanken hätte machen können…. denn die privaten Geschäftsbanken besitzen das Geld für den Kauf von Staatsanleihen erst, nachdem sie es aus dem Nichts geschöpft haben. Die Geldmenge ist in den letzten 30 Jahren dadurch geradezu explodiert und hat mit dem normalen Wirtschaftswachstum überhaupt nichts mehr zu tun…..

    Der Rest wird von Herrn Homm völlig richtig beschrieben: Ein einziger Betrug!!!

    VG

    • Avatar

      gerd

      21. Oktober 2016 17:03 at 17:03

      „….es ist eher zu fragen, warum sich der Staat bei einem ausgesuchten Konsortium internationaler privater Geschäftsbanken verschuldet“

      Ganz so stimmt das nicht.

      Es war einmal, once upon a time, da gab es – in Deutschland – eine funktionierende Notenbank. Die hatte nach dem Bundesbankgesetz zwei Hauptaufgaben. Die Sicherung einer stabilen Währung und die Wirtschaft mit Geld zu versorgen (auch mit Bargeld).

      Da hat sich der Staat (die öffentliche Hand allgemein) nicht über die Notenbank finanzieren können.
      Und er hat auch nicht über die Banken finanzieren lassen. Mal abgesehen von kurzfristigen Kassenkrediten und dergleichen.

      Der deutsche Staat z.B. hat für die Langfristfinanzierung 10 jährige
      Anleihen ausgegeben. Für die Mittelfrist 5jährige Bundesobligationen, bzw. Bundesschatzbriefe mit ansteigenden Zinssätzen und kurzfristig 1-2Jahre laufende sog. Finanzierungsschätze.

      Mehr oder weniger läuft das in Deutschland immer noch so.
      Mit dem Unterschied, dass heute die EZB das Geld aus dem Nirwana erschafft um damit u.a. auch diese deutschen Anleihen zu kaufen. Und das ist der blanke Wahnsinn – wie immer mehr Leute, außer die EZB selbst, erkennen. Und da sollte man nicht fordern, dass das noch ausgebaut wird.

      Übrigens wollen manche auf Grabstätten verstorbener ehemaliger Bundesbankpräsidenten schon Erdbewegungen erkannt haben.
      Die drehen sich wohl immer im Grab um, wenn sie mitbekommen, dass heute unter Preis s t a b i l i t ä t ein Preis a n s t i e g
      von jährlich 2% verstanden wird, was eben gerade nichts mit Stabilität zu tun hat. Vielmehr b e w e g e n sich die Preise deutlich nach oben. In 20 Jahren um rund 50% vom Ausgangswert.

  5. Avatar

    gerd

    21. Oktober 2016 16:26 at 16:26

    Ich muss Herrn Homm in den meisten Punkten leider Recht geben.

    Aber die Aussage, die Bilanzen (und G+Vs) von Unternehmen sind geschönt und Aktien wären saumäßig teuer ist trotzdem hahnebüchender Blödsinn.

    Glaube ich nicht.
    Sie sind eben nicht sauteuer, weil die Unternehmen (die im DAX) teilweise schon seit Jahren dicke Ausschüttungen tätigen – und sie in der Lage sind, es zu tun. Was einer auskömmliche Rendite entspricht. Außerdem zahlen etliche Unternehmen ihren Mitarbeitern bis zu 3 Monatsgehälter – freiwillig – als Erfolgsprämie.

    Und die Unternehmen, die nicht soviel Geld raushauen können, beschönigen auch nichts. Z.B. Dt. Bank, Commerz, RWE.
    Sie müssen in Sack und Asche gehen und die Misere liegt offen.

    Sollte er nur Amerika im Blick haben, und nicht Deutschland, dann, so what. Dafür fehlt mir der Überblick.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. Oktober 2016 16:27 at 16:27

      @Gerd, bei den Bilanzen geht es nur um die USA (GAAP und non-GAAP)..

    • Avatar

      GN

      21. Oktober 2016 16:41 at 16:41

      …..das solltest Du mal jemanden erzählen, der sich mit IAS auskennt, der käme aus dem Lachen nicht mehr raus. Homm hat da absolut recht, wenn er sagt, daß hier kreative Buchhaltung betrieben wird….VG

  6. Avatar

    kandoo1176

    21. Oktober 2016 17:24 at 17:24

    Hallo Finanzmarktler!
    Tja Herr Homm hat natürlich zu 100% recht!
    Die Frage ist nur ob die diversen Magier der Märkte (Draghi, Yellen, Lagarde, Bilderberger usw.) die Realität zulassen??

    Nehmen wir folgendes Szenario an:
    Papiergeld wird verboten, nur noch elektronische Creditpoints sind erlaubt dann negative Zinsen z.B: 6%.
    Die Konsumenten geben daraufhin alles was Sie haben aus.
    Hyperinflation beginnt. Draghi ist glücklich und kehrt zu GS zurück.
    Bürger verarmen, Bürgerkrieg beginnt.
    Herr Fugmann wird Kanzler einer bankrotten BRD……
    Grüße euer Kandoo

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. Oktober 2016 17:25 at 17:25

      @kandoo, hahaha, Kanzler einer bankrotten BRD ist jetzt nicht sooo mein Lebenstraum.. :)

  7. Avatar

    leuebeach

    21. Oktober 2016 20:54 at 20:54

    Vielleicht bloss weniger Zigarren und Alkohol (?) einnehmen…

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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