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Florian Homm spricht Klartext: Die Zeichen stehen auf Sturm!

FMW-Redaktion

Florian Homm über „bullshit stories“ als dominante Erzählung an den Märkten, über „Superstars“ unter den Shorties, über „kreative Bilanzen“ – und warum das Umfeld „stinkt“:

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(Das Foto von Florian Homm wurde uns zur Verfügung gestellt von Michael Uhlemann)



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13 Kommentare

  1. Ganz nüchtern erschien mir das nicht…

    1. @V, nichts ist ja langweiliger als „nüchterne“ Analysen :)

    2. …….man sollte wissen das Florian Homm an MS erkrankt ist….

  2. Herr Homm ist auch nur ein Mensch, ich glaube , er hat mitbekommen wie kriminell die Hochfinanz ist und die Politik, es ist schwer dann menschlich zu bleiben, sehr schwer, der Ausstieg war die einzige Lösung. Und ja, er hat recht, ein Mensch kann gehen wohin er möchte , aber die anderen werden es ihm nicht gönnen. Sie wollten ihn bestrafen, aus GIER und NEID, er hat das können die anderen nur das Geld, aber nicht das können.
    Er hat recht mit dem was er sagt.

    WIR SIND AN DER SPITZE ANGEKOMMEN.

  3. Moin, moin,
    okay, die kleine „Sommergrippe“ schien vorhanden zu sein, aber was solls. Inhaltlich trifft der Kommentar m.E. genau den Punkt. Die Party ist vorbei, Game over! Was fehlt ist noch der Eintrittspunkt bzw. der Beginn des Prozesses des „Abtauchens“. Die Tendenzen sind für jeden im täglichen Leben zu sehen. M.E. wird bis zum Schluss versucht die „Party“ fortzusetzen, aber am Ende wird der Wirt mit der Rechnung auf die Gäste warten. Für die BRD wird es sicher nach der nächsten Bundestagswahl interessant, solange darf das Wahlvolk nicht verunsichert werden. Wer war schuld am Ende? Niemand, alle Würdenträger sind im „verdienten“ Ruhestand. Alles auf Null und das Ganze von vorn. That’s it.

  4. Leider stellt auch Florian Homm die Ursachen der Staatsverschuldung falsch dar. Auch er versucht Volkswirtschaft mit Betriebswirtschaft zu erklären…..

    Das Geldsystem hat er leider (anscheinend) auch nicht richtig verstanden. Geld = Schuld….und ohne Schuld kein Geld……es ist eher zu fragen, warum sich der Staat bei einem ausgesuchten Konsortium internationaler privater Geschäftsbanken verschuldet, diesen dafür über die Jahrzehnte Billionen an DM, USD, YeN, GDP, Franken oder Euros zahlt, obwohl der Staat dies über eigene Zentralbanken hätte machen können…. denn die privaten Geschäftsbanken besitzen das Geld für den Kauf von Staatsanleihen erst, nachdem sie es aus dem Nichts geschöpft haben. Die Geldmenge ist in den letzten 30 Jahren dadurch geradezu explodiert und hat mit dem normalen Wirtschaftswachstum überhaupt nichts mehr zu tun…..

    Der Rest wird von Herrn Homm völlig richtig beschrieben: Ein einziger Betrug!!!

    VG

    1. „….es ist eher zu fragen, warum sich der Staat bei einem ausgesuchten Konsortium internationaler privater Geschäftsbanken verschuldet“

      Ganz so stimmt das nicht.

      Es war einmal, once upon a time, da gab es – in Deutschland – eine funktionierende Notenbank. Die hatte nach dem Bundesbankgesetz zwei Hauptaufgaben. Die Sicherung einer stabilen Währung und die Wirtschaft mit Geld zu versorgen (auch mit Bargeld).

      Da hat sich der Staat (die öffentliche Hand allgemein) nicht über die Notenbank finanzieren können.
      Und er hat auch nicht über die Banken finanzieren lassen. Mal abgesehen von kurzfristigen Kassenkrediten und dergleichen.

      Der deutsche Staat z.B. hat für die Langfristfinanzierung 10 jährige
      Anleihen ausgegeben. Für die Mittelfrist 5jährige Bundesobligationen, bzw. Bundesschatzbriefe mit ansteigenden Zinssätzen und kurzfristig 1-2Jahre laufende sog. Finanzierungsschätze.

      Mehr oder weniger läuft das in Deutschland immer noch so.
      Mit dem Unterschied, dass heute die EZB das Geld aus dem Nirwana erschafft um damit u.a. auch diese deutschen Anleihen zu kaufen. Und das ist der blanke Wahnsinn – wie immer mehr Leute, außer die EZB selbst, erkennen. Und da sollte man nicht fordern, dass das noch ausgebaut wird.

      Übrigens wollen manche auf Grabstätten verstorbener ehemaliger Bundesbankpräsidenten schon Erdbewegungen erkannt haben.
      Die drehen sich wohl immer im Grab um, wenn sie mitbekommen, dass heute unter Preis s t a b i l i t ä t ein Preis a n s t i e g
      von jährlich 2% verstanden wird, was eben gerade nichts mit Stabilität zu tun hat. Vielmehr b e w e g e n sich die Preise deutlich nach oben. In 20 Jahren um rund 50% vom Ausgangswert.

  5. Ich muss Herrn Homm in den meisten Punkten leider Recht geben.

    Aber die Aussage, die Bilanzen (und G+Vs) von Unternehmen sind geschönt und Aktien wären saumäßig teuer ist trotzdem hahnebüchender Blödsinn.

    Glaube ich nicht.
    Sie sind eben nicht sauteuer, weil die Unternehmen (die im DAX) teilweise schon seit Jahren dicke Ausschüttungen tätigen – und sie in der Lage sind, es zu tun. Was einer auskömmliche Rendite entspricht. Außerdem zahlen etliche Unternehmen ihren Mitarbeitern bis zu 3 Monatsgehälter – freiwillig – als Erfolgsprämie.

    Und die Unternehmen, die nicht soviel Geld raushauen können, beschönigen auch nichts. Z.B. Dt. Bank, Commerz, RWE.
    Sie müssen in Sack und Asche gehen und die Misere liegt offen.

    Sollte er nur Amerika im Blick haben, und nicht Deutschland, dann, so what. Dafür fehlt mir der Überblick.

    1. @Gerd, bei den Bilanzen geht es nur um die USA (GAAP und non-GAAP)..

    2. …..das solltest Du mal jemanden erzählen, der sich mit IAS auskennt, der käme aus dem Lachen nicht mehr raus. Homm hat da absolut recht, wenn er sagt, daß hier kreative Buchhaltung betrieben wird….VG

  6. Hallo Finanzmarktler!
    Tja Herr Homm hat natürlich zu 100% recht!
    Die Frage ist nur ob die diversen Magier der Märkte (Draghi, Yellen, Lagarde, Bilderberger usw.) die Realität zulassen??

    Nehmen wir folgendes Szenario an:
    Papiergeld wird verboten, nur noch elektronische Creditpoints sind erlaubt dann negative Zinsen z.B: 6%.
    Die Konsumenten geben daraufhin alles was Sie haben aus.
    Hyperinflation beginnt. Draghi ist glücklich und kehrt zu GS zurück.
    Bürger verarmen, Bürgerkrieg beginnt.
    Herr Fugmann wird Kanzler einer bankrotten BRD……
    Grüße euer Kandoo

    1. @kandoo, hahaha, Kanzler einer bankrotten BRD ist jetzt nicht sooo mein Lebenstraum.. :)

  7. Vielleicht bloss weniger Zigarren und Alkohol (?) einnehmen…

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