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Focus Money-Chefredakteur mit einfach-genialem Vortrag, wie die EZB übelste Schieflagen produziert

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Der Chefredakteur von FOCUS-MONEY Frank Pöpsel hat einen einfachen wie genialen Vortrag gehalten über so ziemlich alle Probleme, die letztlich aus der Nullzinspolitik der EZB resultieren. Einfach wie genial ist der Vortrag, weil Pöpsel komplexe Sachverhalte leicht verständlich erklärt. Auch sind die Rückschlüsse auf die EZB als Verursacher der Probleme gut nachvollziehbar. Er spricht folgende Punkte an: Dass zum Beispiel 1 Billion Euro an Zombi-Krediten in Europa letztlich zum Ausfall von 5 Billionen Euro führen können.

Und er erklärt auch anschaulich, dass nur minimalste Zinsanhebungen diese Lawine lostreten können! Ebenso spricht er die Themen Target, Türkei-Kredite, Einlagensicherung, Nettovermögen und Immobilienblase an. Auch bringt er im Vortrag einen genialen Witz über einen Banker, einen Zentralbanker und den Chef einer Lebensversicherung, die alle drei in den Himmel kommen und einen Wunsch frei haben. Wir wollen ihnen die Vorfreude auf den Witz nicht kaputt machen, aber es lohnt sich. Auch der Vortrag insgesamt lohnt sich. Also nehmen Sie sich die Zeit.

EZB
Grafik: DonkeyHotey – Planet of the Euros – Cartoon CC BY 2.0

2 Kommentare

2 Comments

  1. Marcus

    8. Februar 2019 22:36 at 22:36

    Ich war heute zu Besuch in der EZB und habe dort mal die Frage gestellt ob das Kaufprogramm auch Auswirkungen hat auf die Immobilienmärkte. Beantworten konnte man mir das nicht so richtig und hat eher ökonomisch argumentiert. Dann stellte ich noch die Frage ob die Bankenaufsicht und die Geldpolitik hier nicht einen Konflikt darstellen, unter anderem weil die EZB ja über die TLTRO Tender den Banken unbegrenzt Geld zur Verfügung stellt und Zombiebanken am Leben erhält.

    Da wurde es schon schwieriger. Erstens stelle die EZB den Banken nicht unbegrenzt und soviel Geld zur Verfügung (Was sind dann die TLTRO´s ?), und zweitens sei hier kein Konflikt vorhanden, weil die Geldpolitiker nicht mal an die Bankenaufsicht E-Mails schreiben dürfen und man auch sich untereinander auch nicht austauschen darf. (Merkwürdige Auffassung)

    Wollte ich mal schreiben da es hier gerade um die EZB ging.

  2. Beobachter

    9. Februar 2019 12:09 at 12:09

    Eigentlich nicht viel Neues, Zinserhöhungen seitens der Notenbanken sind kurzfristig eher nicht zu erwarten.
    Was nicht erwähnt wurde, bei einer Konjunkturabschwächung werden Umsätze u.Gewinne fallen u.die Zombifirmen unter Druck bringen.Die Unternehmensanleihen – Zinsen würden bei Neuemissionen steigen u.dies bei fallenden Erträgen. Diese Zeitbombe wurde von Stelter u.anderen „Sprengstoffexperten „ schon mehrmals thematisiert.Die künstlich am Leben gehaltenen Zombifirmen würden implodieren.
    Die Notenbanken haben uns in eine Sackgasse geführt. Um die Situation zu retten sind jetzt sehr „ kreative
    Statistiken „ gefragt !

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Kein Deal? Liu He und sein Team bleiben zwei weitere Tage, Trump im Live-Feed

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Hier die frischesten Headlines zu den Gesprächen USA-China:

– Trump: er und Xi Xinping arbeiten weiter an Deal – den wird es geben oder nicht

– Trump: erwarte Treffen mit Xin in nicht allzu ferner Zukunft

– Trump: nur ich und Xi machen die großen Entscheidungen zu einem Deal

– Trump: haben sehr guet Gespräche gehabt, Firtschritte in strukturellen Fragen

– Trump: werde Deadline 01.März verschieben, wenn Fortschritte gemacht werden (FMW: also wurden bisher keine Fortschritte gemacht, zumindest nicht solche, dass Trump schon jetzt die Verschiebung verkündet??)

– Trump: haben Deal mit China wegen Währungsmanipulation erreicht

– Xi Jinping in Brief, der im Oval office vorgelesen wurde: Verhandlungen haben bedeutenden Fortschritt gebracht; hoffe, dass beide Seiten zu Kompromiß bereit sind

– Liu He:Deal wird sehr wahrscheinlich kommen (FMW: aha..)

– Lighthizer: es gibt noch einige große Hürden

– Mnuchin: Liu He und sein Team haben zugesagt, zwei weitere Tage zu Verhandlungen in Washington zu bleiben

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BaFin: Unerlaubte Geschäfte und Warnung vor Aktie

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Ein Unternehmen, das so tut als betreibe es Vermögensverwaltung, bietet Verbrauchern Kredite an, ganz ohne Banklizenz. Und ein angebliches FinTech (macht ja heute irgendwie faster jeder) bietet einfach so Sparbücher an, für 5,25% Zinsen, und das auch noch ohne Erlaubnis. Und eine kleine unbekannte Aktie mit Notierung in Frankfurt wird mit altbekannten Methoden gepusht. Hier dazu die aktuellen BaFin-Meldungen von heute.

Alegra Asset Management GmbH

Alegra Asset Management GmbH: BaFin ordnet Abwicklung des Kreditgeschäfts an
Datum:22.02.2019
Die BaFin hat der Alegra Asset Management GmbH, Mannheim, mit Bescheid vom 5. Dezember 2018 die unverzügliche Abwicklung des Kreditgeschäfts aufgegeben. Das Unternehmen bot Geldsuchenden den Abschluss von Darlehensverträgen an. Hierdurch betreibt das Unternehmen das Kreditgeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin. Das Unternehmen ist verpflichtet, die bestehenden Darlehensvereinbarungen unverzüglich durch vertragsgemäße Kündigung der zugrundeliegenden Verträge abzuwickeln. Der Bescheid ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

MABA FinTech GmbH

MABA FinTech GmbH: BaFin ordnet Abwicklung des Einlagengeschäfts an
Datum:22.02.2019
Die BaFin hat der MABA FinTech GmbH, München, vertreten durch Frau Andrea Bargholz, mit Bescheid vom 11. Februar 2019 aufgegeben, das Einlagengeschäft sofort einzustellen und unverzüglich abzuwickeln. Die MABA FinTech GmbH nahm Gelder des interessierten Publikums für ein auf Ihrer Webseite (maba.net) angebotenes „Online Sparbuch 2.0“ mit dem Versprechen eines Zinssatzes von 5,25 % p. a. und der unbedingten Rückzahlung entgegen. Damit betreibt die MABA FinTech GmbH das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin. Sie ist verpflichtet, die bislang angenommenen Gelder per Überweisung vollständig an die Geldgeber zurückzuzahlen. Bereits am 17. Januar und am 8. Februar 2019 hatte die BaFin zwei Kreditinstitute angewiesen, auf den für die MABA FinTech GmbH geführten Konten keine weiteren Einzahlungen von Anlegern mehr gutzuschreiben. Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

Pushfor Investments Inc

Pushfor Investments Inc.: BaFin warnt vor Kaufempfehlungen für Aktien
Datum:22.02.2019
Nach Informationen der BaFin werden derzeit die Aktien der Pushfor Investments Inc. (ISIN: CA74643E1079) durch unaufgeforderte E-Mails zum Kauf empfohlen. Die BaFin rät allen Anlegern, die in den Kaufempfehlungen gemachten Angaben mit Hilfe anderer Quellen sehr genau zu überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Anlegern die Aktien sehr offensiv zum Kauf empfohlen werden, die in Aussicht gestellten Gewinne extrem hoch sind und/oder Anleger unter Zeitdruck gesetzt werden. Häufig dienen solche E-Mails lediglich dazu, Anleger zum Kauf von bestimmten Aktien zu verleiten, damit die Absender von steigenden Kursen dieser Aktien profitieren. Die Aktien der Gesellschaft sind in Deutschland an den Börsen Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Tradegate in den Freiverkehr einbezogen.

BaFin beschränkt Pensionskasse der Caritas
Die BaFin-Zentrale in Frankfurt. Foto: © Kai Hartmann Photography / Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

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„Mr. Dax“ Dirk Müller: „Das solidarische Grundeinkommen geht genau in die falsche Richtung!“

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Seit Jahren wird weltweit über das „bedingungslose Grundeinkommen“ diskutiert – zeitlich befristet ist das als Experiment schon gewagt worden (Finnland etc.). Die deutsche Bundesregierung aber plant offenkundig ein bedingtes Grundeinkommen, das sie als „solidarische Grundeinkommen“ bezeichnet – und das ist für Dirk Müller genau der falsche Weg!

Und wenn das in Deutschland so kommt, kann das angesichts der fortschreitenden Automatisierung, die bald viele Jobs auf den Kehrhaufen der Geschichte werfen wird, für viele von uns sehr spürbare Konsequenzen haben!


Von Deutsche-boerse-parkett-ffm006.jpg: Dontworryderivative work: Lady Whistler (talk) – Deutsche-boerse-parkett-ffm006.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16355756

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