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FOREX AKTUELL – Währungspaare unter der Chartlupe

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In diesem Artikel nehmen wir den Forex Markt unter die Chartlupe. Damit bestimmen wir die technische Marschroute verschiedener Währungspaare für die nächsten Wochen. Aktuell hat die Bank of England getagt und erwartet die tiefste Rezession seit dem 325-jährigen Bestehen der Notenbank. Das Empire wurde auf eine Verdopplung der Arbeitslosenquote eingestimmt. Das Bruttoinlandsprodukt soll im Juni um 30 Prozent niedriger als zum Jahresanfang liegen. Hier das Video zum Artikel.

Forex aktuell Teil 1: EUR/GBP – Big Ben schlägt Alarm

Die Bank of England warnt, aber was soll Sie auch sonst noch tun? Die Hüter der Währungen haben im europäischen Raum das Pulver verschossen. Am Forex Markt zeigt sich wenig Bewegung, auch wenn weiterer Stimulus zu erwarten ist. Vielleicht geht die EZB dazu über, neben Anleihen auch weitere Assets zu kaufen.

Forex Euro

Das Währungspaar EUR/GBP bewegt sich seit Mitte 2016 innerhalb einer Range zwischen 0,83 und 0,93 GBP. Im März dieses Jahres, wurde ein Ausbruch über den Widerstand probiert. Dieser stellte sich allerdings schnell als Fehlausbruch heraus. Nun notiert das Währungspaar im Bereich 0,8640 bis 0,8760 GBP. In diesem Bereich kam es in der Vergangenheit immer wieder zu deutlichen Kursausschlägen. Deshalb kann ich mir auch jetzt eine Reaktion in Richtung 0,90 – 0,904 GBP vorstellen.

Forex aktuell Teil 2: GBP/USD – Johnson vs. Trump

Bleiben wir im Empire und schauen uns das Pfund gegenüber dem US-Dollar an. Das Währungspaar könnte in den nächsten Wochen eine interessante Trading-Gelegenheit bieten. Im Chart ist ein markantes Unterstützungsniveau zwischen 1,190 – 1,2190 USD zu erkennen. In diesem Preisbereich haben Käufer das Währungspaar immer wieder in Richtung 1,30 USD gepusht.

Im Corona-Crash ist das Währungspaar für kurze Zeit bis 1,14 USD abgetaucht. Nach wenigen Tagen hatten die Käufer wieder das Parkett betreten und das Zepter in die Hand genommen. Dabei zog das Pfund wieder deutlich an und notiert nun wieder über der alten Doppel-Unterstützung. Diesen Ausrutscher bewerte ich als Fehlausbruch. Das wiederum spricht für Stärke in diesem Währungspaar. Der Bereich 1,1906 – 1,2190 könnte als Sprungbrett dienen um wieder in Richtung 1,32 USD anzuziehen.

Teil 3: USD/CAD – Chance in Nordamerika

Das nordamerikanische Währungspaar USD/CAD bietet aktuell eine interessante Trading-Chance. Der US-Dollar hat zuletzt deutlich gegenüber dem Kanadischen-Dollar zugelegt. Dabei wurde das Verlaufshoch im Bereich 1,38 CAD überwunden. Knapp über diesem Niveau bildet sich aktuell eine kurzfristige Unterstützung. Sobald die Käufer ihre Positionen aufgebaut haben, könnte die Rally weitergehen. Dann wären erneut Kurse im Bereich 1,46 CAD möglich. Ein Rücksetzer unter 1,38 CAD würde das Chartbild eintrüben und die erwartete Trendfortsetzung dürfte ausbleiben.

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    md

    14. Mai 2020 03:22 at 03:22

    herr Steinrücken, möchte mich bei ihnen bedanken. alle 3 trades laufen vorzüglich. bitte immer mal ein update wenn möglich.
    vg md

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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