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Forex-Signale richtig analysieren können

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Der Forex-Handel kann sehr viel Spaß machen, wenn man verstanden hat, worum es geht. Doch der Handel mit Forex kann umgekehrt auch sehr unübersichtlich und unvorhersehbar sein. Um auf diesem Handelsmarkt erfolgreich zu sein, sollte man verschiedene Signale richtig deuten können.

Als Anfänger verfügt man in der Regel jedoch nicht über genügend Wissen und Hintergrundinformationen, um einzelne Signale richtig deuten zu können. Man kann Forex Trading lernen und daraus viele Vorteile ziehen.

Dabei können Forex Signale nicht nur selbst analysiert, sondern auch von externen Anbietern genutzt werden. Doch was genau muss man sich unter diesen Signalen eigentlich vorstellen?


Quelle: https://pixabay.com/de/photos/marketing-grafik-bildschirm-4596069/

Was sind Forex-Signale?

Zunächst einmal gilt der Forexmarkt als die Königsdisziplin des Tradings. Mit einer passenden Forex Strategie lässt sich hier viel Geld gewinnen, aber gleichzeitig auch verlieren. Kein anderer Markt verfügt über eine vergleichbare Liquidität und ein so großes Marktvolumen.

Doch als Anfänger hat man oftmals noch keine eigenen Forex Trading Strategien, sodass man erst eine eigene Strategie bilden muss. Warum kann man sich dann nicht einfach an erfolgreichen Tradern orientieren und davon profitieren?
Genau so etwas versprechen Forex-Signale. Hierbei handelt es sich um eine Art „Trading-Idee“. Andere Trader dokumentieren und argumentieren, warum sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Markt eingestiegen sind. Dabei wird sowohl der Ein- als auch Ausstieg aus dem Markt dokumentiert.

Bei Forex-Signalen handelt es sich also um nichts anderes als eine Benachrichtigung, wann ein Trade gesetzt werden könnte.

Nicht immer sind Forex-Signale empfehlenswert

Auch als Einsteiger wird einem hier schnell klar, dass man nicht jedem Forex-Signal vertrauen kann. Auf Trading Seiten finden sich oft viele verschiede Signale, welche vorher analysiert werden müssen. Beim Trading gibt es schlichtweg nicht den einen richtigen Weg.

Jeder Trader hat eine andere Strategie, da jeder die aktuelle Marktanalyse anders deutet. Forex-Signale kommen heute nicht mehr kompliziert per E-Mail, sondern können auch schon in Apps verschickt werden.

Hier kommen die Signale schon als Push-Up Benachrichtigung und sind daher sofort da. Das ermöglicht, dass man als Trader sofort auch in den Markt investieren kann. Doch auch ein erfolgreicher Trader kann sich irren und dann schrumpft das eigene Kapital schnell. Daher ist es von großer Bedeutung im Forex Handel, Signale richtig deuten zu können.

Forex-Signale richtig nutzen

Das Angebot von Forex-Signalen im Internet ist sehr umfangreich. Inzwischen sind gut analysierte Signale sehr aussagekräftig. Beinahe jedes Signal wurde vorher technisch analysiert. Dazu gehören ebenfalls die klassische Chartanalyse, die relativ Strength Indikatoren und Analysen von Unterstützungs- und Widerstandslinien.

All diese Analysen könnte man als Anfänger im Trading auch betreiben. Doch das ist sehr zeitaufwendig. Das ist auch der Grund, warum man auf Forex-Signale setzen sollte. So kann man als Trader nach dem Prinzip handeln, dass man mit minimalem Aufwand maximalen Erfolg erzielen möchte.

Durch die Forex-Signale wird der Aufwand für den einzelnen Trader minimiert, da dieser nicht mehr selbst eine aufwendige Analyse betreiben muss. So muss man nicht selbst den ganzen Tag Trades beobachten.

Jedes Forex-Signal sollte man sich für die richtige Nutzung vorher genau anschauen, um dann entscheiden zu können, ob das Signal zu der eigenen Strategie passen könnte. Es macht keinen Sinn, wahllos irgendwelchen Signalen zu vertrauen. Am Ende wird man damit keinen Gewinn machen.

Anfangs muss man sich ausprobieren, welche Signale gut geeignet sind für das eigene Portfolio. Dennoch sollte man es langsam angehen lassen.

Was für Signale gibt es?

Es gibt verschiedene Forex-Signale. Ganz vorne steht das einfach Signal, bei dem es eine Mitteilung gibt, wenn ein Basiswert überschritten wurde. Das Signal teilt dann mit, ob gekauft oder verkauft werden sollte.

Darüber hinaus gibt es fortgeschrittene Signale, bei denen der Einstiegskurs angegeben wird, aber auch wo die Stop-Loss und die Take-Profit Grenzen gesetzt werden können.

Managed Accounts ist die weitgehendste Form. Hierbei wird das Konto des Signalgebers mit dem eigenen Konto verbunden, sodass die Trades automatisch auf dem eigenen Portfolio durchgeführt werden.

Viele Signale sind hingegen auch allgemein auf Forex-Seiten zu finden, wie den „Trade des Tages“, an dem man sich dann orientieren kann.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Suzanne

    28. April 2020 16:02 at 16:02

    Guter Artikel, Daumen hoch! Trotzdem ziehe ich eine funktionierende Handelsstrategie natürlich vor. Hier https://bit.ly/2YartEZ findet man eine interessante Sammlung und Beschreibung von funktionierenden Strategien.

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Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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