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Fremdschämen am Mittag: George W. Bush

Haben Sie sich heute schon einmal so richtig fremd-geschämt? Wenn nicht: jetzt haben Sie eine erstklassige Gelegenheit dazu!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Haben Sie sich heute schon einmal so richtig fremd-geschämt? Wenn nicht: jetzt haben Sie eine erstklassige Gelegenheit dazu! George W. Bush, der ehemalige US-Präsident bei der Trauerfeier der fünf getöteten Polizisten in Dallas:

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Während also Bush schunkeln will bei einem Anlaß, bei dem Schunkeln nicht wirklich angebracht ist, versucht Michelle Obama Bush ruhig zu halten – erfolglos. Bush Frau Laura macht aus Solidarität ein bißchen mit, die anderen wirken pikiert..

Kaum etwas sagt mehr über Bush als eine solche peinliche Szene. Sie ist Ausruck einer Haltung, die die Welt immer noch vor schwere Probleme stellt aufgrund des Einmarsches im Irak, der ja angeblich so schreckliche Waffen hatte, die dann überraschenderweise nicht gefunden wurden. Dieser Einmarsch ist eine der Ursachen für die Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens, dessen Folgewirkungen vor allem Europa, und hier besonders Deutschland, durch die Flüchtlingsproblematik zu spüren bekommt. Und nicht die USA – da schunkelt einer lieber..

Und die Grundlage für die Entstehung des IS: die amerikanische Adminsitration schickte die sunnitische Staatsdiener nach Hause und sorgte für die Machtübernahme der Schiiten im Irak. Die perspektivlosen Suniten wiederum konnten ihre Waffen und ihr Know How dann für die Gründung des IS nutzen. Der Terror ist also ein wesentlich von Bush ermöglichtes Produkt..

George-W-Bush
George W. Bush
Foto: United States Department of Defens, Public Domain

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    13. Juli 2016 13:03 at 13:03

    100%ige Zustimmung!
    Vor allem zu dem letzten Absatz.

  2. Avatar

    leser

    13. Juli 2016 13:26 at 13:26

    Vielleicht fürchtet er sich trotz des SZ Artikels (http://www.sueddeutsche.de/politik/irak-krieg-kommen-bush-und-blair-je-vor-gericht-1.3070126) vor einer Reise nach Den Haag und probt jetzt schon mal die Schuldunfähigkeit?

  3. Avatar

    klack

    13. Juli 2016 13:55 at 13:55

    Mr.Bush ist ja der Darling von Mrs.Merkel ,ausgelassene Stimmung beim Barbecue 2006,bei dem George und Angela ein Wildschein verkosten.
    Der Master of Desaster hat seine Freundin im Geiste wohl sehr gut informiert wie man
    Länder destabilisieren kann George Bush sucht sich dazu ein Land auf der Weltkarte,
    Merkel eifert im darin im eigenen Land nach.
    Kirchturmpolitik einer Pfarrerstochter neu interpretiert.

  4. Avatar

    hans

    13. Juli 2016 14:13 at 14:13

    Bush & Obama sind die Terroristen Nummer 1 und beide sind Massenmörder!!

    • Avatar

      Gixxer

      13. Juli 2016 15:50 at 15:50

      Auch hier 100%ige Zustimmung!

  5. Avatar

    joah

    13. Juli 2016 17:34 at 17:34

    Man muss derartiges Verhalten von Herrn George W. Busch psychologisch betrachten: er ist recht offenkundig ein Soziopath. Soziopathen haben meist die biologische Veranlagung, wodurch aufgrund inaktiven Hirnregion/en keine Empathie (Emotionen, Mitgefühl) empfunden werden kann. Sie können dann bei einer derartigen Veranstaltung nicht verstehen, warum alle bei so schöner Musik nicht mitschunkeln wollen, jedoch nur betrübt dastehen – entsprechend entstehen dann solche (von anderer Seite) als fehl empfundenen Situationen. Wenn er irgendwann einmal gelernt hat, das man bei einer derartigen Veranstaltung dies so nicht tut (allgemeines Verhalten der anderen), wird er sich ein anderes Verhaltensschema antrainieren, um es währenddessen zu vermeiden aufzufallen (bewusstes Verstellen/Imitieren um nicht entdeckt zu werden). Soziopathen verstehen auch Strafe (die ihnen zu Teil werden soll) und Schuld rein logisch nicht: die haben für sich selbst alles richtig gemacht. Die Welt eines Soziopathen ist sehr egozentrisch und meist sehr hart rational.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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