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Führender Broker verliert 20% Umsatz durch CFD-Beschränkungen – Aktie verliert deutlich

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Dass die CFD-Beschränkungen der EU-Behörde „ESMA“ die CFD- und Forex-Broker treffen würde, war klar. Jetzt haben wir ganz aktuell einen ersten Anhaltspunkt über das Ausmaß der Einbrüche. Der britische Marktführer IG Group (IG Markets) gibt aktuell bekannt, dass man im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2019, das Ende November 2018 endete, 6% weniger Umsatz hatte als im Vorjahreszeitraum.

Die ESMA-Restriktionen für den CFD-Handel galten aber erst in den letzten vier Monaten. Und da hat IG insgesamt 10% an Umsatz (Kommissionen etc) eingebüßt. Und beschränkt man den Umsatz von IG nur auf das Einflussgebiet der EU-Behörden, wo die Restriktionen gelten, dann hat IG 20% an Umsatz eingebüßt. Das ist schon mal eine klare Hausnummer! Noch ist das eine Vorabschätzung von IG, aber die Zahlen werden wohl hinkommen.

Interessant: In Regionen außerhalb der EU-Regulierung ist der Umsatz in den letzten vier Monaten um 9% gestiegen. Also kann man den Rückgang in Europa doch ganz eindeutig der Verschärfung der CFD-Regulierung zuordnen. Hochinteressant sind auch folgende Aussagen von IG. 1200 Kunden, die bislang über IG in Großbritannien (also unter EU-Regulierung) handelten, haben ihr Konto gekündigt, und ein neues Konto bei einer IG-Tochter außerhalb der EU aufgemacht. So unterliegen diese Kunden nicht mehr der EU-Regulierung, wenn diese IG-Töchter eigenständig agieren. Auch erwähnt IG, dass die Zahl der Kunden, die sich von Privatkunden haben umklassifizieren lassen hin zu Profi-Kunden, deutlich zugenommen habe.

Denn wer offiziell Profi-Kunde ist, unterliegt nicht den CFD-Beschränkungen der ESMA. 70% der Umsätze von IG in den letzten vier Monaten sei bereits durch „Profi-Kunden“ generiert worden, so IG. Unsere Warnung an die Broker soll lauten: Vorsicht! Nicht, dass die EU-Regulierer irgendwann zu angesäuert sind, dass auf einmal zu viele ehemalige Privatkunden auf einmal alle als Profi-Kunden durch die Märkte handeln! Dann könnte die ESMA auf die Idee kommen diese Praxis der Umklassifizierung zu hinterfragen, und dann gäbe es erneut Probleme für die Broker!

Die Aktie von IG verliert heute 11,6% an Wert. Im Chart seit März sieht man ganz rechts im Kreis den heutigen Absturz. Das sind keine rosigen Zeiten für die Aktien von CFD- und Forex-Brokern!

IG CFD-Broker

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Dax, Google, Öl – die Börsenwoche und aktuelle Tradingideen

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Markus Koch im Gespräch mit Professor Thorsten Hens – kann man den Markt schlagen?

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Video mit Professor Thorsten Hens, einem bekannten Behavioral Finance-Wissenschaftlicher in Europa. Es geht darum ob man doch den Markt schlagen kann, und ob Tradingpräferenzen sogar im Gehirn messbar sind.

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Wer schreibt Ihnen da eigentlich jeden Tag? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Sie lesen diese tägliche Aussendung bereits seit mehreren Wochen oder sogar teilweise schon seit mehreren Monaten. Sicherlich interessiert es Sie, wer Ihnen da eigentlich täglich schreibt. Ich bin mittlerweile – die Zeit rennt bekanntlich – schon ein mittelalterlicher Börsenhase und nähere mich stramm der Marke von 50 Jahren an. Meine erste Aktie habe ich ziemlich genau unter Mithilfe meiner Mutter vor 30 Jahren erworben. Dieser Kauf, die Aktie der Bremer-Vulkan-Werft, war ein ziemlich böser Rohrkrepierer. Mein gespartes Taschengeld war plötzlich ziemlich reduziert. Naja, ich schiebe die Schuld einfach einmal auf meine Mutter. Trotzdem hatte ich Blut geleckt und mein weiterer Weg war vorgezeichnet. Nach einem Studium in Augsburg und Grenoble heuerte ich bei einem kleinen Börseninformationsdienst in München an. Dort beackerte ich den US-Markt. So richtig spannend fand ich allerdings das…..

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