Die neue Handelswoche steht im Spannungsfeld zwischen Geopolitik – dem Ukraine-Krieg und den Treffen in Washington – und der Frage, wie es in den USA mit den Zinsen weiter geht. Am Freitag wird Fed-Chef Powell wohl klar machen, ob es eine Zinssenkung bereits im September geben wird – oder eben nicht. Denn die Märkte erwarten trotz geradezu explodierter US-Erzeugerpreise eine Senkung im September – und das ist vielleicht doch ein bisschen arg optimistisch! Und so könnte das passieren, was nicht ungewöhnlich ist in einer saisonal schwachen Phase: eine überfällige Korrektur! Ist die Korrektur bei Bitcoin und Co hier bereits ein Omen? Ohnehin ist die Marktbreite bei den US-Indizes trotz Allzeithochs miserabel – gehalten wird der Markt nur von den großen US-Tech-Giganten wie Nvidia. Die Zahlen von Nvidia in der nächsten Woche werden daher extrem relevant werden. So oder so: Ob Long oder short – für uns wichtig ist, dass wir weiterhin Ausbrüche in die eine oder anderer Richtung wie bisher weiter für Sie nutzen können! Ihnen ein gute Woche!
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Die Ernüchterung und der Schock am Freitag wird sein, dass die Fed bei a) extremen Bewertungsniveaus wie wir sie beobachten können, b) steigenden Inflationskomponenten und außerhalb des Fed-Ziels von 2% und c) den weichsten und lockersten finanziellen Bedingungen die Zinsen natürlich nicht senken wird, so dass sich die saisonale Marktschwäche vom Freitag nach Powells Jackson-Hole-Auftritt und von Sonntag auf Montag mit den Futures über die APAC-Sitzung ausdehnen und ausweiten wird. Wahrscheinlich bis Ende September, bis die Fed offiziell nach der Sommerpause wieder am Start ist.
Ich habe bereits am 23.11.2023 analysiert, dass die Verbraucherpreise in den USA zum Durchschnitt von etwa 4,8% in diesem Jahrzehnt zurückkehren werden.
Zudem sagt uns die 2-Year-T-Note, was die Fed als Nächstes tun wird, die aktuell bei 3,773% sich befindet.
Die Federal Funds Rate ist aktuell bei 4,25-4,50%. Die Differenz ist -0,723%, die die Fed bei Marktstress, einer Kreditklemme und massiver Enthebelung derzeit ‚Luft‘ hätte, was sich temporär lösen lässt, langfristig muss die FFR selbstverständlich die steigenden Inflationskomponenten absorbieren und die 2-Year-T-Note ist hier Marktinstrument, was die Fed tun kann und was nicht…
Die Fed kann erst dann eine Notsenkung mit fundamentalen Gründen und Aspekten über ihre Fazilitäten vornehmen, wenn es zu einer Kreditklemme und einem Deleveraging apokalyptischem Ausmaß kommt und dann muss der Markt natürlich deutlich unter die Tiefststände vom April fallen, was im Moment noch reine Spekulation ist. Vorher nicht!!! Wir müssen aber davon ausgehen, dass die Mechanismen und Strukturen recht günstig sind, dass wir uns zumindest in die Nähe der April-Tiefs bewegen werden. Und nein, es wird kein Crash sein, auch wenn ich es kaum erwarten kann, dass die Finfluencer, Medien und Presse wieder vom Crash berichten, auch wenn es sich nur um eine Systemkorrektur handelt, wie in den vergangenen Jahren, einschließlich COVID. nach meinen Aufzeichnungen, Analysen und Berechnungen wird der große Knall erst 2026 einsetzen und sich über 2027 erstrecken…
Es ist zu zeitintensiv und wahrscheinlich zu ‚goldwertig‘, diese Erklärungen noch sachlicher und umfangreicher mit Nachweisen darzulegen, die uns Anhaltspunkte, Wahrscheinlichkeiten aber auch Indizien belegen. Ich bin von meiner Arbeit aus auch dafür, Beweise für eine Theorie zu haben, da ich selbst nicht möchte, falsche Prognosen in die Welt zu setzen. Wahre Interessenten, Händler und Investoren müssen von Wahrscheinlichkeiten profitieren, die sich durch Beweise bewahrheiten können/lassen, was bei falschen Prognosen unmöglich ist, wenn es um die Verschiebung von Risiko und Ertrag an wichtigen Wendepunkten im Markt geht…