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Kommt die Zinssenkung? Fugmann’s Trading Woche: Rezessionswarnung und Tech-Zahlen – Woche der Entscheidungen

Nach Jerome Powells Rede in Jackson Hole stehen die Zeichen auf Zinssenkung – doch die Euphorie könnte verfrüht sein. Während die Wall Street zunächst mit kräftigen Kursgewinnen reagierte (Russell 2000, Nasdaq und S&P 500 alle über 1,5% im Plus), zeigte sich der DAX mit nur 0,3% deutlich verhaltener. Die Fed-Signale deuten auf eine komplexe Gemengelage hin: steigende Inflation bei schwächelndem Arbeitsmarkt – klassische Stagflationsmerkmale, die Powell indirekt als Warnung vor einer möglichen Rezession kommunizierte.

In dieser Woche wird vieles entschieden! Da ist zunächst die Rede von Jerome Powell in Jackson Hole, die die Wall Street zunächst bejubelte. Aber hat Powell wirklich das gesagt, was die Wall Street hören wollte? Faktisch hat der Fed-Chef klar gemacht: der Arbeitsmarkt wird schwächer, gleichzeitig steigt die Inflation.

Mit anderen Worten: Powell warnt die Wall Street vor einer kommenden Rezession – ist das wirklich ein Grund für eine Party an den Aktienmärkten? Wenn Bitcoin ein Frühindikator ist, dann wohl nein: das Digital-Asset steht tiefer als vor den Aussagen von Powell. Am Freitag kommen die PCE Inflationsdaten, dann wird man weiter sehen. Davor – am Mittwoch – dann die Zahlen von Nvidia – besonders im Fokus dabei die Aussagen über China, nachdem Peking faktisch ein Embargo gegen Nvidia-Chips verhängt hat. Es wird also eine spannende Woche für die Märkte – dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stärkerer Kursbewegungen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir bei „Fugmann´s Trading Woche“ lukrative Trades für Sie finden werden! Ihnen eine gute Woche!

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Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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1 Kommentar

  1. Der deutliche Absturz beim Euro Stoxx dürfte heute daher kommen, dass die Französische Regierung in 2 Wochen am Ende sein wird und Macron sich eine neue suchen werden muss. Auslöser ist das die Regierung die hohe Neuverschuldung durch Sparen reduzieren will und ihr dafür die Mehrheiten fehlen. Das Drama ist nicht neu, weshalb auch nicht zu erwarten ist, dass in Frankreich jemals gespart wird. Das ist nicht anders als in der USA und auch bei uns wird nicht gespart werden – egal welches Schauspiel Merz auch aufführen wird. Erst wenn die Staatspleite droht, ändert sich das, denn dann gibt es auch keine Geld für die Politiker mehr.

    In den nächsten Tagen wird es im EuroStoxx also noch mehr Drama geben und vielleicht auch im Euro.

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