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G7 wollen nicht in Rubel zahlen – „Russland kann Öl nach Asien umlenken“

Öl-Pipeline

Nicht nur Öl ist ein Top-Thema. Auch bei Gas ist die Lage ziemlich heikel. Die G7 bleiben dabei – man will Gas aus Russland nicht in Rubel bezahlen, sondern wie vertraglich vereinbart in den westlichen Währungen wie dem Euro. Damit stellt man sich klar gegen die Forderung von Wladimir Putin, dass Gas in wenigen Tagen nur noch in Rubel bezahlt werden darf. Laut aktuellen Berichten sagte Robert Habeck als Leiter einer Onlinekonferenz der G7-Staaten, dass die Minister dieser Staatengruppe sich einig seien, dass die Forderungen nach einer Zahlung in Rubel ein einseitiger und klarer Bruch der bestehenden Verträge seien. Geschlossene Verträge gälten, betroffene Unternehmen müssten vertragstreu sein. Eine Zahlung in Rubel sei nicht akzeptabel.

Dazu muss man bedenken: Umgesetzt werden diese Gas-Käufe eben nicht von Staaten, sondern von Privatunternehmen – und so kam von Robert Habeck auch die Forderung an die importierenden Unternehmen, den Forderungen von Putin nicht Folge zu leisten. Also obliegt es ihnen, ob sie russisches Gas in wenigen Tagen in Rubel bezahlen werden. Dafür müssten sie allerdings an riesige Mengen der russischen Währung kommen. Und die würden sie wohl nur bei der russischen Zentralbank bekommen – die aber wiederum vom Westen sanktioniert ist. Vielleicht hilft die am letzten Donnerstag von den Devisenexperten der Commerzbank vorgeschlagene Problemlösung – nämlich dass man einfach Rubel bei noch nicht sanktionierten russischen Geschäftsbanken einkauft. Die wiederum würden ihre Rubel von der Zentralbank in Moskau beziehen, aber das sei dann kein Problem. Wird es so kommen?

Europa und Deutschland wollen schnell weg von Russland-Öl – das kann angeblich nach Asien umgelenkt werden

Der am Freitag von Robert Habecks Bundeswirtschaftsministerium präsentierte „Fortschrittsbericht Energiesicherheit“ zeigt, dass Deutschland in nur drei Monaten die Ölimporte aus Russland halbieren und bis Jahresende ganz abstellen will. Das sind mutige Zielsetzungen, um es mal nett zu formulieren. Auch sagte Bundeskanzler Olaf Scholz gestern im Gespräch bei Anne Will, dass die Abnabelung von russischen Energieexporten ziemlich schnell gehen werde. Bei Öl und Kohle könne Deutschland das schnell schaffen. Damit meiner er offensichtlich den von Robert Habeck am Freitag präsentierten Zeithorizont.

Und heute sehen wir dazu eine Antwort aus Russland. Man könnte sinkende Öl-Lieferungen nach Europa durch steigende Exporte Richtung Asien ersetzen. Der Weltmarkt sei laut Kremlsprecher Dmitri Peskow vielseitiger als der europäische Markt. Der Markt in Südostasien könne das kompensieren, was in Europa nicht abgenommen wird. Aber da sind durchaus Fragen erlaubt. Die Liefer-Infrastruktur, wie sie zwischen Europa und Russland über einen langen Zeitraum hinweg aufgebaut wurde, ist in diesem Umfang in Richtung Asien wohl nicht über Nacht aufzubauen.



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21 Kommentare

  1. Man will, man will, man will….es dauert nur nicht mehr lange, dann will den Euro und den Dollar niemand mehr, egal was Sleepy Joe und sein Gefolge will.

    2:0 Putin

    Das wird jetzt bitter für den „reichen Westen“ (ergo für uns), die Dip-Käufer und überzeugten Longis.
    Aber was bzw wen interessiert das Volk und die Wirtschaft, wenn man in einer Ideologie-Blase lebt, der man nicht entkommen kann, weil schlicht zu wenig Bildung vorhanden ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Schlimmer als die mangelnde Bildung ist die Desinformation durch einseitige und emotionale und manipulierende Berichterstattung.

  2. „sondern wie vertraglich vereinbart in den westlichen Währungen wie dem Euro“ hahaha man koppelt russland koplett vom westen ab und erwartet dann noch irgendeine einhaltung von irgendwelchen verträgen, man muss sagen die herrschaften oben haben echt humor

    1. Humor ist, wenn man trotzdem lacht… Mit den Sanktionen zeigt man dieser Mörderbande klar und deutlich, dass man zwar noch abhängig ist, aber bereit auch grössere Einschnitte zu akzeptieren. Solche Despoten mit sichtbar geistiger Verwirrung reagieren nur auf klare Kante ohne Wenn und Aber.

      1. Wenn die USA morden oder Saudi-Arabien und Katar im Jemen geht das aber in Ordnung.

      2. Wenn Deutschland wirtschaftlich zusammenbricht, statt Russland, dann haben die Deutschen es Putin mal so richtig gezeigt. Klare Kante. Der wird dann nie wieder was gegen die liebe Ukraine unternehmen.

  3. Leider hat Herr Habeck nicht fertiggedacht. Die EU will ja geschlossen in ein Öl/Gas-Embargo
    treten.Wo tauchen in diesen Plänen Lösungsansätze für Osterreich oder einige ehemalige
    Ostblockstaaten auf, von brauchbaren Vorschlägen hiezu hört man auch aus der EU-Sptze
    nicht viel.

    Eine Kette (die EU-Stääten) ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

    Es besteht tatsächlich die Gefahr, dass kleinere und noch gasabhängigere Staaten (auch ohne
    Seehafen) wie Österreich bei der Entscheidung pro/contra Rubelzahlung, Gasembargo… durch
    falsche Versprechungenungen, Druck von ganz Oben (USA) und falschen Entscheidungen der jeweilig verantwortlichen Lokalpolitiker wirtschaftlich benachteiligt und übergangen werden.

    Entschieden wird jetzt (von teilweise komplett realitätsfremden Verantwortlichen), ausbaden
    dürfen das dann die Bevölkerungen der jeweilig betroffenen EU-Staaten.

    Somit haben viele EU-Staaten, die nicht so stark vom russischen Gas abhängig sind, in Zukunft
    einen klaren Wettbewerbsvorteil. Nach alter Manier werden Großkonzerne Kapazitäten neu
    aufteilen und bündeln. Es könnte von der altbewährten südländischen Zinsproblematik hin zu
    EU-Gebieten mit Gas/Öl und ohne Gas/Öl, mit AKW*s und ohne AKW*s…. laufen.
    Ist halt dann so, wenn es so entschieden wurde…bis…(aber daran üben wir ja eh schön zwei Jahre lang!)

    Habeck plant phantastische Dinge, entschieden wird vielleicht nächste Woche….die Zinsen wären dann gar nicht mehr so wichtig..

  4. Es wird wirklich höchste Zeit die Energieabhängigkeiten auf mehrere Regionen aufzuteilen. Wie man nun mit Russland erfahren hat, ist eine starke Abhängigkeit mit verantwortungslosen Diktatoren ein klares No Go.

    1. Na dann würde ich vorschlagen, dass sich die „Ideologen“ nicht zu sehr abhängig von ihrem Wahn und die Bücklinge nicht zu sehr abhängig von den anderen „Geistesführern“ (Sleepy Joe) machen.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    2. Dann nehmen wir das Öl von anderen Diktatoren, die auch gerade einen noch rücksichtsloseren Krieg im Jemen führen. Und Venezuela wurde ja auch seit Jahrzehnten sanktioniert, weil die Wahlen dort angeblich gefälscht werden, dafür ein Übergangspräsident anerkannt, der niemals gewählt wurde und den heute keiner mehr kennt.
      Wenn dem Westen das Ergebnis der Wahl nicht passt, dann ist der neue Präsident ein „Diktator“ und wird sanktioniert, ob die Sozis in Venezuela oder Putin, und Orban wurde kürzlich auch noch als „Diktator“ bezeichnet.

  5. Die USA hat erreicht was Sie wollte, die Spaltung der EU und Russland. Ich vermisse Lösungsvorschläge wie Russland zu einen normalen Partener wieder werden kann, nachdem Putin aufgrund falscher Beratung und in einer Kurzschlussreaktion in die Ukraine einmarschiert ist. Fakt ist, dass die jetzige Situation eine lange Vorgeschichte hatte, welche leider eskaliert ist. Der Gewinner ist die USA, wir kaufen jetzt Waffen für Miliarden und extrem teures und umweltschädliches Frackinggas. Leider ist das auber auch nur kurzfristig positiv für den Ami, denn jetzt bröckelt die Dollardominanz. Russland wendet sich Asien zu, denn die spielen nicht mit. Wer jetzt auf bestehende Verträge pocht hat doch nicht alle Latten am Zaun, bei diesen Sanktionen, wo soll denn da noch der Hebel sein. Europa steht jetzt zwischen der Weltherrschaftspolitik der Großmächte. Wir können jetzt entscheiden die EU Industrie platt zu machen indem wir keine günstige Energie mehr haben, oder lassen Vernunft walten und bieten Russland einen konstruktiven Ausweg. Der Umwelt tu das ganze nicht gut, und über lang wird die Energieintensive Industrie dahin abwandern wo die Resourcen günstig sind. Europa wird dann ein Armenhaus bzw. bekommt den Status Südamerika 2.0

    1. @Micha

      Wenige Tage nach Kriegsbeginn habe ich die Frage gestellt, wie lande es wohl dauern werde, bis die Geschichtsbücher umgeschrieben und die Tatsachen ins Gegenteil verkehrt werden.
      Sehr viel schneller, als erwartet, sind wir soweit. Sie toppen allerdings meine Erwartungen und Befürchtungen nochmal um Welten.

      In Ihrer flammenden Russland-Propaganda plädieren Sie sogar dafür, bestehende Verträge in Frage zu stellen. Da stellt sich mir die Frage, wofür sind Verträge eigentlich da?
      Die USA sind plötzlich schuld am russischen Angriffskrieg mitten in Europa.
      Die USA, nicht Russland mit seinen ständigen Einmischungen bei Wahlen und durch Cyberangriffe haben die EU gespalten.
      (Ich dachte bisher immer, die EU steht so nahe beisammen, wie nie zuvor).
      Die USA haben Russland gespalten.
      (Ich dachte bisher immer, das war die russische Unterdrückung von Oppositionellen, von Pressefreiheit und von freien Wahlen).
      Putin, der Arme, wurde nur falsch beraten (von wem, ein Diktator herrscht doch eher beratungsresistent).
      Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg ist nur eine Kurzschlussreaktion.
      (Das ist bedenklich, wenn labile Diktatoren ohne ausreichende FI-Schalter mal schnell im Kurzschluss einen Krieg beginnen).
      Europa wird untergehen, wenn es Russland keinen Ausweg öffnet (Ausweg aus was, die Aggressoren sollen doch einfach den Krieg beenden, dann stehen Wege sofort offen, dann kann man reden).

      Sie schlagen Europa ernsthaft vor, sich mit Russland (den maximal unzuverlässigen und minimal vertrauenswürdigen Lügnern) gegen die USA zu verbünden? Und das auch noch im Namen der Umwelt?

      Solche Ansichten sind Status Belarus und Kasachstan 4.0. Damit würde Europa kein Armenhaus, auf geistiger Ebene wäre es das längst. Da stellt sich mir die Frage (ich erlaube mir nur, Sie zu zitieren), haben Sie noch alle Latten am Zaun?

    2. Young Global Leader

      @Micha, das war keine Spontanaktion von Putin. Der hatte begonnen seine Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzuziehen, nachdem die Ukraine mit der USA im November ’21 ein Dokument über „strategische Partnerschaft“ unterzeichnet hatte. Sprich, es ging um den NATO Beitritt der Ukraine. Einsehbar ist das Dokument, direkt bei der US-Regierung:

      https://www.state.gov/u-s-ukraine-charter-on-strategic-partnership/

      Bei Weiterführung der ruinösen Sanktionspolitik erwarte ich eine schwere Wirtschaftskrise in EU-Europa mit Zentrum in Deutschland. Es stellt sich die Frage, ob Scholz überhaupt noch Schaden von Deutschland abwenden kann. Deutschland kann auch nicht einfach die Sanktionen aufkündigen, ohne dass es von Washington mit Sanktionen bedroht wird. Im Grunde muss Scholz mit Biden verhandeln, nicht mit Putin. Sollte die Krise eine Dimension erreichen, wie während der Weimarer Republik, wird es auch hier politisch nicht mehr so flauschig sein.

      1. @Young Global Leader

        Das ist gelogen! Schon wieder…
        Genau genommen begann Russland schon vor ziemlich genau einem Jahr, massiv Truppen an den Nord-, Ost- und Südgrenzen der Ukraine zu bündeln.
        Moskau erklärte am 22. April 2021 die »Ausbildung« für beendet und kündigte an, bis zum 1. Mai die Truppen zurückzuverlegen. Das war die erste Lüge.

        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/510900/DWN-Spezial-Russland-mobilisiert-Truppen-entlang-der-Grenze-zur-Ukraine
        https://www.derstandard.de/story/2000125596806/eu-besorgtueber-russische-truppenbewegungen-nahe-der-ukraine
        https://www.swp-berlin.org/publikation/moskau-zieht-truppen-nahe-der-ukraine-ab

        Anfang Februar 2022 wurden dann nochmals 30.000 Soldaten zu einer „gemeinsamen Übung“ in Belarus zusammengezogen, um die Ukraine praktisch vollends einzukesseln.
        «Nach Abschluss der Übung werden die Verbände und militärischen Einheiten der Russischen Föderation wie immer zu ihren ständigen Stationierungsorten zurückkehren», sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Die Übungen im Süden von Belarus an der Grenze zur Ukraine sollten planmäßig am 20. Februar zu Ende gehen. Das war die nächste Lüge.

        https://www.merkur.de/politik/abzug-russischer-soldaten-aus-belarus-geplant-91355131.html
        https://www.dw.com/de/russland-und-belarus-verl%C3%A4ngern-gemeinsames-man%C3%B6ver/a-60847126

        Und jetzt lügen auch noch Sie, um der Ukraine und den USA die Schuld in die Schuhe zu schieben.
        In Wirklichkeit war das Ganze eine jahrelang geplante Aktion auf verschiedenen Ebenen. Maximale Spaltung der EU auf Propaganda- und Cyberebene. Somit natürlich eine Spaltung der NATO-Mitglieder innerhalb Europas sowie von Europa und USA durch Putins damaligen Freund D. Trump, den er 2016 durch Wahlbeeinflussung massiv unterstützt hatte. Maximale Abhängigkeit Europas von russischen Energieressourcen, die in Nord Stream 2 gipfeln sollte.
        So, und nicht anders war der Lauf der Geschichte, der nun im Nachhinein revidiert werden soll.

        1. Young Global Leader

          „Und jetzt lügen auch noch Sie“

          Unverschämtheit!

          Na schön, dem verlinkten Dokument ging noch ein anderes voraus:

          „Anfang April 2021 wurde von ukrainischer Seite ein Aufbau russischer Truppengruppierungen entlang der Grenze zur Ukraine festgestellt. Die Europäische Union teilte die Bedenken der Ukraine. Russland wird in der Militärstrategie der Ukraine [25.03.21, YGL] direkt als militärischer Gegner der Ukraine bezeichnet. Dieses Dokument formuliert unmissverständlich das Ziel eines NATO-Beitritts. Bereits seit 2019 ist die NATO-Mitgliedschaft in der ukrainischen Verfassung festgeschrieben. Im April 2021 machte der Botschafter der Ukraine in Berlin in einem Deutschlandfunk-Interview klar, dass sein Land die Wiederanschaffung von Atomwaffen erwägt – falls es nicht Mitglied der Nato werden kann.“

          und

          „Laut Geheimdienstdokumenten standen im Dezember 2021 unterhalb von Jelnja (wo bereits 75.000 Soldaten versammelt seien) insgesamt 50 Bataillone mit je 1000 Soldaten unweit der russisch-ukrainischen Grenze und auf der Krim bereit. Dazu kämen 50.000 weitere Soldaten, die dorthin verlegt würden. Insgesamt nennt das US-Papier 175.000 russische Soldaten in der Nähe der Ukraine.“

          Ja, da versickerte das dann nicht mehr als Randnotiz.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_2022

          So weit Kriegspropganda der Russen auf Wikipedia. Arbeiten Sie sich daran von mir aus ab.

          Auf weitere Beiträge von Ihnen gehe ich nicht mehr ein.

          1. @Young Global Leader

            Die Versuche, sich irgendwie herauszuwinden, sind immer wieder ein Highlight und versüßen mir die Tage in diesen traurigen Zeiten 😋

            Schön, dass 175.000 Soldaten (etwa die Hälfte der russischen Streitmacht) und der Zeitraum von einem Jahr nicht mehr als unbedeutende Randnotiz versickern müssen. Immerhin führt das Ihre ursprüngliche Behauptung völlig ad absurdum und entlarvt Sie beim Lü …, ähm Schummeln. Da der legitime Wunsch der Ukraine nach freier Bündnispartnerschaft bereits seit 2019 in der Verfassung festgeschrieben ist, taugt er auch nicht mehr als Grund und Auslöser für den völkerrechtswidrigen Überfall der Russen mehr als zwei Jahre später. So manche ukrainische Ehefrau und Mutter könnte da rufen: Unverschämtheit!

            Die offizielle russische Version war nämlich die urplötzliche spontane Anerkennung der Separatistengebiete quasi über Nacht und der „Hilferuf“ dieser neugeborenen Demokratien nach „Befreiung“. Innerhalb einer Stunde sprach Putin der Ukraine die Staatlichkeit ab und bezeichnete die Ostukraine als „historisch russisches Gebiet“; die Existenz der Ukraine sei ein „Betrug an Russland“. Nix mit NATO und anderen Ausreden.
            Von einer Kriegspropaganda habe ich übrigens nie gesprochen, das Wort Propaganda (ohne Krieg) fiel ein einziges Mal in völlig anderem zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang.

            Eine beleidigte und echauffierte Reaktion ist völlig nachvollziehbar, wenn man beim Schummeln ertappt wird. Das sehe ich so auch täglich bei den meisten Kindern, über Wirtschaftsbosse bis hin zu vielen Politikern. Daran werde ich mich sicher nicht abarbeiten. Es tangiert mich auch nicht im Geringsten, ob Sie auf meine Beiträge eingehen oder nicht.

          2. @Young Global Leader, lesen Sie mal das:
            https://www.n-tv.de/politik/Podcast-Wieder-was-gelernt-Georgien-und-Moldau-Putins-naechste-Ziele-article23235292.html
            Und schauen Sie das:
            https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Drei-Staedte-ein-Schicksal-article23215147.html

            Und bedenken Sie einmal, woher der Großteil an Flüchtlingen seit 2015 stammt, der Deutschland und Europa mehr als einmal gespalten und rechten, antidemokratischen Spinnern vorübergehend zu ungeahnten Zustimmungswerten verholfen hat. Es waren überwiegend die russischen Kriege und Einmischungen vom Schwarzmeer bis nach Afrika gegen die Zivilbevölkerung. So betreibt man geopolitischen Krieg in uninteressanten und unbekannten Regionen durch Kollateraleffekte.

      2. @Young Global Leader, was ich dich schon lange fragen wollte, was soll dein Nickname eigentlich genau bedeuten? Besonders jung wirkst du ja nicht, eine Führungskraft der nächsten Generation bist du sicher ebenso wenig.
        Willst du ein politisches Statement damit abgeben, eine geheime Botschaft transportieren? Oder haben dich deine Eltern einfach mit einem Namen gestraft, der dir global nicht akzeptabel erscheint? Etwas wie Friedolin oder Falko, Kevin, Maik, Ronny, Justin oder Pascal?
        Willst du damit Eindruck schinden, eine Art Mediator simulieren oder eine Philosophie kommunizieren?
        Ich heiße Anna Luisa und nenne mich auch so. Es ist ein Name, dessen schäme ich mich nicht.

        Mit dem Forum der Young Global Leaders wollte Klaus Schwab * einen ernsthaften Dialog und Freundschaften zwischen den Kulturen ermöglichen, um Trennungen zu überwinden und neues Denken und dynamische neue Wege der Zusammenarbeit zu fördern, für eine positivere, friedlichere und erfolgreichere globale Gesellschaft, eine proaktive, globale Multistakeholder **-Community von Führungskräften der nächsten Generation.

        Du bist eher einseitig, wenn auch auf den ersten Blick etwas schwerer zu durchschauen, befeuerst fleißig Trennungen im Namen der Zusammenarbeit, bist meilenweit von neuem Denken und neuen Wegen, von einer positiven, friedlichen und erfolgreicheren globalen Gesellschaft entfernt.

        * https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Schwab
        ** Stakeholder beziehen sich auf eine Sammlung von Akteuren aus verschiedenen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen, die absichtlich zusammenarbeiten, um einen physischen, sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Bereich zu regieren. Das Spektrum der Akteure kann multinationale Unternehmen, Regierungen, zivilgesellschaftliche Gremien, akademische Experten, Anführer von Gemeinschaften, religiöse Vertreter, Medienpersönlichkeiten und andere institutionelle Gruppen umfassen.

  6. Sehr gut geschrieben.

    Ich halte labile Ideologen, mit nicht ausreichender Fi Absicherung für viel bedenklicher als Putin. @Michael

    Mit freundlichen Grüßen

    1. @Tom

      Danke für die Anerkennung und Ihr Lob, auf die Schnelle und aus Zeitmangel schreibe ich hier nach meinem Empfinden jedoch eher weniger gut, da wäre noch einiges mehr drin.
      Dass Sie meinen Kommentar dennoch als sehr gut empfinden, liegt sicher am extrem hohen Wahrheitsgehalt. Form follows function, so und nicht anders sollte es sein.

      Interessanter Aspekt, das mit labilen Ideologen und fehlendem FI-Schutzschalter. Beim Wort Ideologie – mehr als irgendwo sonst – beginnen nämlich die Grenzen zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiven Fakten extrem zu verschwimmen.
      Das müssen Sie demnach näher erläutern, wenn möglich. Und natürlich, indem Sie beim Thema bleiben und nicht auf Whataboutismen und andere Nebelkerzen ausweichen. Wenn nicht möglich, schweigen Sie für immer @Tom

      1. Der Kommentar bezog sich auf die Ausführungen vom „Young global leader“…

        Zu dem Rest schweige ich lieber. Es ist sinnlos mit Ideologen zu diskutieren, wie man ja die letzten zwei Jahre bemerkt haben dürfte.
        Ihre „Vertreter“ im Bundestag machen das schon. Viel Erfolg weiterhin und nicht wieder Schuldige auf allen Ebenen der Gesellschaft suchen, wenn die tolle grüne Ideologie scheitert.

        Mit freundlichen Grüßen

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