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Gamestop, Elon Musk und die Fed! Videoausblick

Gestern war Gamestop die meist gehandlte Aktie an der Wall Street, nachdem nun auch Elon Musk mit einem Tweet den Hype noch einmal hat eskalieren lassen. Nachbörslich explodierte daraufhin die Aktie von Gamestop – und bringt damit Hedgefunds, de die Aktie geshortet haben, in große Schwierigkeiten. All das aber ist Ausdruck dessen, was vor allem die Fed mit ihrer Geldpolitik angerichtet hat: sie befeuert solche exzessiven Spekulationen und behauptet dabei, es gehe ihr mit ihren Interventionen um das reibungslose Funktionieren von Märkten. Wird die US-Notenbank heute vor solchen Exzessen wie bei Gamestop warnen? A propos Exzess: heute die Zahlen von Tesla, Apple und Facebook im Fokus (wir berichten dazu heute Abend ab 22Uhr bei finanzmarktwelt.de)..

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11 Kommentare

  1. Zwei Bemerkungen zu den Videos.
    Es ist doch nicht die Generation Z (1995 – 2010), die gegen die Shortseller wettet. Woher sollen 10 bis 25-Jährige so viel Geld haben. Da sind schon Ältere mit von der Partie. Da hat allein ein einziger Jahrgang der Baby Boomer mehr Kapital.
    Die Auswüchse bei den Zockern mit Pennystocks und Optionen sind doch nur ein wenig auf die US-Notenbank zurückzuführen. Die Jungen kriegen doch kaum Geld von der Fed. Es sind die Neobroker, die kostenlosen Handel ermöglichen und Kredite bereitstellen. Wenn die jetzt eins auf die Schnauze kriegen, ist das nicht verkehrt.

  2. Guten Morgen!
    Welche Aufregung über diese Optionszockerei? Was wird passieren? Für mich ganz einfach – sie werden schlicht weg die Retail-Investoren massiv beschränken oder sogar den Handel mit Optionen für Private verbieten. Dies selbstverständlich unter dem Titel „Man muss die Privaten vor Verlusten schützen“ (Die EU lässt grüssen). Wer daran glaubt, dass sich „the big money“ so einfach die Butter vom Brot nehmen lässt ist doch ein Illusionist.
    Lg

  3. Man muss sich das mal geben, gerade der Kontoauszug, dieser bei 7.29 eingestiegen als viel bevor die Meute die Aktie entdeckt hat.

    Ich hatte die Aktie seit knapp 18 Monaten auf der Watchlist, weil Michael Burry da investiert hat, und zwar bei 5 Dollar und als Sie auf 2.5 sank wird er wihl noch ordentlich nachgekauft haben, das wird der grösste lachende sein in diesem Spiel, Scion Bets the Market….dieses mal zwar nicht fundamental, aber Glück muss man halt auch ab und an haben 😂

  4. Schon paradox. Zuvor waren es die Großen, welche die Kleinen abgezockt haben. Nun versteht die Maße die Machanik und zockt die Großen ab. Am Ende werden beide in dem Casino verschüttet werden. Diese ganzen Derivate und Optionen-Schrott mit 0 Wert.

  5. Alles halb so schlimm, solang die FED wiederum die kaputten Hedgefunds rettet, kann die Party unbgrenzt weitergehen.
    Außerdem wenn die Privaten gewinnen kommt wenigstens mal tatsächlich das ganze Notenbank Geld in Umlauf :-)

  6. @ Kritisch on fire

    Glauben Sie im Ernst, es wird dem „einfachen Mann“ verboten reich zu werden? Das Big Money nur für Profis ist? Gerade in einem System, in dem ein Großteil der Altersabsicherung über den Aktienmarkt funktioniert?

    Sollte der kleine Mann von der wundersamen Geldvermehrung ausgeschloßen werden, und sich nur noch die Eliten bedienen dürfen, war der Sturm auf das Capitol nur ein laues Lüftchen, gegen das, was Gods own country dann blühen wird…

    Das Ende des Spiels dürfte sein: Nachdem sämtliche Shortseller das Handtuch geworfen haben (wer traut sich noch zu shorten?), die Konten der Robin Hooder mit Milliarden gefüllt sind, wird die COMEX gestürmt. Bei Allen Kontrakten wird auf physische Auslieferung bestanden! Der Goldpreis schießt in unermeßliche Höhen.
    Vom Tellerwäschegehifen zum Multimilliardär…es geht doch noch. Der amerikanische Traum lebt!

  7. Lenin wäre Stolz auf die jungen Revolutionären die gegen das kapitalistische Establishment kämpfen. Das Volk holt sich das Geld was ihm zusteht. Reichtum für alle. Kampf dem Kapital!

    Oder tritt vielleicht eher die andere Formulierung von ihm zu, die mit den nützlichen Idioten?

    Warten wir ab wer diesen Kampf für sich entscheiden wird. Aber ich denke auch eher, dass die FED zur Not die Verluste der Hedgefonds ausgleichen wird. Und wenn die Robin Hooder eben ihr Geld verlieren dann wird es durch neue Stimulus Schecks ausgeglichen. So kann das Spiel ewig weiterführen.

  8. Moin Herr Fugmann,

    ich schätze Ihre Videos und Ihren Humor sehr, in vielen Punkten Ihrer Analysen bin ich einer Meinung.
    Ihre Sicht bzw. Analyse zu GME teile ich so allerdings nicht und sehe Ihre Argumentation etwas „einseitig“.

    Ich erlebe seit nunmehr fast einem Jahr intensiv und hautnah, wie diese Leerverkäufer agieren. In Ihren Formulierungen erscheinen diese Leerverkäufer als „die Guten“ und der sog. „Mob“ (wer hat diese Bezeichnung eigentlich zuerst gewählt?) als „die Bösen“.

    Anders wird ein Schuh draus. Ich bin in Cytodyn investiert, ein kleines Bio-Tech, dessen Medikament Leronlimab womöglich kurz vor der Zulassung gegen Covid-19 steht und die Todeszahlen senken könnte. Seit einem Jahr sind Leerverkäufer wie A. Left (Citron Research), T.Sykes & Co. dabei, diesen Unternehmen mit Posts und irreführenden Falschmeldungen zu diskreditieren und Kleinanleger zu verunsichern. Kurz darauf erfolgen massive Leerverkäufe und reißen Sl. Auf wessen Kosten?
    Glauben Sie etwa wirklich, daß diese Leerverkäufer nicht vernetzt sind? Gehen Sie mal auf dessen HP oder suchen sie mal auf Youtube… Interessant auch, daß dies oft im Verbund geschieht, wie z.B. kurz zuvor veröffentlichte Artikel des Herrn Adam Feuerstein oder fadenscheinige Anzeigen gegen die Firma durch Anwaltskanzleien. Auch soll es Agenturen geben, die dafür bezahlt werden, in Foren zu bashen…(mühsam, aber werfen sie mal einen genauen Blick in die Foren). Für mich ein Netzwerk.

    Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Der „Mob“ hat diese überflüssigen und fragwürdigen „Finanzinstrumente“, naked shorts, Leerverkäufe nicht erfunden.
    Jetzt hat der „Mob“ vielleicht die Nase voll, nutzt die gleichen gegebenen Möglichkeiten. Nun sitzen die Leerverkäufer halt mal auf der anderen Seite… sind aber scheinbar schlechte Verlierer und schreien nach der SEC.

    Das hat für mich im Übrigen rein gar nichts mit dem Sturm auf das Capitol zu tun.

    Hier sehen wir nur die Auswüchse einer zu schwach geregelten Finanzwelt. Einer Finanzwelt, die sich das ja scheinbar wünscht… aber nur, wenn es zum eigenen Nutzen (Gewinnmaximierung) förderlich ist…

    In dem Sinne, bleiben Sie alle gesund,

    MfG

    1. @Janke, ich habe denke ich in dem Video die Hedgefunds nicht als die „Guten“ dargestellt. Klar ist, dass da teilweise auch viel Schaden angerichtet wird. Was ich immer aber sage ist, dass Short-Spekulationen aus zwei Gründen wichtig sind: erstens werden dadurch häufig Betrugs-Firmen enttarnt. Und zweitens sind es die Short-Spekulanten, die bei Crashs an den Märkten stabilisierend wirken, weil sie in sochen Situationen als Käufer auftreten, wo sonst keine Käufer mehr wären!

  9. „Es ist doch nicht die Generation Z (1995 – 2010), die gegen die Shortseller wettet. Woher sollen 10 bis 25-Jährige so viel Geld haben.“

    Sie haben es nicht, es sind einfach nur sehr viele, die da mitmischen, laut investing.com sind 2.8 Mio bei „WallstreetBets“, einem Subreddit, registriert. Sicher sind da auch Leute bei, die tiefe Taschen haben und auf den Trend aufspringen. So etwas kann man nicht regulieren, es sei denn durch einen Crash – und der wurde bekanntlich durch Geistesgrößen wie den Mitgliedern der FED ausgeschlossen. Fugmanns Analyse zeigt hier auf die Richtigen. Für einen Chronisten sind das goldene Zeiten.

    @Brötchen, „Lenin wäre Stolz auf die jungen Revolutionären die gegen das kapitalistische Establishment kämpfen.“

    Ja, aber selbst Lenin würde unheimlich dabei werden, denn er könnte als Berufsrevolutionär den Schwarm nicht lenken, das kann nur Elon Musk.

  10. @Fugmann, Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Ok, ich berichtige mich, in Minute 4:21 werden Sie da deutlicher. (Hatte da wohl Ihr Video von gestern noch im Ohr)
    Ich bin kein Profi, ich halte z.B. Put-Optionen sinnvoll, um ein Depot abzusichern, alles andere empfinde ich als Zockerei. Beschämender sind die Mittel, die Art und Weise, wie diese Leerverkäufer inzwischen vorgehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß war früher anders. Die Finanzkrise etablierte sich doch ebenso aus der ungezügelten Gier der Banken und Finanzmärkte und schwappte dann nach Europa… wer durfte es dann ausbaden?
    Bezüglich Crash… da stellt sich mir dann die Frage, war das Ei oder das Huhn zuerst da? Die Börsen und Finanzmärkte sind außer Rand und Band… bestes Beispiel ist für mich TESLA…
    Michael Manousakis würde sagen:“Katastrophe!“ (verzeihen Sie mir den Scherz)

    Nein, ich gehöre nicht zur Generation Z, nach Ihrem Video zu urteilen, gehöre ich zur Generation X und bin schon vor ca. 30 Jahren mit Optionsscheinen auf die Fre… gefallen… ;-).

    War mir ein Vergnügen, lieben Gruß und passen Sie auf sich auf.

    PS: Bzgl. möglichen Crash, ein weiteres Retten der Finanzwelt durch Steuergelder wird gesellschaftlich zu Verwerfungen führen, meine Meinung.

    PPS.: Wenn ich anmerken darf, ein Teppichboden oder Vorhänge in Ihrem Aufnahmeraum würden den Hall etwas vermindern und die Aufnahmequalität steigern, zumindest nach meinem Empfinden.

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