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Gazprom meldet stark steigende Gas-Exporte im Jahresvergleich

Herd mit Gas

Gazprom meldet heute, dass man in den ersten elf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr die Produktion und den Export von Gas deutlich erhöht habe. Laut vorläufigen Daten produzierte Gazprom von Januar bis November 467,6 Milliarden Kubikmeter Gas, was 14,7 Prozent oder 60 Milliarden Kubikmeter mehr sind als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Exporte von Gazprom stiegen laut Unternehmensangaben deutlich. Im Jahresvergleich habe man seine Gaslieferungen wie folgt erhöht: Türkei +83,7 Prozent, Deutschland +16,8 Prozent, Italien +19,5 Prozent, Rumänien +221,8 Prozent, Serbien +85,8 Prozent, Bulgarien +43,8 Prozent, Polen +7,5 Prozent, Griechenland +12,2 Prozent, Slowenien +53,9 Prozent und Finnland +9,1 Prozent. Auf der Grundlage der Ergebnisse für die zweite Novemberhälfte würden sich nun auch Griechenland, Slowenien, die Schweiz, Nordmazedonien und Bosnien und Herzegowina in die Liste der Länder einreihen (Deutschland, Türkei, Italien, Bulgarien, Rumänien und Serbien), deren Gasimporte von Gazprom bereits jetzt die Gesamtmenge für das Jahr 2020 übersteigen.

Gazprom erwähnt auch Angaben von „Gas Infrastructure Europe“, wonach die Arbeitsgasvorräte in den unterirdischen Gasspeichern in Europa am 29. November um 23,4 Prozent (oder 20,8 Milliarden Kubikmeter) unter dem Vorjahresniveau lagen. Mehr als 18 Prozent des während des Sommers eingespeicherten Gases seien bereits aus den Anlagen entnommen worden. In den Zeiträumen vom 16. bis zum 18. November und vom 23. bis zum 25. November seien die Tagesrekorde für die Entnahme von Gas aus den europäischen UGS-Anlagen gebrochen worden, die für diese Zeiträume die höchsten Werte seit vielen Jahren markieren. Gazprom speise sein Gas weiterhin in fünf europäische UGS-Anlagen ein. Die Vorräte in den ukrainischen UGS-Anlagen liegen laut Gazprom um 38,7 Prozent (oder 10,3 Milliarden Kubikmeter) unter dem Niveau des Vorjahres und nähern sich bereits dem Wert zu Beginn der Einspeiseperiode.



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