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GBP/USD: Schwer zu bändigen, aber..

Im Rahmen einer äußerst rationalen Betrachtungsweise kann es einem durchaus gelingen das etwas widerspenstige Währungspaar GBP/USD zu bändigen. Mit der heutigen Prognose, vor der Ansprache von Bank of England (BoE) Präsident Mark Carney (heute 12.15Uhr), zeige ich den Weg zu unserer ersten Positionierung und den Planungen für eine Erweiterung des Setups auf..

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Eine Analyse von forexhome.de

Im Rahmen einer äußerst rationalen Betrachtungsweise kann es einem durchaus gelingen das etwas widerspenstige Währungspaar GBP/USD zu bändigen. Mit der heutigen Prognose, vor der Ansprache von Bank of England (BoE) Präsident Mark Carney (heute 12.15Uhr), zeige ich den Weg zu unserer ersten Positionierung und den Planungen für eine Erweiterung des Setups auf. Außerdem sollte der Gesamtkontext im Hinterkopf behalten werden. Schließlich warten hier langfristig evtl. enorme Zugewinne.

Eine Stabilisierung mit Folgen?

Zu den kurz- bis mittelfristig bearishen Aussichten kommen wir gleich. Äußerst interessant gestaltet sich die Lage jedoch auch auf dem Monatschart, nachdem sich der Kurs Ende letzten und Anfang dieses Jahres wieder rund um das ehemalige primäre Kursziel bei rund 1.25680 stabilisieren konnte. Jenes vermeintliche ehemalige Kursziel wird uns im Wochenchart in Form eines relevanten Retest-Bereichs wieder begegnen, was die ganze Sache noch viel spannender macht.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Die mutmaßlich wichtigsten Fibonacci Retracements der letzten Ausbruchsbewegung überschneiden sich augenscheinlich mit ebenso wichtigen Kursmarken, die sich im Zuge des Ausbruchs bildeten. Das beste Beispiel ist wohl das Ausbruchsniveau bei rund 1.51985, das sich fast haargenau mit dem 61.8er Retracement überschneidet. Da es auch noch keinen Retest an dieser Kursmarke gab, liegt eine langfristige Kurssteigerung nahe. Man bedenke aber, dass es sich hierbei um den Monatschart handelt. Bis dahin ist es ein weiter weg und die möglichen, dieser Rallye vorausgehenden Korrekturen schauen wir uns nun etwas genauer an. Alles in Allem könnten wir mit Zugewinnen von über 2000 Pip rechnen.

Ein alter Freund

Die mögliche Wimpelformation sticht im Wochenchart sofort ins Auge. Auch der noch nicht getestete Ausbruchsbereich bei rund 1.25680. Ich sagte doch, wir sehen das ehemalige Kursziel aus dem Monatschart wieder…

Da der Kurs nach dem kurzzeitigen Überwinden des primären Kursziels der Wimpelformation bei ca. 1.33000 wieder darunter fiel, könnte von der Fortsetzung der aktuellen Korrektur ausgegangen werden. In den Fokus rücken dabei natürlich die scheinbaren horizontalen Unterstützungsbereiche bei rund 1.28666 und 1.27300, die sich gleichwohl mit den nächsten Fibonacci Retracements im 50er Bereich und am 61.8er überschneiden. Ein darüber hinausgehender Retest des besagten Ausbruchsniveaus liegt nahe. Im Anschluss daran sollte die erwartete Rallye folgen, welche bereits im Monthly-Chart thematisiert wurde.

Kaum Änderungen der Talfahrt?

Im Tageschart werden die Überlagerungen der Kursbewegungen sowie bestehenden Unterstützungen mit den Fibonacci Retracements noch deutlicher, wobei die Rückzugsebenen hier etwas anders angelegt worden sind. Identische Rückzugsebenen in unterschiedlichen Timeframes sind äußerst selten.

Das Erreichen der 30er Retracements veranlasste uns zu größeren Gewinnmitnahmen, was sich letztlich nicht als Fehler herausstellte. Schließlich konnten die Bullen seitdem massive Zugewinne verbuchen. Nichts desto trotz zielen unser Short-Engagement aus meinem Signaldienst und auch die geplanten neuen Setups auf weitere Kursverluste ab. Das ehemalige Kursziel der aufwärtsgerichteten Wimpelformation bietet sich an, denn die Überschneidung mit dem 61.8er Fibonacci Retracement und dem knapp darüber liegenden harten Unterstützungsbereich aus dem Wochenchart ist unübersehbar. Mehr Infos zum Forex Signal Service hier: https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

GBP/USD bearishe Kursziele: Die konkreten Planungen

Das vorgeschlagene Setup bei rund 1.34600 wurde im Screenshot visualisiert und auch die große bereits erwähnte Teilgewinnmitnahme. Aufgrund der Überlagerungen von 61.8er Retracement, vermeintlichen bullishen Kursziel der abwärtsgerichteten Flagge und dem letzten durchbrochenen Support respektive dem Ausbruchstief bei ca. 1.33600, könnte sich hier eine neue Short-Chance ergeben, die wir im Detail auch aktuell im Signaldienst planen. Eine erste Positionierung ist bereits erfolgt, wird jedoch abgesichert, für den Fall, dass der Kurs die erwartete erneute Steigerung umsetzt.

Unser ermitteltes Kursziel im H4-Chart ist natürlich weniger optimistisch als im Tageschart, da wir uns an die Fakten im jeweiligen Timeframe halten müssen. In diesem Fall sollten wir knapp unterhalb von 1.30000 auf ein entsprechendes Etappenziel stoßen. Dass es sich hierbei um das ehemalige, noch nicht getestete Ausbruchsniveau des aufwärtsgerichteten und immer wieder akzeptierten Trendkanals handelt, rundet die ganze Sache ab.

Der Autor dazu mit einem Video:

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Rüdiger Born: Aktuelle Lage im Dow, mögliche Idee für den Yen

Rüdiger Born

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Im folgenden Video schaue ich direkt am Chart auf die aktuelle Entwicklung im Dow Jones und seine Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten. Auch überlege ich, ob im Yen ein interessanter Trade möglich sein könnte.

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Warum sich der Goldpreis vor dem Wochenende gestärkt zeigt

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich auch heute gestärkt. Wir hatten es gestern bereits angesprochen. Der diese Woche gelaufene Aufwärtstrend im Gold scheint noch nicht nachhaltig zu sein, weil in den letzten Tagen die Anlegergelder weiterhin aus Gold-ETF abflossen. Von daher sollte man dem Aufwärtstrend bei Gold noch nicht blind vertrauen. Aber es ist ein ordentlicher Anstieg.

Der Goldpreis stürzte in den letzten Wochen fast 200 Dollar in den Keller, weil die Kapitalmärkte deutlich mehr Hoffnung auf die Corona-Imfpungen hatten, und daher bereit waren in riskantere Geldanlagen zu investieren. Gold war weniger interessant. Seit dieser Woche ist aber (wir erwähnten es gestern) die wichtige negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar wieder angesprungen. Der Dollar fiel immer weiter, und der Goldpreis stieg. Auch heute sehen wir eine weitere Dollar-Abwertung, und Gold (Montag noch bei 1.764 Dollar) konnte sich bis vorhin noch robust bei 1.840 Dollar behaupten (aktuell 1.836 Dollar).

Den Vergleichschart von gestern zwischen Gold und US-Dollar setzten wir hiermit aktualisiert fort. Die Trends sind weiterhin intakt – zumindest in diesem Augenblick. Wir sehen den gegenläufigen Verlauf seit Anfang der Woche. Auch wenn der Goldpreis ganz aktuell ein paar Dollar fällt, so ist die gegenläufige Bewegung im Gesamtbild der Woche erkennbar. Der US-Dollar befindet sich aktuell am tiefsten Punkt seit Frühjahr 2018. Diese Talfahrt hatten wir heute in einem separaten Artikel besprochen (mehr dazu hier).

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar seit Anfang der Woche

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Die Talfahrt des US-Dollar – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

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Brennende US-Dollar Scheine

Der US-Dollar fällt, und fällt, und fällt. Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Dollar-Index seit Ende 2017. Der Dollar-Index zeigt den Verlauf des US-Dollar gegen einen Korb aus anderen wichtigen Währungen wie Euro, Pfund, Yen etc. Aktuell ist die US-Währung auf den tiefsten Stand seit April 2018 gefallen.

Korrelation des US-Dollar zur Coronakrise

Ganz klar sieht man im Chart das Hoch des US-Dollar aus März 2020 bei 103,78 Indexpunkten. Bis jetzt ist es ein klarer Absturz auf aktuell 90,62 Punkte. Der Grund dafür ist offensichtlich. Der US-Dollar fungierte zum Ausbruch der Coronakrise als der globale Fluchthafen. Anleger flohen aus unsicheren Geldanlagen und unsicheren Schwellenländerwährungen, und parkten das Geld in der weltweit größten Reservewährung. Und je mehr Hoffnung auf eine Entspannung der Coronakrise aufkam, desto mehr verlor der US-Dollar wieder, weil die Anleger risikofreudiger wurden, und ihre Gelder umschichteten in riskantere Anlagen mit höherem Renditepotenzial, wie zum Beispiel Anleihen in Schwellenländern, wozu natürlich Dollar verkauft, und die jeweilige Landeswährung gekauft werden musste.

Bereits am 17. November, wo der US-Dollar noch höher notierte, besprach ich die bedrohliche Lage für den Greenback, und warum er womöglich nächstes Jahr abwerten könnte. Dieses Szenario scheint der Devisenmarkt jetzt vorweg zu nehmen. Neben der Entspannung der Coronakrise (Impfungen starten wohl noch im Dezember) steht womöglich nächstes Jahr auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum außerhalb der USA an. Und vermutlich dürfte die weitere Staatsverschuldung und Gelddruckerei in den USA noch stärker laufen als in Europa, was den US-Dollar gegen den Euro noch schwächer dastehen lassen könnte.

Negativen Ausblick vorwegnehmen

Der anerkannte Experte Holger Zschaepitz von der WELT twitterte jüngst zum immer weiter fallenden US-Dollar, dass die Investoren am Devisenmarkt wohl den negativen Ausblick für die US-Währung für 2021 schon jetzt einpreisen würden. Man sehe bitte: Der Euro notiert aktuell gegen den US-Dollar mit 1,2161 auf dem höchsten Stand seit April 2018. Also sehen wir hier eine korrespondierende Schwäche des Dollar-Index wie auch des US-Dollar gegen den Euro. Kein Wunder, denn der Euro ist das absolute Schwergewicht im Dollar-Index als Gegenpart zum US-Dollar.

Die Experten der Commerzbank erwähnen ganz aktuell aus rein charttechnischer Sicht (!), dass Rückgänge im Währungspaar Euro gegen US-Dollar bei 1.1936 auf eine erste Unterstützung, und bei dem Tief vom 23. November und der 55- Tagelinie bei 1.1800/09 auf gute Unterstützung treffen. EUR/USD biete weiter Aufwärtspotential, solange sich der Markt über der 6-Monatsunterstützungslinie bei 1.1749 befinde.

Negative Faktoren für den US-Dollar

Aber gut, wir schauen hier ja auf das größere Bild für den US-Dollar, und das auch eher aus fundamentaler Sicht. Joe Biden dürfte als US-Präsident versuchen so kräftig wie nur irgendmöglich auf die Stimulus-Pumpe zu drücken, und die Fed dürfte ihn dabei mit der Druckerpresse ordentlich unterstützen. Es scheint zumindest so zu sein, dass dem US-Dollar kein bullisches Jahr 2021 bevorsteht. Und es scheint gemäß des aktuell immer weiter fallenden Greenback so auszusehen, dass die Trader am Devisenmarkt schon jetzt kräftig short dabei sind. Ebenso verstärken die Impfstoff-Hoffnungen wohl immer mehr den Risikohunger der Anleger, was bei den globalen Geldflüssen gegen den US-Dollar spricht.

Noch was: Alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, profitiert grundsätzlich von seiner Schwäche. So konnte diese Woche vor allem der zuletzt immer weiter schwächelnde Goldpreis (endlich?) von der Dollar-Schwäche profitieren. Und so stieg Gold diese Woche von 1.765 auf 1.840 Dollar. Erwähnenswert zur Dollar-Schwäche ist derzeit auch noch die aktuell eigenständige Pfund-Stärke.  Die Devisenmärkte sind optimistisch, dass in Kürze ein Brexit-Deal zwischen UK und EU zustande kommen wird. Dies preist man mit einem steigenden Pfund ein. Da das Pfund Teil des Währungskorbs im Dollar-Index ist, stellt dies einen weiteren schwächenden Faktor gegen den US-Dollar dar. Natürlich kann niemand vorhersagen, ob der US-Dollar die nächsten Monate wirklich weiter fallen wird. Aber Stand heute gibt es dafür einige gute Gründe.

Chart zeigt Verlauf im US-Dollar seit Ende 2017

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