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GE unterstützt Donald Trump wo es nur geht, Intel-Chef mit übertriebener Anbiederung

FMW-Redaktion

Nachdem zuletzt diverse Konzernbosse sich kritisch gegenüber Donald Trump geäußert hatten wegen den allseits bekannten Einreisebeschränkungen, gibt es jetzt wieder Rückendeckung von prominenter Stelle. Lautstarke Unterstützung gibt es von General Electric-Chef Jeffrey Immelt. So sagte er gegenüber CNBC es sei toll was Trump vorhabe in Sachen Steuern, Infrastruktur und Regulierungen. Er werde Trump in jeglicher nur möglichen Weise unterstützen. Verständlich, wenn Immelt daran denkt, wie viele bürokratische Hemmnisse und Steuerlasten Trump für seinen gigantischen Mischkonzern beseitigen könnte. Zitat:

„We create great jobs here when we sell our products every place, and I think the president knows that,“ Immelt told „Mad Money“ host Jim Cramer on Wednesday. Immelt also said he likes what Trump is doing so far when it comes to infrastructure, tax reform and regulatory reform. He plans to help Trump in any way that he can, and intends to lead by example.

Immelt sagte aber auch etwas sehr Interessantes. Die USA seien bereits der Gewinner, da man mit 5% der Weltbevölkerung 25% des weltweiten Bruttosozialprodukts erwirtschafte. Niedriglöhne sei etwas aus den 80er-Jahren gewesen, was GE damals gemacht habe. Heute gehe es um Exporte. Wenn man (GE) jetzt globalisiere, ginge es darum noch mehr Produkte zu verkaufen. Auch wies er darauf hin: Falls Trump ihn auffordere mehr Jobs in den USA zu schaffen, würde er ihm antworten, dass er sich den Markt anschauen solle. GE könne es mit jedem Konkurrenten weltweit aufnehmen. Dabei solle Trump GE unterstützen.

Intel

Der Chef von Intel Brian Krzanich hat sich ins Weiße Haus zitieren lassen, und nutzt die Bühne neben Trump um im Sinne der neuen Staatsraison zu verkünden Intel werde (neben all den Autobauern etc) im US-Bundesstaat Arizona eine Fertigung im Wert von 7 Milliarden Dollar hochziehen (VIDEO). Auch betont der Intel-Chef, dass man mehrheitlich in den USA produziere und forsche. 80% von dem was man verkaufe, gehe ins Ausland (Exporte, ja verdammt nochmal, darum geht´s…). Dass die angesprochene neue Fabrik eh schon angedacht war, geschenkt. Dafür gibt´s vom Präsidenten auch gleich ein dickes Lob.

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/829410107406614534


Intel-Chef Brian Krzanich. Foto: Intel/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Ivanka Trump

Auch um Trumps Tochter Ivanka gibt es aktuell ein wenig Wirbel. Die in den USA bekannte Kaufhauskette Nordstrom hat die Modekollektion der Präsidententochter aus dem Sortiment entfernt. Donald Trump meint, dass seine Tochter von Nordstrom unfair behandelt wurde. Den Tweet hierzu hat Trump ebenfalls über das offizielle Twitter-Account als Präsident weiterverbreitet, was so eigentlich nicht vorgesehen ist. Dafür müsste er eigentlich weiterhin nur sein privates Konto benutzen. Aber ist ja egal. Nordstrom übrigens reagiert auf die Kritik und verweist auf die geringen Verkaufszahlen der Produkte von Ivanka Trump.

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/829356871848951809



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